Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens. Warum und wie man mit einfachen Investments die staatliche Rente schlägt.
Das Rentensystem und dessen Finanzierung ist ein Dauerthema in der deutschen Politik und Medien. Zu recht: Wer sich etwas näher damit beschäftigt, der weiß, dass es so, wie es ist, nicht dauerhaft funktionieren kann. Ganz simpel und mathematisch betrachtet ist man als Investor besser dran. Zum Wochenende schaut der Börsenwecker auf Alternativen – und wie man diese ganz konkret umsetzen kann.
Dieser Wecker wird unterstützt von der Innomotion AG – mit wissenschaftlicher Expertise in der Beratung rund um Kauf, Bewertung und Verwertung von Ideen, Innovationen und Schutzrechten.
Das Innomotion-Konzept basiert auf höchstrichterlicher Steuerrechtsprechung und eröffnet eine steuerlich gesicherte, einzigartig attraktive wirtschaftliche Struktur – für massiven Mehrwert und doppelten Effekt. Hier erfahren Sie mehr: www.doppeltsteuernsparen.de
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Aktien, Rohstoffe, Gold, Crypto – alles, was die Kurse und Anleger in Deutschland und Frankfurt bewegen wird – darüber berichtet mit 6 Stunden Vorsprung Philipp Mattheis aus Bangkok.
„Bangkok ist der ideale Standort, um sowohl die schnell wachsenden Märkte Asiens wie auch die Wall Street in New York im Blick zu haben“, so Mattheis. „Und ich muss nicht mal früher aufstehen wie Weckerkollege Holger Douglas: Die Zeitzone macht den Unterschied,“ lacht Mattheis. Der renommierte Journalist und Buchautor berichtete viele Jahre über die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Asien, nicht nur für die Wirtschaftswoche, sondern auch für den stern und das Wirtschaftsmagazin Capital.
Mattheis ist Mitglied des Weltreporter-Netzwerks. Ab sofort arbeitet er für das Online-Portal und die Printausgabe von Tichys Einblick. Börsentäglich informiert er im Wirtschafts-Podcast „Tichys Börsenwecker“ über die aktuellen Entwicklungen an den wichtigsten Börsen Asiens und leitet aus den Kursen der Wall Street die Vorschau für Deutschland ab. Tichys Börsenwecker verschafft Einblicke in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen, Gold und Bitcoin
Mattheis und der Wirtschaftsjournalist Roland Tichy kennen sich gut. Tichy, damals Chefredakteur der WirtschaftsWoche schickte Mattheis 2012 nach Shanghai, wo er bis 2015 als Asien-Korrespondent arbeitete. Anschließend wechselte Mattheis für drei Jahre als Nahost-Korrespondent nach Istanbul. Von 2019 bis 2021 Jahre folgten drei Jahre als Asien-Korrespondent für stern und Capital. 2024 kehrte Mattheis nach Deutschland zurück und arbeitete erneut für die Wirtschaftswoche als Korrespondent in München.
„Der Asien-Korrespondent Philipp Mattheis kehrt zu seinen Wurzeln zurück“, freut sich Roland Tichy, Herausgeber von Tichys Einblick, über die erneute Zusammenarbeit. „Es gibt nur wenige, die die politischen Zusammenhänge und wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas und Asiens so gut kennen“, so Tichy. Mattheis’ Buch „Die dreckige Seidenstraße“ war ein Wirtschaftsbuch-Bestseller.
