Cholesterin – Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch …

Um ein neues Pflanzenfett bei Konsumenten beliebt zu machen, wurde in den 1950er-Jahren eine Kampagne gegen das in tierischen Fetten enthaltene Cholesterin lanciert. Dabei braucht der Körper Cholesterin und bildet es selbst. Jetzt wird es in den Ernährungsrichtlinien rehabilitiert.

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Die Anklage gegen das „Cholesterin im Essen“ musste 2015 fallen gelassen werden: „Cholesterin zählt nicht zu den Nährstoffen, deren übermäßiger Konsum Anlass zur Sorge gibt“, stellte das Dietary Guidelines Advisory Comittee (DGAC) vor drei Jahren fest. Das DGAC bewertet als oberstes Fachgremium der USA alle fünf Jahre die Datenlage und gibt die Marschrichtung für die Ernährungsaufklärung der Regierung vor.

Neu ist die Einsicht nicht. Der Interessierte kann jedem Lehrbuch der Physiologie entnehmen, dass der Körper sein Cholesterin stets selbst herstellt. Diese Produktion passt er an die Zufuhr an. Essen wir weniger Cholesterin, wird die Eigensynthese angekurbelt, und umgekehrt.

Cholesterin ist Grundlage zahlreicher Hormone, essenzieller Bestandteil des Nervengewebes und ein Stützpfeiler unseres Immunsystems. Personen mit hohem Cholesterin leiden viel seltener unter Infekten. Zwar steigt bei Männern mit dem Cholesterin auch das Risiko eines Herzinfarkts, doch es gilt sonst grundsätzlich: je mehr Cholesterin im Blut, desto geringer die Sterblichkeit. Mit höherem Spiegel leben wir länger, vor allem wenn wir die Lebensmitte überschritten haben.

Trinken
Höchst gefährlicher Ratschlag: Viel Wasser trinken
Man fragt sich, wie es überhaupt passieren konnte, dass die Leute über Jahrzehnte an den Unsinn vom gefährlichen Cholesterin in der Butter glaubten. Dahinter steckte Procter & Gamble, eine US-Firma, die vor gut 60 Jahren ein neues Pflanzenbratfett namens Crisco promoten wollte. Margarine galt damals noch als minderwertige Arme-Leute-Kost.

Procter & Gamble verschaffte der American Heart Association das nötige Kleingeld, um eine TV-Kampagne gegen das Cholesterin zu betreiben. Parallel dazu wurde die Ärzteschaft in geeigneter Weise beeinflusst. Mit der ärztlichen Sorge um die Herzgesundheit gelang es binnen eines Jahres, den Butterverkauf zu überrunden.

Geklitterte Studien

Die nötigen Theorien und Daten lieferte der Kardiologe Ancel Keys. Legendär ist seine Sieben-Länder-Studie, die zeigen sollte, dass der Konsum von Cholesterin wesentliche Ursache von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sei. Seine Daten belegten zwar das Gegenteil, aber mit Kreativität und Skrupellosigkeit gelang es ihm, daraus dennoch das gewünschte Ergebnis zu destillieren.

Natürlich war jedem klar, der an der „Aufklärung“ der Öffentlichkeit über die Gefahren von Butter, Eiern und Speck beteiligt war, dass es nur darum ging, einfältigen und furchtsamen Naturen mit einem fragwürdigen Butterimitat das Geld aus der Tasche zu ziehen. Der Kronzeuge der Kampagne, Ancel Keys, hat es 1997 öffentlich eingestanden: „Es besteht keinerlei Verbindung zwischen Cholesterin in der Nahrung und im Blut. Keine. Und wir haben das immer gewusst.“

Es bedarf auch keiner Physiologiekenntnisse, um das falsche Spiel mit den tierischen Fetten zu durchschauen: Im Verlauf der Evolution entwickelten sich aus den Fischen über die Echsen die warmblütigen Säugetiere. Für ihr erfolgreiches Bestehen auf dem Land erwies sich das Fett der Vorfahren, das Fischöl, als ungeeignet. Um den lebend geborenen Nachwuchs nähren zu können, brauchte es etwas viel Besseres: die Milch. Seither bildet der Körper des Neugeborenen aus dem Milchfett sein Körperfett.

