»Die industrielle Basis in Deutschland verschwindet«

»In einer Industriegesellschaft muss man immer mindestens genauso viel investieren, wie man abschreibt. Das haben wir schon seit langem nicht mehr. Das heißt, die industrielle Basis in Deutschland geht dahin.«, so Fritz Vahrenholt, ehemaliger Umweltsenator von Hamburg und Energieexperte im Gespräch mit Holger Douglas.

 

Das weltweite Gasgeschäft scheint aus den Fugen geraten zu sein, die Preise für Erdgas klettern in immer luftigere Höhen, die Speicher in Deutschland sind nicht ausreichend gefüllt und das alles vor dem Winter. Putin hat Gazprom angewiesen, demnächst mehr als die vereinbarten Mengen Erdgas nach Deutschland und Österreich zu liefern. Fritz Vahrenholt, ehemaliger Umweltsenator von Hamburg und Energieexperte, Tichys Einblick- Autor und Betreiber der Seite »Kalte Sonne«, klärt im Podcast-Gespräch mit Holger Douglas die Hintergründe. Das Gespräch liefert einen detaillierten Überblick über die Vorgänge auf dem Energiesektor, die für Deutschland sehr bedrohlich sind.

Sendung 28.10.2021
Tichys Ausblick Talk: „Energiekrise spitzt sich zu – letzte Rettung Kernkraft?“
»Wir haben eine Rückkehr zur normalen wirtschaftlichen Entwicklung. Wir hatten eine pandemische Situation zwei Jahre lang und in dieser Zeit sind eine ganze Reihe von Staaten dazu übergegangen, ihre Kohlekraftwerke abzustellen.« So hat Spanien sieben Kohlekraftwerke abgestellt. Vahrenholt: »England ist ganz raus. Holland hat drei abgestellt. Wir auch. Und jetzt fährt die Nachfrage nach Strom wieder hoch, und Gas muss einspringen.«

Gaskraftwerke, die eigentlich nur für die Erzeugung von Spitzenstrom vorgesehen sind, liefern jetzt zunehmend auch Strom für den Dauerbetrieb – eine weitere Ursache der gestiegenen Nachfrage. In diesem Jahr wehte der Wind nicht nur in Deutschland, sondern europaweit äußerst schwach. Auch hier musste Gas im Strommarkt einspringen. »Hinzu kommt auch noch, dass natürlich die Preise auch für Gas durch die CO2-Zertifikate verteuert werden. Das war ja auch gewollt. Man wollte ja unbedingt CO2 teurer machen. Das kostet heute 60 Euro pro Tonne CO2. Gas emittiert zwar nur halb so viel wie Steinkohle, aber immerhin auch das macht sich in mittlerweile drei, vier Cent pro Kilowattstunde Gas bemerkbar«, betont Vahrenholt.

Zusätzlich gibt es in China eine Knappheit an Kohle. Allein sechs Prozent an der chinesischen Stromerzeugung fehlen, weil China australische Kohle boykottiert. Entsprechend mehr Gas muss China importieren. Vahrenholt resümiert: »Also rundum ist eine Folge eine mittlere Folge der wirtschaftlichen Entwicklung, aber auch der verschärften klimapolitischen Debatte.«

Sendung 30.09.2021
Tichys Ausblick Talk: „Energiewende ausgeträumt – droht jetzt der Blackout?“
In Deutschland sind in den letzten Jahren auch noch Kernkraftwerke weggefallen. Deren Leistung muss das Gas schultern. »Das hat aber nichts damit zu tun, dass Putin nicht liefert, sondern das hat damit zu tun, dass die deutschen Gasimporteure spekuliert haben. Sie haben gesagt, wenn die Leitung Nordstream zwei kommt, dann wird das Gas billiger werden. Deswegen decken wir uns nicht mehr langfristig ein. Dann sind die Gaspreise explodiert, und den Salat haben wir jetzt. Und am Ende heißt das für den Bürger in der nächsten Abrechnung seiner Heizkosten: massive Erhöhung. Da werden im nächsten Frühjahr viele vom Stuhl fallen.«

