Strategiekonferenz der LINKEN: Das eine Prozent der Reichen erschießen?

Linke-Chef Bernd Riexinger gibt sich gnädig: Nicht erschießen wolle man die Reichsten, was eine Genossin ins Spiel gebracht hatte, sondern "für nützliche Arbeit einsetzen". Nach dieser Entgleisung gibt es Beifall und Gelächter aus der Partei, mit der SPD und Grüne koalieren wollen.

Strategiekonferenz der Linkspartei in Kassel: Eine Rednerin erklärt: „Energiewende ist auch nötig nach ’ner Revolution. Und auch wenn wir det ein Prozent der Reichen erschossen haben, ist es immer noch so, dass wir heizen wollen, wir wollen uns fortbewegen. Naja, ist so!“ Nach dem Redebeitrag war das dem Parteichef Bernd Riexinger offenbar etwas peinlich, weil er korrigierte: „Ich wollt noch sagen, wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein.“ Darauf Beifall und Heiterkeit im Publikum.

Gedankenexperiment:

Man stelle sich vor: Die AfD hält eine Strategiekonferenz ab. Ein Redner spricht davon, was wäre, wenn man die illegalen Zuwanderer erschossen habe. Darauf korrigiert der Parteivorsitzende und sagt, man werde die Zuwanderer nicht erschießen, sondern „für nützliche Arbeit einsetzen“. Beifall, Heiterkeit. Die Empörung wäre zu Recht groß. Selbst bei der AfD ist dies kaum vorstellbar. Jedenfalls bin ich sicher, der AfD würde kein Hinweis helfen, das sei ja nicht wörtlich zu verstehen, es sei nur ein Scherz gewesen. Mit der Tötung von Menschen scherzt man nicht, und auch nicht mit dem „nützlichen Arbeitseinsatz“. Beides kennen wir aus der Zeit des Nationalsozialismus und des Kommunismus. Auch dort wurden Menschen in Arbeits- und Konzentrationslagern für „nützliche Arbeit eingesetzt“.
Hetze gegen Minderheiten wird zu Recht kritisiert. Aber auch die LINKE hetzt gegen eine Minderheit, nämlich die Reichen. Parolen wie „Miethaie zu Fischstäbchen“, die bundesweit von der LINKEN plakatiert werden, sollen vielleicht lustig sein. Aber um einen Miethai zu Fischstäbchen zu verarbeiten, muss er erstmal getötet werden. Lustig?

Merke: Dies ist die Partei, mit der SPD und Grüne auf Bundesebene koalieren wollen. Und das ist die Partei, von der uns CDU-Ministerpräsident Daniel Günther fast täglich erzählt, die CDU solle ihren Kandidaten in Thüringen zum Ministerpräsidenten wählen.

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Kommentare ( 314 )

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314 Kommentare auf "Strategiekonferenz der LINKEN: Das eine Prozent der Reichen erschießen?"

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Warum nur 1 % ? Bei soviel überschüssiger CO2-Produktion in der Welt !

Natürlich sind Linke und Grüne von diesen Plänen sogar von Natur aus ausgeschlossen, da sie sowieso nur „amöbengleich“ und als Einzeller relativ CO2-los und obendrein auch noch nutzlos durch die Welt schleichen ! Keiner braucht sie !!!

Nur 1% wird erschossen? Mit solch bourgeoiser Zurückhaltung hätten sich Mao und Stalin gar nicht erst abgegeben, Genossen von der Linken! (Ironie off)

Die Frage ist doch die ob diese 1 % als endgültig gelten oder als monatliche Sollvorgabe…..

Das mit dem 1% kann man schnell ausweiten…man definiert Reichtum nur entsprechend…gegenüber dem der gar nichts hat, ist jeder reich…und schon ist das mit dem 1% Makulatur. Ist aber auch nicht weiter wichtig…wie man hörte will man „die Reichen“ ja erst mal „arbeiten“ lassen….evtl. tun sie das aber nicht freiwillig…hm….da bietet sich ja dann das in der Sovietunion etablierte System von Arbeitslagern an…der Archipel Gulag an den sich so mancher Linker wohl gern erinnert.

Das kommt daher, dass moderne Kommunisten lieber die Organe der Andersdenkenden ins Ausland verschicken.

