Lauterbach macht wieder auf Panik. Hitze und Schwitzen sind sein neues Corona

Was haben respiratorische Viren und Wetter gemeinsam? Beides kann man nicht kontrollieren. Was haben Lauterbach und windige Propheten gemeinsam? Beide dramatisieren normale Lebensvorgänge, arbeiten mit Angst und Schuld und bieten ihren Zuhörern simple Lösungen an, die es nicht braucht. Von Friedrich Pürner

IMAGO / IPON

In der Corona-Zeit tat sich Karl Lauterbach gerne als Visionär und Krisenmanager hervor. Daran scheiterte er kläglich. Nun hat der Bundesgesundheitsminister eine neue Spielwiese und neue Sündenböcke entdeckt. Den Sommer und die Hitze. Der Hitzetod soll nun die Menschen erneut in Angst und Schrecken versetzen. Aber was versteht man überhaupt unter dem Hitzetod?

Darunter wird ein Todesfall verstanden, der durch Überhitzung des Körpers im Inneren ausgelöst wird. Hitze und ein Mangel an Flüssigkeit können – mit oder ohne – körperliche Anstrengung tödliche Folgen haben. Dies ist jedoch noch kein Grund für Angst und Panik. Denn kaum jemand ist dem schutzlos ausgeliefert. Können doch die meisten von uns eine Mineralwasserflasche mitführen und ein schattiges Plätzchen aufsuchen. Geht es jedoch nach den Plänen von Lauterbach, wird es noch in diesem Jahr einen sogenannten „Hitzeschutzplan“ geben. Ähnlich einem Pandemieplan – nur, dass anstatt eines Erregers nun die Hitze des Sommers bekämpft werden soll. Unterstützung bekommt Lauterbach vom Vorstandsvorsitzenden der „Deutschen Allianz für Klimawandel und Gesundheit“, Martin Herrmann. Oder hat Herrmann hier dem Gesundheitsminister aus monetären Gründen einen Floh ins Ohr gesetzt? Herrmann forderte, dass der „Hitzeschutz“ gesetzlich geregelt werden müsse.

Wer den Stein tatsächlich ins Rollen brachte, ist nicht ganz unerheblich und sollte geklärt werden. Ein Handeln aus rein humanistischen Gründen kann getrost angezweifelt werden. Für eine gesunde Sensibilisierung der Bürger, die präventiv so manchen Hitzetod durch Umsicht, Fürsorge und Hilfsbereitschaft untereinander verhindern kann, braucht es keine gesetzlichen Regelungen. Wenn doch, dann ist die Gesellschaft entweder unfähig, auf sich selbst zu achten oder für Hilfsbereitschaft zu verroht und egoistisch geworden, dass auch Gesetze und Pläne daran nichts ändern können. Kaum ist dieses Thema in der Öffentlichkeit, schon nimmt es gehörig Fahrt auf und erinnert an die Coronamaßnahmen, die – wie wir nun wissen – völlig aus dem Ruder gelaufen sind.

„Hitzeleugner“ lösen „Coronaleugner“ ab

Wer also nicht direkt für die Pläne des Gesundheitsministers ist oder Zweifel daran äußert, kann fortan wohl damit rechnen, dass er als „Hitzeleugner“ bezeichnet wird. Denn es formiert sich um Lauterbach scheinbar wieder ein „Team Vorsicht“, welches ohne Rücksicht auf Verluste, aber mit Unterstützung aus der Medizin die fachliche Richtigkeit für sich beansprucht. Aber ist das so? Braucht es tatsächlich ein Gesetz oder sonstige staatliche Regelung zum „Hitzeschutz“?

