Vier Dachverbände von Migrantenorganisationen haben die Bundesregierung aufgefordert, Vorkehrungen zum Schutz von Minderheiten zu treffen, falls die AfD in Sachsen-Anhalt wie erwartet an die Macht kommt – die Schaffung einer eigenen Kommission wird eingemahnt.
IMAGO / Markus Matzel
Der Brief wurde bewusst vor der am Donnerstag beginnenden Ministerpräsidentenkonferenz verschickt: In diesem Schreiben an Kanzler Friedrich Merz und die Ministerpräsidenten kritisieren die Organisationen, dass ein Konzept zum Schutz der in Deutschland lebenden Migranten bisher nicht existiere.
Absender sind die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD), die Bundeskonferenz der Migrantenorganisationen (BKMO), der Dachverband der Migrantenorganisationen in Ostdeutschland (DaMOst) und das Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA). Sie verweisen darauf, dass der AfD-Landesverband vom Verfassungsschutz seit 2023 als rechtsextremistisch eingestuft ist. Nach der Landtagswahl vom 6. September ist die AfD mit 43,8 Prozent klar stärkste Kraft und verfehlte die absolute Mehrheit der Sitze nur knapp. Inzwischen stellt sie mit Tobias Rausch den ersten AfD-Landtagspräsidenten der Bundesrepublik – und in den kommenden Wochen könnte die AfD erstmals an einer Landesregierung beteiligt sein und über Bereiche wie Polizei, Inneres und Schulen mitentscheiden.
Die Verbände behaupten eine bereits spürbare Verschlechterung des gesellschaftlichen Klimas. „Die Gefährdung der Demokratie ist in aller Munde. Die Gefährdung der Menschen, die nicht in das völkische Weltbild passen, spüren dagegen vor allem die Betroffenen selbst, und zwar in ihrem Alltag“, heißt es in dem Brief.
Konkret fordern die Organisationen die Einrichtung einer Bund-Länder-Kommission zum Schutz von Minderheiten. Diese soll mögliche Gefährdungen durch eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt analysieren und Gegenmaßnahmen entwickeln. „Sie macht vorab deutlich, wie der Rechtsstaat reagiert, wenn eine Landesregierung die Grenzen der Verfassung zu testen versucht“, schreiben die Verfasser.
Bei Bedrohung soll Residenzpflicht fallen
Zudem verlangen sie eine Schutzklausel für Menschen mit Residenzpflichten und Wohnsitzauflagen. Eine konkrete rassistische, antisemitische, antiziganistische, antimuslimische oder rechtsextrem motivierte Gefährdung müsse als Härtefall gelten und den Wechsel in ein anderes Bundesland ermöglichen. Schließlich soll ein Schutzfonds des Bundes für bedrohte gemeinnützige Einrichtungen eingerichtet werden, der schnelle Hilfe ohne langwierige Antragsverfahren gewährleistet.
Bereits unmittelbar nach der Landtagswahl hatte die TGD konkrete Schutzgarantien und den Ausbau von Beratungs- und Präventionsangeboten gefordert. Auch LAMSA hatte im August an die übrigen Länder appelliert, länderübergreifende Vorsorge zum Schutz gefährdeter Menschen zu treffen, ohne Antworten zu erhalten. Die Verbände fordern von Bund und Ländern nun eine schriftliche Antwort innerhalb von 14 Tagen.



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„LAMSA habe allein im laufenden Jahr 85 Beratungsfälle zu rassistischen Bedrohungen verzeichnet, also deutlich mehr als im gesamten Vorjahr… “
Das ist wahrscheinlich deutlich unterhalb dessen, was deutsche Kinder in einem Schuljahr auf den Pausenhof über sich ergehen lassen müssen – pro Schule allerdings!
Die Feindseligkeit gegenüber Deutschen wird zunehmend feindselig beantwortet: Wenn das die Ausländer Organisationen wundert:
„Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es hinaus.“
Ich fordere eine Kommission zum Schutz der Deutschen vor Migrantenkriminalität, im Besonderen vor Messergewalt und Gruppenvergewaltigungen. Ich verstehe nicht, dass dort Vertreter von Juden mitmachen, sind es doch die Islamisten, die in Berlin und Hamburg „Juden ins Gas“ gebrüllt haben, die Synagogen angreifen und Juden durch die Strassen jagen, um sie zusammenzuschlagen, wie einst bei uns in 1933 ff. Aber klasse Stimmung gegen eine demokratisch gewählte Partei. Wir können gar nicht oft genug das Video abspielen, in dem der 17jährige Schüler von der arabischen Gang zusanmmengetreten wird, um auch einmal die andere Seite der Gewalt zu zeigen: die Opfersicht. Wird… Mehr
Gibt es solche „Dachverbände für Migraten“ auch in China, oder Japan, oder bei den Saudis? Nein? Wie kommt das nur…
By the way, wo bleibt denn die Schutzkommission gegen Migranten-Kriminalität?
Als Netto-Steuerzahler möchte ich auch eine Schutzkommission. Und als Bahnfahrer auch vor migrantischen Messerstechern.
Migranten haben gefälligst nichts aber rein gar nichts zu fordern
Wie wäre es mit integrieren?!
Die Forderungen, die letztendlich eine demokratische Wahl überflüssig machen, erinnern da eher an die Launen fremder Besatzungsmächte.
In erster Linie will ich als deutsche Bürgerin Schutz vor gewalttätigen Migranten. Die Kriminalstatistik spricht hier deutlich für sich. Es ist bodenlos, wie man hier versucht, Opfer und Täter umzukehren. Wir brauchen Schutz vor ihnen, sorum wird ein Schuh daraus.
Wer finanziert diese Migrantenorganisationen eigentlich?
Und vertreten die legale oder illegale Migranten?
Fragen über Fragen…
Der Bevölkerungsaustausch ist im vollen Gange. Warum nicht also noch ein paar Sonderregeln und Vergünstigungen mehr für unsere Neu-Bürger? Vom Bürgergeld allein kann Talahon nicht leben. Wie ich unsere kaputte Regierung kenne, finden die „Migrantenverbände“ dort sicherlich ein offenens Ohr für ihre unverschämten Forderungen. Deutschland den Doofen, Inländer raus!