Amerika gegen Dänemark: privilegierte Desinformation

Die bedeutende ARD-Korrespondentin Sabrina Fritz empfiehlt den europäischen NATO-Ländern, das NFM, die schnelle Eingreiftruppe, nach Grönland zu entsenden und Trump so klarzumachen, dass mit seiner Politik „nun Schluss ist“.

picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Geert Vanden Wijngaert

Das martialische Gehabe, mit dem Donald Trump seine Ansprüche auf Grönland garniert, hat seine NATO-Partner ziemlich kalt gelassen. Mark Rutte sowieso, der als Generalsekretär das Bündnis beieinander, also draußen halten muss. Ursula von der Leyen sagt wenig, der Kanzler gar nichts, er hält die Lage für komplex, und mit komplexen Lagen wird er nun einmal nicht fertig. Nur der spanische Regierungschef Sánchez nutzte die Gelegenheit, sich selbst und seine Sozialisten herauszuputzen, und sprach von einem Verbrechen.

Nein, stimmt nicht ganz, nicht nur er. Die bedeutende ARD-Korrespondentin Sabrina Fritz meint das nämlich auch. Anders als Sánchez spricht sie zwar nicht von Verbrechen, aber doch immerhin von Überfall, begangen von den USA auf ihren Bündnis-Partner Dänemark. Den europäischen NATO-Ländern empfiehlt sie daraufhin, das NFM, die schnelle Eingreiftruppe, nach Grönland zu entsenden und Trump auf diese Weise klarzumachen, dass mit seiner Politik „nun Schluss ist“.

Das dürfte nicht ganz einfach sein. Denn Beschlüsse dieser Art müssen laut Vertrag vom NATO-Rat einstimmig gefasst werden, was bei inzwischen 32 Mitgliedstaaten nicht ganz leicht fallen dürfte. Überdies würde der Truppeneinsatz eine militärische Aktion darstellen, und militärischer Oberbefehlshaber der NATO ist laut Vertrag ein amerikanischer General, zurzeit Alexus Grynkewich. Der wird von dem Vorschlag begeistert sein.

Frau Fritz schreibt davon nichts. Die Bürger, die mit ihren Zwangsbeiträgen die ARD zu bezahlen haben, sollten es aber wissen. Sie sollten wissen, dass Beiträge dieser Art nicht nur den Rundfunkstaatsvertrag verletzen; sie unterfallen auch dem DSA, dem Digital Services Act, der sich gegen falsche und einseitige Informationen richtet. Dieser Act zielt aber nicht auf die ARD, sondern auf Tichys Einblick, und deshalb wird uns Frau Fritz vermutlich weiterhin desinformieren.

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Kommentare ( 69 )

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Biskaborn
29 Minuten her

Was diese komplett irrlichternde und unwichtige Person da in die TV Stuben der Unbedarften sendet, die sich solchen geistigen Müll auch noch anschauen, sollte uns eigentlich nicht interessieren. Was sie da absondert zeigt aber wie brandgefährlich die Denkweisen im ÖRR sind, die würden wohl sogar noch einen Krieg gegen Russland sowieso und bald auch gegen die USA fordern!

Kassandra
2 Stunden her

Beim swr stellt sie sich für ihre Rolle im Gefüge so vor: „Ich habe BWL studiert und mich nach Praktika bei einer Fluggesellschaft und beim Pinneberger Tageblatt für den Journalismus entschieden (Sorry Lufthansa!). Seit 1992 bin ich Teil der großen ARD-Familie im SWR und durfte sehr viele unterschiedliche Dinge machen: Leitung der Wirtschaftsredaktion, Live-Moderatorin im Fernsehen von der Stuttgarter Börse, sechs Jahre Leben und Arbeiten in den USA und jetzt noch einmal in Brüssel. Mein Wegweiser bei allen diesen Stationen zeigte dabei immer in Richtung der Menschen, die uns nutzen und vertrauen. Was sind die Themen, die sie jeden Tag beschäftigen.… Mehr