Putin sei nicht schuld, so Vahrenholt: »Putin hat so viel geliefert wie bestellt. Das hat ja sogar Angela Merkel gesagt.« Am Ende wisse Europa, dass es ohne russisches Gas nicht klarkommen werde, Deutschland schon gar nicht Vahrenholt: »Um das mal ganz deutlich zu sagen: Man muss mal die Größenordnung sehen, auf welchem Weg wir uns begeben haben. Der Ausstieg aus der Kernenergie – immerhin 25 Prozent der deutschen Stromversorgung – wird in zwei Jahren vollzogen sein. Gleichzeitig wollen wir aus der Kohle aussteigen. Das sind zusammen in einer Größenordnung von mehr als 50 bis 60 Prozent des deutschen Strombedarfs.« Und Baerbock meint, einfach so mal eben kurz auf den verzichten zu können.

Frage: »Wie sinnvoll ist es denn überhaupt, Erdgas, das ja eine richtig teure Energie ist, die bisher nur Mittel- und Spitzenlast abgedeckt hat, zu solch einem zentralen Element der Energieversorgung eines Landes zu machen? Das ist ja nicht besonders sinnvoll!«

Vahrenholt: »Eigentlich nicht. Aber wir brauchen das Gas für die Heizung. Da ist es am flexibelsten einzusetzen für die Wärmeerzeugung und für die Spitze, weil es eben sehr teuer ist. Weil es den Vorteil hat, dass die Gasturbinen und auch die Gaskraftwerke immer in wenigen Sekunden und Minuten anspringen können. Aber wenn man natürlich so bescheuert ist, wie Deutschland in seiner Energiepolitik seit zehn Jahren ist und zunächst mal aus einem Pfeiler der Kernenergie aussteigt und jetzt auch noch der Kohleausstieg, dann bleibt einem ja nichts anderes übrig, als das teure Gas zu nehmen.«

Tichys Ausblick am 1. Juli 2021
Tichys Ausblick Talk: "Wieviel Klima können wir uns noch leisten?"
Gas war früher immer der knappste Energieträger. Erst durch das Fracking haben die Amerikaner ein riesiges Potenzial erschlossen. Sie haben es deswegen geschafft, dass sie zum Gas-Exporteur geworden. Sie können ebenfalls nicht nur auf Erdgasimporte verzichten, sondern haben den geringsten Gaspreis der Welt. Große, günstige Energiemengen sind einer der Gründe der Re-Industrialisierung in den USA. Vahrenholt: »In Deutschland wird das niemand mehr machen, in Deutschland wird keiner ein neues Aluminium-, Stahl-, neues Kupferwerk oder ein neues Zinkwerk bauen, weil sich das nicht mehr rechnet. Die Folge: Die Industrie verlagert ihre Produktion. Daimler lässt seine Motoren jetzt in China produzieren, BASF investiert auch in Nanjing oder in den USA, wo die Strompreise nur ein Viertel von unseren betragen.«

Vahrenholt: »In einer Industriegesellschaft muss man immer mindestens genauso viel investieren, wie man abschreibt. Das haben wir schon seit langem nicht mehr. Das heißt, die industrielle Basis in Deutschland geht dahin.«
»Man könnte die bestehende Kraftwerksflotte mit einer CO2 Abscheidung versehen. Diese Technologie wurde in Deutschland in der »Schwarzen Pumpe« entwickelt. Braunkohle ist wettbewerbsfähig, der preiswerteste Energieträger überhaupt. Denn dort wird die Kohle aus dem Braunkohlefeld direkt in das Kraftwerk geführt, da gibt es gar keine Transportkosten.«

Vahrenholt erinnert an die Grünen Habeck & Co, die einst in Kiel mit Gasmasken demonstriert haben: »Man wollte in Schleswig-Holstein die Abgase von CO2 Kraftwerken von Kohlekraftwerken in die Tiefe pressen, dort wo heute auch Gasfelder sind. Damals war der Oppositionsführer Herr Habeck, der dann zusammen mit Frau Künast und anderen Idioten in Kiel demonstriert hat – mit Gasmasken, weil man gesagt hat CO2, jetzt wird das Giftgas unter unsere Erde gepresst. Das wollen wir nicht. Wir sind nicht der Abfalleimer Deutschlands. Und was passierte? Tatsächlich haben Bundesrat und Bundestag in Deutschland die CO2 Abscheidung verboten.«

Das Ergebnis: Ein Land wolle offenbar mit aller Gewalt 100 Prozent Wind- und Sonnenversorgung hinbekommen. Das werde scheitern. Vahrenholts Fazit: »Man kann ja nur hoffen, dass dieses Scheitern so früh wie möglich offenbar wird, damit dieser Weg so schnell wie möglich verlassen wird.«

Hören Sie das ausführliche Gespräch im Podcast.


