Kämpferin gegen Zwangsheiraten und Ehrenmorde in Deutschland

Die Frauenbewegung poliert Gendersternchen, während unter ihren Augen Frauen zwangsverheiratet, versklavt oder ermordet werden. Eine Frau, selbst Migrantin und Opfer muslimischer Unkultur, hält das nicht aus. Peter Rothenbühler über den langen Weg der Leyla Bilge.

picture alliance / dpa | Bernd Thissen

Leyla Bilge, 40, AfD-Kandidatin bei den nächsten Bundestagswahlen, ist eine echte Reizfigur. Einmal wurde sie als Frau des Jahres gefeiert, dann wieder als Aktivistin beschimpft, die Rassismus unter dem Deckmantel des Feminismus betreibe. Sie organisierte 2018 zwei Frauenmärsche gegen Ehrenmorde, Zwangsheirat, Klitorisbeschneidung und Vergewaltigung. Und weiss, wovon sie spricht : als Kind eines kurdischen Ehepaars, das in Deutschland politisches Asyl bekommen hat, musste sie selbst erleben, wie Menschen aus mittelalterlichen Strukturen in ein hochentwickeltes Land kommen und hier ihre frauenverachtenden Bräuche weiterführen : sie wurde mit sechzehn zwangsverheiratet, bekam ein Kind, verliess den Mann aber nach anderthalb Jahren – und überlebte, weil die Familie zu ihr stand. Im Gegensatz zu ihrer Cousine, die 2012 von ihrem Mann umgebracht wurde. Weil sie ihn verlassen wollte.

Sie ist empört über die Frauenbewegungen, die sich tagelang über Belästigungen von Filmsternchen aufregen können, aber bei den grausamen, unmenschlichen Praktiken gewisser Einwanderer einfach wegschauen, nie für die jesidischen Frauen und Mädchen auf die Strasse gingen, die vom islamischen Staat als Sexsklaven verkauft wurden.

Als erfolgreiche, gut verdienende Finanzfachfrau ist Leyla Bilge 2014 von einem Tag auf den andern nach Irak, in das Autonome Gebiet Kurdistan gefahren – um dort den jesidischen Frauen unter Lebensgefahr zu helfen. Sie gründete den Hilfsverein « Leyla e.V. » und brachte mehrmals Hilfsgüter zu den Mädchen und Frauen.

Bilge arbeitet heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bundestagsmitgliedes Martin Reichardt und ist Beraterin des migrationspolitischen Sprechers Volker Noting im Brandenburgischen Landtag, dem sie als Vorsitzende des Ausschusses Grundsicherung und Arbeit angehört. Sie schreibt Anträge zu allem, was Familie, Frauen und Kinder betrifft und wird bald entweder gewählt oder in einem Jahr als erste Ersatzfrau nachrutschen, wenn Dr. Alexander Gauland (über 80) in Rente geht. Bilge lebt in einer Wohnung, die ihr der Bundestag beschaffen musste. Vorher bekam sie nur abschlägige Bescheide, sobald auf dem Anmeldeformular zu lesen war, dass sie für die AfD im Bundestag arbeitet. Bilge ist in einer religiös gemischten Familie von Christen und Muslimen aufgewachsen und hat sich zum Christentum bekannt.

WW: Sie setzen sich seit Jahren für Flüchtlinge, für Opfer des Islamischen Staates ein. Wie kommt es, dass Sie sich einer Partei anschliessen, die als fremdenfeindlich und rassistisch gilt?

Leyla Bilge: Es war die einzige Partei, die mich angerufen und gebeten hat, einen Vortrag über meine Tätigkeit für die Mädchen und Frauen zu reden, die in Syrien vom Islamischen Staat verfolgt wurden. Ohne Vorgabe, ohne jegliche Einschränkungen. Ich wollte ja ursprünglich zur CDU gehen, aber dort wurde gleich abgewunken, wenn ich über die Greueltaten des IS sprach, die haben sehr viele muslimische Mitglieder, Frauen, die verhüllt zur Parteiversammlung kommen.

Wofür waren Sie denn bekannt?

Ich setze mich schon seit 2010 für Menschenrechte, also eigentlich für Kinderrechte, ein. Gegen Missbrauch und für höhere Strafen bei pädophilen Verbrechen. Ich wurde 2011 bekannt, als ein elfjähriger Bub aus unserer Nachbarschaft entführt wurde, der gleich alt war wie mein Sohn. Er wurde missbraucht, vergewaltigt und ermordet. Von einem harmlosen Mann, wie es hieß, weil er vorher nicht aufgefallen war. Er konnte mit einer leichten Strafe rechnen. Ich habe über Facebook Mütter mobilisiert, damit sie mit ihren Kindern vor das Gerichtsgebäude kommen. Ich konnte damit bewirken, dass sich die Richter betroffen fühlten, als da vor dem Gebäude Kinder in weißen Kleidern mit der Aufschrift « Finger weg » mit Trillerpfeifen protestierten, sie haben gegen den Kindermörder eine lebenslange Strafe verhängt. Das war für mich mein erstes grosses Engagement.

