Terror-Finanzierer sammelten womöglich Geld für US-Politikerin Tlaib

Die radikale Kongressabgeordnete Rashida Tlaib gilt als „Shooting Star“ der US-Demokraten. Jetzt kommt heraus: Im Wahlkampf 2018 halfen ihr wohl Hamas-nahe Akteure bei der Spendensammlung.

IMAGO / ZUMA Wire
Rashida Tlaib, Kongressabgeordnete der Demokraten, 18.07.2022

Rashida Tlaib ist Abgeordnete des US-amerikanischen Repräsentantenhauses. Die junge Politikerin aus Detroit im Bundesstaat Michigan gilt als aufstrebender Star der „Progressiven“ innerhalb der Demokratischen Partei. Das Kind palästinensischer Einwanderer wurde 2018 in den US-Kongress gewählt und machte schnell auf sich aufmerksam. International wurde sie unter anderem dadurch bekannt, dass sie den damaligen US-Präsidenten Trump als „Motherfucker“ (sinngemäß „Scheißkerl“) betitelte. Als Teil einer Gruppe von jungen Linksaußen-Abgeordneten vertritt Tlaib radikale Positionen: So spricht sie sich unter anderem für eine völlige Abschaffung der Polizei aus und betitelt Israel als „Apartheidsstaat“. 

Nun berichten amerikanische Medien über explosive Verstrickungen der Politikerin. Es geht um Fundraising-Kampagnen im Wahlkampf 2018. Tlaib und eine Parteifreundin des gleichen Flügels, die Abgeordnete Ilhan Omar, erhielten dabei wohl Unterstützung von Hamas-nahen Finanziers. Zwei Männer, die für Tlaib Veranstaltungen organisierten, standen in Verbindung mit einem Netzwerk von vorgeblich gemeinnützigen Organisationen, die 2004 von einem Bundesgericht der Terrorfinanzierung für schuldig befunden wurden. 

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Einer der Männer, der den Namen Rafeeq Jaber trägt, bekannte sich kurz nach dem 11.September 2001 vor Gericht, Hamas-Propaganda finanziert zu haben, in der unter anderem das sogenannte Märtyrertum und der Mord an Juden beworben wurde. Jaber war Teil eines Kampagnen-Komitees von Tlaib und wurde mehrmals bei ihren Veranstaltungen gesichtet. Der zweite Mann, Salah Sarsour, ist ebenfalls in terrornahe Netzwerke verstrickt. Wie der Bruder Sarsours 1998 gegenüber den israelischen Behörden aussagte, habe sein Bruder per Scheck unmittelbar einen Terroristen finanziert. Salah Sarsour spielte auch eine aktive Rolle bei der Beschaffung von Geld für die Holy Land Foundation, „die eigentlich für die Hamas sind“, heißt es in einem FBI-Memorandum von 2001.

Rashida Tlaib ist eine der lautesten, linken US-Stimmen gegen Israel. Wohl auch deswegen unterstützten die beiden Männer die Politikerin auch im Wahlkampf 2020. Tlaib und die Abgeordnete Ilhan Omar helfen und dienen der Sache Palästinas, erklärte Terror-Finanzier Rafeeq Jaber. Sie seien wichtig, um, „die Unterstützung für das kriminelle Israel“ zu beenden. 

Gegenüber US-Medien wollte sich die Abgeordnete nicht zu den Recherchen äußern. 

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Kommentare ( 20 )

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bfwied
18 Tage her

Jedes Reichskonglomerat, bestehend aus verschiedenen Kulturen, ging in der Geschichte den Bach runter und zerfiel. Die USA sind zum Konglomerat geworden, seitdem die Euro-Kulturfremden eine kritische Masse erreicht haben. Diese Araberin ist nicht wirklich integriert und hat nichts am Hut mit den weißen und schwarzen Leistungsträgern. Sie ist Lobbyistin der Araber.