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Kommentare ( 47 )

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47 Comments
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rolf
22 Tage her

Herr Vahrenholt, wir hatten zu keinem Zeitpunkt eine pandemische Lage, eine solche wurde lediglich weltweit und natürlich auch von den politischen Hampelmännern (Marionetten) der Blockparteien (CDSUSPDFDPGRÜNESED) als eine solche verkauft!
Wir stehen gesellschaftlich, wirtschaftlich und politisch vor einen Scherbenhaufen!
Es sind die Opprtunisten, die uns dieses Desaster eingebrockt haben!
Es obliegt Ihnen, ob Sie sich angesprochen fühlen!!!

pcn
1 Monat her

Es ist die religiöse Inbrunst der Klima-Alarmisten-Sekte, die eine menschenfeindliche Sichtweise antreibt, die den Menschen grundlegende Bedürfnisse – sogar das Leben selbst – verweigert (EIKE) Wie lange wollen wir uns gefallen lassen, dass wir solchen Wirrköpfen von Grünen-Hysterikern und ihren Sektenanhängern energiepolitische Entscheidungen überlassen? Es muss endlich beim letzten Bürger klar geworden sein, dass wir zumindest in eine Stromrationierung hineingeraten, wenn nicht gar in einen wochenlangen Blackout. Was nichts anderes bedeutet, als dass wir spätestens nach 3 Tagen in einen anarchischen Zustand mit Toten und Verletzten zu rechnen haben. Da wird auch die Bundeswehr , die dann mit Sicherheit eingesetzt… Mehr

HPs
1 Monat her

Ein paar Zahlen/Infos was bzgl. Gaskraftwerke in den nächsten 10 Jahren theoretisch passieren sollte. (Quelle BCG-Studie – Boston Consulting Group) https://www.bcg.com/de-de/klimapfade Um die wegfallende Atom- und Kohlekraft zu ersetzen müssten laut BCG-Studie 43 GW Gaskraftwerke errichtet werden. Das ist 1/3 mehr als der Gesamtbestand an Gaskraftwerken in D. Trotz der geplanten Verfünffachung der Ökostromproduktion wären in nur 9 Jahren mehr als 86 große Gaskraftwerke mit je 500 MW zu errichten. In D lag der Zubau von Gaskraftwerken zwischen 1991 und 2000 bei 0,4 GW pro Jahr. Jetzt, soll in nur 9 Jahren die Neubaurate auf das Zwölffache gesteigert werden, auf… Mehr

Lizzard04
1 Monat her
Antworten an  HPs

Wer kann, muss zwangsläufig zum Selbstversorger werden, solange Notstromaggregate noch zu kaufen sind. Nichts ist mehr undenkbar im völlig närrisch gewordenen Land. Den Grünen Khmer muss man sogar zutrauen, dass sie die auch noch verbieten, gerade wenn in der Fläche wieder mal über mehrere Tage der Strom ausgefallen ist.

Michael Theren
1 Monat her

Herrn Prof. Vahrenholt in allen Ehren, aber es wäre schön wenn er seine wiederholte Forderung nach der CO2-Abscheidung erläutert…. Wenn es dem Menschen gelingen sollte den CO2 Anteil in der Atmosphäre zu verringern, würde er damit 100er Millionen seiner Artgenossen zu Hunger und Elend verurteilen. Man schaue sich die Entwicklung des globalen Pflanzenwuchses, die Rekordernten in der ehemaligen Sahelzone usw. der letzten Jahrzehnte an…. Die Verteuerungen, das Verteufeln des Kunstdüngers + CO2 Reduktion stellt führt direkt in das 18. Jh. zurück und zu einer Menschheit die noch nicht einmal 500.000.000 ernähren konnte…. Die Frage der Zukunft wird schlicht die sein,… Mehr