Tichys Börsenwecker ergänzt den erfolgreichen Morgenwecker, der Nachrichten und Kommentare zum Tagesbeginn liefert. Mit rund 200.000 Hörern am Tag ist er einer der erfolgreichsten täglichen News-Podcasts. „Diesen Erfolg wollen wir jetzt auf das Themenfeld Wirtschaft übertragen“, erläutert Roland Tichy. „Das ist heute umso wichtiger, weil der Niedergang der deutschen Wirtschaft mit dem Aufstieg der asiatischen Länder einhergeht. Mattheis wird aktuelle News und Hintergründe aus Asien noch vor Börsenöffnung in Europa liefern.“


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Ich habe bereits im Jahr 1999 entschieden, mich aus dem staatl. Rentensystem und damit aus dem Angestelltendasein zu verabschieden. Als Blüm Anfang der 90er sagte, die Rente sei sicher, war klar: sie ist es nicht. Und? Habe ich es geschafft, meine eigene Rente aufzubauen? Die Antwort ist NEIN. Es war mein festes Ziel, selbstverantwortlich meine Altersvorsorge zu gestalten. Ich war als Betriebs- und Finanzwirtschaftliche Beraterin 25 Jahr selbständig tätig und habe als Einzelkämpferin sehr gute und auskömmliche Honorare verdient. Das Problem war bereits damals die Höhe von Steuern und Abgaben, die mir einen erheblichen Teil dessen raubten, was ich zur… Mehr
Ihren Beitrag möchte ich ein wenig relativieren. Ich habe mich 2008 selbständig gemacht und bis dahin 12 Jahre lang den Höchstbetrag in die staatliche Rente eingezahlt. Falls ich nie wieder Angestellter werden sollte, was wahrscheinlich ist, habe ich somit bereits in 2008 eine Art Endabrechnung für die staatliche Rente erhalten. Gem. dem, was ich angeblich ab 67 erhalte, ist der Break-Even dieser Investition an meinem 84sten Geburtstag erreicht. Herr Mattheis empfiehlt, mal selbst nachzurechnen. Anstatt mühsam zu rechnen, kann man auch einfach Leute fragen, die selbständig sind und früher mal angestellt waren. Ich habe einen noch einfacheren Vergleich, da ich… Mehr
Mein Beitrag sollte kein Votum pro staatliche Rente sein. Sicher nicht! Insofern bedarf es keiner Relativierung. Sie haben andere Erfahrungen gemacht, u.a. weil Sie in eine Immobilie zur Vermietung investiert haben. Dies kam für mich nicht in Frage. Und auch hier gilt wieder: im Nachhinein ist man immer schlauer. Dafür haben Sie mit dem Investment jetzt andere Risiken eingekauft. Natürlich ist man privilegiert, wenn man sich selber darum kümmern kann, aber es muss auch möglich sein! Freuen Sie sich, dass es Ihnen gelungen ist. Es gelingt vielen Selbständigen aber auch eben nicht (mehr) und es hat noch nicht einmal etwas… Mehr
Bzgl. des staatlichen Rentensystems unter Bismarck ist der Kommentar aber nicht korrekt. Dieses war kapitalgedeckt – wenn auch nicht aktienbasiert. Und es musste ständig vom Staat gestützt werden, weil die Einzahlungen selten ausreichten. Ansonsten sehe ich einen staatlichen Rentenfonds als schwierig an. Private Vorsorge ja. Sollte jeder nach seinen Möglichkeiten tun. Das ist allerdings auch nicht sicher – schon gar nicht wenn man in Deutschland bleibt. Da ist man schneller enteignet, als man das Wort Solidarität mental verarbeiten kann. Auf staatlicher Ebene ist es noch schwieriger. Ein Land, dessen Wirtschaft und Demografie gesund sind, kann auch seine Alten versorgen (ob… Mehr
Sie haben Recht. Das Umlagesystem kam wohl erst durch Adenauer. Von einem Staatsfonds würde ich auch abraten. Vor allem, wenn man da nicht beliebig ein- und aussteigen kann. Auch hinsichtlich der Altersvorsorge ist der Staat das Problem und nicht die Lösung. Wenn Sie jedoch selbst investieren und im Rahmen Ihres Risikomanagements zumindest ein wenig die Thesen der Österreichischen Schule berücksichtigen, werden Sie feststellen, dass sie auf keinen Fall alles auf eine Karte setzen sollte. Vor allem, wenn diese Karte Deutschland ist. Gestern (oder vorgestern?) gab Herr Mattheis jedoch Anregungen wie man weltweit investieren kann, ohne großartig Stockpicking betreiben zu müssen.… Mehr
Bin ich absolut bei Ihnen. Das Schweizer Modell als Vorbild taugt da für mich sehr gut. Drei Säulen: Staatlich Umlage, Betriebsrente und global diversifiziertes Aktiendepot (möglichst ohne inländische Aktien, da diese schon über Säule 1+2 mit im Boot sind). Viel mehr Risikostreuung geht eigentlich nicht. Alle drei Ansätze haben halt Risiken. Bzgl. Edelmetalle (und Aktien) als Vorteil ggü Immobilien wäre ich aber vorsichtig. Das stimmt nur wenn sie jederzeit (vor-)bereit sind, ins Ausland zu gehen. Ihr Aktiendepot ist ganz schnell gepfändet. Die Regulierungen für EU-Bürger sind enorm – was man ja schon daran sieht, dass sie als EU-Bürger kein Aktiendepot… Mehr