Marcel Luthe und Thilo Sarrazin beschreiben, wie in Berlin die Politik versagt

In seinem Buch „Sanierungsfall Berlin“ beschreibt Marcel Luthe (Freie Wähler) die „Hauptstadt zwischen Missmanagement und Organisierter Kriminalität.“ Auf einer Veranstaltung mit Luthe steuerte der langjährige Finanzsenator Thilo Sarrazin seine eigenen Erfahrungen in Berlin bei. Von Michael Leh

Am 26. September wird in Berlin das Abgeordnetenhaus gewählt. Der Abgeordnete Marcel Luthe, der im Streit mit der FDP-Fraktion aus der FDP austrat, tritt jetzt zur Wahl als Spitzenkandidat der „Freien Wähler“ an. Diese liegen in Umfragen aus dem August zwischen drei und vier Prozent. In neueren Umfragen werden sie meist nur unter „Sonstige“ eingruppiert, so dass man nicht weiß, wo sie aktuell stehen könnten. Vielleicht gelingt ihnen doch noch der Einzug ins Parlament.

Der Kaufmann und Unternehmer Luthe hat sich in Berlin als fleißiger Abgeordneter einen Namen gemacht. In den vergangenen fünf Jahren stellte er hartnäckig zahlreiche parlamentarische Anfragen. Das liberal-konservative überparteiliche „Mittelstandsforum“ (Leiter Stefan Friedrich, CDU) hatte ihn und Thilo Sarrazin zu einer gemeinsamen Veranstaltung am 14. September im Strandbad Weißensee in Pankow eingeladen.

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Sarrazin erklärte, zunächst habe er gezögert, ob er das Buch von Luthe vorstellen solle. Seit dem Ende seiner Amtszeit als Finanzsenator im Jahr 2009 habe er zur Politik in Berlin weitgehend geschwiegen: „Niemand schätzt wirklich Ratschläge von ausgeschiedenen Politikern und ich fand, dass es auch außerhalb der Berliner Landespolitik genügend Themen gab, über die ich reden und schreiben konnte.“ Schon für seinen Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ wird ihm freilich gerade Berlin viel Anschauungsunterricht geliefert haben. Sarrazin sagte über Luthes Werk: „Die Lektüre des Buches hat mich dann umgestimmt. Hier schreibt jemand über Berlin, der eine Generation jünger ist als ich, und er schreibt mit Herzblut.“

Berliner Landespolitik bleibt unter ihren Möglichkeiten

Sarrazin hielt sogleich fest: „Die Berliner Landespolitik bleibt seit Jahrzehnten in verheerender Weise unter ihren Möglichkeiten.“ Berlin sei nicht der Nabel der Welt, auch wenn das viele Berliner dächten. Schon lange vor dem Mauerfall hätte man sich im Westteil der Stadt angewöhnt zu glauben, dass man „als Bollwerk des freien Westens quasi einen Unterhaltsanspruch an den Rest der Welt“ habe. Dazu komme eine „gewisse Blindheit“ für die eigenen Mängel und ihre Ursachen. „Manche Dinge will man auch gar nicht sehen“, sagte Sarrazin, „und wenn jemand dem zuständigen Politiker die Binde von den Augen reißt und quasi mit Gewalt seinen Kopf in die richtige Blickrichtung dreht, dann setzt bei den Betroffenen ein gewaltiges Sträuben ein und am Ende ist man darüber empört, sich für Zustände und Entwicklungen rechtfertigen zu sollen, deren Existenz man am liebsten verneint.“

Das habe er als Finanzsenator bei seinen Bemühungen, den Ursachen der Berliner Finanzmisere auf die Spur zu kommen und diese auch wirksam zu beseitigen, immer wieder zu spüren bekommen: „Wo ich Erfolg hatte, ging das häufig nicht ohne Geschrei und ein paar Scherben ab. Am Ende hatte ich zum Glück Erfolg: Nach sieben Jahren im Amt war ein jährliches Haushaltsdefizit von mehr als fünf Milliarden Euro verschwunden.“

