Schon in zwei Wochen: Schleswig-Holstein öffnet Gastronomie und Hotels

Ministerpräsident Daniel Günther wagt nun größere Öffnungsschritte in Schleswig-Holstein. Basis dafür seien erfolgreiche Modellprojekte.

IMAGO / penofoto

Ministerpräsident Daniel Günther gab bekannt, dass das Bundesland Schleswig-Holstein ab dem 17. Mai Gastronomie und Hotels öffnen wird. Die Inzidenz in Schleswig Holstein insgesamt liegt bei 54,4. Kein einziger Landkreis des Bundeslandes liegt oberhalb der entscheidende 100er-Marke, weshalb die Landesregierung insofern freie Hand hat.

Günther begründete die Schritte mit den erfolgreichen Modellprojekten im Land, bei denen trotz Öffnung bestimmter Bereiche keine erhöhten Infektionen festgestellt wurden. Der Einzelhandel ist im Bundesland bereits in großen Teilen wieder offen.
Damit ist nach dem Saarland das zweite Bundesland bereit, größere Öffnungsschritte vorzunehmen.

Die neuesten Zahlen lassen darauf schließen, dass die dritte Corona-Welle ihren Höhepunkt bereits überschritten hat. Insgesamt hätte diese dann weniger Tote gefordert als eine herkömmliche Grippesaison.

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Kommentare ( 27 )

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olympos
6 Monate her

Seit Montag ist in Griechenland die Gastronomie auf. Keine Impfung, kein Test noetig. Es ist ueberall voll bis zum Bersten. Am Strand wie frueher, Kinder spielen, lachen, Masken tragen die wenigsten. Sogar die Kellner fuer die es Pflicht ist, tragen die wenigsten. Musik ist verboten in den Lokalen, auch so ein Schwachsinn, denn die griechische Regierung meint, wenn die Musik zu laut ist muss man lauter reden. Laecherlich, uebetall toent Musik. Bis 6 Personen sollen an einem Tisch sein, kein Mensch haelt sich daran. Hier ist es 28 Grad. Corona eine einfache Grippe wurde zu einen Horror killer. Macht endlich… Mehr

jansobieski
6 Monate her

Eine zügige juristische Aufarbeiten von einem Gericht, das den Namen verdient, ist dringend erforderlich.

Joerg.F
6 Monate her

Genauso sieht sozialistische Planwirtschaft aus. Das wird nicht funktionieren. Der Markt braucht immer alle Teilnehmer, sobald welche ausgeschlossen sind müssen die Verbleibenden den Beitrag mitbezahlen den die Ausgeschlossenen nicht leisten können, das wird die Hotel- und Restaurantpreise verdreifachen. Was aber funktioniert, das haben wir in der DDR und allen anderen sozialistischen Staaten gesehen, es wird sehr bald einen Schattenmarkt geben, illegale Übernachtungen, Essen in Hinterzimmern, alles vorbei am Staat und am Fiskus. Wie Marktwirtschaft wirklich funktioniert haben DDR-Bürger besser gewusst als die Menschen in der Bundesrepublik. Jeder Handwerker hat in der DDR mehr verdient als jemals sonst in seinem Leben,… Mehr

Fred Schneider
6 Monate her

Geht nicht, wäre zu einfach und effektiv.

Rob Roy
6 Monate her

Was Sie vorschlagen, wäre ja auch vernünftig und rational. Das geht jetzt wirklich nicht.

Rob Roy
6 Monate her

Ministerpräsident Günther ist politisch zwar nicht der totale Saubermann, aber er traut sich etwas, ohne sich wie Söder damit aufzuplustern. Er traut sich aber auch erst, seit klar ist, dass er kein heimlicher Kanzlerkandidat sein wird und er somit Merkel auch Widerworte geben darf. Ob das jetzt Opportunismus ist oder echter Schneid, spielt im Moment keine Rolle. Die Resultate sind entscheidend. Versagt hat er allerdings, weil er genau wie alle anderen Landesväter die Beschaffung des Impfstoffs dem Bund überlassen hat. Für die 3 Millionen Schleswig-Holsteiner hätte er locker den Impfstoff selbst kaufen können, um das Bundesland komplett durchgegeimpft zu bekommen.… Mehr

Last edited 6 Monate her by Rob Roy
Peter Gramm
6 Monate her

Alles hängt an der Ökonomie…ohne Moss nix los, das merken alle von den Steuern Abhängigen jetzt langsam. Wenn das Virus scheinbar bekämpft ist und die Ökonomie dafür tot ist auch niemanden geholfen. In der Wohlfühlblase der bestens versorgten und gepamperten Politiker*Innen dauert es halt etwas länger bis sich diese Erkenntnis durchsetzt. Geld drucken ist halt auf Dauer auch keine Lösung. Viren hat es schon immer und wird es auch immer geben. Es ist halt immer nur die Frage welche Methoden der Mensch erfindet um Viren zu erkennen.Alles was der Mensch erforscht hat bekämpft er, alles was er nicht kennt und… Mehr