Und war für Sie völlig natürlich?

Ja, allein durch meine Vorgeschichte, meine Zwangsehe und die Ermordnung meiner Cousine durch ihre Familie wurde ich aktiv. Das war ein Ehrenmord, der von langer Hand kalt vorbereitet war, das muss auch so gesehen werden. Der Mörder bekam aber nur neun Jahre Gefängnis, das ist das Strafmaß für einen Täter, der im Affekt gehandelt hat. Die Begründung war, dass dies jedem eifersüchtigem deutschen Mann auch hätte geschehen können. Es wurde nicht in Erwägung gezogen, dass es eine gut vorbereitete, kulturell motivierte Tat von einem Menschen war, der mit einem mittelalterlichen Verständnis der Rolle der Frau lebt, über deren Leben er verfügen kann. Das geschah hier bei uns. Indem die Justiz den Mann quasi entschuldigte, bestätigte und unterstützte sie die verbrecherische patriarchalische Gesinnung solcher Menschen. Das fand ich skandalös.

Wer war denn der Mörder?

Der Ehemann. Er kam 2012 ins Gefängnis. Er ist sicher auf freiem Fuß und kriegt Therapie…

Das war der Moment, wo Sie anfingen, sich für Frauen und Mädchen einzusetzen?

Ja, was mir selbst widerfahren ist, darüber habe ich lange mit niemandem gesprochen, da schämt man sich ein wenig, ich wollte nicht als Opfer herumgehen, viele Freunde, die seit fünfzehn, zwanzig Jahren mit mir befreundet waren, wussten gar nicht, dass ich mit 16 zwangsverheiratet wurde. Erst durch meine Vorträge über die Not der jesidischen Frauen in Syrien, die vom IS vergewaltigt und ermordet wurden, habe ich angefangen, auch über mein eigenes Erleben zu reden. Das war für mich wie eine Therapie.

Sonst haben Sie keine Therapie besucht?

Nein, erst als ich auf Einladung der AfD Vorträge gehalten habe, sprach ich davon, das war wie eine Befreiung. Ich habe ja über die Realität der vielen Ehrenmorde und Zwangsehen, die täglich hier in Deutschland geschehen, gesprochen. Ich habe dann immer wieder auch meine Geschichte eingeflochten.

Wie lange waren Sie verheiratet?

Mein Sohn war anderthalb Jahre alt, als ich mich vom Mann getrennt habe.

Wann sind Sie denn in den Krieg gegangen, nach Kurdistan?

2014 hat der islamische Staat in Teilen von Syrien die Macht übernommen, und es kam im Fernsehen ein Bild, das bei mir etwas ausgelöst hat. Ich hatte mich gerade selbständig gemacht als Finanzprüferin und war Geschäftsführerin einer Firma in Düsseldorf mit 2000 Angestellten. Ich sah das Interview mit einem kleinen Jungen, der etwa vier Jahre alt war, total schmuddelig von Sand und Dreck, man sah, dass er unter Schock stand, er gehörte zu den Menschen, die vor den IS-Leuten geflohen sind, die Journalistin hat ihn gefragt, wo seine Eltern sind, er hat in meiner Muttersprache, auf kurdisch, geantwortet, die sind gestorben. Ich liess alles stehen und sagte mir, ich muss da hingehen. Ich habe meine Sachen gepackt, mein Sohn war schon 15, mein Bruder hat sich um ihn gekümmert.

Wie sind Sie denn dorthin gekommen?

Ich war zuerst in der Türkei und habe dort Flüchtlinge an der Grenze betreut, sechs Wochen lang.

Wie kommt es, dass eine junge Frau aus Deutschland so etwas tut, ohne den
Rückhalt einer NGO?

Ich weiss es nicht, ich habs einfach gemacht, und Geld gesammelt. Und bin mit viel Spielzeugen, Malbüchern, Stiften, Luftballons, runtergefahren mit drei, vier grossen Koffern. Das war der Anfang. Ich habe die Menschen in den Flüchtlingscamps betreut, dort eine jesidische Frau kennengelernt, die in den Irak gehen wollte, wo es den Flüchtlingen noch schlechter gehe. Ich sagte, da komme ich mit, fuhr zurück nach Deutschland und schliesslich bin ich mit einem Vierzigtönner voll Hilfsgüter zurückgefahren. Der Transporter sagte mir, er fahre nicht ins Kriegsgebiet, nur bis zur Grenze Türkei/Irak. Wir haben die syrischen und kurdischen Vereine kontaktiert, die haben auf der andern Seite einen LKW bereitgestellt, den wir finanzierten, wir haben umgepackt, dann sind wir erstmals ins Krisengebiet gefahren und von da aus ins Kriegsgebiet.

Und wohin seid ihr gefahren, in ein Flüchtlingslager?

