Bei Anne Will: Klima-Märchenstunde mit dem grünen Söder

Um den Wohlstand Deutschlands (Sendungstitel: Zwischen Konjunkturflaute und Klimaschutz - wie sicher ist Deutschlands Wohlstand?) ging es natürlich nicht, nur für den Fall, dass sie hier eine Antwort erwartet hätten.

Screenprint: ARD/Anne Will

Um den Wohlstand Deutschlands ging es natürlich nicht, nur für den Fall, dass sie hier eine Antwort erwartet hätten. Anne Will, wieder Single (soviel Klatsch muss sein), hatte die Sendung wieder als grüne Dauerwerbesendung geplant.

Denn Annalena Baerbock, die von ihresgleichen auf dem Parteitag mit 97,1 % als Vorsitzende bestätigt wurde, der aber nicht einmal jeder zehnte Bürger im Land zutraut, so was wie die neue Merkel zu werden, hat durchaus Hilfe nötig. Außerdem rutschten die Grünen bei Umfragen wieder unter 20% – hier muss der Staatsfunk eingreifen.

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Nun kann man Baerbock bekanntermaßen nicht alleine in eine solche Talkshow lassen, es gucken ja nicht nur Klimakinder und Klimarentner zu. Deshalb wurde ihr zur Unterstützung mal wieder die „Chefideologin der Energiewende“ (wie der geschätzte Kollege Holger Douglas sie nannte) Claudia Kemfert als Sekundantin zugewiesen. Zu Claudia Kemfert zitieren wir nur, was die „Zeit“ (ja, d i e „Zeit“) schon vor Jahren über sie schrieb: „… sobald sie zu ihrem Kernthema kommt, überrascht Kemfert mit erstaunlich schludriger Arbeit. Das beginnt schon mit den Zahlen und Fakten. Da werden Milliarden mit Millionen verwechselt und Billionen mit Milliarden“. Von daher können wir uns auch ihre Beiträge in dieser Sendung sparen.

Wäre es um Wirtschaft, Wohlstand und Konjunktur gegangen, hätte die Einladung Christian Lindners von der Lindnerpartei ja durchaus Sinn gemacht, aber nach zwei Drittel der Sendezeit hatte der die Mogelpackung aus dem Hause Will selber durchschaut: Man könne nicht einmal eine einzige Sendung zum Thema Wirtschaft machen ohne so ein Spezialthema, klagte der Liberale. So ein Spezialthema war die Windkraft.

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Hierzu muss man wissen, dass die Windenergie 2017 gerade mal 16,2 % der Bruttostromerzeugung in Deutschland lieferte, aber die hiesige Windradbranche kurz vor dem Kollaps steht. Daher durfte A. Baerbock den Gesetzentwurf der Bundesregierung, Windräder nur noch mit 1.000 Meter Abstand zu Siedlungen errichten zu lassen, bei A. Will anklagen. Zur Einstimmung in das Klagelied wurde zudem Jan Christian Lorenzen, ein cleverer Rechtsanwalt und Betreiber von Bürger-Windparks in Schleswig Holstein angehört. Dem konnte Lindner dann schnell den Wind aus den Rotorblättern nehmen, indem er darauf hinwies, dass Lorenzen und Konsorten im Jahr 100 Millionen Entschädigungen für ihren Strom erhielten, weil die in Schleswig Holstein gar keine Leitungen haben. Dort regiert Daniel Günther, Merkels Bester, da wollen wir diesen Schildbürgerstreich gerne glauben. (Ansonsten können Sie, verehrte Leser, diese Ungeheuerlichkeit ja googeln, wie auch Lindner empfahl.) Der schlaue Anwalt konterte das mit: „Ist ja nicht unsere Schuld, wenn keine Leitungen da sind, und (seine?) die Frau an seiner Seite nickte eifrig mit. Wahrscheinlich wissen die meisten gar nicht, was nun Bürger-Windparks wieder sind. Im Wesentlichen Windparks, bei denen sich Bürger aus der Umgebung beteiligen können, allerdings eine windige Angelegenheit im Bereich der Wirtschaftlichkeit und Ertragsprognosen.

