Hart aber fair: Hubertus Heil gibt Geld gegen Gelbweste, CDU bietet mehr

SPD und CDU graust es vor den nächsten Wahlen. Und so ziehen beide mit dem Geschenkkorb durch die TV-Studios. Aber komisch, die Wähler merken das. Wie kommt das bloß, sind sie doch nicht so dumm, wie die Parteizentralen glauben?

Screenprint: ARD/hart aber fair

Das schafft nur die SPD: Sich dafür verteidigen zu müssen, dass man das Füllhorn ausgepackt hat. Vielleicht ist die Geste des bartlosen Weihnachtsmanns Hubertus Heil an die Rentner aber auch zu durchsichtig gewesen, wenn wichtige Wahlen anstehen und sich die Akzeptanz für die ehemalige Partei der Arbeiter und Angestellten im freien Fall befindet. 

Während die SPD also angebliche sozialdemokratische Positionen als Allheilmittel für Machterhalt wiederentdeckt haben will, macht es der Koalitionspartner CDU aktuell auf die gleiche Art und Weise, wenn die neue Vorsitzende Kramp-Karrenbauer zeitgleich in Sachen Massenzuwanderungskrise Positionen aus dem Geschenkkörbchen der AfD zu sich herüberzerrt. Klar, auch für die CDU stehen Wahlen an. Wahlen sind ja für alle da. 

Bei so viel Geschenken kommt Plasberg nicht mit

Nur Plasberg scheint an diesem Montagabend aufs falsche Pferd gesetzt zu haben, wenn er Heils Rentengeschenke bespricht und nicht AKK’s neue Pläne für eine effektive deutsche Grenzsicherung. Das kann man ihm nicht vorwerfen, heute werden Geschenke schneller zum Ausverkauf ins Schaufenster gelegt und der Rabatt in Rekordzeit gewährt. Später in den Tagesthemen wird Kramp-Karrenbauer dann folgerichtig den Satz des Abends sagen, wenn sie erklärt: „2015 war eine humanitäre Ausnahmesituation, dass soll sich nicht wiederholen.“ Aber was genau soll sich hier nicht wiederholen? Die humanitäre Geste als Ausnahme? Also beim nächsten großen Ansturm auf die neue Festung Deutschland dann doch die Wasserwerfer? Der Wettlauf beginnt.

Hubertus Heil versucht bei Hart aber Fair die Aufmerksamkeit wieder für die Sozialdemokratie zurück zu gewinnen, stattdessen gelingt ihm das Outing des Abends – ach was, des Monats! ­– wenn er  warnt: „Wir wollen doch keine Gelbwesten wie in Frankreich!“ Ja aber warum denn nicht, fragen hunderttausende Michels vor den Bildschirmen zurück. Oder doch nicht? 

Na klar, die ganze Renten-Zuckertüte nur ein Sedativum gegen potentielle deutsche Gelbwesten: Aber warum vermutet Heil die ausgerechnet in den Reihen der Rentner bzw. der Rentner von morgen? Wäre es da nicht erfolgreicher gewesen, die Abwicklung der Automobilindustrie rückgängig zu machen oder diese Dieselverbote zu verbieten, wenn sich doch exakt auf diesem Feld die ersten deutschen Gelbwesten zum Protest versammeln? 

Aber OK, man kann ja nachvollziehen, was Heil und die Seinen geritten haben mag: Wer immer noch Milliarden für die Folgen der Massenzuwanderung aus der Portokasse zu bezahlen beabsichtigt, der muss mindestens den Trostpreis für die anbieten, die schon immer hier waren und dafür zahlen. Also für die, die aktuell noch in Mehrheit Stimmenvieh dieser lästigen Wahlen sind, wenn die Europawahl, und die Landtagswahlen in Thüringen, Sachsen und Brandenburg anstehen. Diese Steuer- und Beitragszahler die den Gegenwert für ihre Lebensleistung schwinden sehen.

