Trumps Ukraineplan: Schmutziger Frieden ist besser als langer Krieg

Trump legt einen Friedensplan für die Ukraine vor. Es ist ein hässlicher Frieden: Die Ukraine muss Gebietsverlusste hinnehmen, ihre Armee wird verkleinert und Bindungen zu Europa geschwächt. Diesen Frieden wollen nur die Politiker nicht hinnehmen, die aus einem Sieg Kapital schlagen wollen, meint Roland Tichy.

 

Donald Trump will mit einem 28-Punkte-Plan Frieden in der Ukraine schaffen. „Ein hässlicher Frieden“, findet Roland Tichy – aber ein schmutziger Frieden ist besser als ein langer, schrecklicher Krieg, der in einem schmutzigen Frieden und vollen Friedhöfen endet.

Roland Tichy analysiert die Reaktionen der Bundesregierung, der EU und führender Politikerinnen und Politiker wie Johann Wadepuhl und Marie Agnes Strack-Zimmermann.

Tichy beleuchtet historische Parallelen, die militärische Lage der Ukraine, die machtpolitischen Interessen der USA sowie die Konsequenzen eines möglichen „schmutzigen Friedens“.

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Kommentare ( 154 )

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Logiker
3 Monate her

Merz reist nach Brüssel statt wie geplant nach Oslo. >>Merz will einem Bericht des Nachrichtenportals „Politico“ zufolge Druck auf Belgiens Regierungschef Bart De Wever ausüben, damit dieser seinen Widerstand gegen einen Reparationskredit für die Ukraine aufgibt. Dafür soll eingefrorenes russisches Staatsvermögen als Sicherheit dienen.  Ukraine droht das Geld auszugehen – Moskau macht DruckDeutschland und andere europäische Partner der Ukraine machen demnach Druck, da ansonsten die Finanzierung der Verteidigung der Ukraine ab April kommenden Jahres auslaufen könnte. << (focus.de) Ich übersetze mal: ab April hat die EU kein Geld mehr für die Ukraine. Sozusagen eine Ukraine-Pleite – im Sinne des Wortes. Also… Mehr

Logiker
3 Monate her

Was ist nach seinen eigenen Worten Putins / Russlands schärfste Waffe gegen den Westen?

Wenn er die russisch / sowjetisch / russischen Archive zum 20.Jhdt. öffnet.
Und der kollektive Westen ist sich dessen bewußt

Davon bin ich überzeugt.

Last edited 3 Monate her by Logiker
Logiker
3 Monate her

Im großen und ganzen gebe ich Ihnen Recht, Herr Tichy – der Frieden ist alternativlos. Zwei Dinge aber darf ich aus meiner Sicht korrigieren: a) Ihr Verweis auf den 1.Weltkrieg ist nicht ganz korrekt. Denn erst mit dem Eintritt der USA 1917 in diesen Krieg konnten Briten und Franzosen ihre Kriegsziele gegen Deutschland in Gestalt des Versailler Abkommens umsetzen. Davor standen die Zeichen inzwischen auf Waffenstillstand und Frieden. Kein ausländischer Soldat hatte bis dahin einen Stiefel auf deutsches Gebiet gesetzt. Der Zeitpunkt des Kriegseintritts der USA war nicht zufällig gewählt – es drohte Frieden. b) Was sind die Ursachen aller… Mehr

Last edited 3 Monate her by Logiker
Logiker
3 Monate her

Merz, Macron & Co. wollen den Krieg !
https://www.focus.de/politik/ausland/wir-duerfen-die-ukraine-und-wolodymyr-nicht-mit-diesen-jungs-alleinlassen_31666c3e-7954-454a-8bbc-d8740a94d68a.html
Erst ohne jede Berechtigung vorbereitet und eingemischt in einen Konflikt zweier NICHT-EU- und Nicht-NATO-Mitglieder.
X-mal den Frieden verhindert.
Zu feige, dramatische Fehler einzugestehen.
Ohne Rücksicht auf Verluste einen Krieg provozieren und riskieren.
Es wird versucht, alle damit verbundenen Rechtsbrüche, Korruption und sonstige Schweinereien zu vertuschen.
Aber sie werden ans Licht kommen !