Die Runde war sich dann einig, dass wichtige Leitungstrassen von der Küste nach Bayern und Ba-Wü fehlen, was neben den schwerfälligen Behörden, die sich anscheinend mit unfähigem Parteimaterial vollgesogen haben, aber auch an zahlreichen Bürgerprotesten vor Ort liegt.

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Hier ist die beste Gelegenheit, um Markus Söder von der CSU, die langsam zur Söderpartei wird, in die Besprechung einzuführen. Der wies darauf hin, dass die 1.000 Meter Abstand in Brandenburg schon lange gelte, „wo Sie ja herkommen, Frau Baerbock“. Da war Annalena Baerbock, die sich sonst wie gewohnt durch die Sendung ratterte, dass einem ganz schwindlig wurde, zum ersten Mal still. „Ähm“, hob Sie an, um Zeit zu gewinnen, „ähm, schön, dass wir Raum haben für Details.“ Aber das sei ja gerade die „Stärke von Politik“, nahm sie dann wieder Fahrt auf, „zu sagen: Hamwa geändert“.

Anne Will forderte dann von Söder mehr Engagement bei den 1.000 Metern Abstand, schließlich „sind Sie ja Teil der Bundesregierung“, was der Markus großzügig überging. Noch ist er es nämlich nicht, der Ministerpräsident von Bayern. Aber wenn einer von Sebastian Kurz ein wenig gelernt hat, dann Markus Söder. Dem ist klar, dass man gegen den Zeitgeist keine Chance hat, egal wie blöd der ist, dass man ihn aber mit seinen eigenen Waffen schlagen kann, unter gleichzeitiger ständiger öffentlicher Huldigung. So gab er Baerbock stets das Gefühl, sie ganz ernst zu nehmen bei ihren windigen Ambitionen, zugleich aber erläuterte er nachsichtig die bayerischen Regeln: Bei einer Höhe von 150 Metern hat der Abstand 1.500 Meter zu sein, bei einer Höhe von 200 Metern 2.000 Meter. Das sei das Ende der Windindustrie heulte es aus der Richtung des Rechtsanwalts und die Frau an seiner Seite nickte böse. Ja mei, so der Söder Markus, „wir haben in Bayern Berg und Tal, da geht der Wind nicht so durch“. Deshalb setze das Land auf Photovoltaik, in Bayern scheine halt öfter die Sonne. Da konnte Baerbock auch nichts gegen sagen.

Aber im Grunde ließ sich der Söder Markus auf gar kein Geplänkel mit Lindner Christian und Baerbock Annalena ein, ganz nach dem britischen Motto NOCD – not our Class, Darling. Stattdessen korrigierte er lieber Claudia Kemfert, die sich immerhin Professorin nennen darf – einem Landesherrn kann die Wissenschaft schließlich nicht egal sein.

Er weiß nix und sie versteht nix
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Es blieb Lindner vorbehalten, zu versuchen, Baerbock zu bremsen, die von der „Künstlichen Intelligenz“ zu VW ratterte. Der sich anscheinend fest in SPD-Hand befindliche Autokonzern will nur noch Elektroautos bauen, weil laut Regierungsbeschluss ab 2030 Neuwagen mit Verbrennermotor verboten sein sollen. „Was die China und die USA bereits haben“, glaubt Annalena. Plattitüden-Höhepunkt: „Wir (die Grünen) ermöglichen Wachstum, damit Arbeitsplätze in D. bleiben.“ Lindner verwies auf die sozialistischen Klimaexperimente in Südamerika und Frankreich (Gelbwesten) und will lieber „alle mitnehmen“. Außerdem setzt er auch auf Verbrennungsmotoren, die synthetische Kraftstoffe verwenden, was viel klimagünstiger sei, aber das interessiert Regierung und Grüne nicht. „Wegen der EU seien solche Kraftstoffe nicht einmal anrechenbar auf den Flottenverbrauch“, echauffierte sich Lindner zu Recht.

