New York Times statt Amazon? Warren Buffets Boomer-Portfolio | Tichys Börsenwecker am 20. Februar 2026

Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens. Warren Buffetts Firma Berkshire Hathaway verkauft Amazon und investiert stattdessen in die New York Times. Auch sonst scheint es bei der einstigen Vorzeige-Aktie nicht mehr so gut zu laufen. Was ist da los?

 

Warren Buffett hat den Vorsitz von Berkshire Hathaway Ende des Jahres abgegeben. Jetzt überraschte er mit einer letzten Amtshandlung: Er verkaufte Amazon und investiert stattdessen in die New York Times. Raus aus KI, rein in Boomer-Medium? Was ist los bei der Vorzeige-Aktie? Der Börsenwecker geht der Frage nach, ob Berkshires Strategie seinen Zenit überschritten hat.


Dieser Wecker wird unterstützt von der Innomotion AG – mit wissenschaftlicher Expertise in der Beratung rund um Kauf, Bewertung und Verwertung von Ideen, Innovationen und Schutzrechten.

Das Innomotion-Konzept basiert auf höchstrichterlicher Steuerrechtsprechung und eröffnet eine steuerlich gesicherte, einzigartig attraktive wirtschaftliche Struktur – für massiven Mehrwert und doppelten Effekt.
Hier erfahren Sie mehr: www.doppeltsteuernsparen.de

Abonnieren Sie Tichys Börsenwecker, damit Sie keine Sendung mehr verpassen!

Hier für YouTube

Hier für Spotify

Hier für Apple Podcast

Hier für Amazon Podcasts

Hier für Soundcloud

Hier finden Sie den RSS-Feed.

Fehlt der Börsenwecker auf Ihrer Lieblingsplattform? Schreiben Sie uns unter kontakt@tichyseinblick.de und wir kümmern uns darum!


Aktien, Rohstoffe, Gold, Crypto – alles, was die Kurse und Anleger in Deutschland und Frankfurt bewegen wird – darüber berichtet mit 6 Stunden Vorsprung Philipp Mattheis aus Bangkok.

„Bangkok ist der ideale Standort, um sowohl die schnell wachsenden Märkte Asiens wie auch die Wall Street in New York im Blick zu haben“, so Mattheis. „Und ich muss nicht mal früher aufstehen wie Weckerkollege Holger Douglas: Die Zeitzone macht den Unterschied,“ lacht Mattheis. Der renommierte Journalist und Buchautor berichtete viele Jahre über die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Asien, nicht nur für die Wirtschaftswoche, sondern auch für den stern und das Wirtschaftsmagazin Capital.

Mattheis ist Mitglied des Weltreporter-Netzwerks. Ab sofort arbeitet er für das Online-Portal und die Printausgabe von Tichys Einblick. Börsentäglich informiert er im Wirtschafts-Podcast „Tichys Börsenwecker“ über die aktuellen Entwicklungen an den wichtigsten Börsen Asiens und leitet aus den Kursen der Wall Street die Vorschau für Deutschland ab. Tichys Börsenwecker verschafft Einblicke in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen, Gold und Bitcoin

Mattheis und der Wirtschaftsjournalist Roland Tichy kennen sich gut. Tichy, damals Chefredakteur der WirtschaftsWoche schickte Mattheis 2012 nach Shanghai, wo er bis 2015 als Asien-Korrespondent arbeitete. Anschließend wechselte Mattheis für drei Jahre als Nahost-Korrespondent nach Istanbul. Von 2019 bis 2021 Jahre folgten drei Jahre als Asien-Korrespondent für stern und Capital. 2024 kehrte Mattheis nach Deutschland zurück und arbeitete erneut für die Wirtschaftswoche als Korrespondent in München.

„Der Asien-Korrespondent Philipp Mattheis kehrt zu seinen Wurzeln zurück“, freut sich Roland Tichy, Herausgeber von Tichys Einblick, über die erneute Zusammenarbeit. „Es gibt nur wenige, die die politischen Zusammenhänge und wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas und Asiens so gut kennen“, so Tichy. Mattheis’ Buch „Die dreckige Seidenstraße“ war ein Wirtschaftsbuch-Bestseller.

