Genitalverstümmelungen an Frauen in Deutschland stark gestiegen

Es gibt bereits 68.000 Opfer – und in der Politik herrscht das Schweigen über Täter und Anstifter

imago images / snapshot
Kundgebung von Terre des Femmes gegen weibliche Genitalverstuemmelung vor dem Brandenburger Tor in Berlin 2017

„Die Zahl weiblicher Genitalverstümmelungen in Deutschland ist in den vergangenen drei Jahren rasant gestiegen“, meldet die Ärztezeitung. Nach einer neuen Untersuchung, die Familienministerin Franziska Giffey am Donnerstag in Berlin vorstellte, gibt es in Deutschland bisher mindestens 68.000 Frauen, die Opfer einer Genitalverstümmelung wurden – nicht in ihrer alten Heimat, sondern in der Bundesrepublik.

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Giffey nannte die Klitorisverstümmelung eine „Menschenrechtsverletzung und archaische Straftat“. Im Vergleich zu den im Februar 2017 veröffentlichten Zahlen habe es einen Anstieg von Beschneidungen bei Mädchen und Frauen um 44 Prozent gegeben, teilte das Ministerium mit. Die meisten der betroffenen Frauen stammten aus Eritrea, Somalia, Indonesien, Ägypten und Nigeria. Der starke Anstieg der Zahl weiblicher Genitalverstümmelungen“, so die Ärztezeitung, sei vor allem darauf zurückzuführen, dass mehr Menschen aus Herkunftsländern nach Deutschland gekommen seien, in denen weibliche Genitalverstümmelung praktiziert würden.

Giffey vermied bei der Vorstellung des Berichts allerdings jeden Hinweis auf den radikalen Islam, besonders auf den Salafismus, dessen Vertreter die Genitalverstümmelung bei Frauen begründen und verteidigen – auch in Deutschland, unbehelligt von den Behörden.

Prominentester Verteidiger der Genitalverstümmlung ist der salafistische Prediger Ahmad Abul Baraa, der auf Deutsch predigt, unter anderem in der As-Shahaba-Moschee in Berlin-Wedding, und vor allem mit seinen Videos ein großes Publikum erreicht. Der Verfassungsschutz nennt zwar in seinen Berichten die As-Shahaba-Moschee als einen der wichtigsten salafistischen Anlaufstellen in Deutschland. Geschlossen wurde sie von den Behörden aber nicht. In einem Video von 2012, das in sozialen Medien immer noch verfügbar ist, erklärt Ahmad Abul Baraa ausführlich, wann und wie die Genitalien von Mädchen beziehungsweise Frauen verstümmelt werden sollen.

„Bei Frauen entfernt man einen Teil der Klitoris, damit sie nicht zu lang ist“, so der Prediger in dem Video. Es werde so eine „Überlänge der Klitoris“ beseitigt. Frauen mit einer „überlangen“ Klitoris hätten einen schädlichen Sexualtrieb, so Baraa. Durch die Beschneidung „normalisiert sich das Verhältnis dieser Frau zur Intimität“.

Ein Strafverfahren gegen Baraa gab es bisher nicht.

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Kommentare ( 38 )

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38 Kommentare auf "Genitalverstümmelungen an Frauen in Deutschland stark gestiegen"

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Das einzige, was ich noch verteidige, ist meine Familie.

Sind das auch die Veränderungen, auf die Frau Göring-Eckhardt sich so darauf freute??

Das wäre, nein, müßte doch DAS Thema des Feminismus sein, ihr lautes Schweigen hier ist Zeugnis ihrer grenzenlosen Verlogenheit.

Feminismus hat ja kaum mit der ursprünglichen Intention zu tun.

Zmd. In Westen sind es gelinde gesagt empathielose Wohlstandstussis, die alle Freiheiten der Welt haben, nur ihren Hals nicht vollkriegen. Als Opfer kann man sich so wunderbar selbst darstellen, da stören ja Kinder und Frauen mit echten Problemen nur.

Das ist nichts zum Wundern. Es ist nur kulturelle Bereicherung. Über die Religionsfreiheit läuft in der BRD viel. Körperliche Unversehrtheit war einmal. Die Afghanen bringen ihren Brauch mit Knaben zur Vergnügung zu halten. Falls noch mehr Inder kommen könnte die Totalkastration chick werden. Nach dem Freitagsgebet werden auf dem Münchner Marienplatz die Ehebrecher*innen gesteinigt, auf dem Breitscheidplatz in Berlin nach dem Freitagsgebet die Bastonade vollzogen. Eine bunte Kultur breitet sich aus und verdrängt das Christentum. Feminismus war einmal, jetzt ist Gender angesagt. Das Geschlecht zeigt sich nun erst durch Erziehung und so wird sich mancher Salafist wundern wenn nicht nur… Mehr

Lass mich raten: Die Leute auf dem Foto galten als böse rechte Nazis, nicht wahr? 😉

Wie dem auch sei: Diese Entwicklung überrascht mich kaum.

Das macht nichts, das berühert unsere Politikerin kein bischen, es sind nur Folklore und das zu untersagen wäre rassistisch.

Als ob das diese Regierung, diese Grünen und Linken interessieren würde. Die missbrauchen die Migranten doch nur für ihre Ideologie und sonst gar nichts. Mindestes 68 000 Fälle in den letzten drei Jahren, die ja irgendwie dokumentiert und gezählt werden mussten, sind Beweis genug. Vielleicht sollte sich Claudia Roth zur Verfügung stellen, ob das wirklich so schlimm ist; oder warum schreit sie da nicht so, wie bei der AfD.

Die aus archaischen Männerkulturen geflohenen Frauen kommen bei uns vom Regen in die Traufe. Sie dürfen sich nicht kleiden, wie sie wollen, nicht heiraten, wen sie wollen, dürfen verstümmelt werden, wie Mann will und können getötet werden, wenn sie nicht folgen.

Zum Glück lockt bei uns keine Freiheitsstatue mit der Flamme der Aufklärung und dem Fuß auf zertretenen Ketten. Das wäre inzwischen wohl ein Hohn.

Es gab also mindestens 68.000 Genitalverstümmelungen bei Frauen in Deutschland in den letzten 3 Jahren. Vermutlich sind das von Arztpraxen „gesammelte“ Fälle.
Jetzt würden mich einmal die korrespondierenden Statistiken von Polizei und Staatsanwälten interessieren. Wie viele dieser schweren Körperverletzungen und Folterungen führten denn zu polizeilichen Ermittlungen? Wie viele Fälle landeten vor Gericht? Zu wie vielen Verurteilungen kam es? Und bei wie vielen Verurteilungen ging das Strafmaß über 20 Stunden Sozialarbeit hinaus?

Zitat: „Jetzt würden mich einmal die korrespondierenden Statistiken von Polizei und Staatsanwälten interessieren.“

> Ähm, wenn man unsere Justiz dazu befragen würde – also jene Damen & Herren die für „die volle Härte……“ zuständigt sind, dann erfahren wir -Oh wie beruhigend, dass es sich hierbei nur um EINFÄLLE handelt.

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Die weibliche Genitalverstümmelung ist in der Tat eine Menschenrechtsverletzung und archaische Straftat und bei Minderjährigen obendrein eine Misshandlung Schutzbefohlener. Deswegen ist sie in Deutschland ja eigentlich auch illegal.

Die rituelle Beschneidung männlicher Abkömmlinge ist ebenfalls eine Menschenrechtsverletzung, archaische Straftat und Misshandlung Schutzbefohlener. Die ist in Deutschland allerdings gesetzlich verbrieft.