„Klima, gar keine Frage!“ merkelte Söder. Und mit „Übrigens hat Bayern mehr KI-Professuren als der Rest Deutschlands zusammen“, hakte er auch dieses Modethema ab. Überhaupt sei das Programm der Grünen „gar nicht schlecht“, wenn man nur die ganzen Verbote und Steuerhöhungen herausnähme. Dann stellte Baerbock vor versammelter Öffentlichkeit fest, dass bald alle Gas- und Ölheizungen verboten werden, und weil sie nicht so doof ist, um nicht zu wissen, dass Wind und Sonne das nicht kompensieren können, wird Deutschland in Zukunft abhängig von polnischer Kohle und französischer Atomindustrie, wobei sie das Wort Atom nicht mit einer Silbe erwähnte. War es Lindner, der dann seine Hoffnung auf die Sonnenenergie in Spanien setzte? Egal. Wie sagte Söder zu Recht: Es sind ja großartige … äh gute Politiker hier.“ Das wird was werden.

Die Grünen und die Roten seift der Söder in seiner Rolle als grüner Shrek also recht gut ein. Aber die Gretchenfrage bleibt: Wie hältst du’s mit den Patrioten? Nicht, dass er sich mit dem Aufspringen auf den Nie-wieder-Verschissmuss-Zug seine Chancen auf die Kanzlerschaft doch noch versaut. In der Mitte wird gewonnen, und die Mitte grünt nicht.

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Kommentare ( 134 )

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134 Kommentare auf "Bei Anne Will: Klima-Märchenstunde mit dem grünen Söder"

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Annalena 97,1% na ja, de Maddin hatte 100%. Da ist noch Luft nach oben. Von der SED lernen heißt siechen lernen.

Wahnsinn, Opportunismus ist grenzenlos, “ Professor*innen“ sind inflatorisch aufgeblasene Nullwissende mit hirnlosem Anspruch. Wenn wenigstens noch ein „Lindnerblatt“ dabei ist… Nein, reicht nicht, der Held „Siegfried“ ist nur noch Geschichte und wird von Mutti in Bayreuth guttiert. Sie, die Mutti ist so etwas wie der unsichtbare Elefant im Raum. Sie lenkt, denkt und dirigiert alles, sie ruhet nie, bis zum letzten Atemzuge prägt sie ihre Epigonen. Von Weisheit und Ansehen sehr begrenzt, treibt der Wille sie an, allem ein Ende zu setzen.

Nun ist es raus! Ohne Strom aus dem Ausland läuft nichts mehr. Das ist also die (teure) Energiewende. Hätte jeder Volksschüler besser gemacht. Was für eine Blamage. Merkt das keiner?

Habe ausnahmsweise mal geschaut und sah 5 gegen einen. Nur saß diesmal nicht Gauland auf dem heißen Stuhl sondern Lindner. Ich fand ihn nicht besonders schlagkräftig, hat sich ständig den Ton abdrehen lassen. Ok, die Kombi Baerbock/ Will/ Kaemfert ist schon zickig.
Die diplomatische Strategie von Söder überzeugt mich genauso wenig wie die von Kurz. Sie können letztlich dann mit Jedem, machen Flexipolitik ohne Überzeugungskraft. Bloß kein Risiko eingehen. Ich würde doch so gerne mal sehen, wie einer öffentlich der Annalena den Marsch bläst.

Gott bewahre uns davor, dass Baerbock oder Habeck in einer Regierungsposition landen. Das wäre Deutschlands endgültiger Niedergang. Die Welt würde sich totlachen über solche stümperhaften, unintellektuellen Figurinen, die weiter nichts können, als wasserfallartig ihre geistigen Ergüsse in die Umwelt zu sprühen, vollkommen inhaltslos.
Zur Sendung: Ich frage mich immer, warum es erlaubt ist, dass massenhaft ebenso hirnlose Claqueure im Publikum sitzen, die eigentlich jede Diskussion niedermachen. Auch dadurch wird eine solche Veranstaltung zum Kasperletheater.