Tichys Börsenwecker ergänzt den erfolgreichen Morgenwecker, der Nachrichten und Kommentare zum Tagesbeginn liefert. Mit rund 200.000 Hörern am Tag ist er einer der erfolgreichsten täglichen News-Podcasts. „Diesen Erfolg wollen wir jetzt auf das Themenfeld Wirtschaft übertragen“, erläutert Roland Tichy. „Das ist heute umso wichtiger, weil der Niedergang der deutschen Wirtschaft mit dem Aufstieg der asiatischen Länder einhergeht. Mattheis wird aktuelle News und Hintergründe aus Asien noch vor Börsenöffnung in Europa liefern.“


Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 6 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

6 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Marlies K.
1 Monat her

Vielleicht hat Warren Buffet in Trustpilot die Meinungen zu Amazon gelesen? Lol

bkkopp
1 Monat her

Das Reinvermögen von Berkshire-Hathaway (BRK-A) beträgt ca. USD 1,100 Mrd., mehr als 400 Mrd. davon in liquiden Mitteln. In jüngster Zeit wurden nicht nur Amazon-Aktien abgebaut, sondern auch solche von Apple und der Bank of America. Alles mehr oder weniger überbewertete Großpositionen von BRK. Mit ca. USD 350 Millionen (nicht Milliarden) an Aktien der NYT erwarb BRK ca. 3% der NYT-Aktien. Da Bezos die Washington Post kastriert, um seine sonstigen Geschäfte mit der Regierung, oder mit regulatorischer Regierungsabhängigkeit, nicht zu behindern, kann seitens BRK/Buffett Sympathie für die NYT eine Rolle spielen, die Aktienbewertung spricht aber scheinbar nicht dagegen. Es ist… Mehr

yeager
1 Monat her

Warren Buffets Vermögen liegt bei $147Mrd. Die NYT hat einen Marktwert um die $12Mrd. Buffet kauft sich bestenfalls seine persönliche Zeitung. Der „investiert“ da in Propagandamaschinerie.

Autour
1 Monat her

Haha rein in tote Medien…. naja der gute Herr ist ja nun auch schon sehr betagt… da kommt man dann mit dem neuen Schnickschnack nicht mehr mit, sieht man ja auch am Fritzchen der vollkommen planlos und sinnbefreit von Fusionskraftwerken faselt…
Alles hat seinen Zenit… die Erde dreht sich halt doch immer weiter….

Haba Orwell
1 Monat her

> Raus aus KI, rein in Boomer-Medium? Vielleicht spekuliert er, dass die USA wieder linksliberaler werden? Sollten die Trumpisten nicht erneute koloniale Weltherrschaft anstreben, müssten die es schleunigst richtigstellen: „Wer kann die „America First“-Ambitionen aufhalten, die sich weltweit ausbreiten? – China kann es.“ > „… In München legte Marco Rubio den Kontext für eine unverhohlen dreiste Ambition dar: Seine Prämisse basiert auf der Ansicht, dass die Entkolonialisierung in Wirklichkeit ein finsterer kommunistischer Komplott war, der 500 Jahre westlicher Imperien zerstörte …“ So wird seine Rede sehr verbreitet verstanden – und die Popanze Westeuropas jubelten? > „… Trump plant, alle Maßnahmen,… Mehr

Last edited 1 Monat her by Haba Orwell
investival
1 Monat her
Antworten an  Haba Orwell

Vielleicht spekuliert er, dass die USA wieder linksliberaler werden? Buffett achtet erklärtermaßen, man lese ggf. die Bücher über seine Investmentprämissen, seit jeher prioritär auf Freecashflows und deren operativ gut begründbare Nachhaltigkeit. Und die werden von AMZN et al gerade via Investitionen in zudem abschreibungsintensive Hardware nivelliert. NYT als Unternehmen machte nach vielen Jahren Siechtum derweil seine Hausaufgaben, und es sieht dort nach einem frischen Allzeithoch bei historischer Durchschnittsbewertung bis auf weiteres nach Nachhaltigkeit aus. Im übrigen war Buffett erklärtermaßen nie ein Tech-Protagonist, seine dahingehenden Engagements eher eine Art Respektbekundung vor dem Zeitgeist, der natürlich auch an der Börse gewisse Wirkung… Mehr

Last edited 1 Monat her by investival