Gabriela R.
6 Monate her

Wer hat Lust, unter diesen Bedingungen Urlaub zu machen: Vor Anreise muss ein negativer Test erfolgen, der dem Vermieter vorgelegt wird. Alle 48 Stunden nach Anreise muss ein weiterer Test mit Nachweis erfolgen. Ein Selbsttest reicht nicht aus. Kinder ab 6 Jahren sind testpflichtig. Wer Urlaub macht oder ein Lokal oder ein Freizeitangebot besuchen wollt, muss mit der Luca-App ein- und auschecken. Zusätzlich zur geöffneten Außengastronomie dürfen teilnehmende Gastronomen auch ihre Innengastronomie öffnen. Hier muss vorab ein Platz reserviert werden, vor Ort einen tagesaktueller, negativer Corona-Test vorgezeigt und mit der Luca-App eingecheckt werden. Weiterhin gelten die „ganz normalen“ Hygiene-Regeln. Da… Mehr

Martin H.
6 Monate her
Antworten an  Gabriela R.

Genau so ist es. Schade, dass dies im Artikel nicht erwähnt wird, der damit irreführend ist. Eine wirkliche Öffnung sieht anders aus. Das hier ist keine.

Fred Schneider
6 Monate her
Antworten an  Gabriela R.

Und wenn sie (falsch) positiv getestet werden, müssen sie unverzüglich den Urlaubsort verlassen. Sie werden quasi wie ein Aussätziger davongejagt. Das Kostenrisiko haben sie auch noch. Ne Leute, diese Regeln für Modelregionen laden nicht zum Urlauben ein.

Kuestensegler
6 Monate her
Antworten an  Gabriela R.

Liebe Gabriela R.,
Sie haben die Situation perfekt beschrieben. Auch wir haben zu dieser Gängelei keine Lust.Wir wohnen nördlich von Hamburg in einem kleinen Häuschen mit Garten. Dort können wir uns ohne Maske weitgehend frei entfalten. Wenn wir Lust haben, machen wir bei schönem Wetter Tagesausflüge an Nord- und Ostsee und genießen dann die Außengastronomie. Wir werden aber einen Teufel tun, einen Urlaub innerhalb oder außerhalb Deutschlands fest zu buchen und uns dann mit irgendwelchen Stornoregelungen herumschlagen zu müssen. Ausserdem vermeiden wir auf diese Weise das Schlechtwetter-Risiko. Vielleicht klappt es ja im Herbst mit einem Last Minute Urlaub.

Last edited 6 Monate her by Kuestensegler
olympos
6 Monate her
Antworten an  Gabriela R.

In Griechenland ist alles erlaubt und offen. Keine Reservierung, keine Impfung, kein Test noetig. Wer moechte, herzlichst Willkommen.

elly
6 Monate her

das ist doch alles Quatsch mit Soße, was hier in Deutschland veranstaltet wird. Öffnung bei einer Inzidenz unter 100, nimmt den Selbständigen jede Planungssicherheit und den Urlaubern auch. Ich buch doch nicht auf Risiko. Kommt es im Landkreis zu einer der üblichen Reihentestung in einer Massenunterkunft oder bei Erntehelfern, dann schnellt der Inzidenzwert hoch, die Hotels müssen schließen und die Urlauber ihre Koffer packen und ab nach Hause.
Letztes Jahr Ende Oktober wurde ich aus dem Hotel „geschmissen“ weil Bayern den lockdown ausrief,. Nein Danke.

ratio substituo habitus
6 Monate her

Der Dampfplauderer macht Ankündigungen, um etwas Druck aus dem Kessel zu nehmen. Wer in S-H lebt, weiß, dass der Teufel im Detail steckt. Denn auch in den Modellregionen (die Versuche wurden im übrigen schnell und ohne Überschreiten der Bundesgrenze „vorläufig“ beendet) waren die Lockerungen an Test / Genesungen / Impfungen gebunden. Außengastronomie im kältesten April seit Jahren war natürlich nicht gerade das Superspreaderevent! Ein anderes Beispiel sind die s-h internen Verordnungen, als in Flensburg die Inzidenzien sehr hoch waren. Da hat man im angrenzenden Kreis Schleswig-Flensburg (ohne entsprechende Zahlen) die gleichen Maßnahmen getroffen und z.B. die Bewohner von Altenheimen gleich… Mehr

Kontra
6 Monate her

Nicht ganz richtig, auf Eiderstedt läuft die „Modellregion“ noch, allerdings mit absurden Auflagen.

ratio substituo habitus
6 Monate her
Antworten an  Kontra

Tatsächlich? Da hat man dann aber in der Presse gut versteckt. Aber ich gebe zu, ich komme bei dem ganzen Schwachsinn auch nicht mehr im Detail hinterher, obwohl ich mich von Berufswegen auf dem laufenden halten muss. Wie soll es da erst dem „Normalbürger“, der „Behördendeutsch“ nicht versteht oder gar einem Menschen gehen, dessen Muttersprache nicht deutsch ist?