Ja, in die Flüchtlingscamps udn auch ausserhalb, wir sind in Kurdistan in drei Dörfer gefahren und haben dort die Sachen verteilt. Wir haben Wasser und Lebensmittel, Medizin, Rollstühle für Verletzte und so weiter verteilt. Ich bin dann in den Jahren 2014 bis 16 noch sechsmal runtergefahren mit Hilfsgütern.

Was wollten Sie nach dieser Hilfsaktivität politisch unternehmen, hier in Deutschland?

Für mich war Politik damals gar keine Thema. Ich wollte nur helfen und den Frauen Hoffnung geben, ihnen zeigen, dass sie nicht vergessen werden, dass es Landsleute gibt, denen es gut geht, die an sie denken. Aber ich habe mir erst hinterher Gedanken gemacht. Als ich dort war, kam ich oft in die Situation, wo ich auf dem Boden lag, vielleicht gleich erschossen werde. Ich hatte zum ersten Mal richtig grosse Angst, war sehr nah am Tod. Ich fragte mich, was mache ich da, als kleiner Wurm, der unbedingt die Welt retten möchte, das ist doch vollkommener Blödsinn. Aber es waren die Menschen dort, die mir gesagt haben, dass es Sinn macht : allein dass du hergekommen bist, ist wichtig. Da war so eine ältere kurdische Oma, die wollte meine Füsse küssen. Ich sagte, das kommt nicht in Frage, dass ein junger Mensch sich von einer älteren Dame die Füsse küssen lässt. Eher umgekehrt. Sie sagte, es sei so schön, dass unsere Frauen und Mädchen nicht vergessen werden. Dass jemand aus einem reichen europäischen Staat, wo es allen gut geht, herkommt und sich mit den Frauen auf den dreckigen Boden setzt, um zu sagen, ich bin auch hier, ihr seid nicht allein. Vielleicht macht man das, um sein Gewissen zu erleichtern, ich weiss es nicht.

Aber warum sind Sie allein gegangen? Ohne Schutz eines Hilfswerkes. Und nicht mit zwei, drei andern Menschen.

Also wenn Sie jemandem sagen, ich möchte in den Norden Iraks gehen, aber nicht in ein Flüchtlingscamp, sondern dorthin wo es echt kritisch wird, wo geschossen wird, da zeigen dir alle den Vogel, zu Recht, da kommt niemand mit, und mit einer NGO kommst du nicht weiter, weil die Menschen diesen Organisationen nicht vertrauen.

Aber Ihnen?

Ja, einer Landsfrau, die ihre Sprache spricht und alleine auftaucht. Ich bin überall hingekommen. Ich wollte, dass der Westen sieht, was hier los ist und habe mit den Menschen Interviews gemacht. Von Frau zu Frau. Wenn die NGO’s die Mädchen, die geschändet wurden, interviewten, saßen da rund um die Mädchen Männer, Kameraleute, Übersetzer. In einem Land, wo Sexualität ein absolutes Tabu ist, mussten dann diese jungen Mädchen erzählen, was ihnen widerfahren ist. Nur weil die Familie von den Filmleuten Geld gekriegt hat. Wenn man die örtliche Kultur kennt, stellt man sicher nicht einen männlichen Kameramann hin. Junge Menschen, die gebrochen sind, die noch keine Therapie erhalten haben, vor Kameras zu setzen, das war widerlich.

Wie sind denn die jungen Jesidinnen, die vom IS auf dem Sklavenmarkt verkauft worden waren, in ein Flüchtlingslager gekommen?

Die konnten entweder fliehen oder waren von ihren Familien freigekauft worden.
2014 waren es nur Mädchen, die fliehen konnten, erst 2015 konnte man sie freikaufen, weil der IS mehr Geld brauchte. Die Mädchen konnten ihre Familie anrufen und den hohen Preis nennen. Viele Väter oder Brüder haben ihre Nieren verkauft, um das Geld aufzubringen.

Was haben Sie gemacht, als Sie zurückkamen, nach all diesen traumatischen Erlebnissen?

Ich habe weiter Spendengeld gesammelt und musste dann einen Verein gründen, Leyla e.V.

Und wie kamen Sie in die Politik?