Ein ehemaliges Betriebsgeheimnis

Sarrazin ging jedes Kapitel in Luthes Buch durch, rühmte es durchweg und kommentierte nicht selten ein Thema auch mit hintergründigem Humor. Eine kritische Anmerkung machte er zum Bankenskandal: „Im Kapitel 2 blickt Luthe auf die Geschichte und Wirkungen des Berliner Bankenskandals zurück. Hier muss ich ihm ein wenig widersprechen: Die Berliner Bankgesellschaft ging niemals pleite, denn sie wurde ja vor der Insolvenz durch eine Landesbürgschaft von 21,3 Milliarden Euro gerettet. Als ich Finanzsenator wurde, gehörte es zu meinen ersten Amtshandlungen in Abstimmung mit dem Regierenden Bürgermeister, den damaligen Präsidenten des Sparkassenverbandes Hoppenstedt in Hannover aufzusuchen und ihm die Bank für 1 Euro anzubieten.“ Dieser habe abgelehnt und erklärt, das könne er seinen Sparkassen nicht zumuten. „Umso erfreulicher war es dann“, so Sarrazin weiter, „als sein Nachfolger sieben Jahre später die Bank für 5,3 Milliarden verkaufte, obwohl sie – jetzt sage ich Ihnen ein ehemaliges Betriebsgeheimnis – nach unseren Wertberechnungen allenfalls 1,8 Milliarden Euro wert war.“ (Heiterkeit im Publikum). „Also auch in Berlin macht man ab und zu gute Geschäfte. Das Land jedenfalls machte in diesem Fall ein glänzendes Geschäft“, fügte er hinzu.

„Es gibt ein Leben auch jenseits der SPD“

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Die Haushaltsnotlage Berlins sei dabei ganz unabhängig von der Bankgesellschaft gewesen: „Sie ergab sich schlicht daraus, dass 2002, in meinem ersten Amtsjahr als Finanzsenator, die Ausgaben des Landes um ein Drittel höher als seine Einnahmen waren.“ Dies wiederum sei die Folge jahrzehntelanger Misswirtschaft gewesen, die zu ungezügelten Mehrausgaben auf nahezu allen Gebieten der Verwaltung und der staatlichen Dienstleistungen geführt habe. „In den sieben Jahren meiner Amtszeit wackelte mein Stuhl mehrere Male sehr kräftig“, erklärte der jetzt 76-jährige Sarrazin. Und: „Die Feinde, die ich mir damals in der SPD machte, haben mich 2020, ein Jahrzehnt später, mit Wonne aus der Partei ausgeschlossen. Das sei ihnen gegönnt. Das ändert zum Glück weder etwas an dem, was ich damals für die Sanierung der Stadt erreichen konnte, noch hat es den Absatz meiner Bücher in Mitleidenschaft gezogen (große Heiterkeit im Publikum). Das heißt, es gibt ein Leben auch jenseits der SPD“, fügte er noch hinzu.

Sarrazin hatte nach dem vom obersten Schiedsgricht der SPD bestätigten Parteiausschluss darauf verzichtet, noch ein ordentliches Gericht anzurufen, was durchaus erfolgreich hätte sein können. Es war absurd, wie es die SPD unternahm, Sarrazin letztlich wegen seines Buches „Feindliche Übernahme – Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ aus der Partei auszuschließen. Man hatte dies schon vor, bevor man das Buch überhaupt gelesen hatte. Der Doyen der deutschen Islamwissenschaft, Professor Tllman Nagel, hatte ein positives Gutachten über das Werk abgegeben. Der langjährige Akademiedirektor der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, Johannes Kandel, schrieb in einer Rezension: „Im Gegensatz zu der versammelten Macht der politischen Eliten und ihrer medialen Claqueure, die das Buch schon im Vorfeld verdammten und dann in einer Mischung aus Dummheit, Ignoranz und Schmähkritik (Süddeutsche Zeitung!) verurteilten, halte ich das Buch für hilfreich.“

Die Kriminalität wird systematisch verdrängt und kleingeredet

In Weißensee erklärte Sarrazin, Luthes Beschreibungen des Ausbruchgeschehens in Berliner Gefängnissen seien „amüsant und bestürzend“: „Der grüne Justizsenator scheint hier als Chef der Verwaltung tatsächlich seinen anarchistischen Träumen nachzuhängen“. Absurditäten schildere Luthe auch zur rot-grünen Verkehrspolitik. Staus würden künstlich produziert und damit auch die Feinstaubbelastung gesteigert. Bestürzend seien die Berichte über Angriffe auf Polizei und Feuerwehr sowie „die schwächliche Reaktion der Politik darauf: „Mir scheint es so, dass die Sympathisanten von Gewalt gegen die Polizei hier und da durchaus auch in die Reihen der gegenwärtigen Regierungsparteien reichen.“ Viele Jahre sei das Problem organisierter Kriminalität – vor allem in Verbindung mit arabischen und türkischen Großfamilien – in der Berliner Innenpolitik systematisch verdrängt und kleingeredet worden. „Das hatte auch ideologische Gründe. Heute ist es in vieler Hinsicht fast zu spät.“ Dieses Verdrängen und Verschweigen sei schon zu seiner Zeit „Teil der grundsätzlichen Kultur in der Berliner Polizei“ gewesen.