Verteilen aus leeren Kassen

Blöd nur, dass Cicero-Chefredakteur Schwennicke heute in Plasbergs Rollenspiel den Vermiesepeter spielen darf, wenn er Heils Rentnerglücksgeschichte einer Wunderheilung der Sozialdemokratie an dieses Milliardenloch erinnert, das Finanzminister Olaf Scholz gerade im Sparstrumpf seines Ministeriums entdeckt haben will. Aber geht es so einfach mit den Totschlag-Argumenten der verflossenen 80er? Verteilen aus leeren Kassen wird schwierig, aber gar nichts mehr hergeben an die, die einzahlen?

Denn dass es den Rentnern allen so toll geht wie ein in Berlin-Mitte wohlgenährter   Chefredakteur insinuiert, das stimmt ja nicht. Das weiß etwas besser Verena Bentele, Präsidentin des fast siebzig Jahre alten Sozialverbandes VdK Deutschland e. V. (VdK = Verband der Kriegsbeschädigten, Kriegshinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands). Der ist mit fast 1,9 Millionen Mitgliedern der größte Sozialverband Deutschlands. Und jede Menge Rentner darunter. 

Bentele ist es zu verdanken, dass der Abend auch mit ein paar persönlichen Geschichten von Rentnerschicksalen gewürzt wurde. Ihr Satz des Abends ist ein Hinweis auf eine am gleichen Sendeplatz folgende Dokumentation über publikumsscheue Milliardäre in Deutschland. So im Übrigen auch die Marschrichtung der Vereinspräsidentin, die sicher in der Partei von Katja Kipping besser aufgehoben wäre als bei der ihres Nachbarn am Hart aber Fair Tresen, der gerade seine Rentnergeschenke verteidigen muss. 

Übrigens auch gegen einen Einspieler Plasbergs, der so im Vorübergehen die massenhaften Leidensgeschichten der Rentner zu der von lediglich drei Prozent macht, die wirklich Probleme hätten. Hier allerdings muss Heil nicht rudern, wenn ihm Verena Bentele zur Seite springt, denn sie weiß um bis zu 15 Prozent der Rentner, die zwar ein Anrecht auf eine Bezuschussung hätten, aber diese aus Scham nicht wahrnehmen würden. 

Und natürlich hat sie Recht, was für ein Skandal, wenn der Staat mit dieser Scham plant, anstatt eigeninitiativ dort vorbeizuschauen, wo er weiß, das es nicht reichen kann. Das Heer der Sachbearbeiter, das demnächst in den privaten Wohnungen der Rentner die Vermögensverhältnisse ausbaldowern soll, kommt nur, wenn ein Rentner den Antrag auch ausgefüllt hat. Eigeninitiativ macht sich keiner auf den Weg, um mal zu schauen, was der Rentner auf der Margarinestulle liegen hat. Stattdessen wird in die Schmuckschatulle gespickt und geschaut, ob neben dem Ehering mit Brilli noch eine Rolex darauf wartet, vergoldet zu werden. 

Putzen für das Leben der Anderen

Darüber empört sich auch die ebenfalls eingeladene zukünftige Armutsrentnerin Susanne Holtkotte: Die hatte mehrmals einen Bandscheibenvorfall und malocht trotzdem noch Vollzeit im Krankenhaus als Reinigungskraft. Eine hochverantwortliche Beschäftigung übrigens, wenn man sich einmal vergegenwärtigt, welche Auflagen diese Hygienemaßnahmen gegen Krankenhauskeime heute benötigen, um den Patienten Schutz zu gewährleisten. Für das, was dieser Frau an Rente zusteht, wenn sie ihre Jahre voll hat, muss sich die Gesellschaft tatsächlich schämen. Selbst mit Zuschuss aus Heils Füllhorn kommt sie dann kaum über 1.000 Euro. Putzen also für das Leben der Anderen.

Und Plasberg gießt weiter Öl ins Feuer, wenn er an die Rentenversprechen der letzten Jahre erinnert, an immer neue Namen für immer gleiche Lösungsverweigerungen: Zuschussrente, Lebensleistungsrente, solidarische Lebensleistungsrente und gesetzlichen Solidarrente. 

