Corona-Update zum 21. April: Die Tracing-App und die Daten

NRW ändert die Zählweise der Coronafälle. In den USA löscht Facebook Aufrufe zu Protesten. Die Kanzlerin prangert "Öffnungsdiskussionsorgien" an. Apps sollen gegen Corona helfen, doch sie haben Potential zum Orwellschen-Albtraum.

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Die Bundesländer melden nun 143.203 Corona-Fälle (Stand 20. April, 20:50). Die Johns Hopkins Universität meldet 146.398 Fälle (Stand 20. April, 21:45).

Was beim Betrachten der Fallzahlen pro Hunderttausend in den Bundesländern auffällt, ist dass die Fallzahlen pro hunderttausend in Nordrhein-Westfalen am Montag gesunken sind, von 165 Fällen/HT auf 161 Fälle/HT. Das liegt aber nicht etwa daran, dass in NRW plötzlich weniger Personen infiziert sind. Nein, es wurde die Art geändert, wie Zahlen gemeldet werden. Bisher war es so, dass auf der Website zwei Zahlen zu gemeldeten Fällen veröffentlicht wurden. Zum einen die dem RKI gemeldeten Zahlen vom „Landeszentrum Gesundheit für Nordrheinwestfalen“ (LG NRW) und zum anderen die Fallzahlen, die dem „Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales“ NRW direkt von den Krisenstäben der einzelnen Kommunen übermittelt wurden. Das Ministerium kommentiert die Zahlen so:„Diese Zahlen konnten jedoch insbesondere wegen der unterschiedlich langen Meldewege voneinander abweichen.“

TE nutzte bisher die höheren Zahlen der Krisenstäbe, denn diese schienen aktueller zu sein. Nun sind diese Zahlen nicht mehr verfügbar, also weicht die Statistik auf die niedrigeren RKI Zahlen aus (die den tatsächlichen Fallzahlen notorisch hinterher hinken).

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Wie es in Zeiten von E-Mail, Telefon und sogar noch Fax zwischen zwei Behörden zu signifikantem Meldeverzug kommt, ist unklar – oder werden im Lande des Laschet die Fallzahlen noch per Pferdekutsche überbracht? Das würde natürlich erklären, wieso die Meldewege unterschiedlich lang sind. In letzterem Fall findet könnte man vielleicht auf ein Telegramm ausweichen, um den Meldeverzug zu verringern. Die Post hat da ganz besonders gute Angebote.

Folgephänomene: Facebook unterdrückt Demonstrations-Aufrufe direkt , Merkel spricht von „Öffnungsdiskussionsorgien“

Es ist erst wenige Tage her, dass TE von den gefährlichen Implikationen der aktiveren Corona-Informations-Steuerung auf sozialen Medien warnte. Auch berichtete TE davon, dass Artikel als Falschnachricht deklariertet werden, aufgrund von nicht-ganz-so-unabhängigen Fakten-Checkern, obwohl es sich dabei eben nicht um Falschnachrichten handelte.

Doch nun löscht Facebook in den USA auch Aufrufe zu Protesten gegen die dortigen Ausgangsbeschränkungen. Es ist ein brandgefährliches Signal, wenn ein privates Unternehmen, aus eigener Initiative auch noch, Aufrufe zu Protest aller Art unterdrückt. Facebooks Rechtfertigung ist, das nur solche Aufrufe zu Protesten gelöscht werden, die in Staaten stattfinden sollen, in denen wegen Kontaktsperren keine öffentlichen Versammlungen erlaubt sind. Doch egal was die Situation ist: dass sich eine Firma anmaßt, Aufrufe zum Protest gegen Regierungsbeschlüsse (egal welche) zu löschen, ist ungeheuerlich.

Laut WELT kritisierte die Bundeskanzlerin in einer Schaltkonferenz des CDU-Präsidiums „Öffnungsdiskussionsorgien“ in einigen Bundesländern. Sie mache sich große Sorgen um die Fortschritte im Kampf gegen Corona, weil sich nicht genug Menschen an die Kontaktverbote halten. Eine Diskussion über Lockerungen sei nicht hilfreich.

