Man könnte das Buch auch einen Krimi der parlamentarischen Zensur nennen, der Umwandlung von Gesagtem in Wunschgehörtes, einer politischen Kläranlage oder schlicht der Unterdrückung von Wahrheit.
Fragt man eine KI, wer Tom Lausen ist, antwortet die: Tom Lausen ist vor allem als datenorientierter Kritiker der Corona-Politik und Maßnahmen bekannt geworden. Das findet man im Buch von Tom und Ulrike Lausen bestätigt: „Fünf Minuten gegen die Macht: Was über Corona ans Licht kommt – und was im Protokoll verschwinden soll.“
Man könnte das Buch auch einen Krimi der parlamentarischen Zensur nennen, der Umwandlung von Gesagtem in Wunschgehörtes, einer politischen Kläranlage oder schlicht der Unterdrückung von Wahrheit.
War das Corona-Regime von März 2020 bis April 2023, dem sich der Rezensent zu keinem Zeitpunkt beugte, der Freiheits-Skandal dieses Jahrzehnts, fügt sich die chronische Weigerung der Politischen Klasse nahtlos an, ihre Willkür sich selbst im Nachhinein nicht im geringsten in Frage stellen zu wollen. Tom Lausen hat das als stimmberechtigter Sachverständiger (Expertenmitglied) in der Enquete-Kommission des Bundestages „Aufarbeitung der Corona-Pandemie und Lehren für zukünftige pandemische Ereignisse“ erlitten. Die „Corona-Pandemie“ war meiner Meinung nach keine, sondern vielleicht eine Endemie.
Die Enquete-Kommission besteht aus 14 ordentlichen Mitgliedern (MdBs) und 14 Sachverständigen. Lausen gehört zur Gruppe der Sachverständigen. Er analysiert seit 2020 ehrenamtlich offizielle Corona-Daten (RKI, PEI, DIVI, KBV, Sterbedaten) und ist Autor der Bücher „Die Intensiv-Mafia“ und „Die Untersuchung“ (Spiegel-Bestseller) sowie dem hier zur Sprache stehenden Buch zusammen mit seiner Frau Ulrike Lausen, in dem er darstellt, was im Schlussbericht der Enquete-Kommission im Juni 2027 nicht stehen dürfte.
Lausen war bereits mehrfach Einzelsachverständiger in Bundestagsanhörungen, in Landtagen (z. B. Thüringen, Sachsen, Rheinland-Pfalz, Hessen) und vor Gericht. Er ist auch Mitglied der Corona-Enquete-Kommission des Thüringer Landtags.
Dr. Andrea Ammon leitete in der Corona-Zeit das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) – die Behörde, die Daten sammeln, Risiken bewerten und Empfehlungen zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten geben sollte. Am 11. Juni 2026 war sie Gast in der Arbeitsgruppe »Wissenschaft, Daten und Kommunikation« der Enquete-Kommission.
Tom Lausen wollte wissen, was das ECDC in Bergamo untersucht hatte. Wie viele Menschen waren dort ursächlich an Covid gestorben? Welche Rolle spielten unterbrochene Behandlungen? Gab es Versorgungsprobleme? Wenn jemand einen belastbaren Überblick über Bergamo, Schweden und die Krankenhäuser Europas haben müsste, dann doch wohl die frühere Direktorin dieser Behörde. So jedenfalls war Lausens – wie er sagt – naive Arbeitshypothese.
Die Befragung der beiden Sachverständigen fand nicht-öffentlich statt. Das gehöre zu den besonderen Reizen parlamentarischer Aufarbeitung: Je größer das öffentliche Interesse, desto sorgfältiger werde geprüft, ob die Öffentlichkeit auch wirklich dabei sein muss.
Lausen: Ammon sagte, das ECDC habe die Übersterblichkeit beobachtet. Aus dieser Übersterblichkeit habe man jedoch nicht sagen können, ob sie durch Covid allein verursacht worden sei oder ob andere Faktoren beteiligt gewesen seien.
Ein erstaunlicher Satz.
Bergamo war anscheinend politisch glasklar.
Epidemiologisch blieb die Ursachenaufteilung allerdings deutlich unschärfer.
