„Wir brauchen Gaskraftwerke, die wir nicht haben, für Gas, das wir auch nicht haben“

Mehr Respekt vor der Wirklichkeit! Die Forderung des Politologen Werner Patzelt war eine Art Fazit des Dresdner TE-Expertenforums zur Energiepolitik.

Screenshot / TE
TE-Expertenforum: Wie retten wir uns vor der Energiewende

Über 500 Menschen waren am Montagabend in die Messehalle in Dresden gekommen, nicht nur aus Dresden, sondern aus ganz Deutschland und auch aus Österreich. Es ging nicht um eine Unterhaltungsshow, sondern um anspruchsvolle wissenschaftliche und technische Themen rund um die Energiewende.

Die Auswirkungen bedrohen mittlerweile jeden einzelnen, jeden Handwerksbetrieb, jedes Unternehmen. Den Strom hat die Energiepolitik knapp und damit teuer gemacht, der Industriestandort Deutschland ist akut bedroht. Erdgas ist ebenfalls knapp und extrem teuer geworden, bedroht damit nicht nur Dünger und Adblue produzierende Stickstoffwerke, sondern auch alle anderen Fabrikationsstätten wie Papier-, Glas- und Zementfabriken, die hohe Energiemengen benötigen. Die stellen hierzulande die Produktion ein und verlagern sie ins Ausland.

Viele Gründe, sich erhebliche Sorgen zu machen und zu fragen »Wer rettet uns vor der Energiewende?«. Und das drei Stunden lang, zuerst in Vorträgen, dann in einer Diskussion.

Die komplette Veranstaltung können Sie hier nachverfolgen. 

»Die Energiewende ist krachend gescheitert. Seit drei Jahren sind  die Energiepreise, und die Strompreise gestiegen. Seit drei Jahren haben wir so ziemlich die höchsten Strompreise in der Welt«, führte Roland Tichy aus, »mit Folgen für die Verbraucher und die Industrie.«

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TE-Expertenforum: Wie retten wir uns vor der Energiewende?
»Die Lage verschärft sich von Tag zu Tag. Jetzt werden Märchen erzählt. Märchen heißt doch immer, dass man einiges vergisst. Nicht in den Märchen enthalten ist die Tatsache, dass in den Koalitionsvereinbarungen, die vor einem Jahr geschlossen wurden, drinsteht, wir brauchen 30 Gaskraftwerke.«

»Wir brauchen Gaskraftwerke, die wir nicht haben, für Gas, das wir auch nicht haben – das ist die Logik der Energiewende.«

Was kostet die Energiewende? Das hat Prof André Thess, Inhaber des Lehrstuhls für Speichertechnik an der Universität Stuttgart, vor vollbesetzter Messehalle vorgerechnet. Er beschäftigte sich mit seiner Heimatstadt Dresden und präsentierte Fakten. Denn die soll bis spätestens 2040 oder 2050 klimaneutral werden. Löblich meinte er. Er rechnete in seinem Vortrag vor, was das bedeutet. Und auf dass es mit den Zahlen nicht ganz so trocken werde, vergleicht er sie mit den Kosten für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche. Der hat etwa 180 Millionen € gekostet.

Er beschreibt, wie die Stanford Universität in Kalifornien nur Wärme und Kälte »decarbonisiert«, dabei nur das Heizkraftwerk durch Fotovoltaik ersetzt hat. Das funktioniert im Prinzip – es kostet nur die Kleinigkeit von 485 Millionen $. Umgerechnet auf Dresden bedeutet dies, dass es 44 mal den  Wiederaufbau der Frauenkirche kosten würde, nur die Stadt mit sogenannter CO2 neutraler Wärme zu versorgen. Thess: »Das ist ein Fakt.«

Treibstoffe wie Kerosin für Flugzeuge CO2-neutral herzustellen, funktioniert im Prinzip auch. Thess stellt den Preis von 0,50 € an Kosten für ein Liter Kerosin oder Diesel für die Fliegerei oder das Auto dem Preis gegenüber, den die Herstellung von sogenanntem CO2-neutralen Treibstoff verschlingt: dies sind 3,50 €. »Und wenn Sie das Kerosin nach dem sogenannten Goldstandard herstellen, dann sind Sie bei zehn Euro.«

Er rechnet um, was der nächste Urlaubsflug kosten würde. Für eine vierköpfige Familie würde der Flug von Dresden nach Palma de Mallorca 1200 € an Zusatzkosten ausmachen. Ein Flug nach Bali würde 10.000 km kosten. Fazit von Thess: »technisch machbar, finanziell relativ teuer.«