Hubertus Heil sagt so oft „fleißig“, dass man dahinter schon eine persönliche Faulheit vermuten darf. Und er sagt es einmal zu oft, wenn er seine „Abbruchkante“ auf 35 Jahre Arbeit gestellt hat, also alle, deren Lebensumstände diese Lebensarbeitszeit leider nicht hergeben, eben nicht in den Genuss dieses neuen Arbeitsehrensoldes bringen. Was für ein potemkinsches Dorf hinter Heil, wenn er den Verfechter des Leistungsversprechens gibt, seine Partei aber immerfort nur die Umverteilung im Munde führt. Nein, so wird das leider nichts mit der Glaubwürdigkeit liebe SPD.  

Noch ein Vogel wird abgeschossen, dieses Mall vom Moderator selbst, als er der resoluten Reinigungskraft vorrechnet, dass sie für ihre Rente jetzt auch schon in Teilzeit gehen könnte, es würde nicht viel weniger dabei herauskommen. Dass die arme Frau dann aber nur die Hälfte verdient bis zur Rente, scheint Plasberg entgangen. Oder nein, dann kann sie ja aufstocken. Aber will sie gar nicht, sie hat noch soviel Spaß an ihrer Arbeit, wie Heil an seiner. Wie viel ist das bloß jeweils? 

Dann geht es noch einen Moment lang um diese elenden Prüfverfahren, wenn einer vom Amt nach Hause kommt und die Goldbarren gegenrechnet. Schwennicke findet das ganz OK, unsere gute Frau Holtkotte weniger. Aber wie soll man dann die Zahnarztgattin mit den schweren Klunkergeschenken ihres Gatten rausrechnen, wird nur so allgemein gefragt.  Es sind immer die Zahnarztgattinnen, die neuerdings die Sozialdebatte bestimmen. Sie sind bald eine verfolgte Minderheit.

Über einen haben wir noch nicht gesprochen: Johannes Vogel dürfen wir nicht vergessen. Der ist FDP-Sprecher für Arbeitsmarkt und Soziales und scheint auf der selben Rhetorikschulbank wie Christian Lindner gesessen zu haben, zumindest verbal gar nicht so schlecht. 

Und er schmeisst mutig irgendein Rentenkonzept „Basisrente“ der FDP gegen das von Hubertus Heil, aber es will ihm nicht so recht verständlich werden, will nicht so richtig aufschlagen, ob die Rentner da im direkten Vergleich nun Zuckerbrot oder Pritsche – nein, Peitsche! ­–  bekommen.  Angeblich soll Frau Holtkotte noch ein paar Hunderter mehr bekommen als bei Heil. Aber wird sie deshalb wirklich schon zur Europawahl bei den Gelben aufkreuzen? Wir glauben es nicht. 

Trari – Trara, der Geschenkewagen der CDU ist da

Die wichtigste Frage des Abends wird dann aber auch wieder nur in den folgenden Tagesthemen und nur am Rande verhandelt, nämlich die, was eigentlich die Union zu den Rentenplänen des Koalitionspartners sagt. Was die SPD kann, kann die CDU schon lange.

Wird Merkel auch hier wie in der Zuwanderungsfrage ihre Richtlinienkompetenzkarte ziehen? Damals, als sie Seehofers Grenzsicherungspläne und Seehofer gleich mit auf Eis legte, nur um so lange zu warten, bis eine Kramp-Karrenbauer auftauchte und jetzt vorgibt, eben diese Seehofer-Vorschläge durchsetzen zu wollen, freilich ohne sie so zu benennen. 

Wird Merkel Heil ins Rentenkontor treten? Aber um wen nachzuschicken als Vollstrecker? Na klar: Die Annegret K.-K- darf ran. Und die liefert bei Ingo Zamparoni den Rundumschlag ab, wenn sie erklärt, das Prinzip des Förderns und Forderns würde nicht aufgegeben werden. Andrea Nahles grätschte schon im Heute Journal dazwischen: „Wir bestehen darauf, dass sie umgesetzt wird, wie, darüber müssen wir natürlich reden.“ Meinen beide das Gleiche? Ach so, es ist ja Koalition. Da sagen sie dasselbe und meinen die andere Politik, ehe sie sich auf die von der SPD verständigen.