Buschkowsky wurde von Wowereit und Müller nicht ernstgenommen

„In meinen sieben Jahren und vier Monaten als Berliner Finanzsenator“, sagte Sarrazin, „habe ich ja an endlos vielen Senatssitzungen, SPD-Senatsvorbesprechungen, Sitzungen des Landesvorstandes, Sitzungen der SPD-Fraktion, von Arbeitsgruppen usw. teilgenommen. Ich kann mich an keine einzige Gelegenheit erinnern, wo man in all diesen Gremien wirklich einmal über Fragen der Zuwanderug und von Integration, über die Zusammenhänge von schlechter Bildungsleistung vieler Schüler und über die überdurchschnittliche Kriminalität in bestimmten ethnischen und kulturellen Guppen gesprochen hätte.“

Vetternwirtschaft im Sozialbereich

Dies sei einfach kein Thema gewesen – weder im Senat noch in den Gesprächen innerhalb der SPD-Führung. Heinz Buschkowsky in Neukölln sei von führenden Politikern wie Klaus Wowereit und Michael Müller einfach nicht ernstgenommen worden. „Buschkowsky kam zu Ehren, als ich zum Bösewicht wurde und man einen ,guten´ Integrationskritiker brauchte. Da ist seine Stunde gekommen und dafür hat er mir auch seine persönliche Dankbarkeit ausgedrückt,“ sagte Sarrazin und sorgte damit erneut für Heiterkeit im Publikum. Er, Sarrazin, habe sich selbst dadurch informiert, dass er einfach Buschkowsky besuchte oder sich mit ihm zusammensetzte. „Dann hat er mir die Dinge erzählt, bei denen ihm anderswo keiner zuhören wollte, jedenfalls nicht in der Berliner Landespolitik.“

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Lesenswert seien auch Luthes Ausführungen zur Vetternwirtschaft im Sozialbereich. Es gebe eine schier unüberschaubare Zahl freier Träger in Berlin, die in unterschiedlichsten Gebieten Aufgaben wahrnehmen. „Bis zu welchem Grade diese freien Träger tatsächlich sozialen Zielen dienen und bis zu welchem Grade die einfach ein Weg sind, Staatsgeld abzugreifen, das konnte ich nie wirklich eruieren“, so Sarrazin. Der Skandal um die sogenannte Treber-Hilfe sei „ja auch nur deshalb aufgeflogen, weil deren damaliger Chef, der ,große Gönner der Obdachlosen´, nicht bescheiden einen unauffälligen Audi A 6 als Dienstwagen fuhr, sondern es musste ein Maserati sein“. Mit einem einfachen Dienstwagen hätte seine Organisation auch noch lange unerkannt so weiter wirtschaften können. Luthe weise zu Recht auch daraufhin, dass die „Schlechtleistung“ der Berliner Schulpolitik seit Jahren belegt sei: „Und es tut mir leid, es geschah immer unter sozialdemokratischen Bildungsministern. Berlin trägt in allen Bildungsvergleichen bundesweit seit Jahrzehnten zuverlässig die rote Laterne“, erklärte Sarrazin. Das läge aber grundsätzlich nicht an der finanziellen Ausstattung der Schulen, sondern an „sogenannten Reformen“. Inzwischen flüchteten „tüchtige Junglehrer“ aus Berlin, ausgebildete Lehrer seien Mangelware, immer mehr Kinder würden „Fachfremden“ anvertraut.