Ob das ECDC kein Team nach Bergamo geschickt habe. Ammon antwortete, man sei natürlich in Bergamo gewesen. Das klang vielversprechend. Also fragte Lausen weiter: Wie groß war dieses Team? Wann war es dort? Was war sein Auftrag? Was hatte es untersucht? Welche Berichte oder Publikationen sind daraus entstanden?
Darauf hatte Ammon keine konkrete Antwort. Sie wollte Informationen nachreichen. Es ging um den Einsatz der zentralen Seuchenbehörde an jenem Ort, der zum Sinnbild der europäischen Katastrophe geworden war.
Bergamo war überall. Wer dort für das ECDC war, was untersucht wurde und wo der Bericht lag, musste erst noch herausgesucht werden. Europas bekanntester Corona-Ort war offenbar aktenkundig – nur die Akte selbst hatte gerade einen Außentermin.
So weit, so trostlos funktionärisch wie üblich. Einige Zeit später gab es den Ergebnisvermerk der Sitzung, eine amtlich anmutende Zusammenfassung dessen, was beraten und festgestellt worden war. Kein Wortprotokoll, aber doch ein Dokument, aus dem später andere entnehmen sollen, was im Wesentlichen gesagt wurde.
An dieser Stelle, so Lausen und Lausen, wechselte das Fach unversehens von der Epidemiologie zur Tontechnik. Im Ergebnisvermerk stand: »Unterbelegung in Krankenhäusern sei typisches Phänomen ganz zu Beginn einer Pandemie.« Das war interessant. Denn Dr. Ammon hatte gesagt: »Ich glaube nicht, dass das typisch ist für eine Pandemie.« Im Ergebnisvermerk fehlte also ein Wort.
»Nicht«
Dieser Auftakt soll Sie, werte Leser, neugierig darauf machen, wie es bei Lausen und Lausen weitergeht. Ich verspreche Ihnen, der Krimi der parlamentarischen Zensur bleibt spannend bis zum Schluss.
Transparenz ist im real existierenden Betrieb des Parteienstaats ausgeschlossen. Vertuschen ist Prinzip. Der Laden ist nicht reformierbar. Er kann nur durch einen neuen ersetzt werden. Alles, was gerade in diesen Tagen und Wochen geschieht, läuft darauf hinaus. Lesen Sie Lausen und bleiben Sie dabei beim Geschehen der 2020er, die so sehr an die 1920er erinnern und die 1820er.
Tom Lausen. 5 Minuten gegen die Macht. Was über Corona ans Licht kommt – und was im Protokoll verschwinden soll. Westend Verlag, Paperback, 230 Seiten, 25,00 €





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„Prügeln sollte man sie“. Obwohl es noch härtere Gangarten gab, aber für mich war es eine der bittersten Aussagen. Getätigt in einer Talkschau. Von einer Privatperson. Es besteht kein Zweifel daran, wer als Adressat gemeint war. Der Zivilisation wurde das Herz rausgerissen ‐ bei lebendigem Leib.
Es gab keine Impfung, es war eine Gentherapie unter falscher Flagge. Eine kombinierte Biowaffe und ein Feldversuch.
Wenn Aluhüte von einer Weltverschwörung reden, so machen diese Hüte wohl nur besonders klare Gedanken?
Schon Adjuvantzien sind nur noch reine Giftstoffe und haben mit der echten Impfung nichts zu tun, sie schockieren nur das Imunsystem.
Der Druck auf die alternativen Medien muss wohl so groß gewesen sein, dass Roland Tichy und Henryk M. Broder ihre Covid-Impfung ungefragt medial öffentlich gemacht hatten. Vielleicht gab es auch andere Gründe. Auch hier wären Hintergrundinformationen sehr interessant.
Das Fazit dieses Buches dürfte ungefähr sein, was ich auch so schon weiß:
Sie lügen, sie betrügen, sie tun für ihren Machterhalt einfach alles; ihnen fehlen jegliche charakterlichen Werte, sie sind strahlende Sieger einer Negativauslese und genau deswegen für die Menschheit nichts anderes als sowas wie die Pickel im Antlitz eines Teenagers kurz vor dem ersten Date.
Und genau wie für die Pickel (sorry, liebe Teenager; sorry, liebe Menschheit) gilt für diese Zeitgenossen:
egal, was man versucht: man wird sie nicht los.
Und nein: Gesichtswasser hilft nicht. Demokratie hilft nicht.
(Aus dem gleichen Grund übrigens: beides zu schwach!)