Als ich 2015 war das erste Mal in Syrien war, haben mich Leute aus der AfD angesprochen , die meine Beiträge auf Facebook und Twitter gesehen haben, und fragten mich, ob ich nach meiner Rückkehr aus Syrien bereit sei, einen Vortrag zu halten. Ich hatte schon von der AfD gehört, der Name der Partei war negativ behaftet, aber ich hatte ja vorher schon Kontakt zu Parteien gesucht, weil ich dachte, es genügt nicht, Einträge auf Facebook zu machen, man muss über die Verhältnisse dort in Syrien reden, sagen, was die Menschen dort brauchen. Ich wollte eigentlich zur CDU gehen, habe die angeschrieben, und ihnen angeboten, zum Thema Integration von Ausländern einen Vortrag zu halten. Ich wurde eingeladen, aber der Titel der Veranstaltung war für mich schon etwas skurril, « Ausländerbehörde umbenennen in Willkommensbehörde ». Ich dachte, die haben einen Dachschaden, ich komme gerade aus dem Krieg und sehe, dass da im Saal viele Frauen mit Kopftuch und eine grössere Anzahl Vollverschleierte sassen. Bei den Christdemokraten ! Gut, man kann ja auch über den Religionen stehen, finde ich super, aber ich habe Fragen gestellt, die bei den verschleierten Damen schlecht angekommen sind. Ich sagte, wisst ihr denn nicht, was gerade in der Welt los ist, dass da in Syrien und im Irak vom Islamischen Staat im Namen Allahs Frauen geschändet werden, als Sexsklavinnen verkauft werden ? Wie können Sie das mit ihrer Religion vereinbaren? Da kam natürlich sofort der deutsche Veranstalter und sagte, das gehört nicht hierher, das können wir in einer privaten Rund besprechen. Ich sagte, wir sitzen doch hier in einer privaten Runde. Weil ja nur geladene Gäste da sind. Ja, sagt er, aber wir haben eine grosse muslimische Community und Sie treten denen auf die Füsse. Ich sagte, ich trete niemandem auf die Füsse, ich vertrete hier einfach nur die Wahrheit. Ich möchte meine Fragen beantwortet haben. Ich gehöre ja auch zu der Community, aber im Gegensatz zu ihnen, war ich da unten in Syrien und habe die geschändeten Frauen gesehen. Ich möchte gerne von der muslimischen Community, die hier ein verwöhntes Leben führt, wissen, was sie dazu zu sagen hat. Und kriegte keine Antwort. Die CDU ist unter diesen Umständen für mich nicht wählbar. Und da bin ich gegangen.

Und zur AfD gegangen?

Die hatten mich kontaktierte, ich rief sie an und fragte, unter welchen Bedingungen ich bei ihnen auftreten kann. Keine Bedingungen ! Kein Manuskript abgeben, sie stellen Mikrofon und Verstärker zur Verfügung, es gibt auch keine einleitenden Worte, Sie sind absolut frei. Sie können es machen wie sie es auf Facebook und YouTube gemacht haben. Sie können auch Videos einspielen, wie es ihnen passt. Das hat mich überrascht, denn die holten ja da eine wildfremde Person auf die Bühne und wussten nicht, wovon die reden wird. Das Vertrauen war gross. Bei meinem ersten Vortrag war der Saal rappelvoll.

Hatten Sie nicht den Verdacht, dass die AfD Sie, die kurdischstämmige Frau, als Feigenblatt, als Alibi-Ausländerin instrumentalisieren, um zu zeigen, wie nett sie mit den Ausländern ist?

Nein, nie. Ich habe von ihnen profitiert, weil sie mir eine Plattform geboten haben, die ich so nirgends erhalten hätte.

Haben Sie denn nie versucht, bei einer linken Partei anzudocken, die die Menschenrechte und den Feminismus im Programm haben?

Die Linken waren ja in Syrien nie vor Ort. Und hier weigern sie sich, über den radikalen Islam offen zu reden und darüber, dass wir das Problem hier vor Ort haben, mit den unterdrückten Frauen, den Zwangsheiraten, der Verstümmelung der Geschlechtsorgane usw. Interessiert sie nicht, sie verstümmeln lieber die Sprache mit Sternchen und so. Im Namen des Feminismus. Aber die echte Not der eingewanderten jungen islamischen Mädchen kümmert sie nicht. Aus Angst, gleich der Islamophobie bezichtigt zu werden. Sie sagen dann immer, wir gehen hier friedlich miteinander um. Aber das stimmt überhaupt nicht, fast täglich gibt’s Verbrechen an Frauen, die einen religiösen Hintergrund haben.

Sie wurden bei der AfD gut aufgenommen. Dort sind aber doch extreme Nationalisten, um nicht Nazis zu sagen, dabei. Hat Sie das nie nachdenklich gestimmt?

Ich wurde nie damit konfrontiert, die Menschenrechte sind ein grosses Thema bei der AfD, wir sagen Hilfe ja, aber Hilfe zur Selbsthilfe vor Ort. Die Menschen nicht entwurzeln. Wir sind gegen diese Willkommenskultur. Mir wurde gerade in einem Interview gesagt, dort ist doch Krieg, man kann die Leute nicht dort lassen. Die Frage zeugt von schlechter Information, diese Länder sind riesig groß, der Krieg hat sich nur auf bestimmte Regionen konzentriert, auf andere nicht. Wir können nicht ein ganzes Volk hier aufnehmen, nur weil in einer Gegend Krieg ist. Wir dürfen nicht Menschen hier aufnehmen, die man dort lassen und unterstützen kann. Mit weniger Geld kann man dort viel mehr Menschen helfen. Das ist doch der Witz mit den Jesiden, die wir aufnehmen wollten. Wer ist gekommen ? Radikale muslimische Fanatiker, jene Leuten, die die Jesiden verraten und vergewaltigt haben. Die Jesiden sind dort geblieben, in miserablen Zeltlagern. Hätte man gesagt, wird nehmen nur Jesiden, Christen und geschändete Frauen auf, hätte man das kontrollieren können. Aber nein, man hat einfach jeden aus Syrien und dem Irak aufgenommen. Wir sollten dort die Dörfer entminen und sicher machen, damit die Menschen zurückkehren können.