Versteht der Autor dieser Zeilen Frau Merkel richtig? Der vormals öffentliche Meinungsstreit darf nur noch monogam und mit dem eigenen Ehepartner, innerhalb der eigenen Wohnung und unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden? Alles andere ist eine gefährliche Verrohung der Sitten und gefährdet die Demokratie grundlegend. Warum sollte sich auch eine Regierung für massive Einschränkungen des öffentlichen Lebens rechtfertigen müssen?

Hintergründe: Die Tracing-App, ein typisch bürokratischer Wahnsinn

Schon seit dem Anfang des Ausbruchs der Corona-Pandemie ist in Deutschland davon die Rede, ob man nicht durch die Nutzung digitaler Werkzeuge die Pandemie in den Griff kriegen kann. In Taiwan zum Beispiel wird mithilfe von Mobilfunk-Daten überwacht, ob Neu-Eingereiste, Corona-Infizierte und Kontaktpersonen von Infizierten ihre zweiwöchige Quarantäne einhalten. Einem Bericht der Neuen Züricher Zeitung nach reicht es aus, sich 50 Meter von seiner Wohnung zu entfernen, oder gar, dass dem Handy der Strom ausgeht, um Anrufe des Gesundheitsamts und einen Polizeieinsatz heraus zu fordern. In Singapur gibt es eine App, die sich großer Beliebtheit erfreut. Sie heißt „Trace Together“, laut ZDF hat schon ein Fünftel der Bevölkerung Singapurs diese App heruntergeladen. Die App verfolgt die Kontakte, die ein App-Nutzer mit anderen App-Nutzern hatte und speichert diese. Wird jemand dann Corona-positiv getestet, werden die Personen mit denen er oder sie Kontakt hatte, benachrichtigt, dass sie Kontakt zu einem Corona-Fall hatten.

Ähnlich funktioniert die „Stopp Corona“ App des Österreichischen Roten Kreuzes. Man lädt sich die App herunter und aktiviert die Bluetooth-Funktion des Handys. Bluetooth ist – vereinfacht gesagt – ein Kommunikationsstandard, mit dem über kurze Distanzen und ohne Nutzung des Mobilfunk-Netzes Daten übertragen werden können. Es wird zum Beispiel verwendet, um sein Smartphone schnurlos mit Lautsprechern zu verbinden.

Kommt man nun in die Nähe einer Person, die ebenfalls die „Stopp Corona“ App nutzt, kommunizieren die Handys über Bluetooth miteinander. Die Handys merken sich den pseudonymisierten Kontakt – man kann also zurückverfolgen mit welchem Handy ein Handy Kontakt hatte, aber nicht wem die Handys gehören. Wird man dann positiv auf Corona getestet, kann man mithilfe der App alle gespeicherten Kontakte anonym darüber informieren, dass man infiziert ist und die Kontaktpersonen sich entsprechend verhalten sollten.

Auch für Deutschland soll eine solche App entwickelt werden, um das Nachverfolgen von Kontakten zu erleichtern. Aber in Berlin kann man nie einfach nur eine Lösung für ein Problem haben, nein, alle Probleme müssen auf „europäischer Ebene” gelöst werden. Daher wird nicht „nur“ eine Tracing App entwickelt, sondern ein neuer Kommunikationsstandart mit aufgebaut.

