Aktionsbündnis warnt vor Selbstbestimmungsgesetz

Das Aktionsbündnis „Demo für alle“ hat ein Positionspapier veröffentlicht, in dem sie die drohende Gefährdung von Kindern und Jugendlichen sowie den Abbau von Schutzräumen für Frauen und Mädchen kritisiert.

IMAGO / Arnulf Hettrich

Im ersten Quartal 2023 soll es kommen: das bereits lange von den Ampel-Parteien geplante Selbstbestimmungsgesetz. Die „Demo für alle“, ein Aktionsbündnis, das sich für Ehe und Familie einsetzt, hat deswegen ein Positionspapier veröffentlicht und ruft die Bundestagsabgeordneten dazu auf, gegen das Selbstbestimmungsgesetz zu stimmen.

Das Papier bietet nach eigener Aussage „die bisher einzige wissenschaftlich fundierte und umfassende Analyse der zu erwartenden negativen Auswirkungen des Selbstbestimmungsgesetzes“. Im Zentrum steht die „Gefährdung von Kindern und Jugendlichen, die mitten in der Pubertät mit ihrem Geschlecht“ haderten. Durch eine voraussetzungslose Personenstandsänderung, wie sie das Selbstbestimmungsgesetz vorsieht, würden sie zu weiterführenden medizinischen Maßnahmen verleitet.

Zudem warnte die „Demo für alle“ vor einem Missbrauch durch männliche Straftäter. Mit dem voraussetzungslosen Geschlechtswechsel könnten sie in die nunmehr abgeschafften Schutzräume für Frauen und Mädchen eindringen.

Hedwig von Beverfoerde, die Sprecherin des Bündnisses, kritisierte, dass immer noch „wichtige Fakten verschwiegen“ würden. In den vergangenen Jahren sei die Zahl der Kinder, die sich unvermittelt als Transgender „outen“ würden, sprunghaft angestiegen. „Vor allem Mädchen sind betroffen“, hob sie hervor. Das Selbstbestimmungsgesetz würde diese besorgniserregende Entwicklung weiter anheizen.

„Unser Positionspapier schließt diese Informationslücke zum richtigen Zeitpunkt: Es soll den Bundestagsabgeordneten einen Überblick über die gefährlichen Folgen dieses neuen Gesetzes verschaffen und sie überzeugen, dagegen zu stimmen“, erklärte sie den Grund für den neuen Vorstoß.

Das Positions- und Informationspapier ist hier einsehbar.

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