Strukturverschiebungen im Handel decken strategische Fehler auf

Deutschland verliert seine Wettbewerbsfähigkeit in immer kürzeren Zyklen. Aktuelle Daten aus dem internationalen Handel zeigen, dass sich mit dieser Tendenz auch machtpolitische Optionen buchstäblich in Luft auflösen. Es ist höchste Zeit, sich ehrlich zu machen.

picture alliance / CHROMORANGE | Udo Herrmann

Ein Jahr des Zollstreits mit den USA sowie weitere Verschärfungen des klimapolitischen Regulierungsrahmens haben in der deutschen Wirtschaft tiefe Spuren hinterlassen. Die sichtbarste Folge dieser Politik ist der Einbruch der Automobilexporte deutscher Firmen in die Vereinigten Staaten um 17,8 Prozent im vergangenen Jahr. Insgesamt schrumpfte der Export in die USA um 9,4 Prozent auf nur noch 146,2 Milliarden Euro, während sich das gesamte Handelsvolumen um fünf Prozent reduzierte.

Das sind dramatische Werte. Sie deuten darauf hin, dass die deutsche Exportwirtschaft innerhalb nur eines Jahres massiv an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt hat.

Gleichzeitig kehrte China auf den ersten Rang der wichtigsten deutschen Handelspartner zurück. Hier stieg der Gesamthandel um 2,1 Prozent. Doch unter der Oberfläche brodelt es gewaltig: Die deutschen Exporte nach China schrumpften um 9,7 Prozent auf 81,3 Milliarden Euro, während das Volumen der importierten Güter um 8,8 Prozent auf 170,6 Milliarden Euro anstieg.

Auffällig ist diese strukturelle Verschiebung vor allem deshalb, weil Deutschland seit etwa zwei Jahren zum Importeur chinesischer Kapitalgüter geworden ist – insbesondere in den Bereichen der Datenverarbeitung und elektrischen Ausrüstung. Selbst im traditionell starken Maschinenbau haben chinesische Unternehmen inzwischen die Oberhand gewonnen.

Die Diagnose lautet somit: eine schwere Standorterkrankung infolge jahrelanger, katastrophaler politischer Rahmensetzungen. Deutschland verliert Know-how – oder hat es womöglich bereits an florierende Standorte in anderen Teilen der Welt abgetreten. Die Zeit, in der sich soziale Probleme im Land mit leichter Hand und dem Verweis auf die starke Wirtschaft überdecken ließen, ist vorbei.

Die soziale Fabrik Deutschlands, gegründet auf Ingenieurskunst, sozialer Marktwirtschaft und sozialer Partnerschaft, ist Geschichte. Die Handelsstatistik bestätigt diese Hypothese mit eindringlicher Klarheit.

Dass die Bundesregierung sich nun für ein kurzfristiges Zwischenhoch bei den Auftragseingängen in der Industrie feiern lässt, ist nur ein teuer erkauftes Konjunkturstrohfeuer – finanziert mit immensen Schulden. Der einzige Sektor, der derzeit boomt, ist die Rüstungsindustrie. Sie liefert weder Verbrauchsgüter noch schafft sie Wertschöpfungstiefe für den normalen Konsumenten. Hier wird ein Lobbykomplex auf Kosten künftiger Steuerzahler bedient, der den Regierungsparteien einige flüchtige argumentative Stichworte für das Wahljahr 2026 an die Hand gibt.

Handlungsmatrix verschiebt sich

Die Verschiebungen im globalen Handel verändern die Handlungsmatrix der Europäischen Union und Deutschlands in struktureller Tiefe. Was lange als beherrschbar oder temporär erschien, erweist sich zunehmend als fundamentale Vulnerabilität. Besonders deutlich tritt die durch politische Fehlentscheidungen dramatisch verschärfte energiepolitische Abhängigkeit Europas hervor: Rund 60 Prozent seines Energiebedarfs müssen von außen gedeckt werden. Diese strukturelle Importabhängigkeit begrenzt den machtpolitischen Spielraum, insbesondere im Nahen Osten, erheblich und dürfte auf lange Sicht eine Re-Integration Russlands in den europäischen Energiemix erzwingen.

