Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.
Windräder sollen das Klima retten. Doch was geschieht, wenn sie selbst zur Gefahr werden? Wenn eine Windkraftanlage im Wald in Brand gerät, kann die Feuerwehr die Flammen in großer Höhe meist nicht löschen. Brennende Teile können herabfallen und weit in die Umgebung geschleudert werden. Aus einem technischen Defekt kann so ein Waldbrand werden.
Doch die Risiken der Energiewende reichen weit über brennende Windräder hinaus. Rund 30.000 Windkraftanlagen stehen inzwischen in Deutschland. Sie entziehen der bewegten Luft Energie, beeinflussen die Strömungsverhältnisse und lassen Böden austrocknen.
Wie weit reichen diese Auswirkungen? Und was geschieht, wenn immer mehr konventionelle Kraftwerke abgeschaltet werden, die bisher nicht nur Strom erzeugten, sondern auch Frequenz und Spannung im Netz stabilisierten? Ein Stromausfall in Schleswig-Holstein, bei dem Tausende Haushalte und Betriebe betroffen waren, elektrische Anlagen beschädigt wurden und Schäden in Millionenhöhe entstanden, wirft genau diese Fragen auf.
Ein Gespräch mit Kraftwerksingenieur Frank Hennig, der vor einem Stromsystem warnt, das auf Windräder und PV-Anlagen aufgebaut werden soll.
Er erklärt unter anderem, weshalb installierte Wind- und Solarleistung noch keine gesicherte Stromversorgung bedeutet, welche Rolle Blindleistung und rotierende Massen spielen und warum Deutschland immer neue Anlagen zur Netzstabilisierung benötigt.


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