Anglesachse
3 Monate her

Einwand zum ganzen Kriegstara:
D-Land hat (nach 45) ganz Ostpreussen abtreten müssen und die Ostzone an die Sowjets.

Hat sich darüber irgendjemand beschwert oder „Selbstbestimmung“ gefordert???…oder Krieg angefangen?

Nach 1990 hat Gorbi uns Königberg als „Geschenk“ angeboten und Kohl hat abgelehnt…

Logiker
3 Monate her
Antworten an  Anglesachse

Ja – erstens das.

und zweitens: der Umgang mit den jeweiligen Flüchtlingen und Vertriebenen.

Oberflächlich sieht es so aus, als haben beide durch 80 Jahre getrennten Ereignisse in den Auswirkungen für Deutschland nichts miteinander zu tun.

Eben leider nur oberflächlich.

Bitte etwas tiefer eintauchen in die Geschichte ( nicht unbedingt in die bundesdeutschen Geschichtsbücher schauen) und dann den großen Bogen schlagen.

suesssauer
3 Monate her

Darf ich das sagen: ASZ, die Frau meiner Albträume.
Johnson handelte im Auftrag. Das auf seiner eigenen Kappe zu machen wäre er zu feige gewesen. Auftraggeber?

Janosik
3 Monate her

USA haben doch ihre Ziele erreicht: Russland ist beschäftigt und die Europäer bezahlen dafür.

Gert Friederichs
3 Monate her

Ich schätze den Angriff Russlands auf die Ukraine als einen ziemlich vom Westen und den zunehmenden verbalen und geschosstechnischen Reaktionen kurz davor verursachten Angriff ein. Dabei bin ich mir nicht im Klaren, ob der „Angriff“ oder die vorausschauende „Verteidigung“ mehr zu gewichten ist.
Nachdem aber Boris Johnson den schon paraffierten, fast unterschriftsreifen Verhandlungsvertrag im April 2022 vom Diplomatentisch gewischt hat, ist die Fortführung des Krieges eine eindeutige Angriffshandlung des Westens. Seitdem liegt die Kriegsschuld nicht mehr bei Russland!
So sehe ich das!

Logiker
3 Monate her
Antworten an  Gert Friederichs

Sag‘ ich doch !

Alle Verluste an Mensch, Material und Territorium in diesem Krieg gehen seit dieser Ablehnung im April 2022 auf das Konto des Westens.

Nicht zu vergessen die für den Westen selbst schädlichen eigenen Handlungen in Zusammenhang mit diesem Krieg wie z.B. Sanktionen, Verbote etc.

Peter Pascht
3 Monate her

Ein US-amerikanischer Präsident Trump der grandios in allem gescheitert ist bisher, nach eigener Metode
Poltern
Drohen
Einknicken
Scheitern

giesemann
3 Monate her

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/radikale-reaktionen-in-russland-ukraine-wird-vollständig-uns-gehören-ist-trumps-plan-bereits-gescheitert/ar-AA1R2gOL?ocid=hpmsn&cvid=6924886e3c8146e38469d8d54d27aee6&ei=22 Zitat: Alexander Dugin: „Die Ukraine wird zu uns gehören“„Soweit ich weiß, wird derzeit mit Hochdruck an einem detaillierten Plan zur Integration der ukrainischen Gesellschaft in den einheitlichen Raum der russischen Welt gearbeitet“, schrieb Dugin. „Es wird an Lehrbüchern, Notfallprogrammen zur Massenheilung und psychischen Rehabilitation gearbeitet.“ Ob die ukrainische Sprache verboten werde, die Dugin als „russophoben Dialekt, den die Nazis sprechen“ bezeichnete, sei offen. „Die Ukraine wird in spätestens zwei Jahren vollständig zu uns gehören. Möglicherweise sogar schon viel früher“, machte Dugin keinen Hehl aus den Motiven der Moskauer Hardliner – und aus seiner Verachtung für die Ukraine. „In diesem… Mehr