Neuer Biontech-Impfstoff unter Verdacht

Der Verdacht über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Covid-19-Impfstoff von Biontech und Schlaganfällen bei älteren Personen muss weiter abgeklärt werden. Doch zeigt das, wie fahrlässig die Zulassung und sogar Empfehlung dieser nicht an Menschen getesteten Impfstoffe war. Von Lothar Krimmel

IMAGO / Beautiful Sports

Die obersten US-Gesundheitsbehörden CDC und FDA haben über einen möglichen Zusammenhang zwischen dem neuen bivalenten Covid-19-Impfstoff von BioNTech/Pfizer und ischämischen Schlaganfällen bei Personen über 65 Jahren berichtet. Auch wenn dieser Verdacht erst weiter abgeklärt werden muss, so zeigt es doch, wie fahrlässig die Zulassung und sogar Empfehlung dieser nicht an Menschen getesteten Impfstoffe im September letzten Jahres war.

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Am 13. Januar haben die beiden obersten US-Gesundheitsbehörden CDC (Centers for Disease Control and Prevention) und FDA (Food and Drug Administration) in einer gemeinsamen Pressemitteilung über ein mögliches Risiko des neuen bivalenten Corona-Impfstoffs von BioNTech und Pfizer berichtet. Danach besteht ein Anfangsverdacht, dass dieser neue Impfstoff, der vor seiner Zulassung im September 2022 nicht an Menschen getestet worden war, bei Personen über 65 Jahren einen ischämischen Schlaganfall auslösen kann.

Zur Erinnerung: Beim neuen bivalenten BioNTech-Impfstoff transportiert die injizierte messenger-RNA die genetische Information zur Herstellung von Spike-Proteinen sowohl für das ursprüngliche Covid-19-Virus als auch für die neuen Omikron-Subvarianten BA.4 und BA.5.

Wörtlich heißt es jetzt in der Pressemitteilung von CDC und FDA zu diesem Impfstoff: „Nach der Zulassung und Anwendung der aktualisierten (bivalenten) COVID-19-Impfstoffe erfüllte das Echtzeit-Überwachungssystem Vaccine Safety Datalink (VSD) von CDC die statistischen Kriterien, um zusätzliche Untersuchungen einzuleiten, ob Sicherheitsbedenken für einen ischämischen Schlaganfall bei Personen ab 65 Jahren bestehen, die den bivalenten Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff erhalten haben. Eine Rapid-Response-Untersuchung des Signals im VSD warf die Frage auf, ob Personen ab 65 Jahren, die den bivalenten Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff erhalten haben, in den ersten 21 Tagen nach der Impfung mit größerer Wahrscheinlichkeit einen ischämischen Schlaganfall erleiden als in den nachfolgenden 21 Tagen.“

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: „Obwohl die Gesamtheit der Daten derzeit darauf hindeutet, dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass das Signal im VSD (Vaccine Safety Datalink) ein echtes klinisches Risiko darstellt, halten wir es für wichtig, diese Informationen mit der Öffentlichkeit zu teilen, wie wir es in der Vergangenheit getan haben, wenn eines unserer Sicherheitsüberwachungssysteme ein Signal erkennt.“

Der US-Nachrichtensender CNN berichtete unter Berufung auf einen CDC-Beamten, dass etwa 550.000 Senioren, die den bivalenten Booster von BioNTech/Pfizer erhielten, vom VSD nachverfolgt wurden und dass 130 von ihnen innerhalb von drei Wochen nach der Impfung einen Schlaganfall erlitten. Der Mitarbeiter sprach unter der Bedingung der Anonymität, da er nicht berechtigt war, die Daten weiterzugeben.

Die „unknown unknowns“ schlagen zu
Unbekannte Risiken der mRNA-Impfstoffe
Das Thema wird jetzt auf der Januar-Sitzung des Impfausschusses der FDA erörtert. Andere Überwachungssysteme hatten bislang keine Auffälligkeiten zum neuen BioNTech-Impfstoff gemeldet. Und zum vergleichbaren Moderna-Impfstoff gibt es überhaupt keine Meldungen hinsichtlich eines erhöhten Schlaganfall-Risikos. Doch unabhängig vom Ausgang der weiteren Untersuchungen zeigt dieser Vorgang, wie unverantwortlich die weltweite Zulassung dieser neuen Impfstoffe im September vergangenen Jahres war.

