Impfung mit verminderter Wirksamkeit und unklaren Nebenwirkungen

Neue Daten aus Großbritannien zeigen, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe geringer ist als erhofft. Für Minderjährige ist es fraglich, ob die Impfung überhaupt mehr nutzt, als sie schadet. Ein unbedingt wirksames Mittel gegen die Pandemie ist die Spritze jedenfalls nicht. Aber der Politik fehlt ein Plan B.

IMAGO / Aton Chile

Die Impfung gilt für die Bundesregierung weiterhin als einziger Ausweg aus der Pandemie. Jens Spahn sagt: „Wir impfen Deutschland zurück in die Freiheit“. Was er damit meint: Eine hohe Impfquote ist der einzige Weg. Für dieses Ziel schaut man immer öfter über Bedenken hinweg, wie sinnvoll die massenhafte Corona-Impfung in bestimmten Gesellschaftsgruppen überhaupt ist.

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Daten aus Großbritannien zeigen, dass die Wirksamkeit der Impfstoffe nicht so hoch ausfällt wie gedacht. In England sind (Stand: 20. August) nach Daten von PHD über die Hälfte aller Delta-Infizierten mindestens einmal geimpft. Das ist seit längerem bekannt, doch auch die Hoffnung, die Impfung würde zumindest fast vollständig vor einer schweren Erkrankung schützen, gerät ins Wanken: Über 40 Prozent aller Delta-Patienten, die in England hospitalisiert werden mussten, waren mindestens einmal geimpft. Deutlich über die Hälfte derer, die an oder mit der Delta-Variante gestorben sind, waren doppelt geimpft. Man muss dazu sagen, dass im Vereinigten Königreich über 60 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft sind und sich ältere und vorerkrankte Menschen häufiger impfen lassen. Dennoch sind die Daten besorgniserregend.

Für Risikopatienten stellt das Corona-Virus tatsächlich eine durchaus ernstzunehmende Bedrohung dar – doch die Regierung plant die Impfung nicht nur für diese, sondern sogar für Schulkinder. Und die sind von Corona nicht ernsthaft lebensgefährlich bedroht. Die unter massivem Druck zustande gekommene STIKO-Empfehlung öffnet dafür endlich die Tür. Doch gerade für diese Gruppe ist der gesundheitliche Mehrwert der Impfung unklar.

Im jüngsten Sicherheitsbericht des Paul-Ehrlich-Instituts heißt es, dass bei männlichen Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren 22 Fälle von Herzbeutel- oder Herzmuskelentzündungen nach einer BionTech-Impfung auftraten. Demgegenüber stehen aber nach anderthalb Jahren lediglich sechs Corona-Todesfälle unter männlichen Jugendlichen. 24 Thrombose-Fälle im Zusammenhang mit einer Corona-Impfung zählt das Paul-Ehrlich-Institut bei unter 20-Jährigen.
Insgesamt sind 1.254 Nebenwirkungs-Verdachtsfälle gestorben. Bei 48 Todesfällen sieht das PEI die Corona-Impfung als mögliche oder wahrscheinliche Ursache.

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Die Meldung der Impfnebenwirkungen erfolgt dabei nur schleppend. Während der Staat es ermöglicht und vorantreibt, Corona-Patienten in Krankenhäusern schnell und unbürokratisch als solche zu registrieren und zu melden, sehen sich Krankenhausmitarbeiter bei der Meldung von Patienten mit möglichen Impfnebenwirkungen einem hohen bürokratischem Aufwand ausgesetzt. In vielen Fällen werden bei Herzinfarkt und anderen Erkrankungen kaum zentral registriert, ob der Patient kurz vorher eine Impfung erhielt.

Die Wirksamkeit der Impfstoffe scheint erheblich reduziert, eine Herdenimmunität ist so kaum zu erreichen. Die Entscheidung über die Impfung muss jeder individuell treffen. Dass der Staat aber auch auf junge Menschen und sogar Minderjährige zunehmend Druck ausübt, sich impfen zu lassen, könnte sich als verantwortungslose, dramatische Fehlentscheidung herausstellen. Die Ausrichtung der Corona-Politik allein auf die Impfquote ist so jedenfalls kaum mehr zu halten. Die Politik braucht einen Plan B. Aber den hat sie nicht.

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Kommentare ( 156 )

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Stefan Z
25 Tage her

Die Freiheit der Person ist unverletzlich! Lesen, können Sie doch Herr Spahn. Verstehen ist etwas schwieriger aber in diesem Fall kann Ihnen sicher geholfen werden. Als Minister sind Sie mit solchen Aussagen allerdings fehl am Platz. Sollten Sie allerdings lesen und verstehen können, sind Sie ganz einfach im falschen Land. Bewerben Sie sich doch mal in Nordkorea oder dem Iran.