Sind Sie denn grundsätzlich gegen die Aufnahme von Flüchtlingen?

Nein, überhaupt nicht. Nehmen sie mich als Beispiel, meine Familie hat einen Asylantrag gestellt und ein politisches Visum erhalten. Menschen, die wirklich fliehen, integrieren sich auch. Lernen schnell die deutsche Sprache, packen an. Tragen zur Gesellschaft bei. Und müssen abgestraft werden, wenn sie kriminell werden. Keine Partei redet so klar und scharf zu der Thematik. Da kann man nicht sagen, wir machen jetzt mal einen Stuhlkreis, das funktioniert nicht. Wenn’s um Ehrenmorde geht, um Zwangsbeschneidungen, Zwangsheiraten, vor allem aus dem afrikanischen Raum, dann müssen wir sagen Stopp. Aber für die andern Parteien ist das alles gar kein Problem. Aber wehe, wenn ein Araber, ein Afghane, ein Eriträer, ein Afrikaner, ein Kurde über die Strasse läuft und ein Deutscher ruft « Kanake », dann wird das ein Skandal, dann wird wochenlang darüber debattiert, dann wird gegen den « Rechtskurs » mobilisiert. Und wenn ich sage, dass man diese misshandelten Mädchen aus den Familien rausholen sollte, wird das gleich als Rassismus und Rechtsradikalismus verurteilt. Das ist schizophren.

Jetzt stehen wieder tausende flüchtende Afghanen, vorwiegend junge Männer, vor der Tür. Warum sollen wir diese Gegner der Talibane nicht aufnehmen?

Laut BKA werden jeden Tag in Deutschland zwei Frauen von mehreren Männern vergewaltigt (Gruppenvergewaltigung). Es sind jene Männer, die bei uns seit 2015 Schutz suchten. Afghanen, Syrer und Iraker. Männer die angeblich vor Gewalt und Misshandlung geflohen sind. Das Szenario heute ist das gleiche wie 2015. Es werden wieder Bilder mit weinenden Frauen und Kinder gezeigt. In den Flugzeugen sieht man aber nur junge Männer. Die echten Opfer der Herrschaft der Talibane werden im Stich gelassen. Frauen, Kinder und alte Menschen. Die jungen Männer kommen mit ihrer mittelalterlichen Mentalität zu uns. Vor drei Wochen wurde hier eine junge afghanische Mutter von zwei Brüdern brutal ermordet, in einen Koffer gepackt und vergraben, weil sie frei sein wollte, weil sie westlich leben wollte. Die Berliner Senatorin für soziale Bildung und Integration (Linkspartei) wollte diesen Ehrenmord als Feminizid dargestellt haben, musste aber unter Druck zurückrudern. Sie erklärte dann, « ich weiss nicht, wie wir solche Männer integrieren können ». Und genau diese Männer will man jetzt tausendfach nach Deutschland holen, Männer, die unsere Regierung nicht zu integrieren weiss. Wir als AfD sagen da ganz klar; Hilfe ja, aber Hilfe zur Selbsthilfe, und zwar vor Ort. Und kein einziger Asylantrag eines Afghanen darf bewilligt werden, die Sicherheit unseres Volkes, unserer Frauen und Mädchen, geht vor.

Heute gibt es doch Gesetze gegen Verstümmlung….

Ja, es darf in Deutschland keine Verstimmelung geben, es darf keine Polygamie geben, alles verboten. Aber es gibt sie doch, man umgeht das Grundgesetz. Wie kommt es denn, dass ein Syrer hier vier Frauen mit achtundzwanzig Kindern hat ? Und für jedes Kind Kindergeld kriegt.

Sind diese Fälle zahlreich, auch die Zwangsheiraten?

Ja, natürlich.

Und es geschieht nichts?

Wissen Sie, warum die Diskussion über die Kinderehen aufgekommen ist ? Durch unsere Arbeit, durch unsere Anträge, die wir stellen. Unsere Frage, wieviele Kinderehen seit 2015, seit der Oeffnung der Grenzen geschlossen wurden. Wie alt sind sie, wie viele davon sind unter 14, wieviele sind unter achtzehn ? Das wäre nie ein Thema geworden, wenn es nicht von der AfD angesprochen worden wäre.

