Das Kind auf Bestellung bald auch in Deutschland?

Der Vorwurf von Birgit Kelle ist hart: Auch in Deutschland soll der Handel mit Kindern erlaubt werden. Die geforderten Gesetze zur Leihmutterschaft reduzieren Frauen zum Brutkasten und die geborenen Kinder zum Handelsobjekt: Sie werden an den Meistbietenden verschachert und nach den Mustervorgaben aus dem Katalog produziert.

 

„Kauf Dir ein Baby“ ist längst Realität geworden: Kinder werden nach den Vorgaben der „Eltern“ produziert, etwa männlich, weiß, blauäugig. Samenspender, Eizellen-Lieferantin und Brutkastenmutter werden danach optimiert, das entstandene Kind teuer verkauft. Kinder werden zur Handelsware.

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Kommentare ( 193 )

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193 Kommentare auf "Das Kind auf Bestellung bald auch in Deutschland?"

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In den USA ist diese Form des „Kinder bekommens“ gang und gebe. Mir ist kein Fall bekannt, in dem das Kind „DARAN“ Schaden genommen hätte. Wenn es ausreichende Kontrolle über die „Abhängigkeit“ der Leihmutter gibt, die natürlich nicht unter Zwang ausgebeutet werden darf, ist das eine der wenigen Möglichkeiten für Mütter die nicht selbst das Kind austragen oder damit schwanger werden können, ein Kind zu bekommen. Ob das nun auf männliche Homosexuelle ausweitbar ist….mag ein jeder für sich entscheiden. Erfahrungswerte zeigen, dass in den USA Homosexuelle Paare durchaus imstande sind Kinder ordentlich groß zu ziehen (die sind dann übrigens nicht… Mehr

😉 .. Wieso sich eine Frau darauf einläßt?
Aus Liebe ….. …zum Geld, und dieses Geschäftsfeld reine Frauen-Domäne ist, … zumindest mittelfristig

Zitat: In den USA ist diese Form des „Kinder bekommens“ gang und gebe. Mir ist kein Fall bekannt, in dem das Kind „DARAN“ Schaden genommen hätte.
In den USA und im islamischen Staat 😉 ist vieles gang und gebe, aber schon einmal darüber nachgedacht wie diese Kinder darüber denken?
Und jetzt bitte keine Studien anführen, deren Auftraggeber im Vorstand von „Original Play“, oder sonst einer verkappten pädophilen Indianerkommune sitzen, mit „Gemeinnützigkeitsstatus“ und dem Segen der zweitgrößten Pädophilen-Vereinigung namens „Kirche“ (beide Konfessionen!).

Gibt es ein „Schicksal“? Ja, äh, also :Schicksalshaft müssen wir alle, (ich und die das jetzt lesen) wohl durch dieses Jahrhundert leben , maximal dabei zwei Jahrhunderte streifend. So eine Gemeinheit ! Keiner hat mich gefragt !! Wäre vielleicht im Jahr 1400 schöner gewesen, oder in 2400. Tja, Schicksalshaft halt. Gottseidank ist niemand in uns GOTT. Das Schicksal, zB als Mann oder als Frau geboren zu sein, wird ja nun schon fleißig, auf Krankenkassen-Kosten, geleugnet. Liebe Menschen, liebe Leute, werfen wir doch bitte niemandem , inclusive uns selbst, vor, kinderlos geblieben zu sein, wenn es so ist, war. Es gibt… Mehr

Es kommt noch besser: Babyfabriken in Afrika. Im schönen Nigeria existiert eine besonders perfiden Form des Menschenhandels: Frauen werden festgehalten, um Kinder zu kriegen, die ihnen dann weggenommen und an kinderlose Paare verkauft werden. Auch nach Europa. Babys – gezeugt vorwiegend durch Vergewaltigung – und geboren, um verkauft zu werden. Ihre Mütter sind meist junge Frauen und Mädchen, festgehalten in regelrechten „Baby-Fabriken“. Mädchen, die Mehrheit von ihnen minderjährig. Dagegen war der NS-Lebesnborn ja geradezu ein Müttergenesungsheim. Sogar die pc-konforme tagesschau.de berichtete – spät nachts natürlich…

War auch schon Thema in verschiedenen Krimiserien aus den USA.