Haba Orwell
1 Stunde her
Antworten an  Kassandra

Warum eigentlich werden die meisten Artikel hier durch eine ÖRR-Sendung inspiriert? Ich sehe nie welche. Müsste sich Trump nicht erst mal um seinen Bürgerkrieg daheim kümmern? https://anti-spiegel.ru/2026/wieder-von-soros-und-den-demokraten-finanzierte-unruhen-in-den-usa/ > „… In den USA sind wieder Unruhen ausgebrochen, die an BLM erinnern. Und wieder hat Soros die Organisatoren der Unruhen zuvor mit Millionen finanziert. … Der schleichende Bürgerkrieg bricht nicht erst jetzt auf den Straßen amerikanischer Städte aus, er ist schon lange dort, und der beliebte amerikanische Talkshow-Moderator Jesse Kelly erklärte: „Normale Menschen, selbst politisch Aktive, verstehen das Ausmaß an Organisation und Raffinesse der Kommunisten in den USA nicht wirklich. Und das… Mehr

Dr. Rehmstack
2 Stunden her

Was unseren durchgewoketen Staatsjornos (Ich nenne sie mal die Thevesen Liga), die Trump regelmäßig als erratisch, unberechenbar, immer dem folgend, der zuletzt mit ihm gesprochen hat, also quasi grenzdebil darstellen, überhaupt nicht leiden können, ist wenn sich herausstellt, dass dieser Trump einen Plan hat, den er konsequent verfolgt, der weit über das Tagesgeschäft hinausgeht und einer neuen Weltordnung entspricht, die ein westliches Gegengewicht zu Russland und Chinas Hegemonie Plänen bildet, Das wollen diese journalistischen Putzer Fische überhaupt nicht glauben. Trump hat einen Plan, den er konsequent verfolgt? Das kann einfach nicht sein.

Haba Orwell
2 Stunden her
Antworten an  Dr. Rehmstack

> dass dieser Trump einen Plan hat, den er konsequent verfolgt, der weit über das Tagesgeschäft hinausgeht und einer neuen Weltordnung entspricht, die ein westliches Gegengewicht Wie Röper geduldig erklärt, in kürzlich veröffentlichten Trump-Plänen gibt es den Westen gar nicht mehr: „Wer Trumps Pläne verstehen will, muss seine Sicherheitsstrategie lesen – Anti-Spiegel“ > „… Trump sieht die NATO als Instrument dafür, von den Europäern möglichst viel Geld für amerikanische Waffen zu bekommen, ansonsten sieht er in der NATO keine langfristige Zukunft mehr und er spricht sich folgerichtig gegen weitere NATO-Erweiterungen aus. … Mit anderen Worten: Die NATO ist für Trump… Mehr

Kassandra
1 Stunde her
Antworten an  Haba Orwell

Aber das ist doch spätestens seit vdLs Schottlanddeal vollkommen einsichtig!
Inzwischen werden die Gasspeicher leer und die Energie geht uns aus – was heißt, dass wir bei Dunkelheit wie Nordkorea gesichtet werden können – oder halt wie in WW II bei nächtlicher Verdunklung: „The warmth of collectivism“ from space – aufgenommen über Korea: https://x.com/EndWokeness/status/2006894539982668044

Haba Orwell
3 Stunden her

Juri Podoljaka spottet heute auf Telegramm über Dänemark (maschinell übersetzt): > „… Der Humor der aktuellen Lage mit Grönland, lies Dänemark, ist, dass von allen NATO-Ländern im Verhältnis zur Wirtschaft Kopenhagen Kiew am meisten geholfen hat. … Er gab ihm 19 seiner F-16-Jäger, alle zuvor für seine Armee in Frankreich bestellten 155-mm-Caesar-Selbstfahrlafetten, unter hundert Panzern, viele Dutzend gepanzerte Mannschaftstransporter sowie viele Milliarden Euro, um Granaten zu kaufen und einfach das Selensky-Regime zu unterstützen. … Er half, wie die europäischen Medien heute schreiben, eine Invasion Europas zu verhindern. …Und nun ist die Invasion seines Territoriums nur noch eine Frage der Zeit.… Mehr

Last edited 3 Stunden her by Haba Orwell
AmitO
3 Stunden her

Trump verfolgt die MADMAN-Doktrin wie Nixon.
Das beste wäre hier tatsächlich wenn Dänemark und ggf. die EU es auf einen bewaffneten Konflikt ankommen lassen würde.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Trump blufft ist sehr hoch.
Aber natürlich werden die Kleptos wieder den Bettvorleger machen. Das Übelste daran: Den eigenen außenpolitischen Machtverlust werden sie natürlich durch Unterdrückung der eigenen Bürger kompensieren (wollen).

