Der Anleihenmarkt verliert das Vertrauen in die französischen Staatsfinanzen. Die Zinsdifferenz zu deutschen Anleihen öffnet sich weiter, wiederholte Migrantenkrawalle erschüttern das Land: Frankreich ist nicht mehr ohne schwere Konflikte reformierbar. Für die EU bedeutet dies nichts Gutes.
IMAGO / Anadolu Agency
Eine neue europäische Staatsschuldenkrise liegt in der Luft. Frankreichs Staatsanleihen wurden auch in dieser Woche abverkauft, zeitweise panikartig. Wie extrem der Abverkaufsdruck dieser Papiere tatsächlich ist, zeigt der sich rasch öffnende Zinsabstand zum deutschen Pendant. Die zehnjährigen deutschen Papiere notierten in dieser Woche relativ stabil bei einer Rendite von 3,6 Prozent und zeigten zuletzt eine leicht negative Tendenz. Die EZB hat hier wohl bei 3,6 Prozent den Deckel gesetzt und massiv interveniert, um nicht den Eindruck entstehen zu lassen, dass der Euro-Schuldenclub vor dem unmittelbaren Kollaps stehen könnte. Noch immer gilt die vergleichsweise niedrig verschuldete Bundesrepublik als entscheidender Kreditanker, an dem sich die Bonität des gesamten Euro-Konstrukts orientiert.
Die nicht ganz so grande Nation zahlt damit für ihre Staatsschulden mehr als das damalige Sorgenkind Griechenland. Und auch der Zinsvorteil gegenüber Italien schmilzt in Rekordzeit zusammen. Fressen sich die höheren Zinsen im Zeitverlauf durch den Refinanzierungsprozess der auf 120 Prozent des BIP angewachsenen Schulden Frankreichs durch, wird es schnell teuer für das Land. Derzeit verspeist der Schuldendienst 2,5 Prozent der gesamtwirtschaftlichen Leistung.
Für den Ernstfall hält die EZB mehrere Instrumente bereit: Mit den OMT (Outright Monetary Transactions) könnte sie unter strengen Auflagen Staatsanleihen kaufen, während das TPI (Transmission Protection Instrument) gegen, wie es immer so schön heißt, ungerechtfertigte und ungeordnete Marktverwerfungen innerhalb der Eurozone gerichtet ist.
Ungeordnet, ungerechtfertigt – das sind mediale Euphemismen, um die ungezügelte Schuldenmacherei der Fiskalpolitiker notdürftig zu überdecken. Zudem sollen die Notfallinstrumente an Bedingungen gebunden sein – eine Farce. Und ergänzend kommt noch hinzu, dass die Repo-Fazilität EUREP massiv expandiert wurde. Sie ermöglicht außereuropäischen Zentralbanken besicherte Euro-Kredite von bis zu 50 Milliarden Euro je Institut. Den Rettungsschirm haben Sie also bereits aufgespannt – alles steht bereit für die nächste Schuldenkrise.
Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die EZB mit Anleihekäufen interveniert, Zinskurvenkontrolle festsetzt und mit finanzieller Repression das Kapital der EU-Bürger im Euroraum bindet. Christine Lagarde und ihr EZB-Direktorium spüren den auffrischenden Sturm. Denn Frankreich ist zu einem unreformierbaren Gebilde mutiert – der Konflikt mit den rasch anwachsenden radikalisierten islamischen Milieus macht deutlich, dass, trotz immer wiederkehrender Konsolidierungsbemühungen, das Wohlfahrtssystem nicht um ein Jota verändert werden kann, ohne dass große Teile der urbanen Zentren in Flammen aufgehen. Das macht den Einsatz der EZB zwingend notwendig.
Ein Großeinsatz der geldpolitischen Feuerwehr steht wohl bald an. Formale Kriterien wie Haushaltskürzungen, um die Hilfe freizuschalten, sind bloß mediale Ablenkung von der Tatsache, dass ein Geld- und Kredit-Tsunami auf die Europäer zurollt, der massive Inflationsschübe auslösen wird. Hard Assets sind jetzt gefragt!
Frankreichs barbarisierte Straßen machen eines klar: Der Weg durch diese Krise ist vorgezeichnet. Er wird durch die Monetarisierung der Staatsschulden, über dornige Pfade finanzieller Repression und schließlich zu Kapitalkontrollen führen. Es bleibt keine politische Möglichkeit: Die importierte islamische Gewalt wird sicherstellen, dass der Reformdruck letztlich auf die Geldpolitik übertragen wird. Fiat-Kredit ist die naheliegende Lösung für eine intellektuell überforderte und ideologisch heruntergebrochene politische Elite.