Luthe machte das Fragerecht zu einer scharfen Waffe

Über Luthe sagte Sarrazin: „Als Abgeordneter nahm Marcel Luthe seine Aufgabe, die Exekutive zu beaufsichtigen, fünf Jahre lang sehr ernst. Das parlamentarische Fragerecht gestaltete er durch die gründliche und methodische Art, mit der er dieses Recht wahrnahm, zu einer scharfen Waffe. Er deckte teils abstruse, teils bestürzende Mängel auf. Häufig standen die Senatoren und Staatsekretäre, die er befragte, argumentativ gesehen geradezu nackt vor den Abgeordneten. Das waren Sternstunden des Parlaments.“ Die Berliner Politik brauche mehr Selbstkritik, sie müsse aber auch viel schärfer von außen mit den eigenen Mängeln konfrontiert werden. Deshalb wünsche er Luthe Glück und Erfolg, nach der Wahl den Senat erneut fünf Jahre mit kritischen Fragen unter Druck setzen zu können.

Marcel Luthe betonte, die graviereden Probleme in Berlin müssten „offen benannt, analysiert und angegangen“ werden. „Wir erleben derzeit jedoch genau das Gegenteil“, so Luthe. Nötig seien „objektive Informationen“ auf allen Gebieten. „In dieser Stadt beschäftigen wir uns mit Petitessen und die großen Themen werden vergessen“, sagte er mit Blick auf die Sicherheit. Auch bei der Polizei würden die schweren Probleme mit der Kriminalität heruntergespielt. Dem Innensenator Andreas Geisel (SPD) attestierte er „völliges Versagen“.

Die Berliner werden für dumm verkauft und die Opfer verhöhnt

Im letzten Jahr seien mehr als 80 000 Berliner Opfer von Gewalt und Sexualdelikten geworden. In den letzten fünf Jahren hätten sich viele Opfer an ihn gewandt, weil sie niemand anderen mehr gefunden hätten, der sich ihrer angenommen hätte. Und jetzt klebe die SPD Plakate mit dem Schriftzug „Ganz sicher Berlin“ und es werde „ein Herzchen geformt und freundlich gelächelt“, sagte er in Anspielung auf Wahlplakate von Franziska Giffey. „Das“, erklärte Luthe unter großem Beifall, „ist eine Verhöhnung der Opfer und verkauft den Souverän für dumm.“

Gefragt, welchen Senat er nach der Wahl erwarte, antwortete Luthe: „Zumindest ist klar, dass wir mit einer starken sozialdemokratischen Partei – stark im Sinne von Mandaten, die inhaltlich schwach sein wird – im Parlament arbeiten müssen.“ Einer SPD, die sich „nicht einig ist, welchen Kurs sie zwischen Frau Giffey und Herrn Saleh fahren möchte. Die sich nicht einig ist, ob sie lieber weiter einen linken bis linksextremistischen Kurs fährt gemeinsam mit insbesondere den Friedrichshainer Grünen oder eine bürgerliche Politik will.“ Auf „dieser Grundlage“ werde es in „irgendeiner Richtung“ einen Senat geben.

Für ihn, Luthe, sei die „Kernfrage, wieviel von dem, was da automatisch rollt, können wir vielleicht mit kleinen Seitenhieben in die richtige Richtung beeinflussen“. Wer glaube, das ignorieren zu können, werde „feststellen, dass allein ich schon in den letzten Jahren unangenehm sein konnte. Insgesamt werden wir noch lauter sein.“


Michael Leh studierte Geschichte und Politik in München und arbeitet heute als freier Journalist in Berlin.

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Kommentare ( 58 )

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Deutscher
2 Monate her

Naja, Sarrazin war als Berliner Finanzsenator auch nicht grade der Bringer. Im Grunde hat er nur wesentliche Bereiche kaputtgespart (Bildung / Gesundheitswesen / Polizei / Sicherheit / Soziales), so deren bereits vorhandene Funktionsmängel weiter verschärft und damit langfristig den Bedarf an Mitteln aus dem LFA erhöht. Was wir heute in Berlin an Problemen sehen (Kriminalität, Jugendarbeitslosigkeit, Bildungsnotstand, Polizei überfordert, Gentrifizierung, kurzum: Shitholisierung) hat seine Wurzeln in der Sarrazinschen, vom neoliberalen economy advisement Marke Ernst & Young (Universallösung: Sparen, streichen und entlassen) inspirierten und dilettantisch ausgeführten Politik. Sarrazins Meinung zu Islam und Migration teile ich weitgehend. Aber ansonsten ist er einer… Mehr

Last edited 2 Monate her by Deutscher
H.Arno
2 Monate her
Antworten an  Deutscher

Besser, ein Deutscher nennt auch einen Weg – der politischen SPD-Filz und Seilschaften für bestbezahlte Machtposten – auf Kosten der Steuerzahler – blockiert!
Dann bleibt auch verfügbares Geld für Wirtschaftssförderung, Bildung, Soziales
und Schul-Renovierung! Aber wer nicht bei leistungshemmender Bürokratie und
Förderung von Posten für Linke Macht-Propaganda sparen will, der treibt die
Schuldenexplosion an und fördert das politische Schmarotzertum!