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In der Bilanz müssen für ein sogenanntes klimaneutrales Dresden im günstigsten Fall 12,5 Milliarden an Investitionskosten aufgebracht werden, im mittleren Fall 29 Milliarden und im schlimmsten Fall (»Das ist so ähnlich wie Berliner Flughafen, Stuttgarter Hauptbahnhof usw. – also keine Dinge, über die man jetzt unbedingt lachen muss oder lachen kann«) sind das 81,5 Milliarden. »Das sollten wir unserem Bürgermeister mal erzählen.«

Nach der zweiten Berechnungsmethode aus der sogenannten »Klimaökonomie« würde man eine »CO2-Vermeidungskostenrechnung« anstellen, bei der man ausrechnet, wie viel die Vermeidung eine Tonne CO2 kostet. Dresden emittiert pro Jahr 5 Millionen t CO2. Das sind auf 20 Jahre gerechnet 100 Millionen Tonnen und umgerechnet 100 Milliarden € an Investitionskosten. Wie sagt Professor Thess so schön: technisch machbar, aber leider teuer. »Das Märchen von der billigen Energiewende ist damit offensichtlich ausgeträumt oder ausgeräumt.« 

Professor Michael Beckmann weist darauf hin, dass es in der Energieversorgung nicht nur um die Umweltverträglichkeit geht, sondern auch um die Wirtschaftlichkeit und die Versorgungssicherheit. »Wir brauchen Energie in Europa, in Deutschland, um eine technologische Souveränität zu haben.« Darunter falle auch die digitale Souveränität. »Wenn Sie sich vorstellen: ein Gigabyte Netflix sind 0,06 Kilowattstunden – und da reden wir schon ganz gewaltig dann über große Energiemengen im Zusammenhang mit der Digitalisierung.«

Europa habe keine Rohstoffe zur Verfügung, die müssen zum Beispiel über Recycling zurückgewonnen werden – und dazu werden ebenfalls erhebliche Energiemengen benötigt. 

Er macht die Größenordnungen und die unvorstellbar großen Bedarfe an Energie deutlich. Deutschland hat einen Endenergiebedarf von rund 8000 Petajoule. »Das bedeutet, wir müssen eigentlich vorn in das System für jeden Bürger, vom kleinen Kind bis zum Rentner, sechs große Big Bags an Steinkohle sehen. Da haben Sie vielleicht eine Vorstellung, was das bedeutet.« Das sind jene ein Kubikmeter große Säcke gefüllt mit Steinkohle. 

Sein Fazit zum bisherigen Stand der Energiewende: »Die Energiewende, so wie sie gedacht ist, ist technisch noch nicht auf einem Reifegrad angekommen, wo wir diese umsetzen können. Wir nehmen Kapazitäten aus dem Markt, ohne eine neue Lösung zu haben. Wir verkennen völlig die Größenordnung, die dahinter steht: Wie viel Gigawatt an Wind und Sonne wir brauchen. Natürlich geht das in Excel alles ganz super, aber in der Realität ist es sehr schwierig.«

Peinlich für Grüne
Greta Thunberg gibt der Kernkraft ihren Segen
Auf das wirtschaftliche Desaster, dass sich bereits ankündigt, weist Professor Fritz Vahrenholt hin: »Nur fünf Meldungen aus den letzten Tagen: Das Hamburger Unternehmen Ibeo Automotive Systems ist mit 400 Mitarbeitern insolvent. Kronos Titan drosselt Titandioxid Produktion: 350 Mitarbeiter. Glencore stoppt Nordenhamer Zinkhütte 750 Mitarbeiter. Chemieindustrie am Standort Leuna drosselt Produktion wegen Energiekrise auf die Hälfte – 12.000 Mitarbeiter. Die Pfälzer Gießerei Heger 400 Mitarbeiter – insolvent.« Die produzieren Gussstücke für Windkraftanlagen. »Die Politik zuckt mit den Achseln und verweist auf Putin. Die Erschütterung der deutschen Industrie aber begann bereits vor der Ukraine.«

Das Ansteigen der Strom- und Gaspreise ist politisch gewollt. »In Europa wurden seit 2017 mehr als 20.000 Megawatt Kohlekraftwerke stillgelegt, allein 11.000 Megawatt in Deutschland. Hinzu kamen in Deutschland noch 4500 Megawatt Kernkraftwerke.«

