Stell Dir vor, es ist Corona, und keiner geht hin

Die Impfbereitschaft nimmt ab, trotz Pflicht weigern sich die Ersten, FFP2-Masken aufzuziehen. Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) kämpft gegen zurückgehendes Interesse an Corona – und übernimmt sich dabei.

IMAGO/Metodi Popow

Allmählich klären sich die Methoden von Karl Lauterbach (SPD): Wenn der Gesundheitsminister Studien zitiert und ihren Namen nennt, dann hat er sie gelesen und darin tatsächlich etwas gefunden, was seinen Interessen entspricht. Sagt er nur „… wie auch Studien belegen… “ und nuschelt das schnell weg, dann quatscht er sich gerade einfach nur aus einem Widerspruch raus. Der Gesundheitsminister hat Studien gesagt. Das hat den deutschen Journalisten lange als Beweisführung genügt – einer großen Mehrheit tut es das immer noch. Aber es werden mehr, die Fragen stellen.

Sogar aus dem ZDF kommen mittlerweile die Fragestellerinnen. Karl Lauterbach hat sich die Spiegel-Kolumnistin Margarete Stokowski als Stütze mit in die Pressekonferenz genommen, in der er seine neue Impfkampagne vorstellen will. Sie hat nach eigenen Aussagen Long Covid und soll als Abschreckung dienen, zu welch schlimmen Folgen eine Corona-Infektion führen kann. Stokowski sei vor der Infektion dreimal geimpft gewesen und habe sich freiwillig an Regeln gehalten, etwa das Maskentragen. Wieso, will die ZDF-Journalistin wissen, habe sich Stokowski dann doch infiziert? Mit den aufgeführten negativen Folgen? Das wisse sie nicht, räumt Stokowski ein. Sie glaube aber trotzdem, dass Impfung und Maske ihr geholfen hätten. Glauben. Ein immer wichtigeres Wort im Zusammenhang mit der Pandemie. Später sagt Lauterbach, Studien zeigten, dass Impfungen auch vor Infektionen geschützt hätten. Es sind die Studien, die er nicht namentlich nennt und hastig wegnuschelt.

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Corona ist ein gefährlicher Virus. Covid 19 eine schwere Krankheit, an der Menschen sterben. Wie viele an der Krankheit sterben und wie viele an etwas anderem, wissen wir indes nicht. Deutschland erhebt dazu immer noch keine Statistik. Die hat der Gesundheitsminister oft versprochen. Seit der Pressekonferenz sagt er aber, es sei verharmlosend, auf diesem Unterschied zu bestehen. Es seien ja auch Menschen an den Spätfolgen von Covid 19 gestorben, ohne dass dies dem Virus zugerechnet worden wäre. Die Frage, wie viele tatsächlich an dem Virus gestorben sind, bleibt in Deutschland offen: Ist Corona der Virus, der die Menschen dahinrafft, oder ist er einer von vielen Krankheitsmomenten, die vorbelastete Menschen in der Summe nicht überleben? Aus der Antwort auf diese Frage macht Lauterbach ein Glaubensbekenntnis.

Lauterbach mobilisiert wieder. Die Kampagne ist eine gute Gelegenheit, weitere 32 Millionen Euro an Medien zu verteilen, die im Sinne des Gesundheitsministers berichtet haben. Vielleicht sind es sogar knapp 80 Millionen Euro, das muss noch geklärt werden. Das Geld geht jedenfalls an Medien, die nicht kritisch hinterfragt haben, wenn er wie jetzt wieder eine Maskenpflicht in Innenräumen fordert. Die ebenso bereitwillig den Chor an Vorfeldorganisationen auftreten lassen, der das fordert, was auch Lauterbach vorschlägt. Wie ein Wunder tut der Chor das immer, kurz bevor es der Gesundheitsminister fordert.