Warum taugt das Fischöl nicht für Säugetiere? Fischöl besteht aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren – und die sind in der Wärme reaktiv, sie oxidieren leicht und stellen damit ein Gesundheitsrisiko dar. Fische leben in kaltem Wasser, und weil Fischöl in der Kälte flüssig ist und nicht wie Butterfett erstarrt, bleiben sie im Meer beweglich. Die Kälte schützt vor unerwünschten Reaktionen. Der Warmblüter muss, um das vermeintlich „gesunde“ Fischfett für sein eigenes Fettgewebe gefahrlos nutzen zu können, dieses erst mal in „tierisches Fett“ verwandeln.

Gegen jede Plausibilität

Wie wirklichkeitsfremd muss eine Gesellschaft sein, wenn sie allen Ernstes glaubt, die Milch, also das Grundnahrungsmittel des Säuglings, attackiere mit ihrem nahrhaften Fett das Herz und bringe einen vorzeitig ins Grab? Zudem enthält Muttermilch deutlich mehr Cholesterin als Kuhmilch. Aber statt sich über den lebenswichtigen Schutzstoff zu freuen, schlucken vor allem Menschen im fortgeschrittenem Alter brav ihre Lipidsenker.

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Da Cholesterin in der Leber gebildet wird, bedeutet eine „Cholesterinsenkung“ einen Eingriff in deren Stoffwechsel. Dabei ist es gar nicht so einfach, das Entgiftungsorgan in die Knie zu zwingen. Mittel der Wahl waren lange Zeit Niacin und Clofibrat, heute werden Statine verordnet. Niacin hat zwar den Nimbus eines Vitamins, dummerweise kann es aber eine Art Gelbsucht auslösen. Die jüngste große Analyse (Cochrane) ergab, „dass Niacin die Sterblichkeit nicht vermindert“, dafür aber unerwünschte Nebenwirkungen entfalten kann.

Der Lipidsenker Clofibrat ist eine Phenoxyessigsäure, also ein Vertreter jener Stoffklasse, die als Entlaubungsmittel im Vietnamkrieg traurige Berühmtheit erlangte und die danach als Unkrautvertilger in der Landwirtschaft zum Einsatz kam. Es ist schon komisch: Ökologisch engagierte Menschen kämpfen heroisch gegen die letzten Spuren in der Umwelt und schlucken praktisch das gleiche Zeug frohgemut und hoch dosiert aus der Hand des Apothekers.

Komplexes Denken verbessert

Die modernen Statine haben einen ähnlichen Hintergrund: Sie gehören zu einer Gruppe von Substanzen aus Pilzen, die gegen Konkurrenten, sprich pathogene Pilze, wirken. Als man erkannte, dass diese Antimykotika auch die Leber schädigen, wurde ein Teil der Stoffe nicht mehr als Mittel gegen Fußpilz weiterentwickelt, sondern als Cholesterinsenker vermarktet. Der andere Teil, die sogenannten Strobilurine, werden gegen Pilzkrankheiten auf dem Acker eingesetzt.

Das Nervengewebe, insbesondere das Gehirn, besteht nicht grundlos aus reichlich Cholesterin. Wird nun beim Menschen der Cholesterinspiegel gesenkt, sinkt gleichzeitig dessen Laune, die Suizide nehmen zu, und die Fähigkeit zu komplexem Denken nimmt Schaden. Bleibt die Frage: Cui bono?

