Linke rufen zum Boykott der US-Firma Goya Foods auf – Ergebnis: 1.000 Prozent Umsatzwachstum

Alexandria Ocasio-Cortez rief zum Boykott des größten Lebensmittelunternehmens in hispanischem Besitz in den USA auf, weil der CEO Trump gelobt hatte. Doch mit der Aktion schoss die demokratische US-Abgeordnete ein Eigentor.

imago images / TheNews2

Goya Foods Inc. nennt sich selbst „das größte Lebensmittelunternehmen in hispanischem Besitz in den USA“ und ist laut Fox Business eine der führenden Quellen für „authentische lateinamerikanische Küche“ – auch die Linksaußen-Ikone Alexandria Occasio-Cortez hat des Öfteren Goya-Produkte gekauft. Doch dann kam ein Schock, den die Politikerin der Demokraten wohl nicht verkraften konnte: am 9. Juli 2020 lobte Robert Unanue, Mitinhaber und CEO von Goya Foods, Trump bei einer Diskussionsrunde des Weißen Hauses und sagte, das Land sei „wirklich gesegnet, […] einen Anführer wie diesen zu haben“ und fügt hinzu: „Und wir beten, wir beten für unsere Führung, unseren Präsidenten und für unser Land, dass wir weiterhin gedeihen und wachsen.“

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Ein erfolgreicher Hispanic, der Amerika liebt und dann auch noch Trump unterstützt – obwohl der doch eine Mauer nach Mexiko bauen will und Latinos diskriminiert? Passt nicht in AOCs Weltbild. Also ruft sie zum Boykott der Firma auf. Sie twitterte: „Hört mal, es ist das Geräusch von mir, wie ich google wie man seinen eigenen Adobo [ein Produkt der Firma] macht.“ Einige Schauspieler und andere Berühmtheiten schlossen sich an und riefen zum Boykott auf. Doch der CEO war nicht bereit aufzugeben. Am nächsten Tag erklärte er, es sei eine „Unterdrückung der freien Meinungsäußerung“ und weigerte sich, sich für seine Kommentare zu entschuldigen. Daraufhin riefen Trump-Fans zum „Buykott“ auf, also die Produkte jetzt erst recht zu kaufen.

Jetzt gibt es einen klaren Gewinner des „Handelskrieges“. Der CEO hat Alexandria Occasio-Cortez am 7.12. zum „Mitarbeiter des Monats“ ernannt. „Als sie uns boykottierte, stieg unser Umsatz tatsächlich um 1.000%“, sagte Unanue während eines Radiointerviews mit The Michael Berry Show am Montag. „Sie wurde Mitarbeiterin des Monats, weil sie auf Goya und unseren Adobo aufmerksam gemacht hat.“ sagte Unanue im Radiointerview am Montag. „Gegen Menschen ihrer eigenen lateinamerikanischen Kultur vorzugehen – sie ist naiv.“

Naiv ist wohl nicht das einzige Wort, das AOC beschreibt. Neben den netten Worten, die er für Trump übrig hatte, gab Unanue noch etwas anderes bekannt: Seine Firma spendete eine Million Dosen Goya-Kichererbsen und eine Million andere Lebensmittelprodukte an amerikanische Lebensmitteltafeln. Er sagte, das Unternehmen wolle Familien helfen, die von der Coronavirus-Pandemie betroffen sind. „Wir sind sehr stolz darauf, dieser Nation, den Lebensmittelbanken, die einige dieser wichtigen Lebensmittel benötigen, etwas zurückzugeben“, sagte er. Aber das war der Politikerin, die sich selbst als sozialistische Demokratin bezeichnet, wohl egal.

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Kommentare ( 34 )

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Spandexpanda
1 Monat her

Beautiful!

Ruhrler
1 Monat her

AOC ist nur eine gehässige Linke, GOYA Food macht was, und hilft übrigens auch (aber nicht nur) den Menschen in Venezuela und Mexiko. Wenn die Linke nur halb so viel Engagement zeigen würde anstatt immer nur zu zerstören:
https://www.goya.com/en/our-company

Gjergj Kastrioti
1 Monat her

Gut, dass man immer häufiger vernimmt, dass die Linken Eigentore schießen – hier in Deutschland Frau Gallina (die mit dem Hummer), das grüne Führungsduo mit seinen fast täglichen Beweisen ihrer Kompetenz auf wirtschaftlichen Gebieten. Das macht ein bisschen Hoffnung für die nächsten Wahlen.