Zum Beispiel der Marburger Bund. Dessen ehemaliger Vorsitzender und Welt-Ärzte-Führer Frank Ulrich Montgomery war einer der glühendsten Vertreter der Regierungspolitik. Dabei pöbelte er verbal gerne mal wie ein Frankfurter Türsteher oder ukrainischer Botschafter. Nun schickt der Ärztebund die gemäßigte Vorsitzende Susanne Johna vor, die in der Tagesschau erklärt: „Überall dort, wo die Inzidenzen jetzt durch die Decke gehen, müssen die Länder mit einer FFP2-Maskenpflicht im ÖPNV und in öffentlich zugänglichen Innenräumen reagieren.“ Dazu zitiert die Tagesschau noch einen Epidemiologen aus der sozialdemokratischen Hochburg Bremen. Hajo Zeeb sagt. „Die Empfehlung oder die Pflicht zum Tragen von Masken werden wir in wenigen Wochen wieder brauchen.“

Eine Gegenstimme kommt in dem Beitrag der Tagesschau nicht vor. Die Tagesschau ist gegen „false balance“. Das heißt auf Deutsch Ausgewogenheit. Aber das ARD-Flaggschiff bevorzugt den englischen Begriff. Wir sind gegen Ausgewogenheit, klingt auch blöd. Lauterbach kommt ebenfalls zu Wort. Er gehört für die Tagesschau zur richtigen Balance. Er fordert die Länder auf, sie sollen die Maskenpflicht jetzt umsetzen, die er ihnen zusammen mit Justizminister Marco Buschmann (FDP) ermöglicht hat. Der hatte gesagt, es gebe Vorhängeschlösser, die solche Maßnahmen noch verhindern könnten. Seit Lauterbach die Schlösser knackt, schweigt Buschmann beharrlich.

Die Länder tun wie befohlen. Zumindest die sozialdemokratischen. Berlin hat angekündigt, die Maskenpflicht in öffentlichen Räumen wieder einführen zu wollen. Zum Beispiel in Geschäften. Freiwillig tragen kann die Maske dort jetzt schon jeder. Doch ein Einkaufsbummel durch die Hauptstadt – an einem munteren Samstagmorgen – zeigt: Die Berliner ziehen nicht mit. Kommt die Pflicht, wird sich die Mehrheit dem wohl beugen. Freiwillig trägt höchstens einer von fünf die Maske. In S- und U-Bahn ist die Maske vorgeschrieben. Und selbst dort weigern sich nach eigener Beobachtung zwischen zehn und 20 Prozent der Fahrgäste, sie aufzuziehen.
Auch impfmüde sind die Deutschen geworden. Nicht mal jeder Dritte aus der Risikogruppe der Über-60-Jährigen hat sich laut Radio Berlin die vierte Impfung innerhalb von weniger als zwei Jahren geben lassen. Auch nicht, obwohl die vierte Impfung als „zweite Auffrischimpfung“ kleingerechnet wird. Lauterbach hat für die Ärzte mehr Impfdosen gekauft, als die spritzen können. Die warten auf das Zusatzgeschäft. Doch der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbands, Markus Beier, stellt resigniert gegenüber dem RND fest: „Spätestens jetzt sollte die Impfquote in die Höhe schießen – tut sie aber leider nicht.“

Gesundheitsministerium korrigiert Minister
Lauterbachs Anzeigenkampagne kostet deutlich mehr als mitgeteilt
Nun soll die Maskenpflicht die Bürger wieder an die gefährliche Pandemie erinnern. In den Anzeigenteilen der Zeitungen finden sich zum zweiten Mal in diesem Jahr große Inserate mit der Sicht des Ministeriums. Insgesamt verteilt Lauterbach rund 60 Millionen Euro an die Medien. Andererseits findet er auch in deren redaktionellen Teilen Platz. Und wenn er mal wieder die Warnung vor einer „absoluten Killervariante“ raushaut, ist sogar wieder die Schlagzeile drin. Das sollte doch das Interesse an der Pandemie wieder erhöhen.

Allerdings sollte sich Lauterbach in der PR nicht übernehmen, sich für nur eine Botschaft pro Pressekonferenz entscheiden. Gleichzeitig fürs Impfen zu werben und dann die mehrfach geimpfte Stokowski als Beispiel für irdisches Elend zu präsentieren – da fressen sich die Botschaften gegenseitig auf. Egal wie oft und schnell Lauterbach Studien nuschelt. Jeder Glaube stößt halt irgendwann an seine Grenzen.

Zumal Zahlen Lauterbach mitunter in Frage stellen. 32 Millionen Euro koste die Kampagne, hat der Minister in der Pressekonferenz gesagt. Eine Anfrage der AfD hat ergeben, dass sein Haus tatsächlich knapp 80 Millionen Euro für diese Kampagne vorgesehen hat. Über das Wochenende gab es keine Gelegenheit, diesen Widerspruch aufzuklären. TE reicht die Frage ans Ministerium ein. Vielleicht lautet die Antwort irgendwas mit Studien – sehr schnell weggenuschelt.