Alt-Badener
27 Tage her

So, so, „Wir impfen Deutschland zurück in die Freiheit“. Wenn der Herr Spahn das sagt dürfen wir doch daraus schließen, dass Impfen frei macht.

Kassandra
27 Tage her

Nun ja. Hinsichtlich ungeregelter Migration bringen wir doch die ganze EU durcheinander – zudem Afrika, Arabien und Asien. Selbst Südamerikaner sollen inzwischen ihre Koffer gepackt haben, um bereits angedockten Verwandten nach Deutschland zu folgen.

Meyer
27 Tage her

Wenn den Herrschaften außer „impfen, impfen, impfen“ kein Plan B einfällt, könnten sie doch das machen, worin viele deutsche Politker eine große Expertise haben, nämlich bei Anderen ohne Quellenangabe abschreiben!
Die Briten z. B. setzen seit Monaten einen starken Fokus auf die Erforschung von potentiellen Heilmitteln, wie Ivermectin, zur Behandung von Corona. Da unsere Elite in Berlin Probleme mit den Erstellen sinnvoller Plänen hat, dürfen sie in diesem Falle ruhig mal abschreiben und kopieren was das Zeug hält!

Landdrost
28 Tage her

Wie lange dauert es wohl bis das hier kommt?
„Anlässlich der ihm Namen der Volksgesundheit durchgeführten Corona-Impfung, erhalten Sie beiligend den vom Geschäftsführer des Hauptgauamtes für Volksgesundheit, Josef Holzspan, händisch unterzeichneten Gesundheitspaß, übersandt. Der Gesundheitspaß ist widerruflich und durch Teilnahme an im Rahmen von monatlichen Volksimpfveranstaltungen verabreichten Turbo-Impfungen, fortzuschreiben. Wir weisen darauf hin, dass dieser Paß bei allen freizeitlichen Aktivitäten unaufgefordert vorzuzeigen ist. Zuwiderhandlungen werden mit Freiheitsstrafen nicht unter 10 Jahren bestraft. Hoch lebe die Volksgesundheitsheilige Mörkl. Josef Holzspan.“

Last edited 28 Tage her by Landdrost
Juergen Schmidt
28 Tage her

Mit den vorliegenden Zahlen über Nebenwirkungen und Opfer müsste die »Impfung« von Kindern eigentlich unverzüglich gestoppt, und die Präparate vom Markt genommen werden bis zu einer Klärung.

friedrich - wilhelm
28 Tage her
Antworten an  Juergen Schmidt

……und wer weiss, daß die veröffentlichten nebenwirkungen mit todesfällen nur etwa einem zehntel der tatsächlichen anzahl entsprechen, der müßte umso entschiedener fordern!!!

metron
28 Tage her

Wollte mich im Forum einmal umhören, ob jemand die Webadresse einer Aktionsgemeinschaft, ggf. mit on-line Petition gg. die unmittelbar bevorstehende Einführung einer generellen Impfpflicht kennt.
Mir ist durchaus klar, das Bürgervoten selten was bringen (siehe S21), aber immer noch besser als komplett die Hände in den Schoß zu legen.

Marie
28 Tage her

jede „Verschwörungstheorie“ geht irgendwann Mainstream..so ist es
auch hier. Mit dramatischen Folgen, leider !

R.Baehr
28 Tage her

dazu kann ich nur eines sagen, wir werden von Verbr….regiert in den Gesundheitsbehörden. gestern in der TV-Werbung auf ZDF: Nivea bewirbt eine Creme gegen Pigmentflecken als erfolgreich mit dem Hinweis auf eine: !!!!!!! 10-jährige Test- und Erprobungsphase wohlgemerkt eine Creme gegen Pigmentflecken und dieser Impffanatiker Spahn will der Bevölkerung eine Giftbrühe verkaufen die mal viell. 3-6 Monate in Erprobung ist. Wer da nicht hellhörig wird in diesem Land dem ist nicht mehr zu helfen.

sven69
28 Tage her

Es gibt in der Politik den Willen zur „Pandemie“ und bei den Pharmakonzernen speziell Pfizer den Willen Gentherapie am Menschen endlich salonfähig zu bekommen. Diese beiden Interessen vereinigen sich in den Massnahmen. Die Politik hat keinen Plan B, weil es keinen Plan B geben soll. Wie die GröKaZ bereits sagte: Die Pandemie ist erst beendet wenn alle Menschen dieses Planeten (ausser den systemrelevanten) geimpft worden sind und wenn das der Fall ist braucht es auch keine Pandemie mehr. Dann löst sich das Ueberbevoelkerungsproblem innerhalb von ein paar Jahren.

Kassandra
27 Tage her
Antworten an  sven69

Gerne im Auge behalten wollte ich die Imfquote bei Migranten und da insbesondere bei Moslems.