Nicht nur in Deutschland: In England wurden sieben Kohlekraftwerke stillgelegt, in Spanien ebenfalls sechs Kohlekraftwerke, in Holland drei Kohlekraftwerke – in ganz Europa. Vahrenholt: »Das war der Green Deal!«

Doch die angepriesene Rettung der Energiewende, die Windräder, liefern zu 80 % des Jahres nicht genügend Strom, an 120 Tagen liefern sie überhaupt keinen Strom. Vahrenholt: »Und wir hören jetzt landauf, landab: ‚Wir müssen einfach nur noch mehr von dem Gleichen bauen, dann haben wir die Lösung.‘«

Der Grund für die Katastrophe soll die CO2 Problematik sein, wie das auch vom Bundeswirtschaftsminister erzählt wird. Die strukturelle Krise unserer Zeit sei die globale Erwärmung. Vahrenholt: »Ich glaube, wir haben eine ganz andere strukturelle Krise. Uns brechen die Arbeitsplätze, uns bricht die Wirtschaft weg, und es bricht vor allen Dingen die Wertschöpfung weg.«

»Wir haben seit sieben Jahre keine Erwärmung mehr – wer hätte das gedacht? Es wird Ihnen aber nicht berichtet.«

Grassierende Unvernunft
Statt Gaspreisdeckel mehr Kraftwerke!
Seit der Niedersachsenwahl sei klar, die eigenen Vorkommen an Öl und Gas werden jetzt nicht mehr genutzt. Doch dort liegen noch riesige Schätze, die Deutschland auf 40 Jahre unabhängig machen würde von Erdgasimporten. Seine Hoffnung liegt auf den großen Erdgasvorkommen, die ebenfalls in Ostdeutschland, in Mecklenburg-Vorpommern, in Brandenburg und in Sachsen-Anhalt liegen. »Ich kann nur sagen: ‚Ran und möglichst schnell hier initiativ werden!«

Ein Weiterbetrieb der Kernkraftwerke sei eine Selbstverständlichkeit. Drei Kernkraftwerke versorgen 10 Millionen Haushalte mit Strom – kontinuierlich. »Das können wir doch nicht aufs Spiel setzen!«

Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt fasste zusammen: »In Deutschland ist es Mode geworden, zu glauben, wenn ich mir ein politisches Ziel setze, dann ist es nachgerade gewährleistet, dass dieses Ziel auch erreichbar ist. Aber das ist ein Irrtum. Selbst eine noch so große parlamentarische Mehrheit kann aus einer Windstille keinen Wind generieren. Sie kann vielleicht aus einem Mann rechtlich eine Frau machen. Das will ich nicht bestreiten. Aber ob das dann auch schon die Physiologie verändert und die Anschlussfragen – das steht wiederum auf einem anderen Blatt.« Er fordert mehr Respekt vor der Wirklichkeit und mehr Respekt vor den Mühen, herauszubekommen, was wirklich der Fall ist.

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Kommentare ( 54 )

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Helfen.heilen.80
1 Monat her

Schellnhuber hin, Graichen her. Diese Übungen werden von den Apologeten der grünen Ökonomie als „Weltrettung“ aufgeblasen. Dass dies dabei ein rabiates logisches Defizit beinhaltet, erkennt jedermann: Deutschland und seine Emissionen sind viel zu gering, um einen signifikanten Einfluss bei einem derartigen wohlstandsbesoffenen Moralgefecht zu entfalten. Da müsste schon China, die USA oder Indien etwas machen. Massenpsychologie arbeitet nicht selten mit wenig sinnvollen Slogans und Versprechen. Hinter diesen stehen aber i.d.R. konsistente, weitreichende Planungen. Der Slogan auf der Packung bezweckt im Kalkül lediglich das Nudging. Dass die EU-Ökonomie zur Speerspitze „grüner“ Technologien werden will, ist klar. Warum sollte sie sich sonst… Mehr

Last edited 1 Monat her by Helfen.heilen.80
Andy Malinski
1 Monat her

Bislang haben Ideologien immer noch über Naturgesetze gesiegt … wenn man genügend ideologisch gefestigt war. Da das aber nicht gewährleistet war, ist dieser Ansatz immer wieder in die Hose gegangen. Daraus folgt: Diesmal muss an der Linientreue deutlich härter gearbeitet werden – bereiten wir uns darauf vor!