Und Kramp-Karrenbauer fragte sich dann noch in Richtung Zuwanderer, warum jemand, der „jeden Tag arbeitet, mit seinen Steuergeldern jemand solidarisch unterstützen soll, von dem wir dann nicht einmal mehr verlangen, dass er zum Beispiel die Meldepflichten, die er hat, oder die Pflicht, die er hat, auch an Maßnahmen teilzunehmen, wahrnimmt“. Die Frage kommt zu spät, ungefähr drei Jahre, weshalb wohl viele Wähler auch die CDU bestrafen. 

Halten wir also fest: Den Regierungsparteien geht vor den Wahlen gehörig der Stift und wie auf Knopfdruck wecken sie sich aus ihrem selbst gewählten Welcome-Refugees-Dornröschenschlaf und merken dabei nicht einmal, wie entsetzlich peinlich und unglaubwürdig das alles ist. Hubertus Heil ist bei Plasberg ganz aufgebracht, dass seine großzügige Geschenkorgie für die Menschen so kritisch aufgenommen wird und Kramp-Karrenbauer merkt nicht einmal, dass sie neuerdings Positionen vertritt, die auch direkt oberhalb der Hundekrawatte https://www.stern.de/lifestyle/mode/alexander-gauland—warum-der-afd-mann-eine-hundekrawatte-traegt-7637338.html entstanden sein könnten. Also natürlich weiß sie es genau, aber sie beantragt trotzdem die Urheberschaft. 

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Kommentare ( 45 )

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Zitat: „Und Kramp-Karrenbauer fragte sich dann noch in Richtung Zuwanderer, warum jemand, der „jeden Tag arbeitet, mit seinen Steuergeldern jemand solidarisch unterstützen soll, von dem wir dann nicht einmal mehr verlangen, dass er zum Beispiel die Meldepflichten, die er hat, oder die Pflicht, die er hat, auch an Maßnahmen teilzunehmen, wahrnimmt“.“

> Oh man -ähm- oh Frau AKK, dass ist aber ja wohl mal so was von voll Nazi. Schließlich sind die armen „Fachkräfte“ voll traumatisiert und daher auch vergeßlich und können eben nicht anders(Sark off).

Die Vorsorge der Bürger mit dem 3 Säulenmodell haben die regierenden SPD und CDU auf dem Gewissen. Wer soll da für die Zukunft sparen (können)? EU samt EZB hofiert, Griechenland überrettet und dem Bürger die Spar-Zinsen gestohlen für die Zinsersparnis des Staates. Mehr Steuern, weniger Kaufkraft durch Lohn. Alimentation Staatsfremder in zig Milliarden, dem Staatsvolk abgeknöpft und entzogen. Das ist unsere Regierung! Diese nicht zugegebenen Fehler wollen sie über die Grundrente „umgestalten“. Wer fällt auf diese Deformierer unserer Gemeinschaft noch herein. Nur die Geld- und Gehirngewaschenen.

„und Kramp-Karrenbauer merkt nicht einmal, dass sie neuerdings Positionen vertritt, die auch direkt oberhalb der Hundekrawatte sein könnten.“

Vielleicht muss man die Noch-Nicht-So-Lange-Hier-Lebenden (entweder aus geographischen oder demographischen Gründen) doch noch einmal darauf hinweisen, daß der Grossteil (gefühlt > 95%) der Positionen der Unsäglichen direkt aus den Parteiprogrammen der CDU früherer Zeiten entnommen ist. Die Linksdrift von Madame und ihrer Mischpoke hat das so gehörig vernebelt, daß es kaum jemanden heute noch gegenwärtig zu sein scheint.

