Schießerei auf Kirmes in Lüdenscheid: Unbeteiligter wird getroffen und verstirbt

In Lüdenscheid kommt es auf einer Kirmes zunächst zu einem Streit, ausgehend von einer Gruppe „südländisch“ aussehender junger Männer. Dann kommt es zu einer Schießerei, bei der ein Unbeteiligter getroffen wird – der kurz danach im Krankenhaus verstirbt.

IMAGO / Alexander Pohl
Symbolbild

Eine Gruppe „Südländer“ suchte am Samstagabend auf dem Jahrmarkt in Lüdenscheid zunächst Streit und ging auf einen jungen deutschen Mann los. Gemeinsam mit seinem Vater nahm dieser später die Verfolgung der Gruppe auf.

Bei der Verfolgungsjagd eröffneten laut express.at die „Südländer“ das Feuer und schossen mit einer Schreckschusspistole und mit einer echten Waffe um sich, um ihre Verfolger abzuwimmeln. Eines der Projektile traf beim Ausgang des Jahrmarkts auf einen unbeteiligten Mann (40) aus Gummersbach – der Mann wurde schwer verletzt und verlor kurz darauf im Krankenhaus sein Leben.

Den bewaffneten Männern gelang die Flucht in ein Wohngebiet. Nun ermittelt die Mordkommission. Laut Bild fahndet diese nach etwa 16 bis 20 Jahre alten Heranwachsenden mit südländischem Erscheinungsbild. Vier von ihnen trugen komplett dunkle Kleidung, einer einen hellgrauen Jogginganzug, der sechste ein weißes T-Shirt.

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 71 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

71 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Schweigender Gast
1 Monat her

Diese Art der Konfliktbewältigung (Einsatz illegaler Waffen) ist Standard in tribalistischen Gesellschaften. Deshalb verstehe ich die ganze Aufregung darüber nicht.

Innere Unruhe
1 Monat her

Vielen Dank für das Berichten.
Sehr gerne würde ich erfahren, wer am Ende gefasst und verurteilt wurde.

Konservativer2
1 Monat her
Antworten an  Innere Unruhe

Bei der gestern auf t-online veröffentlichten Beschreibung der Flüchtigen fehlte – wen wundert‘s – der Hinweis auf den „südländischen Phänotyp“, der am Vortag noch vorhanden war.

Michael, Sven, Daniel und Torben werden ihrer Strafe nicht entgehen!

Last edited 1 Monat her by Konservativer2
eifelerjong
1 Monat her

Die Wahlbeteiligung in Lüdenscheid liegt bei 46,3 Prozent und damit 12,6 Prozentpunkte unter der Wahlbeteiligung von 2017. Gewinne und Verluste: Größte Wahlverliererin in Lüdenscheid ist die FDP. Sie verliert sechs Prozentpunkte im Vergleich zur Landtagswahl 2017. Die Grünen legen 8,2 Prozentpunkte zu. Ergebnisse der anderen Parteien: CDU (+4,6 Prozentpunkte), SPD (-4 Prozentpunkte), AfD (-2 Prozentpunkte) und Linke (-2,6 Prozentpunkte). In Gummersbach: Wahlbeteiligung 51,7% ( – 9,5% zu 2017) CDU (+2,1 %), SPD (-4,3 %, AfD (+0,6%) und Linke (-2,2 %).FDP (- 6,7&), aber Grüne PLUS 8,8%. Zitiert aus der Seite des WDR. Die Bereicherung wurde bestellt und prompt geliefert. Mein… Mehr

Last edited 1 Monat her by eifelerjong
Kassandra
1 Monat her
Antworten an  eifelerjong

Die „Bereicherung“ hat jetzt oftmals auch einen deutschen Pass und wählt entsprechend mit. Oder eben auch nicht. In Marxloh lag die Wahlbeteiligung bei 20.28%
Wie hoch ist der Ausländeranteil in Lüdenscheid?
Aber das wird sich, so welche den deutschen Pass haben, nicht mehr statistisch erfassen lassen?

