Donald Trumps Abkehr von Klimapolitik und Massenimmigration setzt Europa massiv unter Druck. Dort richtet man sich auf die Unterstützung von Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom ein. Er soll als 48. Präsident eine Fortsetzung von Trumps Politik verhindern.
IMAGO / Anadolu Agency
Amerika ist noch immer das Land mit hoher sozialer Mobilität und einem Aufstiegsversprechen, wie wir es in der Gegenwart auf dem alten Kontinent nicht mehr kennen. Mag es in den Ohren vieler Europäer kitschig klingen – seine vibrierenden ökonomischen Zentren, die hohe räumliche Mobilität und die Flexibilität seiner Menschen schaffen jedoch die Voraussetzungen für dieses einzigartige Phänomen.
Zwar klingt die Erzählung vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten heute übertrieben, eine Art Werbung in eigener Sache, doch im Kern trifft sie zu. Kann man es dort zu etwas bringen? Punkt. Donald Trumps Deregulierungsprogramm, das einhergeht mit Steuersenkungen für Unternehmen sowie kleinere und mittlere Einkommen, hat in jedem Falle geholfen, dieses Aufstiegsversprechen zu revitalisieren.
Trumps Politik geht einher mit der Eliminierung fiskalischer Privilegien und Subventionen. Sein Ziel: der systematische Abbau der fiskalisch abgesicherten und medienpolitisch eminenten Bastionen der Macht des sozialistischen Apparates, der den Zeitgeist europäischer Regulierungspolitik repräsentiert. Auf den Punkt gebracht könnte man sagen, dass mit Donald Trump amerikanischer Nationalismus und die Abkehr ideologischer Manipulation auf die politische Agenda zurückgekehrt ist.
Mit hoher Wettbewerbsintensität und Marktwirtschaft im Inneren sowie einer Handels‑ und Zollpolitik im Außenverhältnis, die an die Präsidenten Alexander Hamilton und William McKinley erinnert, stellt dies einen präzisen Gegenentwurf zur Politik seiner Vorgänger dar. Diese hatten das europäische Modell des Klimasozialismus zur Konsolidierung der Macht maßgeblich vorangetrieben.
Nur zur Erinnerung: Es war Präsident Barack Obama, der im Jahr 2009 das Kohlendioxid als Hebel der Macht identifizierte, das europäische rechtliche Rahmenwerk integrierte und so begann, die klassischen Werte der USA – individuelle Freiheit, Mobilität, Marktwirtschaft und Minimalstaat – systematisch zu unterminieren.
Donald Trump ist bei den Europäern deswegen in Ungnade gefallen, weil seine Agenda der nationalen Priorisierung der USA die ideologischen Abgründe und die intellektuelle Schwäche des europäischen Sozialismus gnadenlos offenlegt. Ob es um die Außenpolitik geht, in der sich die USA – etwa gegenüber Venezuela oder dem Iran – mit harter Hand behaupten, oder um den Widerstand gegen die Klimalobby und den linksradikalen NGO‑Komplex: Trumps Politik spiegelt den Willen vieler Amerikaner wider, die Folgen der globalistischen Politik seiner Vorgänger endlich ernst zu nehmen und die logische Konsequenz daraus zu ziehen: die Beseitigung dieses sozialistischen Unrats!
Es ist bezeichnend, dass seine Migrationspolitik sich an den Zentren der sozialistischen Macht der demokratischen Partei in den USA bricht. Dort, wo sich Migrations- und Armutsindustrien gebildet haben, stößt die Migrationsbehörde ICE auf geradezu bürgerkriegsähnliche Abwehrformationen.
Ganz gleich, wen die Republikanische Partei als möglichen Nachfolger Donald Trumps ins Rennen schickt, sei es J.D. Vance oder Marco Rubio, die deutsche Presse hat ihr Urteil längst gefällt. Sie wünscht sich die Rückkehr der Amerikaner zum europäischen Klimasozialismus. Der ist gemütlicher. Und er verspricht staatliche Zuwendungen, auch für den eigenen Job in der Zukunft. Um dies zu unterstreichen, veröffentlichte die WirtschaftsWoche einen Gastbeitrag Gavin Newsoms.