Kassandra
2 Stunden her
Antworten an  AmitO

Mit was hoffen Sie, dass die RestNATO gegen USANATO in den Verteidigungsfall ziehen soll?
Wo doch bei Bundeswehrangehörigen im Baltikum schon die warme Unterwäsche gefehlt haben soll?
.
Seltsamerweise werden all solche Panikszenarien im örr wie in den msm an die Wand gemalt – aber was hier läuft, wenn uns das Gas ausgeht, das fehlt in der Berichterstattung vollkommen.
Wie kann das sein?

Biskaborn
24 Minuten her
Antworten an  AmitO

Ich glaube Sie haben hier nicht zu Ende gedacht. Wie will eine auf allen Gebieten schwächelnde EU gegen die USA zu Felde ziehen, das wäre ja der blanke Wahnsinn. Die EU Granden sind nun wirklich dumm aber Gott sei Dank so dumm nun auch wieder nicht. Die Aufregung wird sich bald legen, wenn Trump den für ihn günstigen Deal mit Dänemark geschlossen hat!

Bester Freund
3 Stunden her

Fragt doch mal die Innuit. 1721 bis 1953 war Grönland dänische Kolonie. Da waren nicht alle Innuit immer glücklich, wenn dieser Bericht stimmt: https://report24.news/groenland-und-der-boese-donald-trump-daenemarks-entruestung-ist-reine-heuchelei/
Ich habe in letzter Zeit einige Male im Fersehen Interviews gesehen, bei denen die Befragten wünschten nur bei Dänemark zu bleiben, sie sahen aber nicht wie Eskimos aus.

PulsarOperator
3 Stunden her
Antworten an  Bester Freund

Das fiel mir auch auf. Ein Interview in einem Lokal mit ein paar sehr europäisch aussehenden Typen, die als Unternehmer geoutet wurden und die sich über das für sie geschäftsschädigende Verhalten von Trump beklagten. Der Einzige, der nach Inuit aussah, war ein Küchenhelfer im Hintergrund.

Mikmi
3 Stunden her
Antworten an  Bester Freund

Nein das waren die Trunkenbolde und Arbeitslosen, das war doch schon zu durchschauen, ein paar Dollar und die erzählen alles was man hören will.

Kassandra
2 Stunden her
Antworten an  Mikmi

Wenn sie bei uns im örr linke wie grüne als normale Meinungsmacher ins Bild setzen wird das wahrscheinlich nicht mal etwas kosten.

humerd
4 Stunden her

Reservistenchef will deutsche Soldaten nach Grönland schickenDer Präsident des Reservistenverbands der Bundeswehr, Patrick Sensburg, schlägt vor, deutsche Soldaten nach Grönland zu entsenden. Sensburg schlägt dafür eine Dauerpräsenz vor. „Wir müssen in kurzer Zeit mindestens eine europäische Brigade unter der Führung von Dänemark dorthin verlegen. Auch Deutschland wird hier besonders in der Pflicht stehen“, so Sensburg gegenüber „Bild“. https://www.focus.de/panorama/welt/deutschland-und-weitere-laender-stellen-sich-nach-trump-drohungen-hinter-groenland_5d4f09c6-731a-494c-a14a-ac41764b5c40.html
frei nach Obelix: die spinnen, die Deutschen

Winnetou
3 Stunden her
Antworten an  humerd

humerd, stimmt, welchen Auftrag die deutschen Soldaten dort haben sollten hat der tolle Herr Sensburg aber nicht gesagt.

Kassandra
2 Stunden her
Antworten an  humerd

Hier werden wir bei offenen Grenzen seit Jahren überrannt und im Anschluss ausgeplündert – aber dort wie in der Ukraine deutsche Steuergelder wie Soldaten zur Verteidigung einsetzen?
Da haben sie doch welche nicht mehr alle!