Deutscher
2 Monate her
Antworten an  H.Arno

„Mit 46 Nebentätigkeiten war Sarrazin im Juni 2008 das Senatsmitglied mit den meisten Nebentätigkeiten. Er war unter anderem Mitglied des Aufsichtsrats der Berliner Verkehrsbetriebe, der Charité, der Investitionsbank Berlin und der Vivantes GmbH.“

„Sarrazin wusste schon 2006 von der rechtswidrigen Vergabepraxis bei Aufträgen der landeseigenen WohnungsbaugesellschaftHowoge und billigte sie. Diese hatte in den Jahren von 2002 bis 2009 in 18 Fällen Planungsaufträge nicht ausgeschrieben, sondern direkt vergeben. Einer der Hauptauftragnehmer war das Ingenieurbüro des SPD-Politikers Ralf Hillenberg.“

Last edited 2 Monate her by Deutscher
Fatmah
2 Monate her

In Berlin findet ein Krieg, einhergehend mit Sabotage, gegen die Nettosteuerzahler statt, indem nur noch Politik für Minderheiten durchgezogen wird, in allen Bereichen und auf brutalste und rücksichtsloseste Weise. Egal ob der Kampf gegen das Auto (als einzig halbweg sicheres Verkehrsmittel), Wegsehen bei Straftaten durch Migranten, Schikanierung der Polizei durch pauschale Rassismusvorwürfe, Sprachverhunzung uvm. Dazu kommt noch der Verfall der Infrastruktur wie Schulen, Verkehrsmittel, Energieverknappung. In den meisten Bezirken ist es schon soweit, das die Polizei nichtmal mehr Straftäter festnehmen kann, ohne sofort von Migrantenmobs angegriffen zu werden. Solche Zustände gab es nichtmal im New York City der Achtziger Jahre!… Mehr

olympos
2 Monate her

Annaehernd 90% trifft es eher, denke ich. 80 % ist nicht realistisch bei dieser feigen Bevoelkerung, ausser im Osten. Was kann auch erwartet werden, beim Klatschen von klimamaerchen, Genderidiotie, Coronafaschismus. Die meisten wissen nicht mal ob die Kirschen in Baeumen, wachsen oder unterirdisch wie die Radischen. Die Milch kommt aus dem Supermarkt, das glauben diese Staatstreuen

Peter Silie
2 Monate her

1. Wer wissen will, welche seltsamen Lehren aus den islamischen Anschlägen von 9/11 insbesondere Berlin gezogen hat, der muß dort nur mal auf die Straße gehen.
2. Mich würde mal interessieren, ob vielleicht Herr Luthe der erste Politiker sein könnte, der erklärt, wie er verhindern will, daß die Einheimischen in ihrem eigenem Land so um 2050 herum zur Minderheit werden. Für die jungen Alterskohorten wird dies natürlich schon viele Jahre früher der Fall sein, ebenso wie für die Großstädte.

Evero
2 Monate her

Unglaublich, was da die Welt erfährt. Berlin, die Hauptstadt der Bundesrrpublik Deutschland ist nahe dran, unregierbar zu werden. Eine künftige Bundesregierung sollte sich ernsthaft überlegen, ob die nicht wieder zur alten Hauptstadt Bonn zurückkehren soll.
Misswirtschaft hat einen Namen: SPD, Linke und Grüne.
Ausgeprägter Sozialparasitismus, Verharmlosung von Clankriminalität und Migrantenkriminalität, Missmanagement. Berlin erinnert an die EU. Ein Moloch ohne Boden. Warum sollten die anderen Bundesländer länger in ein sich ständig vergrößerndes Loch ohne Aussicht auf Besserung Geld stopfen wollen?
Diese Administration gehört unter strenge Bundesaufsicht gestellt und die Bande zum Teufel gejagt.