Dabei spielt es letztlich keine entscheidende Rolle, wenn Repräsentanten Brüssels, wie die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas, mit maximalem Druck ihre eskalierende Rhetorik im Ukraine-Konflikt fortsetzen. Die energiepolitischen Realitäten wirken stärker als politisches Ressentiment und werden schon bald ein Einlenken erzwingen.

Zugleich erweist sich die Vorstellung, man könne sich allein durch den beschleunigten Ausbau erneuerbarer Energien aus dem energiepolitischen Klammergriff lösen, als naiv. Sie führt geradewegs in ein ökonomisches Desaster – ein Prozess, der sich im Falle der Deindustrialisierung Deutschlands bereits exemplarisch studieren lässt.

Europa steht daher vor der Notwendigkeit, massiv in seine verfügbaren Energieträger zu investieren, eigene Ressourcen zu erschließen und die vorhandenen Gas- und Kohlevorkommen als Übergang konsequent zu nutzen. Ziel muss es sein, sich mithilfe modernster Nukleartechnologie wieder auf eigene energiepolitische Beine zu stellen und damit strategische Souveränität zurückzugewinnen. Selbstverständlich sind wir davon meilenweit entfernt – mit Blick auf die bestehende politische Machtarchitektur in Brüssel, Berlin und Paris.

Handelspolitisch führt kein Weg an einer schonungslosen Diagnose vorbei: Die zentralistische Wirtschaftspolitik der Europäer, gekoppelt mit ihrer manischen Fixierung auf den Net-Zero-Emissionsansatz – dem global niemand mehr folgen dürfte –, wirkt wie das abrupte Abbremsen eines gut geölten Motors auf höchster Drehzahl. Was zuvor Dynamik und Wettbewerbsfähigkeit erzeugte, wird dadurch systematisch gedrosselt.

Das Gefüge dieses wirtschaftlichen Maschinenraums ist im Zuge der expansiven Regulierungspolitik und der hohen fiskalischen Lasten, die das europäische Sozialwesen erzeugt, in einer Weise beschädigt worden, die sich inzwischen in einer erodierenden Produktivität der Gesamtwirtschaft materialisiert. Pro Kopf werden wir ärmer, während politische Kontrahenten wie China ihre Trumpfkarten eiskalt ausspielen und sich Vorteile auf unsere Kosten erzwingen.

Es ist faktisch unmöglich, den hochsubventionierten Exportmotor Chinas allein durch eigene zollpolitische Maßnahmen zu stoppen. Die strukturelle Asymmetrie ist zu groß. China könnte jederzeit ein Druckmittel einsetzen – etwa durch einen Lieferstopp seltener Erden –, sollte Europa versuchen, seine Märkte gegen chinesische Dumpingpraktiken abzusichern.

Dass die USA nun dazu übergehen, ihre Märkte zu deregulieren und massive Investitionen gerade in Schlüsselsektoren der deutschen Industrie – insbesondere im Automobil- und Maschinenbau – anzuziehen, verschärft die Lage zusätzlich. Die seit Jahren zu beobachtende Verschiebung von Direktinvestitionen aus Deutschland an andere Standorte wie die USA, die sich jährlich zwischen 60 und 100 Milliarden Euro bewegt, ist Ausdruck eines historisch einmaligen politischen Scheiterns: einer Politik, die nicht mehr auf freie Märkte und Wettbewerb setzt, sondern auf Zentralplanung mit moralischer Grundierung.

Das nach wie vor kapitalstarke Europa müsste sich politisch aus seiner selbstgeschaffenen internen Umklammerung befreien, zu freien Märkten zurückkehren und sich zugleich ordnungspolitisch wie ideologisch stärker an den USA orientieren. In der westlichen Hemisphäre sollte die Zukunft der europäischen Kultur und Ökonomie verankert werden. Auch die Re-Integration Russlands gehört zwingend in dieses strategische Kalkül, sofern man die Welt mit einem nüchternen, realistischen Blick betrachtet.