Waldschrat
4 Stunden her

Soweit man weiß, gehört die Exklave Grönland nicht zur NATO, weshalb auch der Bündnisfall nicht greifen kann. Und wenn man Scott Ritter bei Glenn Dießen aufmerksam lauscht (natürlich alle umstritten), erfährt man, dass die NATO auch militärisch weitgehend handlungsunfähig ist, weil nicht mal mehr die Logistik funktioniert.

bkkopp
4 Stunden her

Man muß wohl ein ehemaliger Journalist gewesen sein um eine Sabrina Fritz als “ bedeutende Korrespondentin “ zu bezeichnen. Könnte alter Korpsgeist sein, weil Journalisten sich grundsätzlich für besonders bedeutend halten. Es ist jedenfalls belanglos was Frau Fritz gesagt hat. Zu Grönland empfinde ich es als eher angenehm wenn europäische Politiker möglichst nichts sagen und das Reden den Grönländern und den Dänen überlassen. Sie scheinen relativ rational zu reagieren

Kassandra
2 Stunden her
Antworten an  bkkopp

Ich finde toll, dass Herr Adam sie als „bedeutend“ erwähnte – zumal nachdem ich ihre Vita beim swr fand.
Vielleicht war das auch die, die den afrikanischen Erfinder eines Fernsehers auftat, der Energie erzeugen soll – statt verbrauchen. Und die haben das dann im örr sogar weiter verbreitet!

Laurenz
4 Stunden her

Ach, werter Herr Dr. Adam, in Grönland lebt quasi niemand & es ist bereits ein US Amerikanischer Bundesstaat, die Dänen haben es nur noch nicht gemerkt. Islands Wikinger, lächerliche 400k an der Zahl, dürfen darum beten, daß man auf der Insel keine klassischen Rohstoffe findet & Putins, wie Xis Kriegsschiffe nicht zu häufig die Dänemark-Straße & die GIUK-Lücke passieren. Da fragt man sich überhaupt, warum die Europäische Intelligenz, zu der Sie, Herr Dr. Adam, ja auch gehören, nicht! auf den eigentlichen historischen Hintergrund kommen, den wir unseren minderbemittelten Freunden, den Briten zu verdanken haben, die mit Frankreich im Schlepptau, Europa… Mehr

Dr. Rehmstack
3 Stunden her
Antworten an  Laurenz

Ach, guck an, da höre ich ja meinen verstorbenen Vater sprechen, der hielt die Briten auch immer für eine etwas zurückgebliebene Rasse, die an beiden Weltkrieg schuld war; bedauerte auch bis seinem Tod, dass eine große, deutsche Bewegung diesen etwas Seltsamen nicht hat standhalten können. Über die ethnische Herkunft dieser „Angelsachsen“ hatte er sich nie wirklich Gedanken gemacht.

Haba Orwell
3 Stunden her
Antworten an  Dr. Rehmstack

> der hielt die Briten auch immer für eine etwas zurückgebliebene Rasse, die an beiden Weltkrieg schuld war

Bei der Einstellung wundert mich das Gejammer, dass es bald mit den „Briten“ vorbei sein könnte: „Telegraph: „Kampf gegen Islamismus ist Kampf unserer Generation – Schlacht um die Seele des Landes“

Diese eine positive Wirkung sollte man doch würdigen.

Laurenz
2 Stunden her
Antworten an  Haba Orwell

Wir haben in 2 Weltkriegen, welche die Briten & Franzosen + Kolonialreiche uns erklärten, 1/3 unseres Territoriums verloren & ca. 15 Mio. Opfer zu beklagen. Die Briten verloren ein ganzes Weltreich, in der Lebensspanne des größten Idioten & Alkoholiker der Menschheitsgeschichte, Winston Churchill. Wie blöd kann man noch sein? Das ist der absolute Superlativ.

Laurenz
2 Stunden her
Antworten an  Dr. Rehmstack

Meine 1. Antwort paßte der Redaktion nicht, also antworte ich Ihnen anders. Britannien wird seit einem knappen Jahrtausend von Normannen beherrscht, zu denen sich eine Handvoll Juden dazugesellten. Dazu engagierte man nach einem Kaaskop 2 degenerierte Deutsches Königshäuser, welche intellektuell keinen Ärger machten & brav Kaiser von Indien spielten. Es störte niemanden in 40 Jahren 140 Mio. Inder, durch indische Nahrungsmittelexporte dem Hungertod preiszugeben & 20 Mio. Chinesen mit Opium draufgehen zu lassen. Stört bis heute auch keine Betroffenheitskultur. Wenn man aber sich dieses Imperium kurz danach im Suff abnehmen läßt, weil man meint, den Kontinentalverwandten die Fresse polieren zu… Mehr