Tichys Einblick hatte damals darauf aufmerksam gemacht, dass damit de facto Impfstoffe zugelassen und sogar empfohlen wurden, die zuvor nicht an Probanden klinisch getestet worden waren. Wörtlich hieß es bei TE am 3. Oktober letzten Jahres:

„Bei den mRNA-Impfstoffen gegen SARS-CoV-2 wird dagegen bei neuen Varianten am Spike-Protein manipuliert, also genau an dem Teil, welches für die zahlreichen seltsamen Nebenwirkungen wie Herzmuskelentzündungen oder Blutgerinnungsstörungen verantwortlich sind. Die zugrunde liegenden immunologischen Prozesse sind noch überhaupt nicht verstanden, aber dennoch wissen EU-Kommission und STIKO, dass eine Veränderung des für die Nebenwirkungen verantwortlichen Spike-Proteins nicht zu einer Veränderung der Impfrisiken führt? Das ist wissenschaftlich unhaltbar und unter Aspekten des Patientenschutzes unverantwortlich.“

Dem ist auch heute nichts hinzuzufügen.


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Kommentare ( 37 )

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Wolfram_von_Wolkenkuckucksheim
2 Tage her

Nach zwei Jahren endlich Bewegung. Der Verdacht stand doch schon zu Beginn der Impfkampagne im Raum.

AnSi
10 Tage her

Das Allerschlimmste ist doch, wenn man als ungespritzter Angehöriger um die Nebenwirkungen (und all die üblen Machenschaften) weiß und nichts für den Gespritzten tun kann, als zu hoffen, der Kelch möge an ihm/ihr bitte, bitte, bitte vorüber gehen! Ich weiß, wovon ich spreche. Mein Sohn hat sich 2021 mit 18 Jahren spritzen lassen. Ihm wurde seitens der Ausbilder im Betrieb ein Floh ins Ohr gesetzt, dass danach alles wieder gut werden würde und man dann wieder zum normalen Ausbildungsbetrieb mit Anwesenheit über gehen würde. Es war eine Finte und er nicht so gefestigt und/oder fähig, sich alternativ zu informieren. Junge… Mehr

kasimir
9 Tage her
Antworten an  AnSi

Liebe(r) AnSi! Bitte machen Sie schnell einen Termin bei einem Orthomolekularmediziner! Großes Blutbild und alle Mineralien sowie Vitamin D3 und C messen lassen. Ja, ich weiß, das ist teuer, da es in Deutschland die Kassen nicht übernehmen, aber das ist sehr wichtig! Mein Neffe (26 Jahre alt und sonst kerngesund) musste sich auch impfen lassen, er hatte auch ähnliche Beschwerden. Er war dann in Berlin beim Orthomolekular-Doc und hat sich gründlichst durchchecken lassen. Neben einem starken C- sowie auch D3-Mangel hatte er sehr große Defizite an den lebenswichtigen Mineralien Kalium und Magnesium. Er hatte bereits Verklumpungen im Blut wie ein… Mehr

Mikmi
6 Tage her
Antworten an  kasimir

Kleiner Tipp, Vitamin D3 sollte immer mit K2 zusammen eingenommen werden. Ich mache seit 20 Jahren ein große Blutbild und kurz vor Corona mal einen Vitamin D3 Test gemacht, der war so was von im Keller, also Hochdosiert (300.000 I.E. im Monat mit K2) eingenommen und mein Spiegel ging hoch auf 80. Ich denke, ich bin so auch besser durch die Coronazeit gekommen, nicht einmal gehabt.

der_chinese
7 Tage her
Antworten an  AnSi

Mein Chef hatte auch sobald der Impfstoff verfügbar war druck gemacht, er habe am Morgen direkt alle Ärzte angerufen und beim ersten der gesagt hat er hat den Impfstoff, da hin und sich impfen lassen. Und das hat er direkt im Teammeeting allen nahegelegt ebenso zu machen. Ich hielt das fast schon kriminell, ich drücke jedem der sich, vor allem mit den mRNA Impstoffen, hat impfen lassen, die Daumen. Ich habe selbst nun nach drei Jahren dass erste mal Corona gehabt(dank der Aufgabe von zero covid in China) und habe beim Heimbesuch auch gleich meinem Vater und dessen Frau angesteckt.… Mehr

