Das Ende der Globalisierung – und was sie für Ihr Depot bedeutet | Tichys Börsenwecker am 6. März 2026

Tichys Börsenwecker: jeden Tag ab 6 Uhr morgens. Die Ära der Globalisierung währte von 1990 bis 2020. Jetzt konkurrieren Großmächte um Rohstoffe. Deshalb gehören sie in jedes Depot.

 

Die Ära der Globalisierung währte ganz grob von 1990 bis 2020. Jetzt konkurrieren Großmächte wieder um Rohstoffe. Die jüngsten Militäraktionen der USA lassen sich auch so interpretieren: Erdöl für den eigenen Markt sichern, China von seinen Quellen abschneiden. Das aber ist erst der Anfang. Alle Wirtschaftsblöcke wollen unabhängiger werden. Damit werden Rohstoffe teurer werden. Deshalb gehören sie auch in jedes Depot.


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Aktien, Rohstoffe, Gold, Crypto – alles, was die Kurse und Anleger in Deutschland und Frankfurt bewegen wird – darüber berichtet mit 6 Stunden Vorsprung Philipp Mattheis aus Bangkok.

„Bangkok ist der ideale Standort, um sowohl die schnell wachsenden Märkte Asiens wie auch die Wall Street in New York im Blick zu haben“, so Mattheis. „Und ich muss nicht mal früher aufstehen wie Weckerkollege Holger Douglas: Die Zeitzone macht den Unterschied,“ lacht Mattheis. Der renommierte Journalist und Buchautor berichtete viele Jahre über die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Asien, nicht nur für die Wirtschaftswoche, sondern auch für den stern und das Wirtschaftsmagazin Capital.

Mattheis ist Mitglied des Weltreporter-Netzwerks. Ab sofort arbeitet er für das Online-Portal und die Printausgabe von Tichys Einblick. Börsentäglich informiert er im Wirtschafts-Podcast „Tichys Börsenwecker“ über die aktuellen Entwicklungen an den wichtigsten Börsen Asiens und leitet aus den Kursen der Wall Street die Vorschau für Deutschland ab. Tichys Börsenwecker verschafft Einblicke in die wichtigsten Anlageklassen Aktien, Anleihen, Gold und Bitcoin

Mattheis und der Wirtschaftsjournalist Roland Tichy kennen sich gut. Tichy, damals Chefredakteur der WirtschaftsWoche schickte Mattheis 2012 nach Shanghai, wo er bis 2015 als Asien-Korrespondent arbeitete. Anschließend wechselte Mattheis für drei Jahre als Nahost-Korrespondent nach Istanbul. Von 2019 bis 2021 Jahre folgten drei Jahre als Asien-Korrespondent für stern und Capital. 2024 kehrte Mattheis nach Deutschland zurück und arbeitete erneut für die Wirtschaftswoche als Korrespondent in München.

„Der Asien-Korrespondent Philipp Mattheis kehrt zu seinen Wurzeln zurück“, freut sich Roland Tichy, Herausgeber von Tichys Einblick, über die erneute Zusammenarbeit. „Es gibt nur wenige, die die politischen Zusammenhänge und wirtschaftlichen Entwicklungen Chinas und Asiens so gut kennen“, so Tichy. Mattheis’ Buch „Die dreckige Seidenstraße“ war ein Wirtschaftsbuch-Bestseller.

Tichys Börsenwecker ergänzt den erfolgreichen Morgenwecker, der Nachrichten und Kommentare zum Tagesbeginn liefert. Mit rund 200.000 Hörern am Tag ist er einer der erfolgreichsten täglichen News-Podcasts. „Diesen Erfolg wollen wir jetzt auf das Themenfeld Wirtschaft übertragen“, erläutert Roland Tichy. „Das ist heute umso wichtiger, weil der Niedergang der deutschen Wirtschaft mit dem Aufstieg der asiatischen Länder einhergeht. Mattheis wird aktuelle News und Hintergründe aus Asien noch vor Börsenöffnung in Europa liefern.“


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Kommentare ( 1 )

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Nibelung
2 Stunden her

Globalisierung läßt sich nicht ausschließen, die Frage ist nur, wie wird es sich auf Dauer kanalisieren und ein Strom den anderen ablöst und das ist auch der Grund warum die Amis so nervös werden, denn Rußland und ein anstehender Niedergang der Golfstaaten könnte sich für sie verheerend auswirken und wenn China sich in wesentlichen Produkten verweigert ist die alte Vormachtstellung stark angekratzt und bei der Schuldenlage kann jede Störung zum Verhängnis werden. Alles was sie derzeit unternehmen ist darauf ausgerichtet, genau das Gesagte zu verhindern und ihr Stern ist am sinken, was schon seit gut 50 Jahren erkennbar war und… Mehr