Deutsche Umwelthilfe: Gestartete Petition zur Aberkennung der Gemeinnützigkeit

Eine Online-Petition sammelt Stimmen, um der Deutschen Umwelthilfe den Status der Gemeinnützigkeit zu entziehen. Ca. 32.000 unterstützen die Petition nach nur wenigen Tagen.

© Sean Gallup/Getty Images

Dem dubiosen Verein »Deutsche Umwelthilfe e.V.« soll die Gemeinnützigkeit aberkannt werden. Dazu wurde jetzt eine Petition gestartet, die an das Finanzamt und den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages gerichtet ist.

In der Petition heißt es: »Die Deutsche Umwelthilfe missbraucht den Status der Gemeinnützigkeit zu wirtschaftlichen Zwecken und schädigt die Allgemeinheit durch Vorsatz. Aus diesem Grund ist der DUH der Status der Gemeinnützigkeit zu entziehen. Gleichzeitig ist die finanzielle Förderung der DUH aus Steuermitteln zu beenden.«

Zur Begründung führen die Petenten an: Die Deutsche Umwelthilfe verklage immer mehr Städte wegen schlechter Luft, ohne einen belastbaren Beweis vorbringen zu können, dass ausschließlich die Diesel-Fahrzeuge dafür verantwortlich sind.

»Es werden die festgelegten Werte der EU Kommission für Luftwerte im Gesamten als Begründung vorgelegt: 40 µg NOx pro Ku-bikmeter Luft ( eine Adventskerze verursacht 200 µg, am Arbeits-platz sind in Deutschland je nach Arbeitsplatzumgebung bis zu 950 µg als Spitzenwert erlaubt ( z.B. Fabrikanlagen ), in der Schweiz bis zu 6000 µg ).«

Auch die Position der Messstationen werden kritisiert:

»Die Messungen, die als Grundlage für die Klagen dienen, werden durch größtenteils willkürlich aufgestellte Messstationen erhoben. Die darauf beruhenden Ergebnisse sind somit nicht beweiskräftig.

Beispiel: Im Winter / Frühjahr 2018 wurde in Stuttgart mehrfach Feinstaubalarm ausgelöst. Wie sich hinterher herausstellte, war natürlicher Pollenflug die Ursache für die erhöhte Feinstaubbelastung in der Innenstadt.«

»Auf Druck der DUH gebe es immer mehr Vorschriften, die der Verein dann selbst gegen Gebühr überwachen darf. Des Weiteren werde die DUH durch Steuermittel finanziert. Hinzu kommen Sponsorgelder aus der Autoindustrie, namentlich z.B. von Toyota, um nur einen Sponsor zu nennen.«

Kurz und gut:

»Nachweislich sind die Messwerte falsch und die DUH schädigt den Endverbraucher durch Urteile, die durch falsche Fakten begründet werden und beschneidet ihn somit in seinen Bürgerrechten – als Schädigung der Gemeinschaft.«

Damit nimmt der Protest gegen den dubiosen Abmahnverein »Deutschen Umwelthilfe e.V.« jetzt auch rechtliche Formen an, und die Fragen werden aufgeworfen, ob es wirklich der Allgemeinheit dient, wenn Millionen von Autofahrern auf ihre Fahrzeuge verzichten sollen, die ordentlich zugelassen sind. Nirgendwo auf der Welt erlaubt sich ein Staat einen derartigen Unsinn, der das wichtigste Standbein Autoindustrie ruinieren kann.

Die Webseite Autohaus hat mit dem Mann gesprochen, der die Petition gestartet hat und schreibt dazu:

»Hinter ihr steckt Michael Rödl aus Baden-Württemberg. Wie er auf Anfrage von AUTOHAUS mitteilt, ist er 55 Jahre alt, gelernter Kfz-Mechaniker und hat jahrelang als Versuchsfahrer in der Fahrzeugentwicklung verschiedener Autohersteller gearbeitet. „Ich beobachte schon eine Weile, wie sich die DUH auf Kosten der Autofahrer bereichert. Erst Feinstaub und jetzt Stickoxide. Dabei werden viele Halbwahrheiten, zum Beispiel dass Stickoxid ein Gift sei, benutzt“, erklärt Rödl gegenüber AUTOHAUS.«

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Kommentare ( 54 )

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Unterzeichnet!