Ja Frau Kelle, alles richtig, aber was hilft uns das? Es ist ihre CDU, welche diese ganzen Dinge nach „Salamitaktik“ immer mehr durchsetzt. Was machen Leute wie Sie und Ihr Mann noch in dieser Partei? Warum engagieren Sie sich nicht in einer Partei, wo Sie politisch etwas verändern könnten?

Und durch die Genderforschung weiß man, daß es nur ein Geschlecht gibt, welches durch Sozialisierung in verschiedenen Varianten ausformt. dafür schafft man dann unterschiedliche Toiletten. In Katalogen kann dann gewählt werden, so wie bei Tieren. Selbstreduktion des Menschen könnte man meinen, dabei ist es nur die Umsetzung der Erkenntnis, daß der Mensch ein Tier ist. Bin mal gespannt, was die über 160 Genderleerstühle in der BRD zum Thema Adamsapfel und Stimmbruch herausfinden………….

Liebe Frau Keller, lieber Herr Tichy, danke sehr.
Ein sehr altes (also: spätestens seit Erfindung der Tonaufzeichnungsgeräte).. also : jahrzehntealtes Wissen ist folgendes : schon direkt nach der Geburt kann ein Baby den Herzschlag der Mutter von jedem anderen Herzschlag unterscheiden.
Das heißt zugleich : wird es dann den Adoptiveltern, der Adoptivmutter, jemand anderem gegeben, so hat es sofort und fortdauernd ein erstes, tiefgreifendes Fremdheitserlebnis.
Allein zum wirklich ehrlich gemeinten Wohl des Kindes sollte man derlei also unterlassen!!
Danke für Ihr Interview.

Genau so ist es. aber Eva Hermann hat man ÖRV quasi hingerichtet.

Kinder sind wehrlos und sie werden allzu häufig in mannigfacher Weise missbraucht: Etwa von Versorgungsdarwinisten nach dem Motto „eins wird schon überleben, um mir im Alter zur Hand zu gehen“. Zugleich entledigt man/frau sich mit dieser Rationalisierung seiner Verantwortung, wenn zu viele Kinder „gemacht“ werden und auch der Pflicht, selbst etwas zu tun für die eigene Altersvorsorge. Gibt es ein Recht auf Nicht-Schwängerung für junge Mädchen von 13/14/15? Im Rahmen des Artikel 2 GG, also „Handlungsfreiheit“? Oder gar Artikel 1 GG, körperliche Unversehrtheit? Wird das im Rahmen des „Wächteramtes des Staates“ nach Artikel 6 GG auch gewährleistet? Stichwort Kinderehen bei… Mehr
Wehe, wehe, wenn ich an das Ende sehe. Ein Menschenrecht auf ein Kind gibt es bisher noch nicht. Aber, was nicht ist, kann ja noch werden. Wer dürfte sich denn dann alles ein Kind „bestellen“?! Müsste man dafür ein polizeiliches Führungszeugnis vorlegen? Oder gibt es eine Altersbegrenzung? Gleiches (Un)-Recht für Alle? Warum nicht auch diejenigen, die nicht für ihren eigenen Lebensunterhalt sorgen können? Sollte der Steuerzahler die Kosten für die „Anschaffung“ übernehmen, oder doch eher die Krankenkasse? Gibt es ein Rückgaberecht bei Nichtgefallen, oder wenn man der „Sache“ überdrüssig wird? Wer überprüft, ob Leihmütter diesen „Dienst“ tatsächlich freiwillig übernehmen, oder… Mehr

Das Geschäft ist im vollen Gange, insbesondere heterophobe Herren nutzen es längst. Damit wird die Frau maximal instrumentalisiert, reduziert auf Quelle von Eizellen und womb-to-rent. I. d. R. aus blanker Not, Prostitution ist dagegen peanuts, money makes the world go round, und die sogenannten Feministinnen geben ihren unheiligen Segen dazu. Legionen von Dr. Frankensteins und wegen der Selektion auch Dr. Mengeles lechzen nach Geld und Ruhm, ganz „wissenschaftlich“ … Brave New World ist bereits Realität, die Revolution des Nihilismus en marche!

