100 Tage Bundeskanzler Sebastian Kurz

Für 48 % der befragten Österreicher haben sich die Erwartungen in Kurz-Strache erfüllt, für 5 % wurden sie noch übertroffen. 66 % benoten die Regierung von „Sehr gut“ bis „Befriedigend“. 69 % geben Kanzler Sebastian Kurz die Noten 1 bis 3.

© LUDOVIC MARIN/AFP/Getty Images

An die Spitze seiner Bilanz stellt Österreichs Kanzler Kurz im Welt-Interview: „mehr Sicherheit, weniger Steuerlast. Und mit dem Zwei-Jahres-Budget gibt es erstmals seit über 60 Jahren ein Ende der Schuldenpolitik in Österreich.“

Und in den nächsten 100 Tagen?

„Wir wollen eine striktere Asyl- und Migrationspolitik durchsetzen, um illegale Migration nach Österreich weiter zu reduzieren und mehr Sicherheit zu schaffen.

Wir werden auch unser Sozialsystem überarbeiten und es gerechter gestalten. Das bedeutet insbesondere, die Mindestsicherung für Menschen zu reduzieren, die noch nicht in unser System eingezahlt haben – also für Zuwanderer, die neu nach Österreich kommen.“

Fortführung der Grenzkontrollen?

All jene, die bei der Migrationspolitik einen falschen Kurs verfolgt haben, sind dafür verantwortlich, dass diese Grenzkontrollen innerhalb Europas überhaupt erst notwendig geworden sind. Wir werden alles tun, um unseren EU-Ratsvorsitz zu nutzen, dass es endlich eine stärkere europäische Zusammenarbeit zum Schutz unserer Außengrenzen gibt.“

Und die EU-Außengrenzen?

„Ganz wichtig ist aber vor allem die politische Entscheidung für das Mandat von Frontex oder einer potenziellen neuen Behörde: nämlich nach der Rettung die Rückstellung in das Herkunfts- oder Transitland oder an einen anderen sicheren Ort außerhalb Europas vorzubereiten. Alles andere führt zur totalen Überforderung in Mitteleuropa.“

Was stört Sie am bisherigen Verfahren?

„Das Modell, das Europa in den letzten Jahren verfolgt hat, wird immer als allzu menschlich dargestellt. In Wahrheit hat das aber jedes Jahr zu Tausenden Menschen geführt, die im Mittelmeer ertrunken sind, und wahrscheinlich zu noch mehr, die in der Wüste auf dem Weg in Richtung Europa verdurstet sind.

Es ist alles andere als ein menschliches Modell. Es ist viel eher ein Modell, das einigen hilft, ihr Gewissen zu beruhigen, indem sie all jenen, die gerade ankommen, etwas Gutes tun wollen.“

oe24 ließ die Regierung in einer Umfrage bewerten:

„Am kommenden Dienstag ist die türkis-blaue Regierung 100 Tage im Amt. ÖSTERREICH ließ das Re­search-Affairs-Institut das Zeugnis für die Startphase erstellen (1.008 Online-Befragte, 14.–21. 3., Schwankungsbreite +/-3,1 %). Die erste Bilanz: Die Österreicher sind mit ihrer neuen Regierung zu 53 % zufrieden – ein hoher Wert, vergleicht man ihn etwa mit der Schlussphase von Rot-Schwarz, wo er bei knapp über 20 % lag. Für 48 % haben sich die Erwartungen in Kurz-Strache erfüllt, für 5 % wurden sie noch übertroffen. 66 % benoten die Regierung von „Sehr gut“ bis „Befriedigend“, nur 18 % geben ihr ein „Nicht genügend“. 69 % geben Kanzler Sebastian Kurz die Noten 1 bis 3 (14 % einen Fünfer), immerhin 53  % benoten Vizekanzler HC Strache mit 1 bis 3 (von 28 % bekommt er einem Fünfer).“

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Kommentare ( 88 )

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Wie sieht denn die Bilanz bzgl. der unerwünschten Migration für Österreich aus für die letzten 3 Monate ? Wieviele Menschen sind in dieser Zeit in das österreichische Sozialsystem eingewandert und wieviele wurden wegen fehlender Asylgründe abgeschoben. Erst wenn dieser Saldo positiv im Sinne der Österreicher ist, die schon länger dort leben, kann man doch von einem Erfolg für Kurz reden.

Ich bin und bleibe misstrauisch. Kurz hat sich innerhalb recht kurzer Zeit sehr stark geändert. Warum? Als er für Integration zuständig war hat er ganz anders geredet. Man muss bei ihm sehr genau auf die Zwischentöne hören, da dann klar wird, dass seine Politik nicht so radikal anders ist. Den Heiligenschein nehme ich ihm nicht ab.

Richtig erkannt. Kurz ist nämlich Globalist und EU-Fan. Der Koalitionspartner FPÖ wiederum hat sich längst als Maulhelden-Partei entpuppt, die sich in unwichtigen Themen wie der Rauchverbotsdiskussion verzetteln.
Sicher, besser als die Vorgänger-Regierung ist Schwarz-Blau allemal, aber die so dringend nötige 180-Grad-Wende bei der Zuwanderung ist nicht erfolgt – etwa hinsichtlich des Familienfahrzeugs. In Wirklichkeit wurde und wird lediglich Kosmetik betrieben.