In der Tat, die >Gottseibeiuns< vertritt ziemlich genau die Positionen, die die CDU vor 30 Jahren mal vertrat. Kann mich noch gut daran erinnern. Das galt damals als wohlstandssichernd und solide die Zukunft gestaltend.
Aber das können die linksgestriegelten, vollständig dem Wunschdenken verfallenen Annalenas, Kathas und Kevins natürlich nicht wissen, denn damals steckten sie noch in den Windeln.

Die Renteneinzahlungen sind nicht für die Rente. Sie sind nur – für den oberen Teil der Rente, der den Grundsicherungs-Sockel übersteigt (falls es gut läuft) – für die Gnade, seine Ersparnisse behalten zu dürfen (momentan noch) Das Problem ist, dass der Nützlichkeits-Unterschied zwischen zwei Lebenskonzepten bei 1.100.000 Euro und 82.800 Stunden liegt. Wer in 45 Jahren – 82.800 Arbeitsstunden geleistet hat  (40 Std. x 46 Kalenderwochen x 45 Jahre) – 324.000 Euro in die RV eingezahlt hat (20% von 3000 Gehalt) – 234.000 Euro Lohnsteuer gezahlt hat und – 540.000 Euro „Leistungen“ ***nicht*** beansprucht hat (1000 Euro pro Monat) der… Mehr

Jetzt beginnt das große Umverteilen und Enteignen (Grundsteuererhöhung für mein Haus, Rentenbesteuerung, Dieselfahrverbote), am Ende bin ich dann nach über 40 Jahren arbeiten auch auf staatliche Almosen angewiesen. Wahnsinn! Leistung und Eigenverantwortung werden in diesem Land gnadenlos bestraft. Lange geht das nicht mehr gut, zumal Investitionen (Auto, Immobilien, private Altersvorsorge) mittlerweile ein enormes finanzielles Risiko darstellen. Es gibt einfach keine beständigen Rahmenbedingungen mehr. Bräsigkeit macht sich breit und die Mutti taucht langsam ab.

Rentengeschenke.

Nicht wirklich ein Grund sich aufzuregen.
In Krisenzeiten (und so etwas kommt bald sicher auch in Deutschland) sind die Rentner die ersten, denen das Geld gekürzt wird. Das ist in jedem Land auf der Welt so und wird dann auch in Deutschland so passieren.

Das Geld ist ja nicht da. Somit wäre doch die erste Frage, welche gestellt werden müsste, wem will Heil das Geld wegnehmen und wie will er das konkret tun.
Würde man unseren Politiker bei ihren Wahlgeschenken so konkret auf den Zahn fühlen, dann wäre sehr schnell Ruhe im Karton.

„Aber komisch, die Wähler merken das.“ (A. Wallasch, TE im Februar 2019)

„Jeden Morgen steht ein Dummer auf – man muss ihn nur finden.“ (meine Oma, irgendwann, aber öfters vor langer Zeit)

Die SPD sucht gerade… das Finden dürfte in diesem Dummland auch nicht besonders schwer fallen. Ein paar Prozentchen wird dieser blanke Populismus schon bringen, den zahlreichen SPD-nahen Medien sei Dank. Diese Politik ist und macht nur noch krank.

Jup, die Wähler durchschauen die „Geschenke“ als Wahlkampfgetöse, sie strafen die SPD und die CDU ab (Heureka😀) und wählen…..Grün😨

Sprachprobleme deuten auf tatsächliche oder potenzielle Kanzlerschaft hin. Und sozialistische Rentenkonzepte treiben einen Staat in die Insolvenz, mit und ohne Fachkräftezuwanderung bekannten Stils. So betreibt jeder sein eigenes Marketing in einem Wettbewerb, bei dem vorne um Wählerstimmen gebuhlt wird, um die Kohle für die eigene Clique zu maximieren und hinten bei allen das Gleiche rauskommt. Hundekrawatten allerdings fordern Respektabstand ein. Eine Kommentatorin auf Amazon meinte dazu: „Seit mein Mann diese Krawatte in der Firma trägt, kann er sich völlig frei bewegen. Kolleginnen und Kollegen halten mindestens eine Armlänge Abstand!“ Ich kaufe mir jetzt auch eine. Vielleicht kann ich mir dann… Mehr