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Kommentare ( 25 )

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Guter Artikel, nur eine kleine Kritik. Formulierungen wie „X ist praktisch dasselbe wie Y“ sollte man tunlichst vermeiden (und auch den Ökos nicht durchgehen lassen). „… Clofibrat ist eine Phenoxyessigsäure, also ein Vertreter jener Stoffklasse, die als Entlaubungsmittel im Vietnamkrieg traurige Berühmtheit erlangte …“ und „… schlucken praktisch das gleiche Zeug frohgemut … “ gehören in diese Kategorie. Natürlich sind Clofibrat und 2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure strukturverwandt. Das trifft auch auf Harnstoff und Phosgen als Derivate der Kohlensäure zu. Beide Verbindungen sind aber ganz und gar nicht „praktisch das gleiche“, die eine ist ungiftig, die andere wurde als Giftgas im 1. Weltkrieg (und… Mehr
Glückliche Menschen, die sich viel bewegen, (auch geistig), mit Freunden viel lachen und vielseitiges gutes Essen und Trinken in Maßen genießen (es muß nicht immer Kaviar sein, auch Kartoffeln mit Salz und Butter oder Kräuterquark können sehr lecker sein) leben am längsten. Das wissen wir doch alle. Und ja nicht die Restlaufzeit durch Vorschriften verderben lassen! 😉 Wobei ich hier natürlich keinesfalls einer verlotterten Lebensweise das Wort reden möchte. Was hat man früher die Diabetiker Typ II geknechtet! Und was war das für ein blühendes Geschäft mit diesen ganzen schlecht schmeckenden und unnützen Diabetikerprodukten! Jetzt heißt es für alte Menschen,… Mehr

Erst einmal Danke für den aufschlussreichen Artikel.
Werbung kostet Geld. Wenn also für, oder auch gegen etwas geworben wird, so muss jemand dafür Geld ausgeben. 99,99% der Menschen geben nur dann Geld aus, wenn es sein muss (Nahrung, Kleidung etc.) oder, wenn Sie davon überzeugt sind, langfristig mehr Geld zurück zu bekommen.
Man sollte somit am Besten alles für das Werbung gemacht wird nicht kaufen bzw. ignorieren.

Gibt es einen Magnetismus, dass an einem Ort alles Mögliche immer nur nur gesundgebetet wird, während es anderenorts vor lauter Gefahren nur so wimmelt? Ohne eigene Grundkenntnisse und die Mühen der Recherche wird es immer schwieriger, sich ein seriöses Bild zu machen. Woran wurde in diesem Artikel über Cholesterin -nicht- gedacht? An die medizinischen Grenzwerte, gemessen im Blut. Es gibt einen unteren, der nicht chronisch unterschritten und einen oberen, der nicht überschritten werden soll. Allein darauf kommt es an, ob ein Gesundheitsrisiko besteht. Während der Autor keinen oberen Deckel kennt. Das ist eine sehr gefährliche Information. Paracelsus von Hohenheim wusste… Mehr

Dass Fischöl gefährlich sein soll, hab ich jetzt auch zum ersten Mal gelesen. Allerdings sind hier auch genügend vage Formulierungen wie „praktisch dasselbe“ drin, hier wird alles um drei Ecken verkettet und dann doch gleichgesetzt, das ist mir zu plakativ. Wieder wird die Wissenschaft beschworen, aber ein paar Quellen waren zu viel verlangt, Himmel, selbst Fitnessvideos auf Youtube liefern da mehr Fundament.

