Zum ersten Mal zensiert der Internet-Riese das jüdische Blatt – wegen einer harmlosen Darstellung. Die Zeitung prüft eine Klage.
© JOEL SAGET/AFP/Getty Images)
Am Sonntag löschte Facebook ein Posting der „Jüdischen Rundschau“, einer von Rafael Korenzecher herausgegebenen liberal-konservativen jüdischen Zeitung. In dem Posting schreibt ein Autor der Zeitung darüber, dass der Begriff „Palästinenser“ keine historischen Wurzen habe, sondern erst unter PLO-Chef Yassir Arafat aus politischen Gründen für die in der Westbank, im Gaza-Streifen, in Israel und Jordanien lebenden Araber geprägt worden sei.

Facebook stufte die kurze Darstellung als „Hassrede“ ein. Eine nähere Begründung erhielt die „Jüdische Rundschau“ dafür nicht.
Der Chefredakteur der „Jüdischen Rundschau“ Simon Akstinat teilte mit, sein Blatt prüfe derzeit, ob es gegen Facebook wegen der Löschung klagen werde.

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