Kassandra
2 Monate her
Antworten an  Evero

Ich war neulich da – in Bonn. Lassen Sie alle Hoffnung fahren. Dort wird grün regiert und unterm Radar (der Bürger wird von der Stadt so wenig informiert wie vom Bund) alles aufgenommen, was ankommt – oder sogar her gebracht, denn sie „hätten dort Platz“ – aber halt keinen Wohnungsmarkt mehr.
„Die Stadt, der Müll und der Tod“ von Faßbinder hat zwar andere Inhalte, aber der Titel passt inzwischen auf die früher schmucke Bundesstadt am Rhein. Die Anwohner versuchen wie überall nix zu hören und zu sehen.

Evero
2 Monate her
Antworten an  Kassandra

Sehr schade, es „war“ dann eine schõne Stadt.
Oh, das ist vermutlich dem allerorten linken Zeitgeist geschuldet. Das Erbe der Väter und Mütter noch durchbringen, solange es geht. Die Jugend chillt und die Geldeinsammler wuchern, als gäbe es kein Morgen. Da braut sich etwas zusammen.

zweisteinke
2 Monate her
Antworten an  Evero

Na, das hoffe ich doch stark.

Frau U.
2 Monate her

Berlin ist failed, Grundschulen mit 90% NdH, meist islamischer Hintergrund. In den anderen Gross/Mittelstädten ähnliche Grossenordnungen. Gelsenmoschee und das Ruhrgebiet ist Gaza.

Sarrazin & Buschi, Sozis aus den 80zigern oder wie man auf Twitter sagt, Nazis, und viele andere haben es vorausgesagt.

Die Wessis wachen erst auf, wenn die blonde Enkelin in der Klasse unter dem Hidschab muss.

Biskaborn
2 Monate her

Berlin wird wieder Rot, Grün wählen und Luthe wird nicht ins Parlament einziehen, was will der bloß bei den aussichtslosen Freien Wählern, unverständlich. Die Regenbogenstadt, wie sie sich selbst jetzt nennen, unglaublich wie sich die ( Haupt-) Stadt vollends zum Clown macht. Passt aber perfekt in dieses kranke Land!

F. Hoffmann
2 Monate her

P.S. Schön, dass Michael Leh hier schreibt. Verfolge seine Kommentare auf Twitter mit Interesse.

kasimir
2 Monate her
Antworten an  F. Hoffmann

Ja, das war ein super Artikel! Sehr gut recherchiert und verfasst.
Zu Herrn Luthe: ich beobachte seine politische Arbeit schon seit einer Weile. Der macht mir einen sehr guten Eindruck, er ist noch ein Politiker vom alten Schlage (auch wenn er noch nicht so alt ist), setzt sich für dringende notwendige Maßnahmen in Berlin ein. Solche Leute braucht Berlin jetzt dringend. Ich wünsche Herrn Luthe für nächsten Sonntag ein gutes Wahlergebnis und alles Gute. Hoffentlich hält er lange durch im Berliner Politiksumpf…

F. Hoffmann
2 Monate her
Antworten an  kasimir

Ihm persönlich wäre es zu gönnen. Was die Freien Wähler angeht, so haben die vor allem im Bund erhebliche Defizite. Da können Sie gleich die Grünen wählen. Auch in Berlin fehlen im Wahlprogramm ein paar wesentliche Punkte, siehe meinen Kommentar weiter unten. Ggf. könnte ihnen Herr Luthe aus seinem Buch vorlesen und auch noch ein bissel auf den grassierenden Linksextremismus hinweisen. 🙂

Tacitus
2 Monate her

Sehr geehrter Herr Luthe,
Sie machen genau das Richtige! Bitte bleiben Sie weiterhin ehrlich, kritisch und ‚ungemütlich‘.
Deutschland wird es Ihnen danken, wenn nicht heute, sodann in einigen Jahren, wenn die Menschheit, nach Corona, wieder bei klarem Verstand ist.

graf
2 Monate her

Ich habe mir heute die sehr interessante Sendung „talk im Hangar7″/ServusTV vom 16.9.21 angesehen. Eine österreichische Journalistin die aus Berlin berichtet sprach bezüglich Berlin vom „Venezuela“ Deutschlands. Nichts funktioniere! Aus ihrer Sicht, sei vieles im desolaten Zustand. Soweit die Sicht von außen auf unsere Bundeshauptstadt.

Tacitus
2 Monate her
Antworten an  graf

Diese Außensicht ist durchaus zutreffend.

F. Hoffmann
2 Monate her
Antworten an  graf

Die Dame heißt übrigens Anna Schneider, war früher bei der NZZ und ist jetzt Chefreporterin bei der WELT.