Ich erinnere mich, das vor einigen Jahren eine Herabsetzung des Cholesterinwertes durch eine Pharmafirma betrieben wurde, natürlich mit der Argumentation, dass der bis dahin geltende Wert von 220mg% gesundheitsgefährdend sei, 180mg% aber jetzt wissenschaftlich nun ganz bestimmt gesund sei, letztlich aber damit den Absatz seines Cholesterinsenkers ankurbeln wollte. Mediziner sind dagegen gewesen, haben dann letztlich eine wissenschaftlich nicht als gesundheitsförderlich bewiesene Absenkung verhindert. Wie im Artikel benannt, bildet der Körper selbst Cholesterin, und er ist auch in der Lage einen Cholesterinmangel auszugleichen. Die durch die Nahrung zugeführten Cholesterine sind an Fette gebunden, d.h. wer fettreich isst nimmt auch vermehrt Cholesterin… Mehr

Da Leber sowie andere Mechanismen (auch Abbau/Ausscheidung) das Cholesterin regeln, dürfte es eigentlich gar kein Problem geben. Der Blutspiegel würde immer stimmen.

Ergo sind Werte außerhalb des Rahmens auf nicht regulär arbeitende Mechanismen zurückzuführen. Dem kann man aber nicht mit cholesterinkontrollierter Ernährung begegnen.

Liebe Redaktion, bei manchen Artikeln, wie auch bei diesem, würde ich mir eine differenziertere Betrachtung wünschen. Insbesondere wenn ein Beitrag direkt mit einer Buchwerbung verbunden ist, … dann muss ich doch mal etwas näher über Herrn Pollmer nachschauen und feststellen, dass seine Thesen und Buchveröffentlichungen teilweise in durchaus ernstzunehmender Kritik stehen. Konkret zu dem „Dietary Guidelines Advisory Committee Report“ bzgl. „Dietary Cholesterol“ sollte man sich mit den fachlichen Einwänden zu diesen Report beschäftigen (z.B. „The 2015 Dietary Guidelines Advisory Committee Report Concerning Dietary Cholesterol“, Am J Cardiol. 2015 Nov 1;116(9):1479-80, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26341187) beschäftigen, oder etwas über die Hintergründe, wie zu der… Mehr

Was soll die Bemerkung :
“ Aus der Hand des Apothekers “ ?
Cholesterinsenker sind und waren verschreibungspflichtig !!!!
Also sind allein die Ärzte für die Verordnung zuständig , ein Apotheker nur
für die ordnungsgemäße Abgabe …..
Was soll diese anscheinend in Journalistenkreisen allseits beliebte
Falschdarstellung eines Sachverhaltes ?
Könnte es einfach Blödheit sein , oder doch , wie so oft , Böswilligkeit ?

Soll wohl ein Verweis auf das übliche Komplott sein, das hier mit Medizin wie auch allen möglichen Mittelchen betrieben wird, erst noch Zulassungsstellen und erzwungene Vertriebswege einzubinden, dass sich alle Seiten ein goldenes Näschen verdienen können. Ob das hier zutrifft oder nicht, bei der Willkür mit der manche dieser Festlegungen passieren gibt es schon zu denken.

Aus erster Hand kenne ich den Fall bei dem jemanden an einer renomierten Uni-Klinik ein Cholesterin-Senker verordnet wurde (2013). Als dieser nach seinen Cholesterinwert fragte, erfuhr er, dass dasGesamtcholesterin bei 62 mg/dl (extrem niedrig!) liegt. Als Grund für die Verdordnung wurde angegeben, dass würde zum Therapiestandard gehören. Der Patient verzichtete aber darauf. Übrigens, zeigte der Gefäßultrschall auch keinerlei Ablagerungen. Dies zeigt wie dogmatish die Medizin teilweise abläuft. Übrings finden sich im Internet (Googlesuche) nahezu keine Ergebnisse zu den Folgen von sehr niedrigen Cholesterinwerten.

Ein neues Dogma entsteht, wenn man aus selteneren Fällen eines macht.

Was soll die Medizin denn tun? Soll sie auf Erfahrungswerte und Studien, die sie erbrachten oder bestätigten, verzichten? Natürlich kann es individuell immer mal anders sein. Aber wenn jemand zum Arzt mit einem Leiden kommt oder auf etwas vorsorglich geprüft wird, kann der Arzt nicht einfach sagen: „Ich mach nix.“ Was soll er denn anderes machen als mit Standards anzufangen?