Das Projekt hat den eher umständlichen Namen „Pan-European Privacy-Preserving Proximity Tracing“ (Pan-Europäisches Privatsphäre-Erhaltende Nähe-Verfolgung) und firmiert deswegen meist unter der Abkürzung „PEPP-PT“. Und der Name ist Programm: 40 Staaten arbeiten mit, auf der Website des Projekts werden 37 „Member“ namentlich ausgewiesen, mehr als 130 Institutionen, Personen und Firmen sind laut Eigenaussage an dem Projekt beteiligt. Das Ziel ist keineswegs eine einfache Tracing App zu entwickeln – die gibt es ja schon – sondern ein Grundgerüst, auf welches Staaten dann ihre eigen App daraufsetzen können: eine Art Fahrgestell also, auf das nur noch eine individualisierte Karosserie geschraubt werden muss. Doch wie es immer so ist: Viele Köche versalzen die Suppe. Es gibt Streitereien unter den Entwicklern. Wenn zwei App-Nutzer Kontakt haben, werden die Informationen des Kontakts dann auf den Handys der betreffenden Personen gespeichert – das erhöht die Datensicherheit und Anonymität – oder werden die Daten auf einem zentralen Rechner gespeichert, wo eine Regierung – oder ein Böswilliger Hacker – sie auslesen kann? Ist der Code der App „Open-Source“ – also für jedermann einsehbar und nachprüfbar? Das würde es externen Prüfern ermöglichen sicherzustellen, dass die App tatsächlich das, und nur das, tut, was sie verspricht.  Das wäre die datenschutzfreundliche Variante. Wählt man den gegensätzlichen Weg, der „Closed Source“ heißt und den Code verbirgt, kann man mögliche Sicherheitslücken – gewollte wie ungewollte – besser verbergen. Open-Source verhindert, dass die App unbemerkt von Hackern und Regierungen gekapert werden kann. Das gefällt nun Regierenden nicht so sehr – denn es verhindert, dass die App unbemerkt von Regierungen manipulieret und beispielsweise ausgespäht werden kann.

Das sind keineswegs irrelevante Scheingefechte, sondern wichtige Fragen, sowohl technisch wie auch ideologisch. Marcel Salathé, Professor an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne verließ laut Internetdienst heise online am vergangenen Freitag zum Beispiel unter Protest das Projekt, weil er fürchtet, dass das PEPP-PT eben nicht mehr Open-Source und dezentral sein wird. Er ist nur einer von vielen. Auch sollen der WELT zufolge Apple und Google unwillig sein, Projekte zu unterstützen, die es Regierungen ermöglichen, Daten ihrer Nutzer zentralisiert zu speichern. Klar ist: Geben Google und Apple hier nach, wird der Druck auf diese Firmen nur noch größer werden, unter dem Vorwand der Terrorismus oder Kriminalitätsbekämpfung ihre Nutzer zu überwachen.

Das Projekt versucht bisher, alle glücklich zu machen – Regierungen sollen zum Beispiel bei der Implementierung der App in ihren jeweiligen Ländern entscheiden können, ob Daten auf einer zentralisierten Datenbank oder auf den individuellen Handys gespeichert werden. Das ist die Art Kompromiss, die am Ende  alle unglücklich zurück lässt. Diese internen Streitereien über die fundamentale Funktionsweise des PEPP-PT sind vermutlich auch der Grund, warum dieses „Fahrgestell“ nicht schon – wie eigentlich geplant – letzte Woche fertiggestellt wurde. Stattdessen soll PEPP-PT bis zum Ende dieses Monats fertig werden. Nach der Veröffentlichung des PEPP-PT muss dann eine App um das Grundgerüst herum programmiert werden, was wiederum Zeit in Anspruch nimmt (wenn auch deutlich weniger). Sollte eine Tracing-App also tatsächlich kommen, kommt sie reichlich spät: Im März wäre sie wirksamer gewesen. Und während hier also noch an der eierlegenden Wollmilchsau programmiert wird, hat einer der Teilnehmer am Projekt schon sein eigenes am Start.

Das Robert Koch-Institut arbeitet zwar an PEPP-PT mit, hat aber auch eine eigene App entwickelt, die „Corona-Datenspende-App“ genannt wird. Aber wie es mit Bundesbehörden so ist, scheitert diese App an sich selbst. Ziel der App ist es, neue Infektionsherde schnell auszumachen. Dies soll allerdings nicht über ein Nachverfolgen von Kontakten Infizierter geschehen. Stattdessen überwacht die App die Gesundheit ihrer Nutzer.