Wird doch alles nicht so heiß gegessen, wie gekocht. Die Dame hat lediglich eine Maoistische Parole verinnerlicht: „Bestrafe einen, erziehe hundert“. Das gleiche Prinzip.

Wo gehobelt wird, fallen Späne!

Neben dem Höhepunkt von Sandra Lust, die Gewalt gegen Menschen (Nazis, Reiche, Sachen???) ablehnt, gibt es weitere schwer verdauliche Beiträge von jungen marxistisch-feministischen Genossinnen auf dieser Konferenz. Angesichts des Titels: „Wie die Verhältnisse nach links schieben? Mit Katja Kipping, Bodo Ramelow und Amira Mohamed Ali“ sollte man nicht nur auf die DDR schauen, sondern sich auch an die wenig bekannten Ereignissen in Indonesien 1965 erinnern. „Mit offizieller Billigung, ausgeführt von der Armee, von militanten Jugendgruppen der Moslems und der PNI (Partai Nasional Indonesia), begann dann der wohl größte Massenmord seit Hitlers Tagen. Er kam einem Pogrom der PKI-Anhänger gleich und… Mehr

„gibt es weitere schwer verdauliche Beiträge von jungen marxistisch-feministischen Genossinnen auf dieser Konferenz.“

Aufschlussreiche dicke Lektüre für Leute, die wissen möchten, was die bundesdeutsche Linke im Jahr 2020 so denkt, im Netz zu finden: Reader Beiträge zur Strategiekonferenz 29.02-01.03.2020 Kassel. Es handelt sich um Material zur Vorbereitung auf die Konferenz. Dort liest man viel von vielen Personen über die berühmte „Vergesellschaftung von Produktionsmitteln“, „Klassenkampf“, die Vision: „Diese Gesellschaft überwinden zu wollen, ist das Gute und Notwendige, was außer den Linken niemand vertritt“ usw. Künftige RRG-Partner kennen das Buch wohl nicht. Oder vielleicht doch. Ich weiß es nicht.

Die Kommunisten sind unter freiheitlichen Bedingungen auch nicht mehr das,was sie mal waren…So äußerte sich A.Merkel sinngemäß aus Afrika im Zusammenhang mit der“unverzeihlichen“Wahl in Thüringen. Jawohl, nur noch 1% statt zig’Millionen an die Wand (hatte auch schon Greta Th. vorgeschlagen, war aber auch nicht so gemeint). Auch Arbeits- und Umerziehungslager scheinen, zumindest gedanklich, wieder salonfähig. Nein, dieses Video und die Äußerungen sind keine Ironie, sondern zunehmend ungehemmte Umsetzung der Parteiprogramme, basierend auf den Ideen von Marx , Engels, Lenin… Es geht um Systemveränderung, auch mit radikalen Mitteln, die Schaffung „eines Menschen neuen Typus“. Früher war die ehemalige Sowjetunion-mit bekanntem Ergebnis… Mehr

Auch für Sie, bisher ist noch nicht klar ob es sich bei diesen 1 % um einen endgültigen Wert handelt oder ob es sich dabei um die monatlichen Sollzahlen handelt. Ich würde da auf Letzteres tippen…..

Der Kluge sieht im Unternehmer keinen Feind, sondern einen Partner.

Der Sozialist ist aber einer, der den Kapitain allein für seine Rolle über Bord wirft und sich dann wundert wenn das Schiff gegen den nächsten Felsen kracht

Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis.

In Leipzig wurde am Sonntag der OBM gewählt. Er wurde von einem breiten „zivilgesellschaftlichen Bündnis“ unterstützt. Besonders eifrig war die LINKE. Es gab drei Kandidaten, Heute steht in der Leipziger Volkszeitung:

>Piraten-Kandidatin wurde im Wahlkampf offenbar eingeschüchtert und bedroht

Vor der Oberbürgermeistermeister-Wahl in Leipzig wurde auf Ute Elisabeth Gabelmann offenbar Druck ausgeübt, weil sie mit ihrer Kandidatur die Wiederwahl von OBM Burkhard Jung (SPD) gefährden könnte. „Man hatte mir implizit gedroht“, so die Piratin.<

Jetzt wird eben mal wieder geschossen!