Sind sie sicher, dass die Studio-Claqueure hirnlos oder doch nicht bloß bezahlt sind?
Aber ja, vielleicht auch beides.

Ein politisches Desaster, daß das kompetenzfreie Führungspersonal der Grünen Khmer mit solch einer kommunikativen Methode ungefiltert auflaufen kann…

Was mich am allermeisten genervt hat, war dieses permanente Gequatsche dieser ** Annalena. „Wir halten uns an das Pariser Klimaabkommen und sparen CO2“ – aber gleichzeitig gibt sie zu, dass wir den allermeisten Strom aus dem Ausland importieren, welches sich eben NICHT an das Abkommen hält! Ja, da kommt Freude auf beim Steuer- und CO2-Abgaben-Zahler! Wie kann man so eine ** wählen??? Wie ** muss man selbst dafür sein**

Das gibt noch so ein Rattatat -Albrecht von Lucke-.
Das ist eine Art Gesprächs-Hypnose-Technik um den Zuhörer an eigenen bewertenden Gedanken zu hindern.
Ich komme mir dann vor wie eine akustische Stopfgans. Ton AUS und die wirken dann ganz schön Gaga. Prinzipiell bin ich sowieso raus. Lieber Ernie und Bert.

Nennt man das, was Annalena und Albrecht (AA – sic!) haben, nicht Logorrhoe?

Nachdem ich gelesen hatte, wer da kommt, Fr. Baerbock und vor allem Fr. Kempfert, habe ich gleich gar nicht eingeschaltet. Ich frage mich, wer solche Professuren finanziert?

Sie finanzieren solche nichtsnutzigen Quotenprofessuren mit Ihren Steuern und müssen auch noch den Schaden der Quotenprofessorinnen später ausbaden.

Ich möchte eine neue Bezeichnung für die Talkshows vorschlagen.
Sitcom
Sịt|com 〈f.; –, –s; TV〉 Fernsehserie, die wenig Handlung od. Ortswechsel bietet, sondern von der Komik der dargestellten Situationen u. Gespräche lebt, Situationskomödie
[< engl. situation »Situation« + comedy »Komödie«]

Nachdem in DE Platz ist für 270 Millionen (laut UNO, also hereinspaziert), müssen wir die Windmühlen wohl bald wieder abbauen, weil dann schon 500 m zu viel sind.

Nein, Einfamilienhäuser werden verboten, äh, so mit Abgaben malträtiert, was dann einem Verbot gleich kommt. Als Ersatz
werden wieder Hochhaus Getthos gebaut. 70er 2.0

Quelle für die 270 Mio, bitte.

Es gibt eine Studie, in der solche Rechenbeispiele gemacht, aber nicht als anzustrebendes oder auch nur realistisches Ziel bezeichnet wurden. Diese Studie wird gern verfälschend zitiert. Ich hoffe, dass Sie das hier nicht auch tun.

In der Studie wurden für Deutschland 274 Millionen Einwohner und für die EU 3.800 Millionen Einwohner veranschlagt, wenn ich mich recht entsinne.

@ Freestyler
Ich bin froh, dass ich endlich jemand gefunden habe, der mir erklären kann, warum das unproblematisch ist. Danke vorab. Warum also werden für die Dichte so hohe Werte angegeben? In welchem Zusammenhang kann es sinnvoll sein, mehr als eine Verdreifachung der Bevölkerung anzunehmen anstatt z.B. eine Erhöhung um 10%? Warum sind es 274 Millionen und inwieweit dient die unrealistische Annahme eines solchen Extremwerts dem Studienergebnis?