„die Frau wird maximal instrumentalisiert“, das klingt ziemlich genauso, wie andernorts eben jene Feministinnen. …seltsam dass ich die selbe Formulierung nie höre, wenn es etwa um den männlichen Bauarbeiter geht, den Arbeiter auf der Bohrinsel, den Hochseefischer, Feuerwehrmann, Soldat, etc. Also bei allen Berufen, bei denen überdurchschnittlich viele Menschen sterben oder bleibende Schäden für ihre Gesundheit erleiden. Viele davon machen Knochenarbeit auch aus blanker Not, viele werden auch ausgebeutet, aus fernen Ländern hergeholt oder gleich dort unter fragwürdigen Bedingungen zur Arbeit gebracht. Aber in Deutschland leben wir anscheinend in einem „freien Land“ in dem Vater Staat entscheidet, welche Art von… Mehr
Frau Kelle herzichen Glückwunsch, dass Sie zu den Frauen gehören, denen es möglich war, auf natürlichem Wege Kinder zu bekommen. Vielleicht hatten Sie auch einmal auf dem Wege dorthin einen frühen Abgang. Sie präsentieren sich überall öffentlich (mit Recht) als stolze Mutter mehrer Kinder. Wie schön für Sie! Aber woher bitte nehmen Sie die Arroganz zu urteilen, was für UNS, ( WIR ) wie sie mehrfach reden, moralisch richtig oder falsch ist ? Sie mussten augenscheinlich nicht das durch Behandlungen körperliche und seelische Leid durchleben, was kinderlose Paare jahrelang ertragen, in der Hoffnung Eltern zu werden. Weshalb behaupten Sie, das… Mehr
Ich habe es schon einmal geschrieben und tue es jetzt wieder: Das Leben ist kein Wunschkonzert. Und die Weinerlichkeit, die sich besonders zu Beginn des Artikels ausdrückt, grenzt stark ans Peinliche. Menschen können nicht alles haben. Sich damit abzufinden, gehört zum Erwachsenwerden. Natürlich steht es jedem zu, hat jeder, jede und jedes das gute Recht und das macht die Qualität unserer Gesellschaft aus, nach Kräften seinen Wünschen Wirklichkeit zu verschaffen, soweit die Rechte Dritter nicht verletzt werden. Das Dritte ist hier das Kind. Das Kind hat das Recht auf seine Eltern. Ein Recht, das ihnen das Wunschkonzert Erwachsener raubt. Ein… Mehr
Ja, das Leben ist kein Wunschkonzert. Das wussten unsere vorchristlichen Vorfahren sehr gut. Und doch zieht sich der aussichtslose, aber tapfere Widerstand gegen das Schicksal als Kernthema durch die gesamte germanische Mythologie. Was gibt denn Ihnen das Recht, zu entscheiden, “Whether ‚tis nobler in the mind to suffer The slings and arrows of outrageous fortune, Or to take arms against a sea of troubles, And by opposing end them?”, um es mit dem Barden auszudrücken. Sie wählen „suffer“, wenn ihnen das Schicksal in die Suppe spuckt, andere Leute „take arms“. Denn wir können zwar nicht alles haben, was wir wollen.… Mehr

Kaufen sie sich einen Hund, ein Pferd, einen Tesla, ein französisches Weingut, eine Yacht, eine Insel, eine Krone, ein Königreich.