Th. Nehrenheim
18 Tage her

Ein schwerwiegender Mangel an der Demokratie in den USA ist die Abhängigkeit der Spitzenpolitik vom Großen Geld.
Gut ist, dass das FBI scheinbar noch funktioniert, jedenfalls besser als deutsche Behörden und Gerichte.
Aber so kommt die EU doch noch zu politischem Einfluss in der US-Politik. 😉

Manfred_Hbg
18 Tage her

Auch wenn es in einem sogenannten Vielvölkerstaat wie z.Bsp die USA schwierig sein wird, bin ich dennoch grundsätzlich dafür, das Regierungspolitiker nur Leute aus dem eigene Land oder zumindest aus dem eigenen Kulturbereich sein dürfen. Denn wie man ja auch immer wieder sieht und hört, bringen gerade die Leute aus den Fremdkulturen – hinzu wenn diese aus den sog. Drittweltstaaten und Shithole-Countries kommen, nur Unruhe und Ärger ins Land wenn diese an den Hebeln der Macht kommen. Und wenn ich z.Bsp auch höre, dass selbst arabische Länder ihre eigenen Glaubensbrüder nicht aufnehmen und im Land haben wollen, dann sehe ich… Mehr

AlNamrood
18 Tage her

Die islamische fünfte Kolonne gibt es hüben wie drüben.

H. F. Klemm
19 Tage her

Wo ist das Problem?
„In dem besten aller Deutschlands aller Zeiten in dem wir leben und der EUwjetunion“ ist es doch viel schlimmer. Von dort werden unsere Steuergelder – die Liste der Palästinenserfreunde von Steinmeier, Roth bis Maas ist doch bekannt – schon seit Jahren millionenweise nach Palästina geschaufelt damit den dortigen Terrororganisationen Aufzucht, Ausbildung und Ausübung ihres Terrorismus überhaupt ermöglicht wird – vom Geld arabischer Brudervölker mal abgesehen.
Da werden die paar Dollar unserer Steuern doch wohl nicht ins Gewicht fallen, zumal die DemocRats sicher auch ausreichend spedabel sein werden.

Schwabenwilli
19 Tage her

Eine Palästinenserin mit US Pass lässt sich von islamischen Terroristen bezahlen.
Seltsame Welt.

Siggi
19 Tage her

Überall drängt sich der Islam in die Politik. Siehe hier.

Schwabenwilli
18 Tage her
Antworten an  Siggi

Deswegen heißt es ja auch politischer Islam. Mit Religion hatte das noch nie etwas zu tun.

bkkopp
19 Tage her

Im Repräsentantenhaus sind 224 Abgeordnete der Demokraten. Es ist sicher nicht unbekannt, dass die Abgeordneten direkt in den Wahlbezirken gewählt sind, und dafür von der lokalen Parteiorganisation aufgestellt werden. Schon für die Nominierung gibt es Vorwahlen in den Wahlbezirken. Anders als bei uns, sind die Abgeordneten weder quasi-Angestellte der Parteien, noch Untergebene einer Fraktionsführung im Haus. Die politische Gegenseite hat immer beosnderen Spaß daran, junge, radikale, oft auch schrille Abgeordnete als “ repräsentativ “ für die ganze Partei darzustellen, und entsprechend dem unter Freiheitsaposteln üblichen Standard von Redefreiheit nach allen “ Regeln der Kunst “ zu diffamieren und zu dämonisieren.… Mehr

Gert Friederichs
19 Tage her

Korrekte Zustandsbeschreibung der demokratischen Linken, denke ich! Nichts anderes.
Worüber soll ich mich mehr aufregen:
Die militante Hamas?
Die besser militärisch aufgestellten Israelis?
Das Gleiche im Trauerspiel Ukraine-Russland.
Keine freundlich ausgestreckte Hand. Selbst die kleinste Geste an Versöhnung wird allseitig medial zerbombt.
Wer nur hält diese Kriege am laufen?

Del. Delos
19 Tage her

Wundert das noch irgendwen? Die „Demokraten“ in den USA sind wie unsere Rot-Grün-Schwarz-Gelben: ohne Gewissen, ohne Moral, ohne Werte, ohne Patriotismus und jederzeit bereit, gegen etwas Geld oder Karriereversprechen oder für eine menschenverachende Ideologie ihr eigenes Land zu verraten.

Flaneur
19 Tage her
Antworten an  Del. Delos

Naja! „Werte“ haben sie schon .. und zwar mitgebrachte, traditionelle. Fr. Tlaib und Fr. Omar sind halt traditionell Judenhasser, ihre Werte stehen im Koran. Das liegt so in der Familie. DAS ist die schöne, bunte Welt der Migration ohne Integration, hüben wie drüben.