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Kommentare ( 92 )

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Deutscher
1 Monat her

Bin gerade in Quarantäne. Ungeimpft nach über zweieinhalb Jahren erstmalig angesteckt. Symptomatik grippeähnlich, aber doch deutlich heftiger. Von meiner Ärztin Paxlovid bekommen. Innerhalb weniger Tage deutliche Besserung und Erleichterung. Eine Woche nach Einnahmebeginn nahezu symptomfrei.

Paxlovid: Hochwirksames, zuverlässiges Arzneimittel, als AIDS-Medikament seit Jahrzehnten bewährt!

Impfung: Reine Lotterie!

Mein Ratschlag an alle:

1) Nicht impfen lassen!
2) Bei heftiger Erkrankung nicht lange fackeln und Paxlovid einnehmen und gut ist!

Auch gesundheitspolitisch ist ein Festhalten an den Impfungen völliger Wahnsinn! Als würde man heute noch an Impfungen gegen HIV festhalten, obwohl schon lange erwiesen ist, dass Impfungen gegen HIV nicht möglich sind!

Last edited 1 Monat her by Deutscher
Karsten Maltinger
1 Monat her
Antworten an  Deutscher

Ein C-Befund, der ausschließlich an ein „positives“ Ergebnis eines erwiesenermaßen evidenzfreien also untauglichen C-„Tests“ geküpft ist, ist keiner!

andreas donath
1 Monat her
Antworten an  Deutscher

Kennen Sie die Spätfolgen von Paxlovid? Eben, ich auch nicht. Doch das Zeugs stammt aus dem Hause Pfizer und wird von dem Verhaltensauffälligen, der sich Minister schimpft, wie Sauerbier angepriesen. Allein schon das würde mich auch hier sehr zurückhaltend agieren lassen. Und mein Vertrauen in diese windigen, offensichtlich skrupellosen Pharma-Imperien ist auf unter Null zurückgegangen. Ich möchte gar nichts mehr in meinem Körper haben, was aus deren Mache stammt.

Last edited 1 Monat her by andreas donath
JuergenR
1 Monat her
Antworten an  andreas donath

Eben. Paxlovid hat viele, oft schwere, Nebenwirkungen. Mit dem billigen aber mindestens ebenso (wahrscheinlich sogar besser) wirksamen Ivermectin hätten Sie dasselbe Ergebnis erzielt ohne die Gefahr solcher Nebenwirkungen. Nachteil: Pfizer verdient nichts daran.

F. Hoffmann
1 Monat her

Das Ganze wirkt wie eine dystope Form des Kasperltheaters. Seppl Buschmann gibt seinem Spezi dem Kasperl Lauterbach einen Knüppel, damit der das böse Corona-Krokodil hauen kann, weil es das Gretl Stokowski in die Hand gebissen hat obwohl das Gretl schon drei paar Stiefel, die ihr der Kasperl geschenkt hat, übereinander getragen hat. Pssst, das Krokodil versteckt sich gerade, aber der Seppl, der Kasperl und das Gretl haben jetzt aber einen gaaanz neuen Plan gemacht… Hoho, das wird schaun!

Alexis de Tocqueville
1 Monat her

Wie sagte Hemingway so schön, „wenn Sie ein Adjektiv sehen, erschießen Sie es“. Endlich verstehe ich was er meinte.
Corona ist ein gefährlicher Virus. Covid 19 eine schwere Krankheit, an der Menschen sterben. 
Wer entsprechend alt und vorerkrankt ist, für den ist ein Schnupfenvirus gefährlich. Er stirbt möglicherweise daran. Trotzdem wäre es Unsinn, einen Schnupfen als gefährliche Krankheit zu bezeichnen. Wir alle hatten schon Corona, nicht wahr? Wer hat seins bemerkt?

K. Berkmann
1 Monat her

Sobald eine kritische Masse sich weigern würde, in öffentlichen Verkehrsmitteln die Unterwerfungsmaske weiter zu tragen, wäre der Spuk vorbei. Das müsste nicht einmal die Mehrheit sein, vermutlich reichen 20 %. Sie können nicht alle bestrafen. Es liegt an jedem, mitzumachen. Beenden wir den Schwachsinnn endlich!