Ralf Poehling
1 Monat her

So, jetzt soll mir noch mal einer mit einer Waffenrechtsverschärfung kommen. Das war mit 100% Sicherheit keine legale Schusswaffe, die da zum Einsatz gekommen ist. Und zwar aus zweierlei Gründen: Die „Heranwachsenden“ dürften allein schon aufgrund ihres Alters nicht im legalen Besitz einer solchen Waffe sein. Das Mindestalter für den Erwerb einer WBK für Großkaliberwaffen liegt üblicherweise bei 25 Jahren, im Sonderfall bei 18 Jahren. Wer vor dem Erreichen des 25. Lebensjahres eine Großkaliberwaffe erwerben will, der muss erfolgreich einen psychologischen Eignungstest durchlaufen haben. Dass das hier nicht passiert sein kann, dürfte klar sein. Des weiteren kann hier auch kein… Mehr

Konservativer2
1 Monat her
Antworten an  Ralf Poehling

Ich sag’s mal salopp: Waffenscheinbesitzer begehen mit dem Ding Selbstmord (im Lauf der Jahre sind mir drei Fälle untergekommen, davon zwei Jäger). Wer auf andere losgeht, hat tendenziell wohl eine illegal beschaffte Kanone. Waffenrecht… Und was die „eigenen Gesetze“ angeht: bestätige ich ebenfalls aus eigener Erfahrung.

Last edited 1 Monat her by Konservativer2
abel
1 Monat her

Mit der Bereicherung regelt sich alles von selbst auf den Strassen und es wird eimmer wieder für einen neuen Platz in Deutschland gesorgt.

Dr. Rehmstack
1 Monat her

So sieht es eben aus, wenn das Zusammenleben täglich neu ausgehandelt werden muss, wie unsere Bundestagsvizepräsidentin so trefflich formulierte, sie war von 2013 bis 2018 Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration unter Angela Merkel.

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Dr. Rehmstack

Nun ja. Da werden einige dabei sein, die nicht lange fackeln. Die nzz berichtete schon 2012 von welchen, die direkt aus den Gefängnissen von irgendwo in der EU empfangen wurden.
Merkel und alle anderen Verantwortlichen, die diese Kriminellen nicht an der Grenze aussieben ließen, haben mit jedem, der sich hier aufhält und weiter Straftaten begeht, Schuld auf sich geladen, die Tag für Tag größer wird.
https://www.nzz.ch/aggressiv_und_straffaellig-1.14634557
https://www.nzz.ch/feuilleton/migrationspolitik-auf-dem-holzweg-1.18681328
https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/auffangbecken-fuer-kriminelle-1.18680108

Micci
1 Monat her

Weil es mehrere waren, ist es diesmal wohl nicht der Herr Einmann gewesen.

Übrigens – was soll das Klagen? Die Wähler haben doch soeben zweimal gesagt: „Ja, gerne, mehr davon“.

Und sie bekommen es auch.

oliht
1 Monat her

Na Faeser, was sagste nun wieder??
Waren bestimmt wieder Rechte, nicht wahr..

Ali Mente
1 Monat her

Bei den Merkel-Gästen scheint ein Upgrade vom Messer zur Schusswaffe erfolgt zu sein, vlt. weil das Tragen von Messern in manchen Bahnhöfen zeitweise nicht mehr gestattet ist? Schon der zweite Vorfall innerhalb weniger Wochen, bei dem Migranten die Schusswaffen auf belebten Plätzen wie selbstverständlich einsetzen, erst Duisburg, jetzt Lüdenscheid. Von der Politik und der Innenministerien natürlich keine Stellungnahme, die Täter sind ja nichts, rechts, jedenfalls nicht im Sinne der Innenministerin und da Migranten ja besonders schutzbedürftig. Also wird da nichts passieren, außer das es vielleicht wieder eine Verschärfung des Waffenrechts für Legalwaffenbesitzer gibt! Das ist dann den Migraten eher egal,… Mehr

Konservativer2
1 Monat her

Die buchstäblichen Einschläge kommen näher. Leute wie ich, die genau solche Vorkommnisse verhindern wollen, werden von Faeser und VS verhöhnt, indem sie unter Generalverdacht gestellt werden.

Das soll meine Heimat sein?