Sehr geehrte Rita, 1. Ein mathematisches Modell mit verschiedenen Zahlen zu füttern, würde ich als unproblematisch bezeichnen. Was macht Ihnen da Sorgen? 2. Warum die Autoren genau diese Werte gewählt haben, kann ich Ihnen nicht sagen. In der Studie wird das als Beispiel genommen, damit man sich ein Bild davon machen kann, wie veränderte Eingangsparameter die Ergebnisse beeinflussen. 3. Wenn ich denn interpretieren soll, wirkt das auf mich so, dass man eben extreme Werte genommen hat, um das Verhalten des Modells aufzuzeigen. Wenn man 10% mehr annimmt, ändert sich natürlich nicht so viel. Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich sehe die UN-,… Mehr

Lieber Freestyler, vielen Dank für Ihre Antwort. Ein Beweis ist das wohl nicht, aber verstörend ist es schon. Man meint ja, kein vernunftbegabter Mensch könne so hohe Zahlen ernst meinen. Es reden aber auch Leute ganz offen darüber. Aktuell, passt genau zum Thema: Ich habe eben die letzte Folge von „Talk im Hangar 7“ geguckt. Dort sagte am vergangenen Donnerstag ein Grüner, es sei mit „Hunderten Millionen“ (Mehrzahl) Klimaflüchtlingen zu rechnen. Da war sie wieder, diese unvernünftige Größenordnung. Der Rahmen des Denkbaren wurde auch da wieder erweitert. Aber da können Sie ja nichts dafür. Schönen Abend!

Rita, mir ist vollkommen klar, dass aus Afrika und Asien in den nächsten 10 Jahren viele hundert Millionen Menschen nach Europa werden kommen *wollen*. Dass es Grüninnen gibt, die das toll finden, ist mir auch bekannt. Und sofern sie so dämlich sind, das öffentlich zu äussern, müssen wir sie selbstverständlich zur Rede stellen und mit nüchternen und sachlichen Argumenten dagegenhalten. Wir müssen bei der Wählerschaft ein Bewusstsein für diese Gefahr wecken, nur so können wir als Land oder EU etwas dagegen tun. Ohne militärische Massnahmen wird das nicht zu verhindern sein. PS: Dass hier ein Kommentar, der um eine Quelle… Mehr
Verfälschend zitiert wird nichts. Diese Studie nennt Potenziale für die Ansiedlung von Migranten. Das macht sie nicht im luftleeren Raum von sinnfreien „Rechenspielen“, sondern weil sie exakt dieser Debatte zur weiteren Aufnahme ein Momentum geben will. Ansonsten wären die Zahlen wirklich sinnfrei, im Sinne von Nietzsches Nilihilismus. Sind sie aber nicht, sondern richtungsweisend auf Metaebene. Die Studie nennt sich „European Commission, Directorate-General Home AffairsFinal report STUDY ON THE FEASIBILITY OF ESTABLISHING A MECHANISM FOR THE RELOCATION OF BENEFICIARIES OF INTERNATIONAL PROTECTION“ Die exakten Zahlen, die hier kurz in der Größenordnung auflaufen, finden Sie dort auf Tabelle 12, Titel „Density distribution… Mehr
@P.Reinike: Das Signal der EU-Studie, hinter der die UNO, genauer die UN-Vollversammlung mit ihrer einschlägigen Mehrheit, nicht der Sicherheitsrat steckt – wenn auch nicht so offensichtlich – ist doch wohl: Habt euch nicht so, ihr Deutschen, ihr Euros, Platz ist genug, euer Boot ist noch lange nicht voll (genug). Die Konsequenz aus der Studie ist und war der GCM („UNO-Migrationspakt“, unverbindlich, klar, sonst kriegen die Leute gleich Panik). So soll die Bevölkerung langsam hochgeheizt werden wie der berühmte Frosch, so lange, bis der koaguliert – und die Klima-Panik-Debatte lenkt lediglich vom Eigentlichen ab. Vielleicht sollte man die diversen Paniken nutzen… Mehr
Sehr geehrter Mitforist P.Reinike, ich dachte mir, dass auf diese Studie (übrigens von der EU, nicht von der UNO) angespielt wird, auch wenn der hochverehrte Mitforist Dr. Giesemann, das offenbar nicht zugeben will. Der „threshold 1000“ bedeutet hier, dass angenommen wird, dass nur solche Länder keine Leute mehr aufnehmen sollen, bei denen die Bevölkerungsdichte über 1000/km^2 liegt und ist explizit als rein rechnerisches Beispiel gekennzeichnet. Beachten Sie, dass die mittlere Bevölkerungsdichte in der EU momentan bei 200/km^2 liegt. Diese Verfünffachung der Bevölkerungsdichte wird in der Studie nicht angenommen oder angestrebt. Wenn Sie das so auslegen, dass man damit „dieser Debatte… Mehr