Wenn ein Männergesangsverein das Gemeinnützigkeitsprivileg verliert, wenn er keine FrauInnen und Frauen und Angehörige der 87 anderen Bewusstseinszustände aufnimmt, dann sollte die Gemeinnützigkeit der DUH (Geschäftsmodell: Abmahnung; lebt von Geldbussen und Steuervergünstigungen; kämpft für die Rücknahme von Betriebserlaubnissen die auf unbestimmte Zeit erteilt wurden; Euro-5) längst „fällig“sein. Gemein ist die DUH eh schon…….

Mein Rat an alle die von Fahrverboten betroffen sind und wären. Fahrt trotzdem, seid Ungehorsam, legt Einspruch gegen evt. Strafen ein. Legt diesen Staat und seine Justiz lahm durch Widersprüche gegen jeden Bescheid . Nur der totale Kollaps kann noch etwas bewirken. Gesunder Menschenverstand ist in großen Teilen der Bevölkerung ausgestorben.

Ziviler Ungehorsam, längst fällig und legitim!

Sie sprechen mir aus der Seele. Genau das habe ich vor. Ich wohne in Köln und bin beruflich auf das Auto angewiesen .
Sollen sie klagen , ich werde Klagen dagegen halten .
Die könne mich ganz gewaltig am A ………………………….

Niemand braucht Autos! Wir bestellen alles im Internet und bekommen das dann per Drohne geliefert, meine Mami freut sich auch schon auf die neue Staffel Game of Drones. Denn weil Drohnen von Honig leben, brauchen sie keine Energie, und alles geht von selber! Rabääh….

Heute habe ich aus Spass die Lesebriefe in der Zeit gelesen, scheinbar alles Leser aus Grosstädten, die sich sehr über die dieselfahverbote gefreud haben und habe mir gedacht, dass sie nicht nur ideologisch verblödet sind, aber auch sehr egoistisch, deshalb habe ich mich nicht gewundert das die Grünlinken in den Grosstädten punkten. Vorschäge, dass man in die Arbeit mit dem Fahrad fahren soll, waren zu häuft, auch wenn die Menschen 50 Km weit von der Arbeit wohnen ist für die kein Problem, das ist das wahre Gesicht der Grünlinken, Ich und die anderen sind sch….egal. Es wird nur noch getrickst… Mehr

Danke für den Hinweis.Ich habe es gleich abgearbeitet.

Sehr gut. Habe ich sofort unterschrieben. Man muss diesem „Verein“ die rechtliche Grundlage entziehen den Bürgern derartig zu schaden.

Warum wurde diese Toyota Niederlassung überhaupt von den Steuern befreit? Ein e.V. ist diese Firma nicht, denn sonst könnte jeder der es will, auch Mitglied in diesem Verein werden. Ist aber nicht möglich. Sicher haben die Vereinsführer starke Unterstützer in der Politik, die sich selbst nicht an diese Umweltthemen herantraut. Aber so hat man sich willfährige Komplizen gekauft. Leider macht auch unsere Justiz bei dieser Verbraucherschikane und Verar….. breitwillig mit.

Wir müssen lernen, uns zu wehren.
Alle Dieselfahrzeuge liefern einen Tag lang nichts aus.
Alle Diesel PKW fahren auf die A40 und bleiben annähernd stehen..
usw Über eine Million Einwanderer haben vorgemacht, wie man einen Staat stilllegt..
Wir sind mehr …

Die Franzosen zeigen es gerade wieder.