Klimadiktator
1 Monat her
Antworten an  Michael Theren

Es reicht, zu erläutern, dass die Grünen einfache und kostengünstige Lösungen – wie die CO2-Abscheidung – ablehnen. Dann könnten sie nicht mehr alle unsere Lebensbereiche regulieren.
Das erklärt auch, warum die chinesische Regierung nicht am „Klimaschutz“ interessiert ist: Sie haben doch schon eine funktionierende Staatsdiktatur!.

Norbi
1 Monat her
Antworten an  Klimadiktator

Die CO2 Abscheidung aus den Abgasen von Kohlekraftwerken ist weder einfach noch kostengünstig! Der Wirkungsgrad der Anlagen wird um ca 10-12Prozentpunkte verringert! Mit anderen Worten, es wird wertvolle Kohle verbrannt um den Kohlenstoffanteil dann unter der Erde zu speichern! Leider ist dieser Dummfug nicht auszurotten wie an dem oben gezeigten Interview mit Herrn Vahrenholt zu sehen ist!

Albert Pflueger
1 Monat her

Da es die CDU-Kanzlerette höchstpersönlich war, die für die alsbaldige Abschaltung der Kernkraftwerke, verbunden mit hohen Entschädigungszahlungen an die Betreiber, gesorgt hat, ist von diesem Teil der Opposition keine hilfreiche Politik zu erwarten. Da die Grünen wohl an der Regierung beteiligt sein werden, grenzte es an ein Wunder, wenn dort die Kernkraft rehabilitiert würde.

egal1966
1 Monat her
Antworten an  Albert Pflueger

Am Ende wird es nicht anders gehen. Wenn man sowohl Kernkraft- Kohle als auch Gaskraftwerke auf Dauer verbieten und abschalten will, werden auch die Grünen nicht darum herumkommen, sich dann die Frage stellen zu müssen, „woher“ der benötigte Strom denn nun kommen soll. Wind und Sonne sind eben kein Garant für eine stabile, zuverlaessige und preisgünstige Alternative, Gaskraftwerke sind relativ teuer und „CO-2 belastet“, also bleibt am Ende nur die Kernkraft übrig, wenn man sein Mantra von der „Klimaneutralitaet“ noch aufrecht erhalten will. Das Problem ist aber dabei, daß die dazugehörige Kernkrafttechik, die Entwicklung von modernen KKWs und auch das… Mehr

Wolfgang Schuckmann
1 Monat her

Spätestens wenn der erste ernsthafte Blackout
passiert und nichts, aber auch gar nichts mehr funktionieren wird, werden die Herrschaften ganz schnell wach. Denn wenn man per Twitter seinen gebündelten Unfug nicht mehr verbreiten kann, wird das zu einem Schlüsselerlebnis. Nur ein Blackout und die Sache wird von Anderen geregelt. Dann müssen sich nämlich eine Menge Traumtänzer warm anziehen weil sie den eisigen Wind um die Nase nicht vertragen werden.

Ostfale
1 Monat her
Antworten an  Wolfgang Schuckmann

„Spätestens wenn der erste ernsthafte Blackout passiert und nichts, aber auch gar nichts mehr funktionieren wird, werden die Herrschaften ganz schnell wach.“ Aber nicht um ‚in sich zu gehen‘ und den Blödsinn, den sie verzapften zu korrigieren – sprich das Ruder des Träumerschiffes um 180 Grad herum zu reissen – nein, sie werden den Saboteur suchen, der sie mit aller Gewalt daran hindern will, daß sie ihr hehres Ziel des Ökosozialismus erreichen. Und diesen Saboteur findet man natürlich ganz schnell auf der Steuerbordseite des Kahns und man macht zack, zack kurzen Prozess mit diesem Subjekt. Der Befehl von der Brücke… Mehr