FCK diversity
1 Monat her
Antworten an  K. Berkmann

Das ist schon der Fall und regelmäßig zu beobachten, allerdings nicht immer.
Morgens im Berufsverkehr ist die Maulkorbquote am höchsten, im abendlichen niedriger und Mittags sehr deutlich am geringsten. Spätabends/Nachts dann nochmal weniger.
Ist wie auf der Autobahn – sehr viele fahren 20 mehr. Das wird toleriert und kann von der Obrigkeit nicht geahndet werden, auch wenn sie im Verkehr mitfährt

JuergenR
1 Monat her
Antworten an  K. Berkmann

Ich mache es schon länger. Im Zug esse und trinke ich eben die ganze Zeit. Damit gilt für mich die Maskenpflicht nicht. In der U-Bahn verhalte ich mich wie die Mehrzahl meiner geschätzten türkischen Mitbürger (meist) jüngeren Alters, die zurecht diesen Scheiß nicht mitmachen.
Noch etwas: Da in allen Nachbarländern Deutschlands die Maskenpflicht im ÖPNV (einschließlich der Bahn) die Maskenpflicht nicht gilt, ist das Virus offenbar nur in Deutschland aktiv oder Lauterbach ist kein Kenner der Materie. Die Entscheidung zwischen beiden Alternativen überlasse ich Ihnen.

andreas donath
1 Monat her

Ich bin Risikogruppe hoch 3, bin – weil ich an den faulen Zauber nie geglaubt habe – weiter ohne Ängste unter meine Mitmenschen gegangen und habe Nähe gezeigt. Den Desinfektions-Nonsens habe ich nicht mitgemacht, denn zu viel Desinfektion schadet nur dem Immunsystem. Masken habe ich, um Stress zu vermeiden, immer nur kurz beim Einkaufen und auch dann oft unter der Nase getragen. Was soll ich sagen: Ich habe ungelogen drei Jahre lang nicht mehr den kleinsten Schnupfen gehabt. Da ich jeden Tag bei jedem Wetter einen langen Spaziergang mache, arbeitet mein Immunsystem offenbar ganz gut. Desweiteren fahre ich auch bei… Mehr

Bunte Kuh
1 Monat her
Antworten an  andreas donath

Ich sage Euch, liebe Leute, „da draußen“ ist nichts, wovor man sich ernstlich fürchten müsste, …“
Was ist mit dem Jabberwocky, den Moorhexen, Roggenmuhmen, Wehrwölfen und blutrünstigen Kaninchen? Wieviele Ahnungslose sind zwischen Weihnachten und Dreikönig Opfer des Wilden Heeres geworden? Zerfleischt von Hasen und Untoten. Bitte versuchen Sie nicht die Leute in falscher Sicherheit zu wiegen.

humerd
1 Monat her

es finden sich ja nicht nur wieder die üblichen JounralistInnen , die Lauterbach unterstützen. In den Medien sind auch wieder ÄrztInnen aktiv, die Panik schüren wollen. Allerdings habe Talkshowladies derzeit den Ukrainekrieg auf dem Radar und bleibt z.B. Frau Prof. Melanie Brinkmann nur ZON. Prof. Drosten ist ganz abgetaucht, gibt wohl zu wenig publicity. Auch der Pfleger, der einst in jeder Talkshow jammerte und kalgte, wie schwer sein Job durch die Ungeimpften ist, findet derzeit keine Plattform.

JuergenR
1 Monat her
Antworten an  humerd

Am Ende des Films „Casablanca“: „Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen!“ Dasselbe sollte hier gelten.

Ferdinand53
1 Monat her

Ich hatte Ende März Covid trotz dreier Impfungen zuvor, die letzte im Januar. Das einzige Symptom war ein hartnäckiger Schnupfen über eine gute Woche. Kürzlich flatterte mir ein Brief des Gesundheitsministers herein, in dem für eine weitere Impfung geworben wird. Wozu? Nur um die Impfdosen loszuwerden? Da ich sicher nicht der einzige Adressat war, sind dort wohl auch wieder Millionen für diese Aktion verschleudert worden. Im Sommer hatte ich eine grippeähnliche Erkrankung, die mich mit Fieber tatsächlich für zwei Tage ins Bett geworfen hat, und das war definitiv kein Covid. Kürzlich habe ich mich (69) wie jedes Jahr gegen Grippe… Mehr

Last edited 1 Monat her by Ferdinand53
andreas donath
1 Monat her
Antworten an  Ferdinand53

Mich haben die Erkenntnisse aus der Causa Corona zum Impfgegner gemacht und ich würde mir auch keine Grippe-Impfung verpassen lassen. Es wurde in den letzten zwei Jahren zu deutlich, wie bei Medikamentenzulassungen getrickst und getäuscht wird – und dies gilt selbstverständlich auch für Vakzine jeglicher Art. Sollen sie sich ihren Impfstoff doch selber spritzen. Ansonsten stimme ich Ihnen zu.