Danke, @P. Reinike.

Quelle : UNO. Grundsätzlich zitiere ich verfälschend – macht mehr Spaß. Global sind wir ca 10 Milliarden im Jahre 2050. Quelle: UNO. Abhilfe: UNO-Migrationspakt. Unverbindlich. Quelle: UNO. Agenda 2100 der UNO: Bis dahin sind wir vier Milliarden durch Reproduktionsverhalten wie in Europa oder Japan mit unseren 1.5-Kind-Frauen im Durchschnitt, geht ganz leicht. Quelle: Selber ausgedacht. Noch Fragen?

Sehr geehrter Herr Giesemann, Ihre Antwort kommt reichlich polemisch-aggressiv daher, warum?

Bitte nennen Sie *eine* konkrete Quelle, in der von der UNO behauptet wird, in DE sei noch „Platz für 270 Millionen“ -danke.

Tja. Aber die Studie scheinen Sie wohl zu kennen … . Gratuliere.

Natürlich kenne ich diese EU-Studie – sie wird ja gerne fälschlicherweise als „Beweis“ angeführt für den Plan, 270 Mio in DE anzusiedeln. Wenn man sich die Mühe macht, die Studie tatsächlich zu lesen, merkt man jedoch schnell, dass sie dazu nicht taugt.

sorry : alimentiert

meines Erachtens geht es doch gar nicht um irgendeine Summe . Jeder weitere der meint hier mit dem Wort Asyl bis zum Lebensende von uns alientiert zu werden ist Einer zuviel

Danke für den Hinweis auf die EU. Wozu taugt sie denn, diese Studie? Wer gibt und gab sich die Mühe, das Ding überhaupt zu erstellen? Vergessen wir nicht: Dahinter steckt sehr wohl die UNO, und zwar die UN-Volllversammlung mit ihrer Mehrheit an hyperfertilen Vielgebärerstaaten, die ein natürliches Interesse daran haben, ihre Geburtenüberschüsse los zu werden – plus demographischer Jihäd, klar. Stichwort Migrapakt. Bangladesh und Malta haben übrigens 1200 Einwohner pro km² – schöne Zustände, viel Vergnügen noch. Was ist eigentlich die Absicht hinter Ihrer Argumentation, @Freestyler? Hat sich mir bisher nicht erschlossen, bitte um Aufklärung.

Sehr geehrter Herr Dr. Giesemann, ich darf auf den Ausgangspunkt dieses threads verweisen: Sie behaupten, dass laut UNO in Deutschland Platz für 270 Mio Menschen ist. Diese Behauptung trifft nicht zu. Die vom hochverehrten Kollegen Reinike erwähnte Studie behauptet genau dies nicht. Mit solchen irreführenden Behauptungen werden sie Befürworter der gegenwärtigen Migrationspolitik nicht überzeugen können. Es gibt an UNO und EU viel zu kritisieren, der GCM gehört dazu. Benutzen Sie den in Ihrer Argumentation und Sie haben eine Chance. Von 270 Millionen zu reden, ohne diese Zahl belegen zu können, möglichst noch garniert mit unprofessioneller Polemik wie „laut UNO, also… Mehr

Gegen manche Leute habe ich in der Tat keine Chance – not my class; was ich heranziehe als Argument entscheide ich immer noch selber. Nochmal: Wer oder was motiviert Sie, derart hier herum zu holzen?