Dann wird gesagt, die AfD ist rassistisch, ausländerfeindlich…

Ja, richtig, wir stellen ja ständig Anfragen, wieso diese Kinder nicht aus diesen Ehen geholt werden, vom Sozialamt. Denn das ist unter verschiedenen Vorzeichen kriminell : Pädophilie, sexueller Missbrauch von Kindern, illegale Eheschließung, undsoweiter. Es gehört angezeigt und verurteilt. Aber nein, der Staat registriert die Kinderbräute, deren Zwangsehen im Ausland nach Sharia-Recht geschlossen wurden, und zwar 500 unter 14 jährige Bräute allein im Jahr 2015. Die kamen 2015 mit ihren Ehemännern nach Deutschland und wurden hier als verheiratete Bräute registriert, acht- zehn-, zwölfjährige Mädchen !

Mit welcher Begründung denn?

Die Begründung war, man würde diesen Mädchen schaden, wenn man sie aus diesen Ehen holt. Man hat sich mit ihnen unterhalten, und diese Mädchen hätten bestätigt, dass sie beim Ehepartner bleiben wollten. Das ist ja selbstverständlich : ein neunjähriges Mädchen, für das die einzige Bezugsperson der Ehemann ist, kommt in ein Land mit andern Gesetzen, Strukturen, sie beherrscht die Sprache nicht und hat natürlich Angst. Natürlich will sie bei ihrem Mann bleiben. Aber wenn man diesem. Mädchen erklären würde, dass es ein freies Leben haben kann, zur Schule gehen und sich bilden kann, ein eigenes Zimmer kriegt, sich schminken darf, anziehen wie sie will und nie mehr gegen ihren Willen verheiratet wird oder sexuellen Missbrauch über sich ergehen lassen muss. Wenn man ein solches Gespräch mit ihr führen würde, dann würde sie sicher sagen, holt mich sofort hier raus.

Man schaut einfach zu….

Das ist krank, man sieht nicht etwa weg, man fördert es. Man gibt diesen Patriarchen immer mehr Freiraum, weil man immer mehr die Rassistenkeule zieht, wenn Kritik aufkommt. Dazu kommt, diese jungen Frauen kommen hier noch mehr unter Druck, weil sie hier unter einer stärkeren Kontrolle leben, weil die Männer sich bestärkt fühlen, ihre Frauen noch mehr zu kontrollieren als in ihrer Heimat, wo es wenigstens unter den Frauen der Nachbarschaft ein gewisses Vertrauen gegeben hat. Man ging gemeinsam auf den Markt. Hier lernt das Mädchen eine andere Lebensweise kennen, muss sich aber gleichzeitig an die Vorschriften der Familie halten, und riskiert umgebracht zu werden, wenn sie ausbricht.

Wenigstens dürfen sie hier zur Schule gehen…

Ja, müssen sie, es besteht Schulpflicht. Da fühlen sie sich natürlich nicht wohl, weil sie gezwungen werden, die traditionelle Kleidung zu tragen, sie schämen sich, werden gemobbt, sind in sich gekehrt und werden niemals selbstbewusst, autonom und ambitiös, einfach, weil man nicht auffallen möchte. Das ganz normale Leben ist in diesen afghanischen, pakistanischen, arabischen Familien nicht zugelassen.

Sie werden ja als AfD-Politikerin auch dauernd angegriffen, als Rassistin verschrien. Ist da ein normales Leben möglich?

Es ist klar, dass alle Politiker der AfD, die sich in der Öffentlichkeit zeigen, von der linken Szene dauernd beschimpft werden. Ich habe ja diesen Frauenmarsch in Berlin organisiert, zum Protest gegen diese Belästigungen, Vergewaltigungen und Ermordnungen von Frauen jeden Alters, hier, in diesem Land, zum Beispiel in Köln, durch Flüchtlinge. Ich denunzierte die Tatsache, dass wir diejenigen Männer, die schon in ihrer Heimat Mädchen vergewaltigt haben, hier herholen, damit sie hier weitermachen können. Beim Frauenmarsch haben die Grünen, die Linken und die Feministinnen zu Gegendemos und Krawall aufgerufen.

Würden Sie sich denn nicht als Feministin bezeichnen?

Im Moment ist dieser Begriff durch das linke Spektrum so negativ behaftet, dass ich ihn nicht brauchen möchte. Eigentlich ginge es ja im Feminismus darum, sich für Frauenrechte einzusetzen. Was mache ich denn anderes?

Heute interessieren sich ja alle für die Filmstars, die sich beklagen, von ihren Chefs sexuell belästigt geworden zu sein.

Natürlich sind diese Metoo-Kampagnen wichtig, aber man sollte den roten Faden nicht verlieren. Die Augen nicht verschließen vor den grausamsten, echten Sexualverbrechen. Keiner kann behaupten, dass das Schicksal der jesidischen Frauen nicht bekannt war, das ging um die Welt, aber niemand ging auf die Strasse und in die Talkshows für sie.

Fühlen Sie sich selbst in Sicherheit?

Ja, ich habe eine Partei hinter mir, Menschen, die mir das Gefühl geben, mich zu verstehen. Die Partei hat für mich ein Tor geöffnet, ohne Hintergedanken. Ich kann meine Themen einbringen.