Soviele Dinge auf einmal, das geht nun wirklich nicht! Ich glaube, ich nehme nur das französische Weingut, mein Mann spricht akzentfrei Französisch, ich ganz passabel. Da wäre meinem Mann ind mir auch Platz für meine beiden Töchter, die ich vor 30 und 27 Jahren geboren habe ( um das hier mal klar zu stellen, denn ich glaube Sie vermuten ich sei ein schwuler Mann ), die Schwiegersöhne den neugeborenen Enkel, den Hund meiner Tochter. Mein 12 Jahre altes Peugeot Cabrio könnte ich dort auch öfter offen fahren. Ich hatte das Privileg wählen zu können, ob ich berufstätig sein möchte oder… Mehr

Was für peinliche Argumente! Ich bin leider keine 2 Meter groß, ich habe leider keinen Profivertrag als Basketballstar in den USA! Das finde ich ungerechnet, alles nur weil ich zu klein bin! Bitte macht ein Gesetz, dass auch 1,78 Meter Männer wie ich endlich eine Chance als Profibasketballer bekommen!

Ihr Argument strotzt jetzt auch nicht gerade vor Genialität. Gibt es denn ein (Natur)-Gesetz, wonach kleine Männer nicht Basketball spielen dürfen? Sie haben ihre Chance. Umgekehrt wird aus Ihrem Argument ein Schuh. Stellen Sie sich vor, es wäre kleinen Männern verboten professionell Basketball zu spielen, weil sie klein sind. Warum sollten sie nicht, wenn sie schnell sind und super Körbe werfen, also die Leistung bringen? Eine gute Mutter ist wohl kaum das Gleiche wie eine biologische Gebärmaschine. Die eigentliche Leistung ist das Mutter sein, nicht das Gebären. Ist zwar anstrengender als der Part des Vaters, aber jede Katze kann es… Mehr
Den Kommentar „Ich drücke Ihnen die Daumen, dass später nicht eines Ihrer vier Kinder zu den inzwischen etwa jedem 7. Paar gehören wird, das ohne Hilfe einer Kinderwunschklinik nicht Eltern werden kann gehört.“ finde ich völlig daneben. Es gibt in meinem Bekanntenkreis etliche Leute, die gerne ein Kind gehabt hätten, aber die Kinderlosigkeit zwar traurig, aber ohne Verbitterung als Schicksal angenommen haben. Wahrscheinlich ist ihnen das nicht so schwer gefallen, weil sie ein Kind wollten, das ihre Beziehung besiegelt. Ein „bestelltes“ Kind ist kein Band zwischen einem Paar. Im Übrigen möchte ich zu bedenken geben: Wie reagieren Elter 1 und… Mehr

Lesen Sie weniger Dystopien, das tut nicht gut. Es gibt bessere Sci-fi als Huxley.

Oh, die gibt es, die Designerbabys. In Samenspendenkliniken, zumindest in den USA, wird alles aufgelistet, was der Spender ist, wie er aussieht, wie intelligent er ist, ob studiert hat oder nicht, ob musisch begabt oder nicht. Es ist immer schade, wenn ein Kinderwunsch nicht in Erfüllung gehen kann. Damit muss man sich abfinden und sein Leben ohne andernd „was wäre wenn“ leben. Es gibt andere Möglichkeiten sich um Kinder zu kümmern, denen es nicht so gut geht. Wenn einmal der Damm gebrochen ist, macht er nicht halt bei den Fällen, deren Kinderwunsch erfolglos bleibt. Deshalb sollte man sich nicht mit… Mehr

Meine Großtante hatte nie Kinder. Ohne sie würde ich aber nicht leben, denn sie hat meine Großmutter und meine Mutter, die damals ein Kleinkind war, in den Nachkriegsjahren vor dem sicheren Hungertod bewahrt. Sie hat immer unsere Familie zusammen gehalten, obwohl sie nie eigene Kinder hatte, sie war ein Familienmensch durch und durch und wir haben bis zu ihrem Tod ihr versucht alles zurück zu geben. Aber das ist ja überholt, Familie zählt nix mehr, der Staat erzieht die Kinder ab dem 3. Monat, Mütter und Verwandte richten ja nur Schäden an bei so zarten Geschöpfen…

Danke für diesen Kommentar!