Es war einmal eine Lichtgestalt: der Mensch, der überall zu Hause…
Das EU-Türkei-Abkommen, das mancherorts als geniale Verhandlungslösung gefeiert wird, kommt dem…
Drei Landtagswahlen stehen vor der Tür und es gibt, wenn man…
Der EU-Migrationsgipfel steht an und es ist viel davon die Rede,…
Die deutsche Öffentlichkeit ist in diesen Tagen einer kommunikativen Großoffensive ausgesetzt.
Es ist schon ein paar Monate her, da wurde Finanzminister Schäuble…
Mit dem Jahreswechsel und den Ereignissen in Köln und anderen deutschen…
Eine Szene aus dem Berliner Stadtbezirk Reinickendorf: Vor einer Schule demonstrieren…
Der Parteitag der CDU, der nun stattfindet, ist der erste, seit…
„Die Franzosen haben es nicht geschafft, die Migranten zu integrieren“ –…
Wenn in einer kritischen Lage die politische Diskussion sehr schnell auf…
Nun gibt es also „Einreisezentren“. Der Kurs, in der Migrationskrise alles…
Es ist noch da: „Rick´s Café“ aus dem legendären Film „Casablanca“…
Die brennenden Zelte des Lagers Brezice in Slowenien sind ein Fanal.
Es war ein geradezu gespenstischer Auftritt, den die amtierende Bundeskanzlerin am…
Die „Abendschau“ des RBB (der Berlin-Brandenburgische Landessender) befasste sich am 31.8.
Vorsicht, dies ist kein Artikel über „die Flüchtlinge“. Bei den massiven Bevölkerungsbewegungen, die sich jetzt auf Deutschland, Europa und andere Wohlstandsregionen der Welt richten, ist „Flucht“ nicht der angemessene Oberbegriff. Hier sind nicht nur Hilflose und Getriebene unterwegs, die aus einer Notlage gerettet werden müssen.
Am 21. Juli hat das Meinungsforschungsinstitut Allensbach die Ergebnisse einer Befragung von 500 Führungskräften aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung zum Thema „Migrationspolitik“ vorgestellt (durchgeführt im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und des Wirtschaftsmagazins „Capital“, s. FAZ vom 22.7.2015). Ein Ergebnis sticht hervor und lässt aufhorchen: Vier von fünf deutschen Top-Entscheidern halten die Aufnahme von mehr Flüchtlingen für möglich und die Grenze der Belastbarkeit nicht erreicht. Das unterscheidet sich erheblich vom Urteil der Gesamtbevölkerung: Hier befürworten nur 31% die weitere Aufnahme von Flüchtlingen. Sollte sich also die Bevölkerung ein Vorbild an den Entscheidern nehmen? Spricht aus ihnen eine besondere Weitsicht und Großzügigkeit?
In Deutschland hat ein merkwürdiger Sozialkonflikt begonnen. Es geht um das Wohnen und die steigenden Wohnkosten in vielen Städten. Der Konflikt stellt Mieter gegen Vermieter, er sät in einzelnen Stadtvierteln Misstrauen gegen jede Investition und jeden Neuankömmling, er lässt Elendsbilder von vertriebenen Mietern über die Bildschirme flimmern. Spätestens seit der Einführung der sogenannten „Mietpreisbremse“ im Juni 2015 hat die große Koalition in diesem Konflikt Partei ergriffen: gegen die Vermieter.
In diesen Tagen der Griechenland-Krise blitzte kurz etwas auf. Das „Nein“ der Bundeskanzlerin zu immer neuen Gesprächen, bevor überhaupt ein Ergebnis des Referendums vorlag, tat gut. Auch wenn man davon ausgehen musste, dass dies nur ein Zwischenstopp war, so haben doch in diesem Moment viele Menschen in Deutschland und Europa „endlich“ gesagt. Endlich wurde eine Grenze gezeigt. Endlich wurde einmal innegehalten, um den Weg zu prüfen, auf den man geraten ist. So könnte es in vielen Dingen gehen, die gegenwärtig aus dem Ruder laufen. Wie sehr uns das gefehlt hat!
