Der Fahrer des Wagens MU SS 420, bitte sofort bei der Maasi melden!

Nazi-Verschwörung in Edeka-Werbung aufgedeckt! Die Werbeagentur des Nazi-Spots heißt JungvonMatt. Genau die Agentur, die sich Angela Merkel für ihren Wahlkampf ausgesucht hat!

Snapshot Edeka.de

Aus der Serie „Sie sind wieder da!“: Nazi-Verschwörung aufgedeckt! Sprache und Bilder des Unmenschen sind längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Ein scheinbar harmloses Handelsunternehmen wurde entlarvt. Dazu die bange Frage: Wie tief steckt Merkel mit drin?

Dem unermüdlichen Einsatz von Heiko Maas, Anetta Kahane, Antifa und der ganzen Guten Schar ist es zu verdanken, dass die Welt und auch die Breitband-Autobahnen mehr oder weniger Nazi-frei gehalten werden können. Friedlich feiern die Religionen in Deutschland ihren Ramadan, Hanukkah oder Weihnachten, wünschen dem jeweils anderen ein frohes Fest, der Liebe ward so viel lange nicht gesehen!

Aber wie so oft in Zeiten größter Arglosigkeit, lauert das Böse auf seine Chance. Und es kommt auf den ersten Blick recht harmlos daher. Wir haben es doch auch nicht bemerkt! Im TV stoppen wir das Programm, wenn die Werbung beginnt, um später rasch zur Programmfortsetzung vorzuspulen. Internetwerbung klicken wir weg. Aber das entlastet uns natürlich nicht! Wir hätten es sehen können! Müssen!

Im Edeka-Spot #Zeitschenken fährt ein Volvo ins Bild und gibt den Blick frei auf das Kennzeichen „MU SS 420“. Was? MU SS? Schon bei der Rechtschreibereform, die uns vom politisch neutralen „muß“ ins nazimäßige „muss“ zwang, waren wir erschüttert! SS steht schließlich eindeutig und ausschließlich für Sie wissen schon!

Und dann die Nummer! 420! „Die 420 ist eine aus dem angelsächsischen Raum stammende, in rechten Kreisen auch hierzulande gängige Abkürzung für Hitlers Geburtstag am 20. April.“

Sie wissen schon: Nine Eleven. 911 steht für 11.9., sprich elfter September. So wird ein Schuh draus.

An dieser Stelle müssen wir Sabine Bamberger-Stemmann einführen. Sie ist Historikern und Slawistin mit den Spezialgebieten Minderheiten- und Migrationsforschung sowie Ostmitteleuropa und deutsch-polnische Beziehungen. Was alleine schon ein ziemlicher Brocken ist. Dann ist sie noch Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg. Und sie hat sich quasi auf dem dritten Bildungsweg die Geheimcodes der Nazis erarbeitet, über die sie uns hier aufklären wird.

Nein, das war noch lange nicht alles. Im Spot taucht ein zweites Auto auf. Dessen Kennzeichen lautet: „SO LL 3849“. Sie sollten vielleicht an dieser Stelle, wie ich, Ihre Autonummer überprüfen, nicht, dass Ihre Garage längst ein Abstellplatz der rechtsextremistischen Szene geworden ist. Frau Bammbamm erklärt: „Die Zahl 84 steht für ‚Heil Deutschland. Sie ist umrahmt von den Zahlen 3 und 9. Die 39 steht für ‚Christliche Identität‘ oder ‚Christian Identity‘. Dies bedeutet in rechten Kreisen im Umkehrschluss Antisemitismus.“

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Mensch, hören Sie auf, werden manche jetzt sagen, Sabine Dobermann ist bestimmt wieder so eine durchgeknallte Linke, die uns den Weihnachtseinkauf versauen will! Falsch! Im Gegenteil. Als Sabine Supermann vor über 10 Jahren den Job bekam, zweifelten ausgerechnet SPD und GAL daran, dass die Wissenschaftlerin mit dem FDP-Parteibuch die qualifizierteste Bewerberin sei. „Die Bewerberin ist auf hundert Meter Entfernung nicht geeignet, weil sie nicht den ursprünglichen Kriterien der Ausschreibung entspricht“, sagte damals die GAL-Fraktionschefin.

Längst ist Frau .. äh… Dings laut Meedia zur „Extremismusexpertin“ mit Staatsbezügen und Rentenanspruch herangereift, und als solche glaubt sie „nicht an einen Faux pas. (von Seiten Edekas) … Angesichts der Häufung von rechtsradikalen Codes ist das verharmlosend und unglaubwürdig.“

Nicht allein, dass die Schutzstaffel durch den Werbespot marschiert: „Sowieso vermittelt der Spot besonders am Anfang eine heile Welt und transportiert Werte, die auch für die Neue Rechte stehen. Die Kinder spielen zum Beispiel auch eine altmodische Version von ‚Mensch ärgere dich nicht‘.“

Nun könnte ein naiver Laie einwenden, dass in den meisten Familien nicht gerade brandneue „Mädn“-Spiele herumliegen, und außerdem der Spielehersteller nicht zu den Kunden der verantwortlichen Werbeagentur zählt. Aber das verkneifen wir uns ob der erdrückenden Beweislast, wir wollen ja nicht auch noch schief angeguckt werden.

Nein, der Sumpf muss trockengelegt werden, wie das ja auch Donald Trump in den USA versprochen hat. Denn es kommt noch schlimmer. Viel schlimmer. Die Werbeagentur des Nazi-Spots heißt JungvonMatt. Genau die Agentur, die sich Angela Merkel für ihren Wahlkampf ausgesucht hat! Die Kanzlerin, die für riesige Umsiedlungsmaßnahmen die Verantwortung trägt. Deutscher Kanzler, Umsiedlungsmaßnahmen? Gott o Gott! Nein!!! Ein Abgrund tut sich auf.

P.S. Vielleicht kann die Kahane-Abteilung mal die MUSSs und SOLLs in unseren Artikeln auszählen – man will ja wissen, wo man steht.

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Kommentare ( 2 )

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1. war hitler sicher kein freund von kiffen sondern von cristal, solltest dich vlt mal über die wirkung beider informieren, dann weist auch, warum 😉
2. fehlt die korrelation, völlig wurscht, ob sich das ausschließt oder nicht.

Mag sein, ich trage einen Smiley nach … 🙂