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Kommentare ( 86 )

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86 Comments
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giesemann
21 Tage her

Das Desaster ist aber nur so, wenn wir Männer aus dem Dunstkreis des Islam aufnehmen; wären die Ankommenden allesamt Frauen und Mädchen, die sich dem Zugriff der Moslem-Männer entziehen wollen, also OHNE die Kerle, dann sähe die Sache ganz anders aus. Frau Bilge selbst ist das beste Beispiel.

Iso
21 Tage her

In fremde „Kulturen“ soll man sich nicht einmischen. Blut ist nun mal dicker als Wasser.

Ralf Poehling
22 Tage her

Zitat 1:“Ich wollte ja ursprünglich zur CDU gehen, aber dort wurde gleich abgewunken, wenn ich über die Greueltaten des IS sprach, die haben sehr viele muslimische Mitglieder, Frauen, die verhüllt zur Parteiversammlung kommen.“ Zitat 2:“Ich wollte eigentlich zur CDU gehen, habe die angeschrieben, und ihnen angeboten, zum Thema Integration von Ausländern einen Vortrag zu halten. Ich wurde eingeladen, aber der Titel der Veranstaltung war für mich schon etwas skurril, «Ausländerbehörde umbenennen in Willkommensbehörde». Ich dachte, die haben einen Dachschaden, ich komme gerade aus dem Krieg und sehe, dass da im Saal viele Frauen mit Kopftuch und eine grössere Anzahl Vollverschleierte… Mehr

Britsch
22 Tage her
Antworten an  Ralf Poehling

Kann fast Allem zustimmen,
frage aber, ist das im „linken Spektrum“ anderst?
Z.B. der Spruch „es kann nicht sein, was nicht sein darf“
sagt doch eine ganze Menge zur Einstellung und zum Verhalten
oder noch ein beliebter Spruch „was geht mich mein dummes Geschwätz von gestern an“
Das spiegelt die Einstellung und das Wirken der größten Masse der an regierungsstellen sitzenden wieder
Solches in der Privatwirtschaft würde sicherer Bankrott bedeuten.

Ralf Poehling
21 Tage her
Antworten an  Britsch

Strukturen zu unterwandern braucht sehr viel Zeit. Die verfassungsfeindliche Erdogan-Muslimbruder-Lobby sitzt primär in der CDU. Die Chance auf Selbstreinigung hat die CDU leider nicht konsequent genutzt. Natürlich ist das linke Spektrum in anderer Art nicht minder problematisch. Aber bevor die sich organisiert haben, wird es dauern. In der Zeit kann man denen auf den Zahn fühlen. Bis die politischen Strukturen allgemein reformiert sind und die Unterwanderung verfassungsfeindlicher Kräfte aus dem Ausland gestoppt worden ist. Es wird wohl leider kein 100 Meter Lauf, sondern ein Marathon. Alternativ bietet sich die totale Eskalation mit einem Regime Change in der Türkei und dem… Mehr

olive
22 Tage her

Was für eine mutige Frau, eine echte Frauenrechtlerin.
Beim Lesen des Textes wird einem die ganze Bigotterie der heutigen „Feministinnen“ bewusst.

NordChatte
22 Tage her
Antworten an  olive

Ja, Sie haben vollkommen recht. Die Scheinheiligkeit in diesem, unserem Lande ist schon erschreckend groß. Mit einem sicheren Abstand zu – von Natur aus – gewalttätigen Männern, die zu Gewalt gegenüber Frauen erzogen wurden und werden, lässt es sich gut und lauthals Feministin sein. Das aber wirklich Erschreckende daran ist, dass sich diese Pseudo-Feministinnen nicht nur bei den linken Parteien – hier besonders ausgeprägt bei den Grünen – tummeln, sondern auch ganz offen bei den Parteien mit dem „C“ im Kürzel.

LadyGrilka55
14 Tage her
Antworten an  NordChatte

„Pseudo-Feministinnen“ ist genau der richtige Ausdruck für diese Damen. Echte Feministinnen waren schon immer und sind auch heute noch gegen jede Art von Männergewalt gegen Frauen sowie gegen Gewalt im Allgemeinen. Wer die Gewalt einer bestimmten Gruppe von Migranten gegen Frauen (allein in NRW jeden 3. Tag eine Gruppenvergewaltigung!) schönredet oder diesen Bestien umgehend einen Psychobonus gewährt, ist keine Feministin und kein Feminist (gibt es auch). Es sollte solchen Dummköpfen verboten werden, sich als feministisch zu bezeichnen, weil sie die Grundideen des Feminismus nicht verstanden haben. Das gilt z.B. auch für die islamischen Kopftücher und sonstigen Verhüllungen. Wer diese Zumutungen… Mehr

ketzerlehrling
22 Tage her

Eine mutige Frau, aber die Massenmigration bleibt trotzdem und damit das, wogegen sie kämpft.