Laut Berliner Zeitung geht Lauterbach von jährlich 5.000 bis 20.000 hitzebedingten Todesfällen aus. Ist das korrekt? Einerseits ist die Spannweite 5.000 bis 20.000 ziemlich breit, andererseits muss an dieser Stelle sofort gefragt werden, woher diese Zahlen stammen. Das RKI hat in seinem Epidemiologischen Bulletin 42/2022 über die hitzebedingte Mortalität in Deutschland 2022 berichtet. Dabei geht das RKI geschätzt von ca. 4.500 hitzebedingten Sterbefällen 2022 aus. Es sind also reine Schätzungen und keine exakten Zahlen. Das ist einmal mehr der schlechten Datenqualität in Deutschland geschuldet. So kann beispielsweise die Todesursache „hitzebedingter Tod“ auf deutschen Totenscheinen gar nicht eingetragen werden. Der einfache Grund: Es gibt keine Codierung dafür. Die bisher bekannten Zahlen werden aus der Übersterblichkeit geschätzt.

Dennoch sind das die offiziellen Zahlen des RKI und 20.000 Tote pro Jahr sind auch rückblickend in dieser Erhebung nicht zu erkennen – auch wenn im Vergleich zu 2022 in manchen Vorjahren mehr hitzebedingte Sterbefälle angegeben werden. Das sollte zumindest aufmerken lassen. Von einer stetigen Zunahme kann nicht gesprochen werden. Und weshalb nach 2018 nichts unternommen wurde, ist rätselhaft. Immerhin sind in diesem Jahr – laut RKI — rund 8.300 hitzebedingte Todesfälle aufgetreten.

Lauterbach spielt freihändig mit Zahlen wie schon immer

Für das Jahr 2022 sind in ganz Europa laut WHO ca. 15.000 Personen aufgrund von Hitze gestorben. Die Zahlen von Lauterbach übertreffen somit die Zahlen der WHO. Zur WHO-Region Europa zählen mehr als 50 Länder. Dies lässt die Aussagen des Gesundheitsministers als das erscheinen, was sie sind: Ein Angst-Treiber für uninformierte und gutgläubige Bürger. Aufgrund welcher Basisdaten Lauterbach hier mit diesen hohen Zahlen um sich wirft, wird wohl wieder sein Geheimnis bleiben. Eine gewisse Analogie zu den von ihm frei erfundenen Zahlen und Fakten in der der Coronazeit ist durchaus erkennbar.

Es lohnt ein Blick auf eine andere Statistik: die Hitzediagnosen an den deutschen Krankenhäusern. Darin findet man in den letzten Jahren etwa 680 bis 2.600 hitzebedingte Krankenhausfälle. Tendenz allerdings abnehmend. Diese Zahlen werden genauer als die Schätzungen des RKI sein, da es sich um Abrechnungsdiagnosen handelt.
Die Statistik und weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in diesem Thread: https://twitter.com/tomdabassman/status/1657826754109616128

Kann es also sein, dass die Krankenhausaufenthalte durch Hitze und Sonnenlicht abnehmen, nach Lauterbach aber gleichzeitig die hitzebedingten Todesfälle derart zunehmen, dass es nun eine gesetzliche Regelung braucht? Wohl kaum.
Was sollen also Hitzeschutzpläne beinhalten? Absage von Sportveranstaltungen? Hitzefrei in Kindergärten und Schulen? Erinnerung an alte Menschen, dass sie ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen? Braucht es hierfür tatsächlich den Staat? Kann der moderne Mensch mit über 30 Grad Celsius nicht mehr alleine fertig werden? Möchte der mündige Bürger derart betreut werden?

Ja, Hitze kann ungesund sein. Als Arzt habe ich sehr wenig Verständnis, wenn sich Menschen in die pralle Mittagssonne legen und dort backhähnchengleich grillen lassen. Sonnenbrand, Sonnenstich und anderes Ungemach werden sehr wahrscheinlich die Folge sein. Als Italienkenner weiß ich, wie sehr man dort über dieses Verhalten den Kopf schüttelt. In den Sommermonaten ziehen sich mittags die Einheimischen in ihre kühlen Häuser zurück oder liegen zumindest im Schatten. Erst wenn es kühler wird, geht man wieder in die Sonne. Einen „Hitzeschutzplan“ habe ich dort noch nie gesehen.

