Nach der Balkanroute ist es auch mit der aus Libyen vorbei

Italien hat die Schleuserroute aus Libyen praktisch geschlossen. Was nun Frau Merkel?

ANDREAS SOLARO/AFP/Getty Images

Die Balkanroute kann/darf man nicht schließen, sagte Merkel. Unter Wortführung des damaligen Außenministers und heutigen Bundeskanzlers Sebastian Kurz wurde sie geschlossen. Die Mittelmeerroute kann/darf man nicht schließen, sagen Merkel und Co. noch immer. Italiens Innenminister Matteo Salvini hat die Überfahrt aus Libyen praktisch gestoppt. Nun läuft die Schlepperschleuse aus Marokko nach Spanien, bis es den Spaniern zuviel wird und sie ihre Regierung zwingen, es Salvini gleich zu tun – oder die Regierung stürzen. Dann tut es die Nachfolgerregierung. Frankreich lässt bei sich niemanden rein. Skandinavien hat oder macht die Schotten dicht. Die Mittel- und Osteuropäer lassen sich von Merkel und Juncker schon länger nichts mehr sagen. Wann fliegen Merkel und Co. die jungen Afrikaner direkt nach Deutschland?

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Kommentare ( 75 )

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Interessant ist die Betrachtung des Monats August in den Jahren 2016 bis 2018. Ich habe die Daten der IOM für Todesopfer (inklusive Vermissten) auf der Route Libyen-Italien ausgewertet. Die Zahl der Ankünfte kommt vom italienischen Innenministerium.

Ankünfte 2016: 21.924
Todesopfer 2016: 35

Ankünfte 2017: 3.920
Todesopfer: 23

Ankünfte 2018: 1.531
Todesopfer 2018: 2

Wann fliegen Merkel & Co. die jungen Afrikaner direkt nach Deutschland?

Ich bitte inständig (!) um Vernunft, sonst müssten unsere Nachbarländer ggf. ihre Grenzen gegenüber uns schützen (?)

Das Aufräumen wird langwierig, teuer und unschön.

Das könnte man ertragen, wenn danach wieder vormerkelsche Verhältnisse herrschen würden. Im Moment sieht es aber eher so aus, daß unter den schon länger hier Lebenden aufgeräumt wird. Werfen Sie einen Blick nach Südafrika, Simbabwe oder einfach nur nach Schweden oder in französische Großstädte.

Schlußendlich gewinnen immer die mit dem besten Sprachwitz. Der liegt aktuell zunehmend bei den Merkel-Gegnern. Das gibt mir Hoffnung. Letztens fragte jemand in einem Forum irritiert mit Blick auf A. Merkels ausgiebige Afrika-Rundreise: Was will Frau Merkel denn eigentlich in Afrika? Kurze Antwort eines andere Foristen: Nachschub holen.

Wie die Frage, wann die eingeflogen werden???
Das passiert doch schon jeden Tag. Nur erfahren wir so gut wie nichts mehr davon!

„Wann fliegen Merkel und Co die Afrikaner direkt nach Deutschland ?“
Die fliegen doch schon , nennt sich Familiennachzug und Resettlement.
1000 Visa pro Monat, wobei ein Visum eine Familie mit 10 und mehr Angehörige beinhalten kann, zählt alles als 1 Visum. Wer kann überprüfen, ob das alles leibliche Kinder, Geschwister oder echte Ehefrauen sind ?
Merkel sorgt schon eifrig hinter unserem Rücken für ihre Lieblinge.

“ …wobei ein Visum eine Familie mit 10 und mehr Angehörige beinhalten kann, zählt alles als 1 Visum.“

Das habe ich schon öfter gelesen, aber meine Frage nach der Quelle blieb unbeantwortet. Vielleicht können Sie mir die Quelle nennen? Danke!

So, jetzt wird über Spanien geschleppt. Vielleicht entschuldigt man sich bei unserem Innenminister, der mal in die Zukunft geplant hat.

Merkel führt jetzt die Direkt Route aus Schwarzafrika ein.
Das Geschäftsmodel muß doch geschützt werden. Die pietistichen Organisation brauchen ja Wachstum. Und natürlich wird ein Konkurrent im Menschenhandel ausgeschloßen: Die Schlepper.

Was sagt die Antimonopol Kommision eigentlich dazu?

Auch Merkel-Deutschland steuert auf einen Tipping Point. Vielleicht war es Chemnitz.

Auch die Zahl der Toten ist auf der Route Libyen – Malta/Italien deutlich zurückgegangen. Nachdem im Juni und Anfang Juli, die Abfahrt der späteren Opfer lag sehr wahrscheinlich meist noch im Juni, nach Angaben der IOM 721 Menschen auf dieser Route starben oder vermisst wurden, waren es im August maximal 2, die 68 nm südlich Malta ertrunken sind. Was den starken Anstieg der Seenotfälle in den Monaten Juni und Juli ausgelöst hat, wird man niemals sicher ermitteln können. Sicher ist, dass die Menschen sich auf den Weg machten, als noch Schiffe der NGOs vor der libyschen Küste patrouillierten. Nach dem… Mehr