BER: Dübel einer auch

"Auch an einem Plastikdübel kann die Inbetriebnahme scheitern."

© Getty Images

Eher selten ist ein Flughafen schon legendär, bevor er überhaupt in Betrieb ging, der Berliner Flughafen mit der symbolträchtigen Abkürzung BER hat das geschafft. Sage keiner, in Berlin und Deutschland sei nichts zu schaffen.

Auf ZEIT online ist zu lesen:

»Seit einigen Wochen gibt es Berichte, nach denen auch der Termin 2020 bedroht wäre, wenn es für bestimmte Dübel im Terminal keine Einzelfallzulassung gebe. Die Flughafengesellschaft bestätigte, dass für Befestigungslösungen zum Teil noch Zulassungen fehlten. Landrat Loge sagte: „Auch an einem Plastikdübel kann die Inbetriebnahme scheitern.“ Er schloss aus, „ein Auge zuzudrücken“.«

Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter, weiß ZON weiter zu melden, fordere einen Plan B vom Flughafenchef, auch der komplette Umbau des Hauptterminals dürfe kein Tabu sein.

Also Hofreiter Toni, da bin ich doch für einen Plan C: Das vom BER abreißen, was schon da ist, begrünen, biotopisieren, keine Windräder, kein Raps für Biosprit, einfach der Natur überlassen und warten. Der Flugverkehr wird bald einsetzen, der von Vögeln, Bienen, Hummeln, Mücken und so weiter.

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