Wer verstirbt bei extremer Hitze eigentlich? Es werden sehr häufig Alte und bereits Vorgeschwächte sein. Durchaus plausibel, dass ein multimorbider Mensch aufgrund von länger anhaltender Hitze früher verstirbt. Ist das nicht der Lauf der Natur? Diese Menschen versterben ja nicht deshalb, weil man sie direkt der Sonne und der Hitze aussetzt. Ja, es kann durchaus passieren, dass ein Älterer einen Kreislaufzusammenbruch erleidet. Sterben muss er dadurch zwangsläufig noch nicht. Doch möglich ist es. Aber gehört das nicht zum allgemeinen Lebensrisiko? Und warum akzeptieren wir das als Gesellschaft plötzlich nicht mehr? Natürlich trocknen gerade ältere Menschen schneller aus. Ihr Durstgefühl ist vermindert, möglicherweise sind diese Personen bereits durch andere Erkrankungen eingeschränkt oder verwirrt, trinken also nicht selbstständig oder vergessen das Trinken. Eine Dehydratation verschärft diese Situation zusätzlich. Was will der Staat hiergegen tun? Anrufe tätigen? Ausgangssperren verhängen? Trinkbefehle geben? Anpassung nach Inzidenz in Grad Celsius? Das sind allesamt Pseudomaßnahmen.

Auf sich und andere Acht geben

Natürlich sind betagte Menschen der Dehydration nicht hilflos ausgeliefert. Es sind die Mitmenschen aus Familie und Gesellschaft, die ihnen helfen und Schlimmeres verhindern können. Dafür braucht es keine staatlichen Maßnahmen.

In den Alten- und Pflegeheimen oder in den betreuten Wohnheimen sind Pflegekräfte für das Wohl ihrer anvertrauten Bewohner verantwortlich. Man muss davon ausgehen können, dass auf diese Bewohner fürsorglich geachtet wird und sie ausreichend Schatten, Kühle und Flüssigkeit bekommen – ohne dass Herr Lauterbach mit einem Gesetz oder Konzept wedeln muss. Auch in den Krankenhäusern wird der Kranke in seinem Pflegebett nicht direkt in die pralle Sonne bei 35 Grad Celsius geschoben. Ärzte und Pflegekräfte garantieren für das Wohl ihrer Patienten. Sollte das nicht so sein, dann ist das Problem weder beim Sommer oder bei der Hitze zu suchen oder zu finden. Nein. Dann liegt das Problem wo anders und Lauterbach möchte davon gezielt ablenken.

Wie ist es in der häuslichen Pflege? Es ist wohl kaum zu erwarten, dass die pflegebedürftige Oma in der ungedämmtem Dachgeschosswohnung direkt unter das Dachfenster geschoben wird und bei Hitze vor sich hin schmoren muss. Sollte das tatsächlich so sein, dann sind der ambulante Pflegedienst und der betreuende Arzt in die Haftung zu nehmen. Denn deren Aufgabe ist, auf die Patienten zu schauen. Wenn dem nicht so ist, dann liegt das Problem wo anders.

Probleme könnten tatsächlich die alleinstehenden und noch „fitten“ alten Leute haben. Wenn diesen Personen das Durstgefühl abhanden kommt, kann der Körper durchaus schnell austrocknen und diese Menschen in akute Gefahr bringen. Aber braucht es hier einen „Hitzeschutzplan“? Reichen hierfür unsere sozialen und caritativen Organisationen nicht aus? Wenn ein alter Mensch nicht auf diese Ressourcen zurückgreifen mag, dann wird er auch den Anruf des Gesundheitsamtes nicht entgegennehmen.

Weshalb sollten nach den Plänen von Lauterbach bei Hitze Kindergärten geschlossen werden? Kinder müssen nicht in der prallen Sonne spielen. Auch hier ist Personal vorhanden, welches die Kinder betreut und auf diese achtet. In den Innenräumen des Kindergartens können sie bei ausreichend Flüssigkeit mit ihren gleichaltrigen Freunden spielen. Was sollte zuhause besser oder anders sein? Wenn die Kindergärten wieder schließen, was machen dann die berufstätigen Eltern? Bekommen sie ebenfalls hitzefrei bei vollem Lohnausgleich? Homeoffice ist zur Betreuung im Kindergarten keine gleich gut geeignete Alternative. Im Homeoffice steht die Arbeit im Fokus. Im Kindergarten liegt der Fokus des betreuenden Personals auf den Kindern.

