Heilen statt Vernichten: Eine Revolution aus Deutschland

Die Medizin steht vor einem großen Problem: Immer mehr Krankheitserreger sind resistent gegen Antibiotika. Ein Hidden Champion aus Bayreuth verspricht den Ausweg – gute Bakterien stärken, um die Schlechten zu bekämpfen.

 

Kämpft unsere Medizin seit 150 Jahren gegen den falschen Feind?

In diesem spektakulären Interview spricht Markus Graf Matuschka von Greiffenclau, Geschäftsführer des deutschen Biotech-Labors Lysando, über den neuen Superstar der Medizin: das Mikrobiom – und warum es uns dazu zwingt, unser bisheriges Verständnis von Hygiene, Sterilität und Antibiotika grundlegend zu überdenken.

Als „Mikrobiom“ bezeichnet man die vielen Milliarden Mikroorganismen, die unseren Körper besiedeln, vor allem auf der Haut und im Darm. Zwei bis drei Kilogramm unseres Körpergewichts bestehen aus Mikroorganismen – Bakterien, Viren und Pilzen. Schon lange weiß man, wie wichtig das Mikrobiom für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden ist. Doch noch immer setzt die moderne Medizin vor allem auf „Keimfreiheit“. Dass immer mehr schädliche Erreger resistent gegen Antibiotika sind, hat ihre seine Ursache.

Das deutsche Biotech-Labor ist weltweit führend bei der Entwicklung einer Antibiotika-freien Technologie, die unser natürliches Mikrobiom nutzt, um Wundinfektionen und chronische Hautkrankheiten wie Neurodermitis und Akne erfolgreich zu bekämpfen.

Der deutsche „Hidden Champion“ erklärt sein Konzept von Heilung durch Balance statt durch Zerstörung: Nicht auf das Töten von Bakterien kommt es an, sondern auf das Management unseres körpereigenen Ökosystems.

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Kommentare ( 5 )

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suesssauer
1 Stunde her

Alle Türbeschläge in den medizinischen Einrichtungen, die angefasst werden, mit Kupfer beschichten würde auch noch zusätzlich helfen.

Antaam
1 Stunde her

Zu meiner Zeit sagte man, dass die Kinder, die im Dreck spielen, die gesündesten sind. Das Immunsystem muss trainiert werden immer wieder und immer wieder. Die Kinder müssen durch die Kinderkrankheiten durch (soweit nicht lebensgefährlich), damit der Körper die „Bösewichte“ auch später erkennt und er reagieren kann. Bei mir im Hause gibt es nichts Antibakterielles, kein Messer, kein Brettchen, keine Reinigungsmittel und nichts was man in die Waschmaschine tun kann. Ist nicht nötig.

E.Frei
1 Stunde her

Äußerst interessanter Bericht, klingt nach einem Paukenschlag an Innovation. In den Mainstreammedien ist darüber nichts zu hören.

Autour
2 Stunden her

Willkommen bei Esotherik-TV… also was hier geschrieben steht kommt in dem Interview leider sehr verqueer rüber… Viecher… das ist schon fast auf Esken-Niveau… Ja, bei Neurodermitis und äusseren Wundinfektionen mag das Sinn ergeben… allerdings kommt das immer auf den Zustand an… normaler Weise sind Menschen mit Wundproblemen bereits geschwächt und auch „nützliche“ Bakterien können plötzlich zur Bedrohung werden, sieht man ja bei HIV infizierten… Das hier so auf die Antibiotika eingedroschen wird, anstelle, dass man den Verschreiben auf die Finger haut… gut geschenkt… nur was will man machen wenn Bakterien durch eine Wunde IN den Körper gelangen? Soll ich da… Mehr

OJ
2 Stunden her

Reem Alabali-Radovan, SPD-„Beutepass“-Trägerin mit irakischen Wurzeln, plündert als Entwicklungsministerin das Land: Während deutsche Kliniken reihenweise pleitegehen, verballert sie eine Milliarde Euro pro Jahr für „globale Gesundheit“ – inklusive Millionen für hübsche Auslands-Krankenhäuser❗