Hannibal Murkle
1 Monat her

»Die Lage verschärft sich von Tag zu Tag. Jetzt werden Märchen erzählt. Märchen heißt doch immer, dass man einiges vergisst. Nicht in den Märchen enthalten ist die Tatsache, dass in den Koalitionsvereinbarungen, die vor einem Jahr geschlossen wurden, drinsteht, wir brauchen 30 Gaskraftwerke.«

Wir brauchen keine neue Gaskraftwerke – AKWs und Kohlekraftwerke weiter nutzen, die CO2-Tribute kappen – nicht nur für zwei Jahre, wie Polen fordert, sondern dauerhaft.

Richy
1 Monat her

Wir haben 2 ganz große Probleme. Das erste Problem ist die wachsende Weltbevölkerung. Nur dieses, m. E. das größte Problem, wird nur ganz selten erwähnt. Diese Menschen wollen ernährt werden, sie wollen Berufschancen haben und in einer digitalen, nicht abgeschotteten Welt (mit Ausnahme Nordkorea) werden auch diese Menschen Wünsche nach Wohlstand und Konsum äussern. Das zweite große Problem sind insbesondere die deutschen, aber auch andere europäische Politiker, die ihre wirren links-grünen Ideologien durchdrücken wollen, koste es was es wolle. Und diese politischen Ideologen, die in den Parlamenten an der Macht sind, sind i. d. R. ohne entsprechende Berufsausbildung, Dauerstudenten ohne… Mehr

Scheue Sachlichkeit
1 Monat her

Respekt vor der Wirklichkeit: was sind denn die geschätzten Kosten des Klimawandels? Kann man das Mal gegenüberstellen? Dass der schnelle CO2 Ausstieg teuer ist, klar, aber ich muss das ja mit der anderen Seite vergleichen. Was sind denn die Kosten des „weiter so“ bzw. eines Szenarios des langsameren Ausstiegs?

Proffi
1 Monat her
Antworten an  Scheue Sachlichkeit

Scheue Sachlichkeit hat Scheuklappen, die verhindern, daß er oder sie sich über den Irrsinn informiert, der die Ängste vor einem Klimawandel schürt.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Scheue Sachlichkeit

Welche Kosten hat das beim letzten Klimawandel verursacht? Und welche Kosten damals das „weiter so“? Ist ja nicht das erste Mal, dass sich die Menschheit einer solchen Gegebenheit gegenüber sieht. Dass es damals weder einen Schellnhuber noch Propaganda gab – geschenkt! . Es ist doch irre Hybris, sich einzubilden, man könne sich Wandel und Veränderung in den Weg stellen – und solchen aufhalten! „Und nun fällt eine schwarze Wolke auf Europa; und wenn sie sich wieder teilt, wird der Mensch der Neuzeit dahingegangen sein: weggeweht in die Nacht des Gewesenen… eine dumpfe Erinnerung…“ Egon Friedell – der das, was sie… Mehr

Last edited 1 Monat her by Kassandra
Mausi
1 Monat her
Antworten an  Scheue Sachlichkeit

Kosten des Klimawandels: Klimawandel gibt es immer. Also macht die Frage nach den Kosten nur Sinn, wenn Klimawandel vermieden werden kann. CO2 Ausstieg: Das unterstellt, dass vom Menschen ausgestossenes CO2 der ultimative Klimaschalter ist. Und dass D massgeblich ist. Der menschengemachte Anteil ist aber verschwindend gering. Ds Anteil dementsprechend winzig. Und kaum einer bekennt sich dazu, dass all die Klimawandelmodelle Modelle sind, die auf Unterstellungen beruhen, die in ihrer Vielfalt und Zusammenarbeit unbewiesen sind. Wir können noch nicht mal das Wetter über einen etwas längeren Zeitraum vorhersagen. Wieso sollte das beim Klima anders sein? D kann natürlich alles CO2 verursachende… Mehr

Alrik
1 Monat her
Antworten an  Scheue Sachlichkeit

Werden den die finanziellen Folgen des Klimawandel minimiert, wenn Deutschland CO2 einspaart? Nein. Die „Klimaflüchtlinge“ werden auch ohne Klimawandel einwandern wollen, ganz einfach weil der Bevölkerungszuwachs in ihrer Heimat in Kombination mit deren korrupten Regierungen & Eliten & der schwachen Wirtschaft das Auswandern fördert. Gibt es weniger Extremwetter, wenn Deutschland brav CO2 spaar? Nein, wir müssen trotzdem die Deiche an den Küsten erhöhen, zusätzliche Regenrückhaltebecken bauen um Fluten wie im Aartal zu verhindern und die Wasser/Abwassernetze sanieren um bei Dürre weniger Trink & Brauchwasser zu verschwenden. Und ob es eine so tolle Idee ist die Energieversorgung auf Wind, Wasser &… Mehr