Siehe meine Empfehlung von „Der betrogene Patient“ weiter oben…für 96% aller Maßnahmen gibt es laut Cocbrane keinen Wirksamkeitsnachweis. Unser Gesundheitssystem ist krank, weil es Behandlung von Krankheit statt Gesundheitswiedererlangung belohnt.

Es geht absolut nicht darum aus seltenen Fällen ein Dogma zu machen. Das Beispiel zeigte vielmehr wie ein Dogma -Cholesterinsenken ist immer gut – soweit dominiert, dass man diesbezüglich auf jede medizinische Gesamtbetrachtung verzichtet. Was eben ein Dogma ausmacht. Ich will es an einen anderen Beispiel verdeutlichen. jemand hat verinnerlicht, dass ein hoher Blutdruck schädlich ist. In der Analogie würde er dann selbst Leuten die unter wesentlich erniedrigten Blutdruck leiden aufgrund seines Therapiestandards auch Blutdrucksenker verschreiben. Intelligente Studien und Erfahrungswerte stützen sich eben nicht nur auf derartige eindimmensionale Betrachtungen. Es gehtkeinesfalls darum, dassderArzt generell nichts macht. Aber den gemessenen Cholesterinwert… Mehr

Woher kommt denn die Schote, die Ärzte verschrieben unnötig Medikamente? Es geht nach Laborwerten. Da sind schon die Krankenkassen hinter.

Was auch in jedem Lehrbuch der Physiologie steht, dass der Cholesterinspiegel mit dem Alter steigt. Trotzdem gibt es nach wie vor keine Normwerte vom Cholesterin für verschiedenen Altersgruppen.
Auch die obere Normgrenze vom Cholesterin wurde in letzten 25 Jahren zweimal abgesenkt.
So einfach entstehen Millione behandlungsbedürftigen Menschen.

Die Zahl der Herzinfarkte ist gleichzeitig leicht rückläufig. Da die Bevölkerung in D seit etwa 1975 netto zugenommen hat, ist der Proporz noch rückläufiger. Die Lebenserwartung ist seitdem deutlich gestiegen.

Den deutschen Rapsölfressern können sie auf der nächsten Stufe auch ein Leichtlauföl von Liqui Molly verkaufen. Hauptsache teuer und Hirn aus. Schont das Herz, wohl bekomm`s.

Ich habe erblich bedingt hohe C-werte und habe jahrelang einen Lipidsenker genommen, wenn auch nur eine reduzierte Dosis. Vor 2 Jahren las ich über die Nebenwirkungen und die vielen Märchen über Cholesterin. Daraufhin setzte ich den Lipidsenker ab und konsultierte gleichzeitig einen führenden Mediziner auf diesem Gebiet. Er bestätigte mir, die hier im Beitrag genannten wesentlichen Details und erwähnte allerdings auch, dass nach irgendwelchen Richtlinien die Ärzte hierzulande gehalten seien, Lipidsenker zu verschreiben. Daraufhin ließ ich meine Gefäße auf Fettrückstände (Verkalkung) untersuchen und es wurde festgestellt, dass alles sauber und bestens sei. Nun bin ich schon seit über zwei Jahren… Mehr

In diesem Zusammenhang würde ich gerne das Buch „Der betrogene Patient“ von Dr. med Gerd Reuther empfehlen. Es sind unglaubliche Fakten, die dort aufgeführt sind, so z.B., daß laut Cochrane-Analyse nur ganze 4% aller schulmedizinischen Therapien einen Nachweis ihrer Wirksamkeit haben. 96% werden quasi „auf Verdacht“ angewandt. Soviel zum Thema angeblich „evidenzbasierter“ Medizin…. sehr interessant und medizinisch konstruktiv sind auf youtube auch die Vorträge von Prof. Jörg Spitz.