Das Aufstellen von Wasserspendern an Bahnhöfen oder Ausgabe von Trinkwasser ist eine gute Idee. Besser wäre es, wenn die Züge pünktlicher sowie weniger überfüllt fahren und die Klimaanlagen funktionieren würden. Das wäre innovativ und hierzu bräuchte es kein Gesetz.

Wer Hilfe benötigt

Hilfe brauchen tatsächlich diejenigen, die eh kaum Unterstützung erfahren. Die Obdachlosen beispielsweise. Diese sollten mit ausreichend Trinkwasser, luftiger Kleidung und schattigen Plätzen versorgt werden. Diese Gruppe ist weder im Visier von Politikern, noch wird auf diese ein Fokus gesetzt.

Was ist mit den Erntehelfern? Vor allem aus Ost-Europa werden sie mit Bussen angekarrt, um auf den Feldern in der sengenden Sonne und bei Gluthitze zu schuften. Ein Konzept für diese Menschen? Fehlanzeige. Sie arbeiten tagsüber in der Hitze und schwitzen des Nachts in ihren aufgeheizten Baracken. Hitzekonzepte bisher? Fehlanzeige.

Was ist mit den Bauarbeitern? Beispielsweise im Straßenbau. Bei sengender Hitze muss geteert werden. Auf den Bauplätzen wird im Hochsommer geschuftet, bis die Sonne untergeht. Hitzekonzepte? Hitzelockdown auf dem Bau?

Lauterbachs Vorstoß ist wieder einmal nur für seinen eigenen Vorteil gedacht und ein Schrei nach Aufmerksamkeit. Sein „Hitzeschutzplan“ ist Selbstbeweihräucherung, keine wirkliche Prävention. Als Retter vor dem Tod durch Sonne und Hitze will er nun gesehen werden. Wer widerspricht, trägt vermutlich Schuld an jedem einzelnen Hitzetoten. Was ist nun ist die Alternative zu einem „Hitzeplan“? Es ist einfach. Achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen. Privat und beruflich. Die komplette Meidung des Sonnenlichts ist keine Alternative. Klar ist jedoch, dass sich weder Lauterbach noch der Staat derart in die privaten Belange einmischen sollten und der Gesellschaft nicht jegliche Selbstverantwortung absprechen dürfen.


Dr. med. Friedrich Pürner, MPH, Facharzt für Öffentliches Gesundheitswesen, Epidemiologe

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Kommentare ( 102 )

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matze1968
11 Monate her

Wikipedia:
Auf der „Liste der Länder nach Temperatur“ steht Deutschland bei „Staaten und abhängige Gebiete nach Durchschnittstemperatur“ nach „Durchschnittliche jährliche Temperatur (2021) in ºC“ bei 217 Ländern weltweit auf Platz 188 mit 9,49 ºC. Platz 1 ist Burkina Faso mit 30,01 ºC, Platz 217, und letzter Platz ist Grönland (Dänemark) mit -17,56 ºC im Jahresdurchschnitt.

puke_on_IM-ERIKA
11 Monate her

Für wen macht der Paniker einen Hitzeplan- für die Ungeimpften, die seit März 2022 alle tot sind?
Wenn einen keiner mehr ernst nimmt und die eigenen Prognosen immer maximal daneben liegen, sollte man doch einfach mal die Klappe halten!
Oder fehlen ihm die Gagen der Talkshow Auftritte so sehr ?!