Das funktioniert folgendermaßen: Nach Herunterladen der RKI-App muss der Nutzer seine sozialdemographischen Daten angeben. Das beinhaltet Angaben zu Alter, Gewicht, Größe, Geschlecht und die Postleitzahl des Wohnorts. Mithilfe von sogenannten „wearables“, also Smart-Watches, Fitness-Trackern etc. werden dann Gesundheitsdaten der Nutzer erhoben: Wie viel Sport treibt die Person, wie viel schläft sie? Wie steht es um Blutdruck, Herzschlag und Aktivität oder Stress? Kommt es zu einer plötzlichen Veränderung dieser Daten, liegt es nahe, dass die Person an irgendetwas erkrankt ist.

Da das RKI auch die Postleitzahl der Person kennt, kann auch seine Umgebung beobachtet werden. Kommt es in einer Gegend unter vielen App-Nutzern zu Erkrankungen, deren Symptome einer Corona-Infektion ähneln, liegt es nahe, dass sich dort ein neuer Corona-Infektionsherd befindet. Der Nutzer wird nicht darüber informiert, dass er Symptome zeigt: Er stellt dem RKI seine Daten ohne direkte Gegenleistung zur Verfügung. Doch anhand der Daten kann das RKI dann auf verdächtiges Krankheitsverhalten in spezifischen Regionen reagieren.

Das hört sich alles ganz nett an, hat aber einen Haken: Der Nutzer der App braucht eine Smart-Watch, einen Fitness-Tracker oder ähnliches Gerät und diese Geräte sind bisher noch nicht sehr weit in der Bevölkerung verbreitet – laut Statista nutzten 2019 nur 7,7% der deutschen Bevölkerung wearables und mehr als 50% der Nutzer (in den USA) waren unter 35 Jahre alt. Das RKI feiert einen erfolgreichen Start der App und meldet, das sie bis zum 14. April schon 300.000 Nutzer hat. Doch 300.000 Nutzer (wie viele davon auch aktive Nutzer sind, ist unbekannt) sind eine lächerliche Zahl, will man ein bundesweites Gesundheits-Monitoring aufbauen. Insgesamt besitzen rund 6,3 Millionen Deutsche ein wearable, doch wie viele tragen es auch dauerhaft? Wie viele davon laden sich die App runter? Wie viele besitzen ein warable, tragen es regelmäßig, laden die App herunter und nutzen die App dann auch?

Zu guter Letzt darf man auch nicht vergessen: Mit der „Datenspende”-App des RKI wird Infrastruktur geschaffen, die es Regierungsstellen ermöglicht, die Gesundheit und das Verhalten der Bevölkerung in Echtzeit zu verfolgen. Klar, noch ist die Nutzung der App freiwillig, noch sind die Daten, welche die App dem RKI mitteilt, pseudonymisiert – doch solche Pseudonyme einem Gerät, und damit einem Nutzer, zuzuordnen, ist nicht schwer. Der Chaos Computer Club, ein Verein von Hackern, veröffentlichte ein Gutachten, demzufolge es für Dritte relativ einfach wäre, auf die Daten der Nutzer zuzugreifen – auch auf Klarnamen.

Wollen wir wirklich der Regierung direkten Einblick darauf geben, wie wir schlafen, wie viel Sport wir machen oder wie wir leben? Die Daten-Gier von Internetfirmen wird oft genug kritisiert, aber der Regierung vertrauen wir persönlichste Informationen ohne weiteres an? Denn die gut gemeinte App des RKI kann mit nur einem kleinen bisschen (zu) guten Willen zu einem orwellschen Albtraum werden, besonders weil sich bei der „Datenspende”-App das oben beschriebe „Open-Source Dilemma“ wiederholt. Die App ist nicht Open-Source, sie legt also den Quell-Code der App nicht offen. Damit ist nicht überprüfbar, ob es Sicherheitslücken gibt und Hintertürchen, durch die staatliche Organisationen ihre geheimen Zusatzwünsche einschleusen und ablesen.

Fazit: In immer neuen Pressekonferenzen und Talkshows werden Corona-Apps als Lösung gefeiert. Doch es gibt sie nicht; und ihre Risiken und Nebenwirkungen füllen einen sehr langen Beipackzettel.