Newsom versucht, das Ausland dazu zu bewegen, Kalifornien als eigenständiges Staatsgebilde zu betrachten – als die fünftgrößte Ökonomie der Welt, die tatsächlich noch den Geist der unbegrenzten Möglichkeiten repräsentiere. Die Schuld an dem sich abzeichnenden Desaster Kaliforniens trägt ausschließlich Donald Trumps Zollpolitik. Kalifornien ist ein Europa im Kleinen, ein Stück des alten Kontinents oder ein Schatten des alten Kontinents, der sich über die Vereinigten Staaten legt.
Es hat nun das Pech, durch Washingtons marktwirtschaftliche Reformen in sichtbaren Kontrast zu geraten. Die Menschen erkennen nun deutlich, welches Gesellschaftsmodell Erfolg verspricht – und welches unweigerlich scheitert.
In seinem Gastbeitrag geht Newsom logischerweise nicht auf die Folgen der kalifornischen Klimapolitik ein. Ähnlich wie in Europa führen auch dort CO₂-Kosten zu massiven Problemen in der Industrie. Betriebe suchen das Weite, ähnlich wie in Deutschland, und finden ihre neue Heimat in Texas oder in Florida, wo Industrieproduktion noch geschätzt wird.
Sichtbar wird Newsoms sozialistischer Kurs, der 2019 begann, nicht nur in der steigenden Staatsverschuldung. Gerade der Aufbau einer regelrechten Armutsindustrie prägt Newsoms tatsächliche politische Bilanz. Die Bewirtschaftung eines wachsenden Heeres Bedürftiger wurde möglich durch die über lange Zeit praktizierte Politik der offenen Grenzen, die eine hochkorrupte Bewirtschaftungspraxis etablierte. Kalifornien ist zum Schwamm illegaler Einwanderer, Drogensüchtiger und anderer verlorener Existenzen geworden; die Politik liefert zugleich das rechtliche Rahmenwerk für eine regelrechte Extraktionswirtschaft – vergleichbar mit den Mechanismen, die wir in Deutschland im Bereich der Migrationsindustrie beobachten. Die Parallelen sind verblüffend.
Der Sunshine State, einst Ort der Aspiration so vieler Menschen, gleicht heute vor allem in seinen urbanen Zentren dem europäischen Elend, das wir aus unseren eigenen Migrationsslums bestens kennen. Nichts, worauf man stolz sein könnte. Für die WirtschaftsWoche jedoch scheinbar der Idealzustand postmoderner Urbanität – das Stadtbild, das man sich in der deutschen Presse wünscht.
Newsom verweist regelmäßig auf den Erfolg des Silicon Valley, der Kraftzelle digitaler Innovation. Doch fiel dem Sozialisten dieser Wachstumsmotor buchstäblich in den Schoß – und er trug im Kern nichts dazu bei, die Innovationskraft des Staates zu steigern. Das Silicon Valley war vor Newsom da und es wird nach seiner Zeit existieren, im schlimmsten Falle an einem anderen Standort in neuem Gewand nach erfolgreicher Flucht vor Newtons sozialistischem Bürokratismus.
Ein Wort noch zu den Europäern, die sich das Scheitern der Präsidentschaft Trumps herbeisehnen. Mit Gavin Newsom und der Rückkehr Amerikas zur europäischen Ideologie des Klima‑Sozialismus und der Massenmigration könnte die Kapitalflucht aus der EU zumindest zeitweise gebremst werden.
Es ist gut möglich, dass es der Führung der EU gelingt, den eigenen Verfall über einen längeren Zeitraum hinweg mit dem Verweis auf ein taumelndes Amerika zu zerstreuen. Am Abstieg Europas änderte dies jedoch nichts, das Elend würde sich lediglich weiter hinauszögern.




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Kalifornien ist doch sowas von Pleite…..
So, wie Trump die GOP mit seinem Irankrieg verbrennt, könnte der Hendrik Wüst von Kalifornien tatsächlich Präsident werden.
Es kann halt immer noch schlimmer kommen.