Kassandra
1 Monat her

Das lässt auch hoffen, dass die Klage aus Texas vorm Supremecourt wegen Wahlfälschung in den Swingstaaten , der sich weitere Staaten inzwischen angeschlossen haben, Erfolg haben könnte. Sciencefiles berichtet.

Der Unabhaengige
1 Monat her

Warum muss ich bei dieser Sorte Politikdarsteller ganz spontan denken “ Dumm wie Bohnen“ 😉

Eileen
1 Monat her

Super, dieser Buykott, das einzige Mittel, um den linken Forderungen ins Absurde um verweisen, dennoch frage ich Tichy, warum Ihr Euch nicht der aktuellen Entwicklungen in den USA Aufmerksamkeit zollt, 21 Bundesstaaten haben sich der Klage von Texas angeschlossen, selbst Abgeordnete aus Georgia wenden sich gegen die Wahlunrechtmässigkeiten. Bidens Sohn wird jetzt doch angeklagt ect pp.

Andreas aus E.
1 Monat her
Antworten an  Eileen

Womöglich spart man Kräfte für Greifbares, statt über ungelegte Eier zu fabulieren.
In wenigen Tagen werden wir es wissen, sogar via MSM, alles zuvor ist mangels Einflußmöglichkeit für ein Medium wie TE doch sinnfrei.
Geneigtes Publikum hier dürfte eh wissen, wo es aktuelle „Wasserstandsmeldungen“ zu lesen gibt, etwa bei Sciencefiles.

Imre
1 Monat her

Da ging AOC’s Initiative voll nach hinten los. Im Normalfall sollte dies solchen Aktivisten zu denken geben…, aber bei Ideologen gelten andere Logiken. Der Tiefe Staat und seine Handlanger sind in den USA das Hauptproblem!

alter weisser Mann
1 Monat her

Diese Frau Ocasio-Cortez, deren linke Genossen in Europa sie gern kräftig beklatschen, das ist doch die selbe Person, die schonmal Trump-Anhänger aufschreiben wollte, zwecks späteren „zur Rechenschaft Ziehens“.
Irgendwie passt zu dem Typus doch immer wieder die Beschreibung „Die Freiheit, die Sie meinen, das ist die Willkür für Sie, der Terrorismus für andere. Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag‘ ich dir den Schädel ein.“ v. Bülow, 1903
Aber schön wenn es nach hinten losgeht, zumindest passiert das noch, solange die keine Macht haben.

schwarzseher
1 Monat her
Antworten an  alter weisser Mann

Da hat eine Quotenfrau doch tatsächlich mal etwas Positives bewirkt.

Wolfsohn
1 Monat her
Antworten an  alter weisser Mann

Was wollen Sie? Linke denken und handeln eben link….daher der Name..

Ralf Poehling
1 Monat her

Zitat:“Ein erfolgreicher Hispanic, der Amerika liebt und dann auch noch Trump unterstützt – obwohl der doch eine Mauer nach Mexiko bauen will und Latinos diskriminiert? Passt nicht in AOCs Weltbild.“ Das sieht man es mal wieder: Linke Identitätspolitik ist rassistisch bis zum geht nicht mehr. AOC versucht allen ernstes, alle Hispanics als angeblich „unterdrückte Minderheit“ vor den Karren ihrer politischen Weltanschauung zu spannen. Der gleiche Schmonsens wie bei den Schwarzen und BLM. Da dient die Rasse als Vehikel zur Mobilisierung der jeweiligen ethnischen Gruppen gegen das Kapital, mit der absurden Begründung, dass das das Kapital rassistisch sei und bestimmte ethnische… Mehr

Hieronymus Bosch
1 Monat her

In Amerika fallen wenigstens nicht alle auf das linke Dummgeschwätz herein. Zumindest darin wäre das Land uns ein Vorbild!

Kassandra
1 Monat her
Antworten an  Hieronymus Bosch

Wenn es offen sichtlich ist, dann nicht.
Hinsichtlich der Wahl wird man sehen, ob Gerechtigkeit waltet.