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Kommentare ( 116 )

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116 Comments
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Ulrich
5 Monate her

Schon interessant: in Taiwan werden über die Mobilfunkdaten diejenigen kontrolliert, die sich in Quarantäne befinden, also potentielle Virenträger sind. Das ist insofern vernünftig, als dass diese Aufenthaltsbeschränkung zwar ohne Gitter aber mit Kontrolle erfolgt. Anderfalls macht eine Quarantäne keinen Sinn. Bei dem in Deutschland favorisiertem System werden idealerweise alle(!) Kontakte, die oberhalb einer definierten Zeitschranke und innerhalb eines definierten Radius geschehen, gespeichert und sind auf Abruf durch eine Behörde (aktuell Gesundheitsamt bei CORONA-Verdacht, zukünftig vielleicht durch Verfassungsschutz bei einem willkürlich festgelegtem Ereignis) abrufbar. Sind diese Daten lokal auf dem Smartphone gespeichert, ist eine Freigabe nur aufgrund des „guten Willens“ des… Mehr

elly
5 Monate her

„Apps sollen gegen Corona helfen, doch sie haben Potential zum Orwellschen-Albtraum.“ Niemand ist gezwungen ein Smartphone zu haben und niemand ist gezwungen sein Smartphone auch immer bei sich zu haben. Eine Vision: es stehen nicht mehr soviele Menschen mit Smartphones am Ohr im Weg.

Mein Onkel
5 Monate her
Antworten an  elly

Dafür bekommen Sie vielleicht mit der Gates´schen Impfung einen (fast) unsichtbaren Microchip mit eingeimpft, und auch dieses Thema ist erledigt!

Empfohlene Recherche: Microchip 2020

Peter Pascht
5 Monate her

Ohne jeden Zweifel ist der jetzige Zustand des Rechtsstaats verfassungswidrig. Das wissen auch unsere Politiker. Sie rechtfertigen es als Notmaßnahme. (heute Morgen im ÖRR so auch vom gewesenen Innenminister Baum so erklärt) Allerdings wurde diese Notmaßnahme erst notwendig weil allen voran der Gesundheitsminister Spahn, übergeordnet Bundekanzlerin Merkel, eklatant bis straffällig ihre Amtspflichten verletzt haben. Gemäß Grundgesetz und Gesetzen sind die Kranken zu isolieren nicht die Gesunden. Dazu wäre es aber erforderlich gewesen Kontrollmaßnahmen durch RKI und Politik zu entwickeln welche die Kranken aufgezeigt hätten. Stattdessen werden Grundrechte nicht nur beschränkt sondern de facto abgeschafft, verfassungswidrig und gesetzwidrig die Grundrechte von… Mehr

Peter Pascht
5 Monate her

Pathologe Prof. Püschel aus Hamburg hat Personen obduziert die mit der Diagnose Covid verstorben sind. Seine Aussage heute Abend im ÖRR: „Sehr viele sind mit Corona gestorben, aber nicht an Corona“. Das wird auch durch die Statistik der Zahlen belegt. Die täglichen Zuwächse (16.03-20.04)entsprechen einer Normalverteilung (Gaußsche Klocke) zentriert um einen Mittelwert mit zugehöriger Standardabweichung. (kann jeder Mathematiker Nachprüfen). Normalverteilt heißt: = es sind Zufallszahlen Zufallszahlen heißt: = es gibt keine monokausale Ursache für diese Zahlen, also Infektionszahlen und auch nicht für die Todeszahlen, die „eine Ursache“ (egal welche) gibt es nicht für diese Zahlen. Das wird auch durch den… Mehr