Angelina
11 Monate her

Und nach dem Sommer kommt der Winter. Die paar von uns, die die Hitze überlebt haben, müssen dann mit einem Kältetod rechnen. Hoffentlich denkt der Karl darüber rechtzeitig nach.

greenout
11 Monate her

Austausch der Eingeborenen gegen hitzebesändige Menschen.
Läuft ja bereits.
Hitzebesändiger Facharbeiter

puke_on_IM-ERIKA
11 Monate her
Antworten an  greenout

ARBEITER ? Die bis dato importierten sind zu weit über 50% nicht am Arbeiten. Und in welchen Fächern die Invasoren Expertise haben, zeigt die polizeiliche Kriminalstatistik – und die 21000 Messertaten in 2022 geben ein beredtes Zeugnis.

Proll27
1 Jahr her

Dann gibt es demnächst bestimmt verbreitet Hitzelockdowns in Wirtschaft und Verwaltung. Das wird das Rot-Grüne „Wirtschaftswunder“ dann enorm befeuern. Und die mRNA-Genspritze für den kühlen Kopf ist bestimmt auch schon in der Entwicklungspipeline, natürlich zu 100% nebenwirkungsfrei. – Vielleicht sollte Lauterbach doch mal selbst um ärztliche Hilfe nachsuchen, bevor uns das Ausland ein paar peinliche Fragen zu diesem Gesundheitsminister stellt ..,

Rainer Schweitzer
1 Jahr her

„Für das Jahr 2022 sind in ganz Europa laut WHO ca. 15.000 Personen aufgrund von Hitze gestorben.“

Kerngesunde Menschen, die einfach so vor Überhitzung gestorben sind? Ernsthaft? Und das ist zweifelsfrei nachgewiesen?
Was genau heißt das denn, daß diese Menschen angeblich aufgrund von Hitze gestorben seien? Warum sterben die Menschen im Sahel oder in Arabien nicht wie die Fliegen, obwohl es dort viel heißer ist als bei uns? Warum sind Saunen nicht längst verboten?
Die WHO braucht immer mal wieder ein Schreckensszenario. Irgendwie muß sie ja ihre Existenz, ihr Personal und die Mitgliedsbeiträge rechtfertigen.

Dieter Rose
1 Jahr her

… um es mit Grönemeier zu sagen: Kinder an die Macht! Und die Märchenbuchautoren und Völkerrechtler!

Nachhaltiger Energie und Klimawandler
1 Jahr her

Da hat der Karl aber wieder richtig Oberwasser bekommen. Bei Tichy viermal gleich auf der ersten Seite: Nationaler Hitzeaktionsplan“: Die Öko-Lobby hat wieder ihre Finger drin Kassen weigern sich, Lauterbachs neues Projekt zu bezahlen Lauterbach macht wieder auf Panik. Hitze und Schwitzen sind sein neues Corona Geheimsache Dr. Eckart von Hirschhausen In einem anderen Land wäre er mit seiner Lebensleistung schon längst in der Versenkung verschwunden, in Deutschland mischt er wieder ganz vorne mit. Spricht nicht gerade für dieses Land. Vielleicht kommt er nächste Woche mit einem neuen Zwangs-Impfstoff um die Ecke, der uns vor der vermeintlichen Hitze totsicher schützen… Mehr

Perlentaucher10
1 Jahr her

Der Karl möge uns doch mal erklären, warum die Urlauber in Kürze, und die Rentner das ganze Jahr über, in die südliche Klimahölle fliegen? Um dort zu sterben?

Philokteta
1 Jahr her

Hitzewelle? Kann es schon einmal geben. Ich erinnere mich an den Sommer 2003, in welchem es fast 6 oder 7 Wochen lang keinen Regen gab und die Temperaturen täglich zwischen 33 und ca. 36 Grad erreichten. Das war für mich nicht schön, zumal es auch oft nachts nicht abkühlte. Aber meine Generation weiß noch, was bei solcher Hitze zu tun ist. Dazu brauche ich keinen Karl Lauterbach. Leidgetan haben mir diejenigen, die zur Arbeit mußten. Gäbe es genügend bezahlbaren Strom für immer, könnte jedes Büro eine Klimaanlage besitzen. Warum müssen die Städte durch immer mehr Bebauung und Versiegelung die Temperatur… Mehr