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Kommentare ( 35 )

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WGreuer
1 Monat her

Ich habe es weiter unten geschrieben:
Deutschland schafft sich nicht nur industriell, kulturell und finanziell ab, sondern auch bildungstechnisch und bei der Intelligenz.
Lt. dem Internationalen IQ Test (https://international-iq-test.com/de/test/IQ_by_country) hatte Deutschland vor einigen Jahren (2023) einen Durchschnitts-IQ von ca. 101. Dieser ist in nur 3 Jahren in 2026 auf 99 abgesunken, während z.B. Japan, Singapur und China weitestgehend auf gleichem Niveau blieben.
Das wird sich nichts mehr reparieren, da wird nichts mehr gut werden. Deutschland schafft sich ab.

Berlindiesel
1 Monat her

Die inzwischen in nahezu jedem Beitrag von TE zu findende Verurteilung der Rüstungsindustrie als amoralisch und unsinnig ist ein Ausdruck eines naiven Glaubens daran, dass die Situation Deutschlands der 1980er – die die derzeitigen Autoren des Blattes vermutlich als Referenz des erwünschten ansehen – in die Zukunft fortschreibbar wäre. Sie entsprach aber einer historisch einmaligen Anomalie, die nicht restituierbar ist. Eine konsequente Demilitarisierung Deutschlands – ginge sie weiter als bisher, würde sie mindestens in einer Abschaffung der Bundeswehr münden müssen – aber brächte dem Land weder „Frieden“ noch Sicherheit, zumal es schon heute außerstande ist, andere Nationen militärisch zu bedrohen.… Mehr

Last edited 1 Monat her by Berlindiesel
suesssauer
1 Monat her
Antworten an  Berlindiesel

Ich lese aus Ihrem Beitrag heraus, dass Sie hauptsächlich die Kurzsichtigkeit der Politik (und vielleicht auch der Wirtschaftsbosse) monieren. Wenn ich mir die heutigen „Führungs“-Riegen ansehe habe ich auch für die Zukunft Deutschlands sehr wenig Hoffnung. Vielleicht liegt es an dieser Zukunftslosigkeit das den Menschen die Ideen ausgehen hier im Lande noch etwas zu bewegen.

Philoktet
1 Monat her
Antworten an  Berlindiesel

Gut gebrüllt, ein Rundumschlag der ganze Jahrzehnte umfasst. Jedoch sollte der Gewöhnungseffekt berücksichtigt werden. Die Kriegs- und Nachkriegsgeneration kam aus bitterer Armut und hatte in Bezug auf materielle Werte großen Nachholbedarf. Wer hingegen schon in einem hohen Standard von Wohlstand aufwächst, verspürt halt nicht mehr eine so große Motivation mehr besitzen zu wollen, schon gar nicht, um den Preis von zB weniger Freizeit. Die materiellen Werte, Haus, Auto, Urlaub, neuerdings Wohnmobil, verlieren ihren Reiz, wo sie ubiquitär werden, oder wo die Entbehrungen zur Erreichung unverhältnismäßig werden, wie beim Haus. Es kommt zu einer Werteverschiebung, die materiellen Werte nutzen sich ab,… Mehr

Ulrich
1 Monat her
Antworten an  Philoktet

Man könnte es aber auch mit Bismarck beschreiben: „Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte und die vierte verkommt.“ (Mit den Augen der zweiten Generation)

Haba Orwell
1 Monat her
Antworten an  Berlindiesel

> Diese Festlegung war unter den Bedingungen einer totalen Kriegsniederlage und der Situation einer Quasi-Kolonialherrschaft der Alliierten bis weit in die 1950er Jahre hinein anfangs wohl alternativlos, da die Alliierten den Krieg gegen Deutschland und Japan ja vor allem auch geführt hatten, um sie als lästige Konkurrenten in der Weltwirtschaft loszuwerden.