JuergenR
1 Monat her
Antworten an  andreas donath

Ich (über 60, Risikopatient) habe mit etwa 45 Jahren einmal eine Grippeimpfung bekommen. Danach ging es mir mehr als dreckig. Dasselbe nach einer Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) mit einem Impfstoff, der danach wegen schwerer Impfreaktionen vom Markt genommen wurde. Ich bin dennoch kein genereller Impfgegner. Polioimpfungen hatte ich mehrere problemlos vertragen und auch gegen FSME würde ich mich mit den neuen Impfstoffen weiter impfen lassen. Aber die mRNA-Giftbrühe mit dem toxischen Spike-Protein (die Originaldaten von Pfizer wiesen unter allen Nebenwirkungen 2,9 Prozent Todesfälle auf!) sollte man sich, so einem das Leben lieb ist, nicht spritzen lassen.

Busdriver
1 Monat her

Also die Nummer mit Stokowski war wirklich bizarr. Ich habe dazu einen schönen Vergleich gefunden: eine Schwimmschule präsentiert eine Wasserleiche und verkündet stolz, dass diese dort schwimmen gelernt hat.

Maunzz
1 Monat her

Herr Thunes, Sie unterliegen einem fatalen Irrtum. In Nachrichtensendungen muss keine gegeteilige Stimme zu einer Sache zu hören sein. Das impliziert, dass Bürger ständig einen Hinweis brauchen, dass das Dasein mindestens zwei- oder sogar mehrdimensional sei. Folgt man Ihrer Darstellung, müsste bei einem Gespräch mit dem Nachbarn gleichzeitig ein zweiter Nachbar dabei sein und seine, andere, Meinung, kundtun. Oder wenn Geländegewinne an der Ostfront Europas vermeldet werden, auch die Darstellung des Aggressors eingeflochten werden. Solch heile Welt, solch Menschheit, gab und gibt es nicht! Und wird es auch nie geben. Und ich hoffe, das bleibt auch so.

Sonny
1 Monat her

Ich hatte Ostern Covid. Als Ungeimpfte. Es war nicht halb so schlimm wie eine echte Grippe. Seitdem hatte ich nichts mehr. In meinem Umfeld der (mehrfach) Geimpften hatten ebenfalls viele im Laufe des Jahres Covid. Bei denen war der Krankheitsverlauf ziemlich heftig, aber bei weitem nicht lebensbedrohlich. Als Nebenerscheinung haben viele seitdem zwischendurch immer wieder mit „Nebenerkrankungen“ zu kämpfen gehabt, besonders mit allen Arten von Erkältungskrankheiten. Das legt für mich den Schluß nahe, dass die „Impfungen“ das eigene Immunsystem ausschalten. Für mich ist lauterbach ein Verbrecher der übelsten Sorte. Ich würde gerne mal hören, was seine Ex-Frau über ihn zu… Mehr

Last edited 1 Monat her by Sonny
Fred Schneider
1 Monat her
Antworten an  Sonny

Ich kann Ihren Erfahrungsbericht zu 100% bestätigen. In meinem („geimpften“) Bekanntenkreis schnupft es mit schöner Regelmäßigkeit. Dazu kommen auffallend viele Nasennebenhöhlenentzündungen und Gürtelrosen. Meine (Ü 60 und „ungeimpft“) erste C-Grippe (gem. Antigen Schnelltest) verlief vor kurzem mit 3 tägig erhöhter Temperatur (37,8 in der Spitze), sehr leichtem Schnupfen und sehr leichtem Husten. Medikamente: Paracetamol und deftiger Erbseneintopf von Schwiegermuttern. Nach gut 5 Tagen ging es dann raus an die frische Luft zum Spaziergang. Wenn ich keinen Schnelltest gemacht hätte, dann wäre ich von einem klassischen, leichten grippalen Infekt ausgegangen.