Alf
11 Tage her

Kein Verdachtsfall, auch nicht geäußert von der obersten US-Gesundheitsbehörden CDC und FDA, wird dazu führen, daß unser Minister vom „Fach“ die Beschaffung und/oder die Verwendung des „Impfstoffes“ stoppt. Und würden die Impflinge wie die Fliegen umfallen, es würde fleißig weiter geimpft, „damit wir alle gut durch den Winter kommen“.
Die tatsächlichen Ausgaben (die Schäden sind ohnehin unbezifferbar) werden den Bürgern verschwiegen.
Unsere Politdarsteller sind nicht einmal in der Lage, den Corona-Impf Unfug sofort zu beenden.

Riffelblech
11 Tage her

Aus dem Bereich der Allgemeinheit werden sowohl bei Sportlern ,bei älteren Menschen als auch bei Jüngeren Erkrankungen am Herzen ,Schläganfälle um . und plötzliche Todesfälle gemeldet . Und das in nicht kleiner Zahl ( Übersterblichkeit ) . Alle geimpft .
Und aus dem Bereich der Politiker ? auch angeblich alle geimpft .Nichts !
Womit erklärt sich diese Diskrepanz ? Oder gibt es wie bei der Schweinegrippe gleicherweise Impfstoffe für das Volk und Impfstoffe für das „ bessere Volk „ ?

Cubus
11 Tage her

Professor Winfried Stöcker / Juni 2022 Gen-basierte Anti-Corona-Impfungen sind gefährlich: Das „PSEUDO-COVID-Syndrom“ Von verschiedener Seite wurde darauf hingewiesen, dass nach Gen-basierten Impfungen gegen Corona manche gravierende Nebenwirkungen auftreten können, die aufgrund ähnlicher Pathomechanismen eine Symptomatik hervorrufen wie die Krankheit selbst: Die sich etablierende Immunität gegen Corona-Antigene lässt entzündungsfördernde Immunkomplexe entstehen und greift darüber hinaus die körpereigenen Zellen an, seien sie mit echtem Virus oder nur mit Genbausteinen des Virus infiziert. So kann sich infolge der Impfung eine Myocarditis oder eine Pericarditis einstellen, wie bei einer Corona-Infektion. Ebenso verhält es sich mit Erkrankungen wie Schlaganfall, Hirnvenen-Thrombose, Guillain-Barré-Syndrom und Diabetes mellitus. Protein-basierte… Mehr

Robert Tiel
11 Tage her

Ostern 2021, also nach dem ersten Coronajahr, lebten in einer Hausgemeinschaft 11 Personen, alle im Rentenalter, weitestgehend fit, bis auf einen seit Jahren Herzkranken.
Bis zum Sommer 2022 waren 10 davon teilweise bis zu vier Mal geimpft.
Die Statistik im Dezember 2022:
Eine Frau lag mit ?? länger Im Krankenhaus.
Ein Mann war wegen Depressionen wochenlang in stationärer Behandlung.
Eine Frau erlitt einen Schlaganfall.
Eine Frau wurde am Herz operiert.
Der Herzkranke ist gestorben.
Keiner wird mit der Impfung in Verbindung gebracht.

kasimir
9 Tage her
Antworten an  Robert Tiel

Ich glaube aber, daß mindestens ein Teil der von Ihnen Genannten Zweifel hat. Das werden Sie Ihnen gegenüber ja nicht zugeben, denn das käme einer Bankrotterklärung gleich. Bei mir in der Verwandtschaft ist auch ein Fall (3x geimpft, jung, jetzt Thrombosen und in ständiger Behandlung), er ist er einzige, der die Größe hat zuzugeben, daß er falsch lag mit seiner Einschätzung.
Von den anderen, die auch teilweise Impfschäden haben, hört man gar nichts…