egal1966
1 Monat her
Antworten an  Ostfale

Das wird schon daran scheitern, daß die „Steuerbordseite“ schon zu Beginn vor dieser „Energiewende“ gewarnt hat, aber niemand darauf hören wollte. Zwar kann man versuchen, den „schwarzen Peter“ von sich wegzuschieben, aber die Realitaeten sprechen da eben eine klare Sprache. Auch der immer wieder genannte Einwurf, daß man dann den fossilen Brennstoffen die „Schuld“ geben könnte, weil diese angeblich die Leitung „verstopfen“, ist alleine schon wegen den „Vorrang“ von sogenannten „erneuerbaren Energien“ asolut absurd und dieses weiß auch die Mehrzahl der Bevölkerung, die ja deswegen den höchsten Strompreis der Welt zahlt. Nein, bei einen größeren Brownout/Blackout werden unangenehme Fragen aufkommen… Mehr

Wolfgang Schuckmann
1 Monat her
Antworten an  egal1966

Man sollte ihnen diese Erfahrung so präsentieren, wie sie sich dann im Ernstfall anfühlt, die Erfahrung. Bei manchen Leuten muss man ja nur die “ Instrumente“ auf den Tisch legen, damit sie vernünftig werden. Das vermeidet dann größere Kalamitäten.

Reinhard Lange
1 Monat her

Die Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber sind öffentlich. Im kommenden Jahr werden Deutschland bei hoher Last und ungünstiger Witterung und Tageszeit 7,2 Gigawatt Strom zur Versorgung aus eigener Kraft fehlen. Eigentlich sind es 8,7 Gigawatt, jedoch kann man Lasten in der Größenordnung von 1,5 Gigawatt kurzfristig vom Netz nehmen, wie z.B. Aluminiumhütten. Wenn in einer solchen Situation das Ausland nicht mit Lieferungen einspringen kann, muss es weitere Abschaltungen in Deutschland geben.
Im laufenden Jahr haben wir noch 2,7 Gigawatt Reserven aus sicheren Erzeugungsanlagen. Es geht rasant bergab. Der Masse der Bevölkerung dürfte nicht bewusst sein, wie kritisch die Lage ist.

AnSi
1 Monat her

Wir hatten in D einen Vertrag bei einem Stromanbieter (immergrün) mit Festpreisbindung bis Dezember 2021. Letzte Woche kam die Preiserhöhung zu November ins Haus geflattert. Steigende Gaspreise am Markt würden sie zwingen, die Preise ab SOFORT zu erhöhen. Im Anschreiben folgende Erklärung: „Die Wirtschaft ist der Politik ausgeliefert. Kohle- und Atomkraftwerke werden stillgelegt, während der Ausbau der regenerativen Energien im Bürokratismus stecken bleibt. Der dennoch benötigte Strom muss also zunehmend aus Gas erzeugt werden. Da die Gasspeicher in Deutschland mit ihrem Füllungsgrad von 71% rund 1/3 unterhalb ihres für die Jahreszeit normalen Standes liegen, haben sich die Preise für Gas… Mehr

Ticinese
1 Monat her

Man fragt sich, ob die De-industrialisierung nicht vorrangistes Ziel der deutschen Politik ist: Umso mehr Elend, umso mehr kann man im Trüben fischen.
Warum investieren viele Grosskonzerne nicht mehr in Deutschland? Sie unterstützen verbal lautstark grüne Politik, um Subventionen abzugreifen. Gleichzeitig verlagert man aber die Arbeitsplätze wie z:B. VW, nach China und die USA.
Wollen die Deutschen wirklich wie Lemminge den Flötentönen der (grünen) Rattenfänger folgen?
 
 

JamesBond
1 Monat her

Die grünen Kmer sind die neuen Nazis, denn die Klimakatastrophe ist ein Lügenmärchen: Meine Bienen kämpfen wie vor 50 Jahren mit Kälte und Regen – es ist immer schön warm, aber eben nur in Nizza, Barcelona und Athen – wenige Kilometer nördlicher gehen die Wärmelichter ganz schnell aus. Da braucht es Kohle, Holz, Gas oder Strom um über den Winter ohne Erfrierungen zu kommen. Die Dummen sterben halt nicht aus und die Regierungen nutzen halt den günstigen Zeitpunkt um ihre Bevölkerungen abzuzocken!