„Mag es in den Ohren vieler Europäer kitschig klingen – seine vibrierenden ökonomischen Zentren, die hohe räumliche Mobilität und die Flexibilität seiner Menschen schaffen jedoch die Voraussetzungen für dieses einzigartige Phänomen.“
Das ist einfach die reale härte des amerikanischen Lebens. Da ist nix mit Vollkasko Deutschland, das zwar schön ist aber jede Innovation aushebelt.
Auf unserem moralischen Kissen schläft es sich so wunderbar.
Das Foto. Kommt der Typ direkt aus Hollywood ?. Im übrigen, bin ich der Meinung, dass die USA ein Gangster Imperium sind.
> Donald Trumps Abkehr von Klimapolitik und Massenimmigration setzt Europa massiv unter Druck.
Man würde weit mehr auf ihn hören, würde er nicht mit einem Nuklearkrieg drohen.
Als Welt-Anzünder und Kriegsverbrecher macht er die paar vernünftigen Anliegen weniger glaubwürdig.
Erstaunlich allerdings, dass Manche haarscharf am Rande eines Nuklearkriegs immer noch Panik wegen dem Klima in 100 Jahren schüren. Wie stark kann die Blase sein?
Ich kann mir kaum vorstellen, dass es den Klimatisten gelingen wird, nochmal durchzustarten, nachdem deren Politik erstmal so richtig auf den Wähler durchgeschlagen hat. Wir erleben doch im Moment, wohin das ganze geführt hat. Irgendwann wird auch der Dümmste erkennen, dass das nicht Folge des Iran-Krieges ist, wie die Mainstream-Medien nicht aufhören zu betonen. Als ob vorher alles besser und die deutsche Wirtschaft im Aufwind gewesen wäre.
War dieser linke Gavin Newsom auch auf einer der Inseln von Epstein?
Ob Newsom als Präsidentschaftskandidat erfolgreich sein wird entscheidet sich gerade in der Schweigearbeit der üblichen Mainstreammedien zum Medi-Cal Betrugsskandal in zwei- bis dreistelliger Milliardenhöhe.
In Minnesota hat man Tim Walz mit der Aufdeckung von Sozialhilfebetrug durch einen kleinen Youtuber zwar nicht aus dem Amt bekommen, aber zumindest zur Aufgsabe der Kandidatur für die nächste Wahl gebracht.
Und im Vergleich zu Kalifornien war Minnesota nur ein kleines Strohfeuer.
Der wichtigste Punkt fehlt: 2029 wird ja stets als das Jahr genannt, in dem Putin – was auch immer daran logisch sein soll – die EU angreift. Es ist dabei ziemlich durchsichtig, dass die EU-Eliten hoffen, dass 2029 die Democratsgewinnen und sie endlich mit dem Krieg gegen Russland dort weitermachen können, wo mit Trump, wegen dessen anderer Baustellen, seit Jahren nicht weiterkommen.
Wie kann die Welt 2029 aussehen, wenn es heißt, in Westeuropa könne Kerosin in einer Woche ausgehen? Vielleicht gut, dass in Westeuropa Vance Ansagen macht, der bisher etwas weniger umstritten als sein Chef ist: https://tkp.at/2026/04/07/vance-zerlegt-die-eu/ > „… Vance lobte Orbán ausdrücklich als Vorbild für Europa: Dessen Führung stehe für die Interessen des ungarischen Volkes. Die Rede passte nahtlos zu Orbáns Wahlkampf-Narrativ, wonach Brüssel und „globale Eliten“ gegen die europäischen Nationalstaaten agieren. Gleichzeitig betonte Vance die strategische Partnerschaft zwischen Washington und Budapest – von Energie bis Migration. …“ Bei der Energie heuchelt er aber etwas – unter Biden wurde russische Energie… Mehr
Schon wieder Europa bei TE. Gemeint ist dabei aber wohl nur die EU. Die EU ist aber gar kein Staat. Warum kann man sich nicht mal von US-internen Vorgängen lösen und auf die eigenen Nationalstaaten in Europa konzentrieren und deren nationale Geostrategie?
Weil die keine eigene Geostrategie mehr haben. Die haben sich doch mittlerweile alle hinter der EU versteckt. Niemand traut sich, den Kopf hervorzustrecken und etwas Nationales zu formulieren.