Nachgerechnet: Wird es künftig noch Gletscher geben?

Physik anhand von Beispielen aus dem Alltag, anschaulichen Graphiken sowie Zahlen und Formeln erklärt: „Lassen Sie uns gemeinsam aktuelle Themen untersuchen, die von den Medien häufig erwähnt, aber selten erklärt werden“, so der Physiker Hofmann-Reinecke.

 
Vor zehn Jahren meldete der Weltklimarat IPCC, dass bis 2035 die Gletscher des Himalaya mit einer Wahrscheinlichkeit von 90 Prozent verschwunden sein werden. Diese Falschmeldung wurde wieder zurückgezogen. Was ist aber dran an den Hiobs-Botschaften über schmelzende Gletscher?

Wir haben beim Physiker Dr. Hofmann-Reinicke nachgefragt: Warum wird die Luft nach oben immer dünner? Warum nimmt die Temperatur nach oben hin ab? Steigt warme Luft nicht nach oben? Wo liegt die Schneegrenze? Wann wird der Himalaya beim derzeitigen Temperaturanstieg eisfrei sein? Welche Effekte hat die Erderwärmung wirklich? Und was hat das „Kalben von Gletschern“ damit zu tun?


Dr. Hans Hofmann-Reinecke studierte Physik in München und arbeitete danach 15 Jahre in kernphysikalischer Forschung. In den 1980er Jahren war er für die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien als Safeguards Inspektor tätig. Er lebt heute in Kapstadt.

Mehr zu dem Thema im Blog des Autors Think-Again

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Kommentare ( 23 )

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Peter Pascht
6 Monate her

Nachgerechnet Mit der gesamten zur installierten elektrischen Leistung Deutschlands 221,3 Gigawatt kann man maximal 10,5 Mio E_Autos betreiben mit einer durchschnittlichen Leistung von 65kW oder 90 PS, bei einer Nutzungsdauer von 8h täglich. es gibt zur zeit etwa 59 Mio PKW in Deutschland. Um alle PKW auf E-Autos umzustellen bräuchten wir, nur für die Autos, 3-4x mehr installierte elektrische leistung in Deutschland als wir jetzt haben. Das heißt insgesamt 5x mehr installierte Leistung als wir heute haben, Davon können di erneuebaren Energien, physikalisch und technisch maximal 15% der Menge Liefern, insbesondere begrenzt durch die zeitliche Verfügbarkeit der Erzeugung und den… Mehr

Heinrich Wolter
6 Monate her
Antworten an  Peter Pascht

Aus dieser Rechnung sind unzulässigerweise die Lastenräder nicht berücksichtigt worden.

Peter Pascht
6 Monate her

Für die aktuell in Deutschland intallierte elektrische Leistung 221,3 GigaWatt, brauchen wir 85.000 km² Aufstellungsfläche solarzellen, bei 26% Wirkungsgrad der Solarzellen mit 260 Watt/m², falls die Solarzellenfläche staubfrei ist und die Sonne wolkenlos scheint. Im Winter ist die Einstrahlung 5-mal kleiner als im Sommer. Also im Winter 5x weniger Solarenergie, oder wir brauchen 5x mehr Fläche, also 425.000 km², also 1,2x die gesamte Fläche Deutschlands. Die Anzahl der Sonnenstunden beträgt jährlich rund 2.000 Stunden, wobei das jahr 8760 Stunden hat, also maximale Zeitausbeute 25% Tagsüber. Es fehlt also, noch 75% Zeit in welcher der Strom von sonst woher kommen muss.… Mehr

Peter Pascht
6 Monate her

Massive Klima- und Umwelt Schädlichkeit der Solarzellen !!! auf Grünflächen. Grünes Denken ist Denken ohne Verstand, aber mit viel unwissendem Fanatismus. Der Wirkunngsgrad von Solarzellen beträgt bestenfalss 26 – 27% !!! Durch Solarzellen auf Grünfflächen gewinnen wir anteilig pro m^2, 26% Sonnenenergie, aber verlieren 73% biochemische Energie und 73% Sauerstoff. Dieser Verlust von 73% (730 Watt/m^2) geht dann zusätzlich als **Klimaerwärmend*** in die Umwelt, Wir gewinnen also 26% (260 Watt/m^2) Enegie für elektrischen Strom und erwärmen das Klima zusätzlich mit 73% (730 Watt/m^2 „Denke nie gedacht zu haben denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses Denken“ Die Sonne schickt etwa… Mehr

Peter Pascht
6 Monate her

Der ungebildete und pseudokluge Fanatismus der Günen muss man nur als Dummheit bezeichnen,
mit all ihren pseudoklugen realitätsfremden Vorschlägen in allen Lebensbereichen, von „vechee day“ bis „CO2 sparen“ und sonstige Spinnerereien typisch *68 Denke und Klimaschutz durch Klimavernichtung.