Winston S.
22 Tage her

Wenn auch nur die Hälfte von dem stimmt, was die Frau Bilge laut diesem Interview gemacht hat, dann ist sie 1000 mal mehr „Gutmensch“ als die ganzen „Aktivistinnen“, die sich hier mit großem Geschrei als „Kämpferinnen“ für die Menschenrechte „einsetzen“ und fanatisch für die Durchsetzung des „Gender-i“ und „Bevorzugungsquoten“ gegen die ach so chauvinistische und toxische „westliche Männlichkeit“ in ihrer grünen und „woken“ Wohlfühlblase „kämpfen“. Vor solchen „Tatmenschen“ habe ich 1000 mal mehr Respekt als vor diesen ganzen vorgeblichen „Gutmenschinnen“. PS: Ich konnte im Internet keine Homepage vom Verein „Leyla e.V.“ finden. Vielleicht kann mir jemand helfen. Wenn eine weitere… Mehr

Last edited 22 Tage her by Winston S.
Frau Holle
21 Tage her
Antworten an  Winston S.

Schauen Sie bitte hier:
http://bilge.portal.de/index.php/de/
Die Seite ist auch aktuell: „© 2021 Leyla Bilge“ wird ganz unten aufgeführt, Impressum ist auch dabei

rainer erich
22 Tage her

Ergänzung : Um den (westlichen) Feminismus, der mit Frauenrechten genausowenig zu tun hat wie der Sozialismus mit Menschenrechten oder der Islam mit Spiritualität, zu verstehen, muss man die verschiedenen Interessenten beleuchten. Da gibt es die Transformatoren, denen jedes Mittel zur Dekonstruktion und Auflösung von Identitäten recht ist, weil es ihrem Zeil nuetzt. Dazu gesellen sich partiell instrumentalisiert die anfuehrenden Damen, denen es um die eigene Macht geht, die aber zugleich eine entsprechende, sehr spezielle psychische Disposition insbesondere im Verhaeltnis zum maennlichen Geschlecht besitzen, so dass sich hier, wie wohl auch bei Merkel, mehrere Elemente vermischen. Und zuletzt gibt es die… Mehr

Winston S.
22 Tage her
Antworten an  rainer erich

Perfekt beschrieben. Auf jeden Fall besser, als ich es hätte in Worte fassen können.
Chapeau.
Deckt sich im Übrigen mit meinen persönlichen Erfahrungen.

LadyGrilka55
14 Tage her
Antworten an  rainer erich

Der „westliche Feminismus“ ist von woken Spinnern für ihre abgedrehten Ideen (Gender-Gaga usw.) genauso gekapert worden wie unsere Demokratie durch die Parteien. Anders ausgedrückt: Das ist schon lange kein Feminismus mehr.

Hieronymus Bosch
22 Tage her

Das ist eine Frau, die wirklich emazipiert ist! Kopftuch – statt Hut – ab!! Wenn man dadegen die scheinemanzipierten Feministinnen grüner Couleur sieht, mit lila Latzanzug und politischem Button darauf, die Schildchen in die Luft halten und billige Parolen nachplappern, dann sieht man, dass die links-grüne Frauenbewegung auf den Hund – sprich: auf den Müllhaufen – gekommen ist! Universitäres Gelaber gepaart mit medialem Hohlzeug sind deren Argumente, die den grünen Unsinn zur Weltordnung machen wollen! Von der Realität keine Ahnung, ebensowenig vom Leben in einer muslimischen Großfamilie, die nur Zwang und Gewalt kennt, frönen sie fröhlich ihrer Dummheit, die keine… Mehr

rainer erich
22 Tage her

Und nun begreifen wir Alle zusammen, dass es auch nicht um Frauenrechte geht, die seitens der (linksgruenen) TransformatorInnen niemanden interessieren. Sowenig wie es um Corona, Klima oder andere Narrative geht. Wenn Merkel Frauen in die Partei oder Funktionen bringt, ist das nicht einer, ihr persönlich voellig gleichgueltigen, Frauenfoerderung geschuldet. Und natuerlich greift auch die beliebte Erklärung, man (Frau) wolle nicht den Rechten in die Hände spielen, deutlich zu kurz. Es geht, man (n) glaubt es kaum, um Macht und um das, was man (Frau) mit dieser Macht anstellen will. Das Narrativ der im Westen! nur von weissen! Männern belästigten und… Mehr

Bea McL
22 Tage her

Ich (58) lebe im Raum Stuttgart und bin auf beiden Frauenmärschen in Berlin mitgelaufen. Ja, ich bin früh morgens hingeflogen und spät abends zurück, obwohl ich nicht reich bin, und es waren die ersten Demos meines Lebens. Es war ein sehr starkes, inneres Bedürfnis für mich dort anwesend zu sein und im Familien- und Bekanntenkreis wurde ich nicht verstanden, ja verurteilt und sogar vereinzelt als Rechte eingeordnet, da Frau Bilge von der AFD diese Demonstrationen organisiert hatte. Ich lief ziemlich vorne mit und hatte so Gelegenheit Frau Bilge und viele andere Stimmen zu hören. Unter anderen sprachen Imad Karim, David… Mehr