Ein Politiker mit gesundem Menschenverstand und der sich SEINEM Land in erster Linie verpflichtet fühlt und demgemäß nach seinem Eid handelt. Solches in unserem Land noch zu finden, dürfte schwieriger sein als einen neuen Stern im Weltall zu entdecken!

Ich war bei Sebastian Kurz skeptisch, da ich keine wirkliche Veränderung erwartet hatte.
Die gelingende FPÖ Koalition war eine erste positive Überraschung, ebenso wie die unaufgeregte und sachliche Politik (abgesehen von kleinen Scharmützeln wie der Körberlgeld-Affäre und anderen). Auch heute hat Kurz Format bewiesen. Österreich weist ohne klare Beweise keine russischen Diplomaten aus. So geht Politik mit Rückgrat.

Das grösste Verdienst der neuen Östereichischen Regierung ist erst einmal der, dass
die “ Roten “ abgewählt und die “ Grünen „aus dem Parlament geflogen sind.
Diese waren nämlich seit jahrzehnten der Klotz am Bein der Gesellschaft in Östereich.
Dieses Verdienst geht voll zugunsten an Herrn Kurz.

Die Grünen sind in der Tat der Sargnagel jeder Westlichen Gesellschaft. Allerdings haben sie 1 Mal im Bundestag gefehlt: nach der Wende beim Hauptstadt-Gesetz. Da waren die Grünen geschlossen für Bonn. Ihr Fehlen war der einzige (!) Grund, dass Berlin wieder Hauptstadt wurde – & damit wieder Großmannssucht statt Bürgernähe in der Regierung einzog… 😐

Das die Grünen aus dem Parlament geflogen sind hat Österreich enorm aufgewertet, und wieder handlungsfähig gemacht.

Sie sind zwar aus dem Parlament geflogen, aber ihre Gesinnungsgenossen geben in fast allen Medien den Ton an – besonders im ORF.
Und es sind vor allem diese links-grün-dominierten Medien, die die Handlungsfähigkeit des Staates einschränken – auch in Deutschland.

welch ein glück für uns: daß eine der freundinnen meiner frau in und um wien herum wohnt, denn dann können wir diese jedes jahr zur marillenzeit für zwei, drei wochen besuchen und etwas von der dortigen kultur genießen. danach geht es dann nach luxemburg in die dortigen hohen ardennen, weitab von aller zivilisation – allein um die natur zu genießen. vielleicht reicht die zeit zu einem abstecher an die mosel. meine weine sind zum großen teil ausgetrunken und dort b esitzt mein winzer die besten rieslinglagen der welt: juffer sonnenuhr, mühlheimer sonnenlay, lieserer schloßberg, kardinalsberg – alles schatzkammerweine! aus dem… Mehr

Wien ist eine tiefrote Stadt – hat nichts mit Kurz zu tun.

Diese Interview mit dem österreichischen Kanzler Kurz hätte TichysEinblick führen müssen!

Die Widerstände, die Kurz und sein Team in Österreich überwinden müssen sind enorm. Angefangen bei den inflationären NGO´s die sich mit „Flüchtlingen“ beschäftigen und auf Steuerzahlers Kosten gut leben, über die Oppositionspartei SPÖ und den Grünen (die das alles verbrochen haben) bis zur Caritas (ein Ableger der katholischen Kirche, deren Vertreter man schon fast als Kommunisten bezeichnen kann). Nicht zu vergessen der öffentliche Rundfunk, den man durchaus als Zweigstelle der Linken benennen kann, was sich in der Berichterstattung widerspiegelt (Lückenpresse) Kurz muss zuerst den rechtlichen Rahmen schaffen und gleichzeitig die finanziellen Sümpfe austrocknen und den ORF wieder dahinbringen, dass man… Mehr

…an Kaltverformer; wenn dann bitte richtig. Die “ Caritas “ ist ein Ableger der evangelischen Kirche und nicht der katholischen Kirche. Nur eines, die Katholischen Proviteure
der Flüchtlingskrise sind kein teut besser. Auch für diese ist es nur ein einträgliches Geschäftsmodell.

die CARITAS ist ein Unternehmen der katholischen Kirche, das sich die sog. Flüchtlingshilfe vergoldet!

Ihr Kommentar…Falsch! Bei den Ev. ist es die Diakonie!
Die sind aber auch nicht besser.

Natürlich wünscht man sich immer „mehr“, Die neue konservative Koalition muss aber auch mit massivem Gegenwind aus den linksdominierten Mainstreammedien kämpfen.

Kurz bleibt doch auf der Linie der illegalen Einwanderung…. Wir werden auch unser Sozialsystem überarbeiten und es gerechter gestalten. Das bedeutet insbesondere, die Mindestsicherung für Menschen zu reduzieren, die noch nicht in unser System eingezahlt haben – also für Zuwanderer, die neu nach Österreich kommen.“ …heißt doch nichts anderes, dass die Einwanderung weiter geduldet wird und dass es auch weiterhin Geldleistung statt Sachleistungen gibt…also der Anreiz für illegale Einwanderung weiter fortbesteht. Kurz macht ein illegale Einwanderung „light“….er will über den europäischen Grenzschutz reden….wer aber weis, wie die EU tickt, der weis, dass man da in alle Ewigkeit sprechen wird. Welche… Mehr