Bei dieser Prämisse, wieso noch mal „müssen“ 5% BIP ausgegeben werden, um einen der geopolitischen Konkurrenten der Amis (Russland) „einzudämmen“? Ich brauche die globale Dominanz der USA überhaupt nicht. Wenn Trump auf seine Neocons hört, soll er doch ausschließlich Ami-Geld dafür ausgeben.

Autour
1 Monat her

Wen soll das alles wundern?
Das Land wird DEindustrialisiert und abgewrackt! Das alles geht in riesen Schritten … Niemand hätte dies wohl für möglich gehalten …
Aber gut andere Kontinente haben auch tolle Regionen in denen man sich etwas aufbauen kann … Leid tut es einen nur für die Eltern, die dieses Irrenhaus nicht mehr verlassen können, denen man nun in den Letzten Jahren ihres bewegten Lebens noch ALLES nehmen wird…

Logiker
1 Monat her

„Die soziale Fabrik Deutschlands, gegründet auf Ingenieurskunst, sozialer Marktwirtschaft und sozialer Partnerschaft, ist Geschichte. Die Handelsstatistik bestätigt diese Hypothese mit eindringlicher Klarheit.“ Das ist doch nicht das erste Mal in den letzten 100 Jahren. Nur, dass noch niemand das absehbare Ende sieht oder verrät: Rüstung und Krieg, um die erkorenen Feinde in die Knie zu zwingen. So sieht’s aus: https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20261/die-entmenschlichung-der-menschen/ Die Privatwirtschaft hat den Staat übernommen – nicht nur die des eigenen Landes. Der verbliebene Parteienstaat wurde von den Parteien okkupiert. Wo sind hier die Bürger / Menschen ? Richtig – die kommen in diesem System nicht vor. „Was sich… Mehr

Last edited 1 Monat her by Logiker
Haba Orwell
1 Monat her

> Pro Kopf werden wir ärmer, während politische Kontrahenten wie China ihre Trumpfkarten eiskalt ausspielen und sich Vorteile auf unsere Kosten erzwingen. … Es ist faktisch unmöglich, den hochsubventionierten Exportmotor Chinas allein durch eigene zollpolitische Maßnahmen zu stoppen.

Wie ich gelesen habe, E-Autos sind gar nicht wegen Subventionen billiger, sondern weil die Chinesen technologisch weit voraus sind und die Dinger viel billiger herstellen können. Was heißt „eiskalt“ – die Chinesen nutzen „eiskalt“, dass sie in der Schule Mathe lernen, während der Michel sich lieber mit Klimahysterie, Geschlechtern, ÖRR-Glotze und dem „Dschungelcamp“ beschäftigt? Selber schuld…

Ulrich
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

„eiskalt“ – wozu emotional werden. „“it’s the economy, stupid“ an die Adresse des Herrn Kolbe.

Berlindiesel
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Die Chinesen haben in China aufgrund der Größe allein des Heimatmarktes Skaleneffekte, die die Produktion (jedes Autotyps) billiger machen als in Europa. Wozu sie aber unfähig waren und bleiben, ist, den Deutschen und auch anderen Europäern auf dem Gebiet des Verbrennungsmotors gleichwertige oder bessere Angebote gegenüber zu stellen. DAS und nichts anderes hat die gute Marktposition von VW, Mercedes und BMW in China bis vor einiger Zeit ausgemacht. Moderne Verbrennungsmotoren sind High-Tech-Produkte, rigide Abgasvorschriften erzwingen dazu eine extreme Zweitexpertise in petro- und biochenischen Sektoren. Chinesen sind sehr gut im Erkennen von Marktchancen und kopieren, jedoch wenig innovativ und kreativ. Darum… Mehr

