Das Bundeswirtschaftsministerium stützte die „Letzte Generation“ mit Fördergeldern

Laut einem Bericht der „Welt am Sonntag“ hat das Ministerium rund 156.000 Euro auf ein Vereinskonto eingezahlt, das zur Finanzierung der klimaextremistischen „Letzten Generation“ dient.

IMAGO / aal.photo

Die Klimaextremisten von der „Letzten Generation“ erhielten mittelbar Fördergelder des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima (BMWK). Das berichtet die Welt am Sonntag. Demnach profitierte die Gruppe von einem Konto, das vom Verein Elinor geführt wird.

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Auf Anfrage habe das BMWK mitgeteilt, dass das Ministerium das Projekt „Gruppenkonto“ mit 156.420 Euro über ein Innovationsprogramm unterstützt habe. Ein Sprecher habe mitgeteilt, dass es dem „Fördermittelgeber oder dem Projektträger“ nicht obliege, „potenzielle Kunden einer geförderten Entwicklung zu prüfen oder Beschränkungen aufzuerlegen“. Die Projektförderung sei im April ausgelaufen.

Nach Angaben der „Letzten Generation“ habe diese mittlerweile mehr als 118.000 Euro an Zuwendungen gesammelt. Eine Anfrage der Zeitung, wofür das gesammelte Geld genutzt werde, beantwortet die Gruppe nicht. Der bayerische Innenminister Joachim Hermann (CSU) verlangte, die Unterstützung von Plattformen zu überdenken, die „die Finanzierungen von strafbaren Aktionen der ‚Letzten Generation‘ unterstützen“.

Elinor-CEO Lukas Kunert sah in der Unterstützung der „Letzten Generation“ kein Problem. Der Welt am Sonntag teilte er mit, vom Kontoservice seien nur Gruppen ausgeschlossen, die sich gegen die Demokratie wendeten, zur Gewalt aufriefen oder andere Menschen diskriminierten. Man unterstütze Klimagruppen, die für Veränderung in den zivilen Ungehorsam gingen.

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Weitere Unterstützung erhalte die „Letzte Generation“ laut Welt-Bericht bei der Strafverfolgung. Die „Rote Hilfe“ werde in einem Papier der Klimaextremisten als Anlaufstelle empfohlen. Der Verein übernehme in der Regel 50 Prozent der Anlaufkosten. „Nicht immer, aber fragen schadet nicht, denn die Rote Hilfe hat auf jeden Fall Kohle“, steht in einer internen Handreichung. Die Rote Hilfe wird laut Welt-Informationen vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. Die zweite Anlaufstelle sei der „Umwelt-Treuhandfond“.

Neue Ankündigungen der Klimaextremisten zu Blockaden und Protesten für den kommenden Herbst würden vom Bundesinnenministerium „sehr ernst“ genommen. „Linksextremisten aus verschiedenen Teilen der Szene versuchen, demokratische Diskurse zu verschieben, sie um ihre eigenen ideologischen Positionen zu ergänzen, gesellschaftlichen Protest zu radikalisieren und den Staat und seine Institutionen zu delegitimieren“, erklärte ein Sprecher. Gewaltorientierte Linksextremisten würden auch über Aktionsbündnisse Einfluss nehmen.

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Kommentare ( 73 )

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Dr. Heisenberg
20 Tage her

Für diejenigen, die sich über vertiefte Kenntnisse über NGOs freuen, ein interessanter Artikel im „Ant-Spiegel“:
Was NGOs wirklich sind, und wie sie arbeiten
https://www.anti-spiegel.ru/2021/was-ngos-wirklich-sind-und-wie-sie-arbeiten/

EinBuerger
20 Tage her

Ich schätze mal: ALLE linksradikale Bewegungen, Aktivisten, NGOs, Mitglieder der Zivilgesellschaft werden verschiedenste staatliche Unterstützer haben.

Britsch
20 Tage her
Antworten an  EinBuerger

Wird von so manchen Politikern für die Genannten nicht schon länger eine Vollversorgung gleich einem Gehalt gefordert?
Nun an der Macht wird das nach und nach umgesetzt?
Ist das eigentlich nicht bereits als offenes Geheimniß zu bezeichnen?
Die Nazional Sozialisten hatten z.B. die SA. Vorbild für heute?