Peter Pascht
6 Monate her

Ich bin für den Klimaschutz !!! Schütz das Klima vor den Grünen !!! Genau die Grünen wollen die größte Naturvernichtung der letzten 500 Jahre betreiben durch Eingriffe in die Natur, „Clima-Engeneering“ und „Windräder“ auf jedem quadratmeter aufstellen, auf jedem Stückchen Rasen, wozu der Wald da für immer gerodet werden muss und die Fläche um das Windrad der Natur entzogen wird, Vögel und Tiere können da nicht leben. Nur dem Menschen soll das zugemutet werden. Der muss dann da leben. Wir retten die Natur auch wenn wir sie dabei kaputt machen lautet die Devise. Aber schon heute sind Waldrodung und Flächenverbrauch… Mehr

Last edited 6 Monate her by Peter Pascht
zweisteinke
6 Monate her

EILMELDUNG EILMELDUNG! Der absolute und alles vernichtende KLIMAWANDEL sowie die, dem verbleibenden Rest noch den Rest gebende ERDERWÄRMUNG hat auch in Peking wieder erbarmungslos zugeschlagen. Unser Korrespondent vor Ort berichtet von Schneefall bei Temperaturen um minus 6°!!! Erschwerend kommt hinzu, daß sich diese außergewöhnlichen Wetterereignisse mitten im Winter abspielen!!! Welche Maßnahmen werden nun vom Weltvirologen und verdienten „Gesundheits“ – Minister Immerundüberalllaberlauterbach „gefordert“ Darf das Wort“ Winter“ überhaupt noch gebraucht werden, in Zeiten der globalen, alles bedrohenden „Klimaerwärmung“? Wird nun von den „Experten“ angedacht, große Teile der arktischen und antarktischen Bevölkerung in China um Asyl bitten lassen zu müssen oder nehmen… Mehr

Last edited 6 Monate her by zweisteinke
alter weisser Mann
6 Monate her

Dass der Ötzis irgendwann eingegletschert wurde, das ist normal, dass er wieder freigetaut ist, ist Zeichen einer Klimakatastrophe gegen die Deutschland kämpfen muss.

Karl-Otto
7 Monate her

„Klimavatikan“ – Wow! Das ist ja richtig ketzerisch von Tichys Einblick. Wohltuend!
Die Gletscherdynamik korreliert übrigens im erheblichen Maße mit der Sonnenaktivität. Und vor dem Hintergrund einer Rekorddauer von ca. 86 Jahren sehr hoher Aktivität zwischen ca. 1924 und 2010 ist es nicht überraschend, dass die Gletscher massiv geschmolzen sind. Zur römischen Kaiserzeit waren die Gletscher teilweise noch kleiner als heute, laut Aussage von GletscherforscherInnen. Da die Sonnenaktivität seit 2010 wieder abnimmt, sollte daher als Alternative auch eine erneute Zunahme der Gletscher erwogen werden. Das lässt zumindest hoffen.

GP
7 Monate her

Im August 2020 geisterte eine Studie durch den Blätterwald in der alarmistisch der Rekord-Eisverlust in Grönland mit 532 Milliarden T angegeben wurde. Bah, was für eine Zahl, die meisten Abiturienten können sie noch nicht einmal hinschreiben und die grünen Schlümpfe waren sich sicher, das war es jetzt mit dem Grönlandeis, weggeschmolzen wie der Eiswürfel im Getränkeglas im Hochsommer…. Da Rechnen nicht mehr zu den Grundkompetenzen des politisch korrekten Staatsbürgers gehört konnte man dann auch eine Einordnung besagter Eisschmelze nirgendwo in den öko-Medien finden. 532 Mrd. Tonnen machen lediglich 0,0204 % der grönländischen Eismasse (2,9 * 106 km³ = 2,61 *… Mehr

zweisteinke
6 Monate her
Antworten an  GP

Natürlich, genau so geht es doch schon seit den Zeiten in denen wir alle durch radioaktive Strahlung dahingerafft werden sollten. So wie es bei der ATOMKATASTROPHE in Japan passiert ist, die Initialzündung für das komplette durchdrehen einer gewissen Frau aus der Uckermark darstellte. Hunderttausende Strahlentote wurden uns von besagter Dame und den „Qualitätsmedien“ versprochen! WAS ist daraus geworden? Einer, ein einziger Mensch, Friede ihm, ist bei einem Unfall im Kraftwerk, der gar nichts mit der Strahlung zu tun hatte, um’s Leben gekommen. Tja, was nun Herr Bundesscholz??? Polizei hin und alle die nicht sterben wollen oder rechtzeitig konnten mit dem… Mehr

Kuno.2
7 Monate her

Also: wenn ich künftig im Januar keinen Schnee mehr vor der Haustür schippen muss, dann kann ich das verkraften.
Und im übrigen: sollten auch die letzten Gletscher in einem sehr langen Zeitraum abschmelzen, dann herrscht nur wieder der Zustand wie er vor Millionen von Jahren schon einmal herrschte- ohne dass die Erde unter gegangen ist.
Unsere deutschen Alpen sind doch der Rest eines warmen Meeres vor langer Zeit, weshalb auch heute noch Kreide und Muscheln gefunden werden.
Grönland bedeute früher Grünland, grünes Land, weil es dort eben keine Eisgletscher gab.

Simrim
7 Monate her
Antworten an  Kuno.2

Ich meine 80 Prozent der Zeit seit der die Erde eine Atmosphäre hat, war sie in einer Warmzeit, also die Pole eisfrei.