WGreuer
1 Monat her
Antworten an  Berlindiesel

Das ist (leider) schon länger nicht mehr richtig.
Die Chinesen sind sehr schlau, die haben einen sehr hohen Länder-IQ (106, während DE innerhalb von nur 4 Jahren von 101 auf 99 zurück gefallen ist). Folglich lernen sie auch sehr schnell und zielstrebig.
https://international-iq-test.com/de/test/IQ_by_country
Der derzeit effizienteste Dieselmotor und der effizienteste Benziner kommt mittlerweile aus China und nicht mehr aus Deutschland. Wie es allerdings mit der Zuverlässigkeit aussieht, weiß ich nicht. Aber da ist es bei BMW, VW und Co. mittlerweile auch nicht mehr so weit her.
https://baudouin.com/weichai-power-sets-new-diesel-engine-efficiency-record/
https://www.theautopian.com/chinese-automaker-claims-to-have-designed-engine-thats-more-efficient-than-any-toyota/

thinkSelf
1 Monat her

„Ausdruck eines historisch einmaligen politischen Scheiterns …“
Falsch. „Scheitern“ bedeutet das die angestrebten Ziele nicht erreicht werden. Davon kann aber nicht mal im Ansatz die Rede sein.

„Pro Kopf werden wir ärmer, während politische Kontrahenten wie China ihre Trumpfkarten eiskalt ausspielen und sich Vorteile auf unsere Kosten erzwingen.“
Auch falsch. Wir werden ärmer weil die absoulte Mehrheit das mit aller Gewalt will. Ursache ist wahrscheinlich ein genetischer Defekt.

Donostia
1 Monat her

Die reale Verarmung breiter Massen wird den Wandel erzwingen. Je länger es dauert, bis die Wende eingeleitet wird, desto schwerer wird der Wiederaufstieg werden. Mental ist das Volk noch nicht an dem Punkt angekommen, um eine Wende herbei zu führen. Es fehlt hier einfach an Intelligenz und Weitsicht in der breiten Masse des Volkes.
Apropos Intelligenz. Am 08.03.26 ist wieder ein Intelligenztest in Baden Württemberg. Bei dem werden meiner Schätzung nach 75% durchfallen.

Chrisamar
1 Monat her
Antworten an  Donostia

Cem Özdemir bezeichnet Boris Palmer als „schwäbischen Elon Musk“ und verspricht Herrn Palmer, das Amt eines Staatsrats in der Grünen Regierung in Ba-Wü.
Geschmeichelt antwortet Herr Palmer, er würde „die Kettensäge rausholen“.
So viel zum schwäbischem Intelligenztest.
„Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!“

Thomas
1 Monat her

Merz hat auf dem Parteitag keinen Zweifel daran gelassen das es genauso weitergeht wie bisher.
Notfalls und absehbar werden die Grünen und die Linke mit ins Boot geholt um Kurs halten zu können.

U.S.
1 Monat her

Deutsche Wirtschafts- Ministerium kämpft gegen den Aufschwung an, so ähnlich wie Fußballverein Werder Bremen.

Thomas
1 Monat her

Gestern habe ich den Substack von „Big Serge“ über die Situation Deutschlands im Jahr 1940 gelesen. https://bigserge.substack.com/p/overthrowing-fate-barbarossa-revisted Deutschland hatte weite Teile Europas besetzt was ein Minusgeschäft war. Gleichzeitig lief der Krieg gegen England. Deutschland wurde immer abhängiger von Rohstofflieferungen aus Russland (Sowjetunion) und musste im Gegenzug Technologie liefern, was das Ungleichgewicht immer weiter verstärkte. Russland nutzte die Situation politisch aus, Forderung nach Einfluss in Finnland, Rumänien (Ölfelder) und Bulgarien. Deutschland war in einer geopolitischen Zwangslage und der Versuch war mit Barbarossa sich daraus zu befreien und an die Rohstoffe Russlands (Ukraine!) zu gelangen. Es ging weniger um Lebensraum als um… Mehr

Last edited 1 Monat her by Thomas