Richtig erkannt: eine Chance haben Sie gegen mich nicht. Spätestens mit dem peinlichen Standesdünkel von „not my class“ haben Sie sich disqualifiziert.

Ich weiß zwar nicht was Sie mit „herumholzen“ meinen, aber die Motivation, auf die Unzulässigkeit Ihrer fehlgeleiteten Polemik hinzuweisen ist der Wunsch nach Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit in der Debatte über die Migration.

@Freestyler: auch, wenn „es nicht so viele sind, wie die Bundesrepublik Einwohner hat“ (Michael Roth, Staatsminister im AA im deutschen Bundestag) – was mitnichen aussagt, ob es mehr oder weniger sein werden – wird dieses Land jetzt schon durch die voll auf Dauer zu alimentierenden Menschen aus aller Welt auf vielerlei Art über Gebühr belastet und kann das, was ihm hinterrücks auf die Schultern gelegt ist, aus vielerlei Sicht gar nicht tragen, ohne großen Schaden zu nehmen. Zu all den anderen Fehlentscheidungen, die zudem politisch in die Wege geleitet sind. Ein „Diskutieren“ um Zahlen nützt nicht, denn die Sphinx hüllt… Mehr

Sehr geehrte Kassandra,

von den Problemen die wir in DE haben, brauchen Sie mich nicht zu überzeugen, auch die schockierende Äusserung von Herr Roth ist mir selbstverständlich bekannt.

Wenn Sie aber schreiben, ein Diskutieren über Zahlen bringe nichts, muss ich Ihnen entschieden widersprechen. Wie viele Menschen hat Herr Sarazzin mit seinen nüchternen und trockenen Zahlen erreicht? Und: wie wollen Sie das dumm gehaltene Wahlvolk denn sonst aufwecken?

Zu Sarrazin: Viel zu wenige.

Freestyler – vergebliche Mühe, sie „aufwecken“ zu wollen – sie müssen selbst aufwachen! Lesen Sie Fahrenheit 451 von Bradbury! »Die Partei lehrte einen, der Erkenntnis seiner Augen und Ohren nicht zu trauen. Das war ihr entscheidendes, wichtigstes Gebot.« – George Orwell, 1984 und: „Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen. Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer… Mehr
Mir ist klar, dass wir es mit sehr mächtigen Gegnern zu tun haben, siehe den Versuch die Wahrheit über Köln zu unterdrücken (und ja, auch F451, 1984 sowie das Zitat der großartigen Frau Bohley sind mir bekannt). Was ich nicht teile, ist ihr Pessimismus. Bitte versuchen Sie, ihn zu überwinden. Auch im eigenen Interesse, sonst gehen Sie daran zugrunde. Nach meiner Erfahrung sind viele von den Leuten, die Sie verächtlich „Schlafmichel“ nennen, nicht dumm, sondern nur schlecht informiert. Diskutieren Sie mit ihnen, teilen Sie links, rechnen Sie ihnen die Aberwitzigkeit der gegenwärtigen Politik vor. Sie werden erstaunt sein, wie vielen… Mehr
Ein jeder tut, was er kann. Ich „ordne meine Kreise“ und versuche, diesem System keine finanziellen Mittel zukommen zu lassen. Und Sie finden meine Meinung hier immer wieder – wie ich auch in der Öffentlichkeit, wenn es mich betrifft, deutlich sage, was mir nicht gefällt. Ich bin nicht pessimistisch gestimmt, wie Sie annehmen, und werde auch nicht an Depressionen zugrunde gehen. Dass ich als Kollateralschaden dem System zum Opfer falle ziehe ich zwar in Betracht – es bestimmt jedoch keineswegs mein Leben. Aus dem Schriftverkehr und der gut gesetzten AgitProp seit Jahren kann auch nicht hervorgehen, dass „Schlafmichel“ verächtlich gemeint… Mehr