Die kommende Krise wird eine Lehre bereithalten: Künstlicher Kredit zur Finanzierung eines neuen Sozialismus, einer neuen grünen Staatswirtschaft und eines immer weiter expandierenden Wohlfahrtsstaats schafft keine Werte. Er stiftet lediglich soziales Chaos, zerstört die Ersparnisse des privaten Sektors und damit die produktive Basis der Gesellschaft. Und ohne wachsenden Wohlfahrts-Kitt lassen sich auch die Widersprüche von Migration und Zentralplanung nicht länger übermalen.
Europa stehen sehr schwere Zeiten bevor.






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Immer wenn ich lese „Für die EU bedeutet das nichts Gutes“ malt sich mir ein breites Grinsen ins Gesicht.
Was hoffe und bete ich, daß ich den Zusammenbruch der EU und mithin des Euro noch erlebe. Alois Irlmaier soll bitte mit seinen seherischen Fähigkeiten Recht behalten.
PAUVRE GRANDE NATION! Frankreich gilt hierzulande allgemein als wirtschfts- bzw. finanzpolitisch schwach auf der Brust. Mag so sein. Was mir aber auffällt, ist der ungeheuer aufgeblähte französische Militärapparat, der irrsinnig Kosten verursachen muss. Ich nehme ein paar Beispiele: die französische Luftwaffe unterhält 2 Kunstflugteams, einmal die mit Jets ausgestattete „Patrouille de France“ und noch eins mit Propellermaschinen. Die üben tagtäglich. Für den Normalbürger: 5-6 Flugstunden auf einem der erwähnten Jets kosten ca. 30.000€. Die üben jeden Tag, viele Flugstunden. Allein dieser nichtmilitärische Betrieb verschlingt schon Unsummen. Die „Rafale“ der frz. Luftwaffe war eine Parralelentwicklung zum Eurofighter, im Unterschied zu diesem… Mehr
Etwas einfach umschrieben, Frankreich ist pleite und kann seine Moslems nicht mehr mit Geld ruhig stellen.
Deutschland folgt in einigen Jahren.
Krieg ist die logische Konsequenz.
In diesem Zusammenhang ist das Buch „Der Raub des Jahrhunderts – la casse du siècle“ von Sarah Knafo, EU-Abgeordnete von Zemmours Partei Reconquete, zu empfehlen
„Denn Frankreich ist zu einem unreformierbaren Gebilde mutiert – der Konflikt mit den rasch anwachsenden radikalisierten islamischen Milieus macht deutlich, dass, trotz immer wiederkehrender Konsolidierungsbemühungen, das Wohlfahrtssystem nicht um ein Jota verändert werden kann, ohne dass große Teile der urbanen Zentren in Flammen aufgehen. Das macht den Einsatz der EZB zwingend notwendig“. Wieso das? Es macht vielmehr nötig, dass Frankreich seine Armee einsetzt, um die islamischen Milieus nachhaltig mit Waffengewalt am Inbrandsetzen der urbanen Zentren zu hindern. Häuserkampf haben die Soldaten der grande nation doch hoffentlich geübt. Und wenn dann Ruhe eingekehrt ist, mag die Nationalversammlung die notwendigen Gesetze zur… Mehr
Wenn es für DIESE EU nichts gutes bedeutet, dann dann bedeutet es etwas GUTES für die EU-Bürger.
Da wäre doch nun auch für Lagerideologen eine gute Gelegenheit gekommen, einmal ganz grundsätzlich über das Verhältnis von Soll und Haben nachzudenken, anhand der Sektorkonten zum Beispiel.
Wie 1939 , auch damals musste ein Krieg her.
>> Näher als Manche denken << Wenn die Krawalle in Frankreich einen heftigen Weltkrieg ausbremsen sollten, sollte man nicht deswegen froh sein? Die gibt es noch nicht mal hier in Schland.
Die Krawalle gibt es gerade deswegen, weil auch Schüler sehen, dass die Obrigkeit komplett andere Prioritäten hat. In Frankreich geht es traditionell ohne Bahnsteigkarten.
>> Mittlerweile geht Macrons bankrotter Staat an private Ersparnisse ran. <<
Über die EZB-Bande geht es auch an deutsche Ersparnisse ran, wäre zu fragen – wann bricht der Sturm tatsächlich los, oder?