Peter Pascht
21 Tage her

Wenn es denn stimmt wa in den Medien berichtet wird,
ist eine Grenze des Rechtstaates überschritten die nicht mehr toleriebar ist.
Straftaten des Landfriedensbruchs und Nötigung
finanziert durch die Regierung mit Steuergeldern !!!
Straftaten im Amte höchster Regierungstsellen.
Was meint der Herr Bundeskanzler dazu ?
Dass ihm anvertrautes Steuergeld für Straftaten veruntreut wird ?

Ganz offenbar wurde in diesem land jedwelche Scham und Skrupellosigkeit jeneseti aller Grenzen bei weitem überschritten,
Staatsanwaltschaft und Justiz schauen belustigt zu !!!
Wer da nich von einem existierenden Rechtstaat spricht,
muss schizophrene Illusionen haben.

Peter Pascht
21 Tage her

„Das Bundeswirtschaftsministerium stützte die „Letzte Generation“ mit Fördergeldern“ Veruntreuung von Steuergeldern um die eigene Parteipolitk mit Straßenterror nd Nötigung durchzusetzen, so nent sich diese Straftat, ein Fall für den Genralbundesanwalt, wenn er denn dazu mal Zeit findet, bei seiner Überbelastung im Kampf gegen Rächts. Diese Methode der Auslagerung von parteilicher Politkeinfluß und Politikpropaganda auf staatlich finanzierte NGO ist aber schon verstärkt seit der Ära Merkel gängige Praxis, übernommen aus der Ära Kohl, durch sogenannte „Mittlerorganisationen“, ein Neusprech für kriminelle Korruption, durch Ämterbesetzung mit Strohfrauen und Stromännern. Hinzu kommen noch 245 Stiftungen die meist zu 100% von der Regierung finanziert werden,… Mehr

Albert Pflueger
21 Tage her

Komisch, daß ich mich darüber überhaupt nicht mehr wundere! Alles was bei uns rumlinkst, steht mit einiger Sicherheit auf der Lohnliste der Regierung. Irgendein Ministerium, geführt von Grünen oder Sozen, findet sich immer, das für solche Angreifer und Ideologiebeförderer die Tasche des Steuerzahlers öffnet.

Helfen.heilen.80
21 Tage her

Wann wacht der konservativ-geriatrische Teil unserer Gesellschaft endlich auf? Diese aktivistischen Formationen sind nicht mehr das was man früher noch als „sozialdemokratisch“ bezeichte!
Das sind keine Leute mehr wie Schröder, Müntefering, Wehner, Brandt. Für die Sozialdemokratie gehörte Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit und ein Diskurs mit oppositionellen Meinungen zum politischen Alltag, und wurde natürlich geduldet.

Mausi
21 Tage her

Ich kann immer nur wiederholen, der Staat hat sich m. E. sehr sehr weit zurückzuziehen. Er hat inzwischen Felder besetzt, auf denen er absolut nichts zu suchen hat. Auch diese „Förderung“ gehört in private Spenderhände.

Auf der anderen Seite kümmert er sich nicht um Felder, die zu seinen ursprünglichen Pflichten gehören. Aber diese Felder im Sinn von Schutz des Bürgers vor dem Staat und im Sinn von Freiheit zu regeln, ist den Regierenden aufgrund von Ideologie nicht gewünscht und mangelnder geistiger Fähigkeiten nicht mehr möglich.

Annette
21 Tage her
Antworten an  Mausi

Bald haben wir 95 % Beamte und Diener der BRD.
Wer arbeitet eigentlich noch für Steuern????

AlexR
21 Tage her

Es ist dringend nötig, diejenige Person zu ermitteln, die diese Zahlungen freigegeben hat. Sofort aus dem Beamtenstatus entlassen und die Altersbezüge einbehalten. Die Behörden in unserer Bananenrepublik sind nur noch grüngesteuert.

Thomas Nagel
21 Tage her

Staatlich finanzierter Terrorismus wird zum zivilen Ungehorsam umgelogen.

TR
21 Tage her

Unglaublich. Das Bundesministeriums für Wirtschaft und Klima (BMWK) unterstützt Klimaterroristen in Ihrem Hass auf unsere Gesellschaft und die arbeitende Bevölkerung die eine solche Unverschämtheit auch noch mit Steuern bezahlen darf. Was für eine von den Lebensrealitäten abgehobene Politikerkaste, .