Ohanse
11 Tage her

Wenn man auch nicht von einer akut lethalen Wirkung der Injektion sprechen kann, wird man dennoch meines Erachtens nicht darum herumkommen, festzustellen, dass die Injektion lebenszeitverkürzend wirkt. Individuell von Proband zu Proband unterschiedlich, aber doch schon jetzt nach Fallgruppen aufzuteilen über „plötzlich und unerwartet“ und „nach kurzer schwerer Erkrankung“ bis hin zu „nach langer schwerer Krankheit“. Das ganze Ausmaß wird für die Mehrzahl der Betroffenen erst dann sichtbar, wenn sich in ihren Alterskohorten überproportional viele Krankheitsfälle zeigen. Bis dahin können durchaus noch ein paar Jahre ins Land gehen, aber diese Fälle werden stetig zunehmen und auffälliger werden. Parallel dazu wird… Mehr

evaundadam
8 Tage her
Antworten an  Ohanse

Zum Bereich der steigenden All-Cause-Mortality seit den Jahren der Massenimpfung gibt es eine neue hervorragende Analyse basierend auf Daten Gesundheitsversicherter in den USA: https://brownstone.org/articles/where-did-all-the-workers-go/ Siehe hierzu auch die substack Artikel des Autors.

Fenris
11 Tage her

Gestern habe ich ausnahmsweise mal die Tagesschau angeschaltet. Erstaunlicherweise gab es einen Bericht über das Chronische Erschöpfungssyndrom (Chronic Fatigue Syndrome, CFS). Es wurde berichtet, dass die Zahl der Betroffenen dieser Krankheit enorm steigt in der Bundesrepublik. Grund dafür seien die Folgen von einer Covid-Erkrankung und in sehr seltenen Fällen die Impfung. Das „in sehr seltenen Fällen“ hat der Sprecher sehr stark betont. Man lügt sich also weiter seine Wahrheit zurecht. Für die ganzen Impfschäden wird nun LongCovid als Ursache herbei geschwurbelt. Ob es auch hierzulande eine juristische Aufarbeitung all dieser Verbrechen an den Menschen in diesem Land geben wird? Werden Verantwortliche… Mehr

Homer J. Simpson
11 Tage her

Man muss sich das immer wieder in Erinnerung rufen: Bei keinem Thema haben sich in so kurzer Zeit alle als Mythen und Verschwörungstheorien diffamierte Befürchtungen bewahrheitet. Man wartet jetzt faktisch nur noch darauf, dass die Legende um die Gates’schen Nanochips belegt wird. Erschreckend finde ich dabei aber, dass alles Gesindel, was uns auf der Welt regiert und diese noch nicht mal abschätzbare Katastrophe eingebrockt hat, immer noch unbehelligt regiert, kassiert und weiter an den kruden Thesen festhält. Wie abgestumpft und dressiert sind wir als Menschheit und Völker geworden!?! In Davos spricht man wieder offen vom „Reset“. Warum drücken nicht wir… Mehr

Julischka
11 Tage her

Das war bei meiner Mutter (72) eindeutig auch so zu beobachten. Seit den „Impfungen“ erkenne ich sie nicht wieder! Zudem wurde sie vor einem Jahr am Unterleib operiert, weil eine Geburtsverletzung von vor über 35 Jahren! plötzlich Probleme machte! Jetzt ist sie in einer Psychatrie, weil sie unberechenbar geworden ist. So krass!

kasimir
3 Tage her
Antworten an  Julischka

Furchtbar, das mit Ihrer Mutter. Gute Besserung, hoffentlich erholt sie sich wieder. Ja, die psychischen Erkrankungen haben durch Impfungen und den langen Lockdown auch dramatisch zugenommen. Ich finde auch (weiß aber nicht, ob es nur meine subjektive Wahrnehmung ist), daß all‘ die Mehrfach-Geimpften nicht mehr so gut drauf sind. Sehe es an vielen meiner Arbeitskollegen: kognitive Fähigkeiten und schnelles Denken und Reagieren haben total nachgelassen, viele sind schnell erschöpft und können sich nicht mehr über längere Zeit auf ihre Tätigkeit konzentrieren. Diese Leute sind aber nicht alt, sondern die meisten von ihnen 35-50! Spricht man sie darauf an, streiten sie… Mehr