Manfred_Hbg
5 Monate her

WO bleibt der Datenschutz!?? Was die – zumindest meiner Meinung nach, gefährliche und somit auch oberdämliche Idee mit der Corona-App und den Bluetooth-Gebrauch betrifft, hier macht sich doch im Grunde jeder Handy-Nutzer angreifbar und ausspähbar weil er dann auch mit eingeschalteten und sichtbaren Bluetooth rumläuft(denn ohne Bluetooth funktioniert diese Corona-App ja nicht). Hat also zB jemand während der Bahn- oder Bus-Fahrt lange Weile, startet er eben mal sein Bluetooth Hack-Tool und versucht mal ein wenig ob er sicht nicht grad mal in ein Handy der Fahrgäste reinhacken kann. Echt „Super“ diese Corona-App. Nun ja, ein jeder natürlich so wie er… Mehr

Peter Pascht
5 Monate her
Antworten an  Manfred_Hbg

Corona-App = Schnapsidee in nüchternem Zustand (oder doch nicht nüchtern?)

Peter Pascht
5 Monate her

Pathologe Prof. Püschel aus Hamburg hat Personen obduziert die mit der Diagnose Covid verstorben sind. Seine Aussage heute Abend im ÖRR:
„Sehr viele sind mit Corona gestorben, aber nicht an Corona“.

Das wird von anderen wiederum verbal relativiert, eher zerredet, ohne Fakten.
Es zeigt sich immer mehr, alle Experten und Politiker, all jene die für uns Maßnahmen treffen, wissen so gut wie nichts Reales, fast alles nur Vermutungen.
Die Einen führen jeweils die Anderen in die Irre. Alles in Allem, Chaos pur.

Peter Pascht
5 Monate her

Dass eine Tracing- App nichts bringt belegt Singapur. Trotz tracing-App gibt es da schon eine 3 Reinfektionswelle. Es ist eine von krudem Unwissen geprägte Illusion, dass so eine App überhaupt nutzen könnte. Bei allen Maßnahmen geht es alles nur noch nach der willkürlichen Phantasie von irgendjemand ohne Beweis oder Beleg für die gemacht Behauptung zu erbringen, nach dem Motto: „finde ich gut“, bzw. „finde ich nicht gut“. Ich lasse mir jede Maßnahme gefallen, wenn dafür der Beweis der Wirkung erbracht ist. Erst heißt es „Maske wirkt nicht“, jetzt heißt es „Maskenpflicht“ trotz nicht erwiesener Wirkung. Willkürlich Maßnahmen ohne Beweis der… Mehr

StefanB
5 Monate her

Auf ARTE läuft gerade „Überwacht – Sieben Milliarden im Visier“.

Mit.Blick auch auf China und seine Totalüberwachung mit dem Orwellschen Namen „Sozialkreditsystem“, das eine Vorlage für den Rest der Welt, insbesondere die neosozialistische EU, sei.

Sehenswert.

bernor
5 Monate her

Zur Datenabweichung in NRW folgende Info/Klarstellung: 1.) Die Krisenstäbe der „Kommunen“ sind die der Kreise und kreisfreien Städte. 2.) Die bisherigen Abweichungen beruhten nicht allein auf Verzögerungen bei der Übermittlung der Zahlen, somdern auch auf jeweils (leicht) unterschiedlichen Kriterien, was an Infizierten und Verstorbenen zu zählen ist. 3.) Hierzu auch die Online-Info der Bezirksregierung Münster vom 20.04.2020: „Zum 20.04.2020 wurde das Meldegeschehen in NRW vereinheitlicht. Es werden nunmehr nur noch Meldungen gem. § 11 Infektionsschutzgesetz berücksichtigt. Aus diesem Grund kommt es zu Abweichungen in den Zahlen der gemeldeten Infektionen und Verstorbenen zu den bisher genannten Zahlen zum Vortag. Aufgrund neuer… Mehr

Peter Pascht
5 Monate her
Antworten an  bernor

Genau dieses multifaktorielle zufällige (chaotische) Zustande kommen der gemeldeten Zahlen geht aus der Statistik der Zahlen hervor (Normalverteilung). Deswegen liefern die Zahlen nicht ein Bild der Epidemie, weil der Einfluss zu vieler anderer Faktoren beim Zustande kommen der Zahlen dominanter sind, Diagnose, Übermittlung Erfassung, Analyse.