pbmuenchen
1 Monat her

Es war doch schon länger klar, dass das nicht gutgehen kann. Alle Kraftwerke stillzulegen und gleichzeitig auf Elektromobiltät zu setzen – ein Schildbürgerstreich ist ein Witz dagegen. Ein derartigen Vorgehen kann nur in der Destruktion enden, nun auch noch befeuert von Kriegstreiberei, Gasmangel, Inflation, enorm gestiegenen Lebenshaltungs- und Energiekosten. Ich habe den Eindruck, der »Reset« läuft aus dem Ruder, denn Gewinner wird es so gut wie keine geben.

R.Baehr
1 Monat her

Eine Preisdeckelung für ein Produkt was wir voraussichtlich gar nicht mehr haben einführen zu wollen, zeigt was für Geistesgrößen in dieser Regierung sind. Und das dann noch im März, wenn die Heizperiode zu Ende ist. Aber das wissen diese Abgehobenen in Berlin natürlich nicht, weil bei den Gehältern die die einkassieren, interessiert die schlicht nicht, wann denn in Deutschland überhaupt eine Heizperiode beginnt oder endet.

Last edited 1 Monat her by R.Baehr
Aljoschu
1 Monat her

Wir erleben momentan einen ganz anderen Kipppunkt, als den, den uns die GrünRoten vorgaukeln. Nicht CO2 und der Klimawandel sind das Problem – davon verstehen wir viel zu wenig, nur das: CO2 ist der „Sauerstoff“ der Pflanzen und Klimawandel war immer und wird immer sein! Das CO2 das wir der Atmosphäre zufügen, ist lediglich das CO2, was irgendwann einmal in der Atmosphäre war und durch eine üppige Biosphäre gebunden wurde. Wovor fürchten wir uns also? Aber der andere Kipppunkt ist viel fundamentaler: um die 8 Mrd. Menschen zu ernähren, brauchen wir Technologie, hochentwickelte Landwirtschaft, Chemie, Energie, freie Universitäten und Naturwissenschaft… Mehr

Richy
1 Monat her
Antworten an  Aljoschu

Und eines nicht vergessen, wir haben jetzt 8 Mrd Menschen zu ernähren. Afrika wird sich in den nächsten Jahren von rund 1 Mrd auf 3 Mrd Menschen vergrößern und hat jetzt schon nicht genug Nahrungsmittel. Und auch in Asien, z. B. Indien, wird die Bevölkerungszahl immer größer. Und da will der Cem die effektive Landwirtschaft in Deutschland auf Öko und damit auf weniger Ertrag umstellen und zugleich auch noch Flächen still legen. Wie bescheuert muss man sein, wenn man die großen Probleme dieser Welt mit falscher Ideologie angeht.

thinkSelf
1 Monat her

„Doch die angepriesene Rettung der Energiewende, die Windräder, liefern zu 80 % des Jahres nicht genügend Strom, an 120 Tagen liefern sie überhaupt keinen Strom.“ Die Windräder liefern an überhaupt keinem Tag des Jahres einen Nettostrom. Gilt auch für PV-Anlagen. Denn beide stellen auf Grund der zu geringen Energiedichte im globalen Energiebilanzkreis (und nur der zählt) einen Verbraucher dar. Aber mit der Thermodynamik haben es in Deutschland ja selbst Physikprofessoren in der Regel nicht so. „Wir haben seit sieben Jahre keine Erwärmung mehr – wer hätte das gedacht? Es wird Ihnen aber nicht berichtet.“ Und wenn es anders wäre, wäre es… Mehr

Alf
1 Monat her

Wir brauchen eine Regierung, die wir nicht haben.
Warum wählen wir nicht eine Regierung, die diesen Namen verdient,
beschäftigen wir uns mit der Unvermögen von Politdarstellern, die vergessen haben, bei wem sie angestellt sind,
die nichts vorweisen können, was dem Land zum Vorteil gereicht?
Brauchen wir einen Kanzler, der uns erzählt „dass wir hoffen dürfen, dass wir sicher durch diesen Winter kommen“, ohne Gaskraftwerke und ohne Gas, das wir nicht haben?
Was muß eigentlich noch passieren, damit diese „Regierung“ den Weg zu Neuwahlen freimacht?

Andy Malinski
1 Monat her
Antworten an  Alf

Dass unsere „wichtigen“ Politiker nicht so wären, wie sie sind … aber dann wären sie keine „wichtigen“ Politiker geworden.