„Folge der Wissenschaft“

Zeitgeist beruft sich gern auf „Die Wissenschaft“. Vorsicht ist angebracht, denn der akademische Betrieb lässt sich von Politik vereinnahmen. Immer größer werdende Qualitäts- und Produktivitätsprobleme verschärfen die Krise. Die Folgen für die Gesellschaft sind schwerwiegend, schreibt Alexander Schatten.

Die Wissenschaft umgibt sich mit der Aura steter Beschleunigung, die zu immer neuen Möglichkeiten führt, unsere Welt zu verstehen und zu verändern. Auch für die Herausforderungen der Zukunft setzen wir große Hoffnungen auf Wissenschaftler und wissenschaftliche Strukturen. Aber ist die heutige Forschung diesen Anforderungen gewachsen? „Folge der Wissenschaft“ gilt als Motto vieler Aktivisten – aber welche Wissenschaft meinen die, die dieses Motto wie eine Monstranz vor sich hertragen, genau, und können sie diesen Anspruch einlösen?

Aus der Abschiedsansprache von US-Präsident Dwight D. Eisenhower aus dem Jahr 1961 wird in der politischen Diskussion in diesem Zusammenhang häufig zitiert, weil er bei dieser Gelegenheit nicht nur vor dem „militärisch-industriellen Komplex“ warnte, sondern auch Trends in der Wissenschaft kritisch und weitblickend reflektierte. Der abtretende Präsident machte schon vor 65 Jahren deutlich, dass ökonomische Interessen oder Abhängigkeiten in der Wissenschaft großen Schaden anrichten könnten. Auch ein zweites Problem sah Eisenhower voraus: Wissenschaftliche Eliten könnten politische Prozesse kapern. Sie beschädigten aufgrund der Rückwirkungen auch die Wissenschaft selbst.

In der Tat sind Förderungen heute ideologisiert – ebenso wie Studieninhalte und Auswahlprozesse des Nachwuchses. Dass Dissens und Unabhängigkeit wesentliche Voraussetzungen für wissenschaftlichen Fortschritt sind, wurde von dem damals sehr populären polnisch-britischen Philosophen Jacob Bronowski betont. Auch Karl Popper erwies sich als früher Kritiker der Entwicklungen im wissenschaftlichen Betrieb. Er schrieb sehr weitsichtig im Jahr 1968: „Ich denke, dass die zwei wesentlichen Hindernisse für den Fortschritt in der Wissenschaft sozialer Natur sind: ökonomische und ideologische Hindernisse.“ Er warnte dann vor dem, was er – im Grunde ähnlich wie Eisenhower – „Big Science“, also „große Wissenschaft“, nannte: Zu viel Geld würde zu wenige Ideen jagen, und die explosionsartig zunehmende Zahl an Publikationen würde die seltenen guten in einer Flut des Mittelmaßes oder Unsinns ertränken.

Qualität im Sturzflug

Augenmaß und gesunder Menschenverstand
Wokeness: der polemische Gegenbegriff zur Normalität
Genau dies ist tatsächlich geschehen. Popper hatte aber auch noch einen anderen – sagen wir es etwas flapsig – Frust, gegen den er regelmäßig anschrieb: intellektuelle Überheblichkeit und unangemessene „große Worte“. „Das Verfahren – wo die Argumente fehlen, da ersetze man sie durch den Wortschwall – war erfolgreich.“ Dieser „Wortschwall“ wird heute verwendet, um immer mehr immer irrelevante Artikel zu publizieren oder um bestimmte ideologisch motivierte Ideen mit großen Worten zu verteidigen, selbst wenn sie längst an der Realität gescheitert sind. Denken wir an Energiewende, Wirtschaftskrise, Migrationspolitik: Viele Maßnahmen, die angeblich dem Umweltschutz dienen, lassen sich wortgewandt „wissenschaftlich“ herbeizaubern.

Die Warnungen wurden nicht ernst genommen. Die negativen Folgen werden immer deutlicher und beschädigen den wissenschaftlichen Prozess nachhaltig. Zahlreiche Untersuchungen und Experimente zeigen, dass qualitätssichernde Maßnahmen in der Wissenschaft nicht hinreichend funktionieren und zudem von ideologischen Wunschvorstellungen ausgebremst werden. Alan Sokal hat dies bereits vor 30 Jahren öffentlichkeitswirksam gezeigt. Er sandte einen völlig unsinnigen Wortsalat-Artikel an ein führendes sozialwissenschaftliches Journal, wo er ohne Probleme publiziert wurde.

Systematischer wurde das kürzlich von John Bohannon getestet. Unter Pseudonym sandte er Varianten eines offensichtlich fehlerhaften Artikels an Hunderte Zeitschriften. In den meisten Fällen konnte er keine erkennbare Qualitätssicherung feststellen. Weitere vielfach zitierte und fundamentale Arbeiten stammen von John Ioannidis (Stanford-Universität). Die Titel wissenschaftlicher Studien seien häufig verklausuliert oder vage, stellte er fest, was auf seinen Artikel von 2005 keineswegs zutraf: „Warum die meisten publizierten wissenschaftlichen Erkenntnisse falsch sind“. Die untersuchten Arbeiten seien methodisch so schlecht, dass deren Ergebnisse irrelevant seien und im Grunde nie hätten publiziert oder rezipiert werden dürfen.

Mode beherrscht auch die Forschung

Ganze Forschungsbereiche können modischen Strömungen verfallen, etwa die Hirnforschung, wo über lange Zeit der Einsatz bildgebender Verfahren in der Auswertung meist funktioneller Magnetresonanztomographie geradezu eine Notwendigkeit für Publikationen war. Nun hat sich herausgestellt, dass wesentliche statistische Prinzipien in einem großen Teil dieser Studien ignoriert wurden und viele Arbeiten daher nutzlos sind. Millionen Euro an Forschungsmitteln wurden hier wohl verschwendet, die man ohne Zweifel nutzbringender hätte einsetzen können. Den bisher vielleicht größten Aufruhr lösten umfangreiche Studien des Psychologen Brian Nosek 2015 und 2018 aus. Sein Team untersuchte 100 vermeintlich hochwertige psychologische Studien. Diese sollten gemäß der methodischen Beschreibung wiederholt werden. Kaum 50 Prozent der hochrangigen Arbeiten ließen sich jedoch replizieren.

Hinzu kommt eine immer stärkere Ideologisierung der Wissenschaft. Auch diese ist gut untersucht. Im Jahr 2023 veröffentlichte etwa Kaitlin Kimmel eine Studie, in der 350 Artikel im Fachbereich Ökologie untersucht wurden. Sie fand in vielen Fällen systematische Übertreibungen und selektive Berichterstattung. Auch die (ebenfalls stark politisierte) Klimaforschung bleibt von diesem Problem nicht verschont. Patrick T. Brown, ein kalifornischer Klimaforscher, veröffentlichte 2023 eine wissenschaftliche Arbeit in der hoch angesehenen Zeitschrift „Nature“. Danach beklagte er, dass er nur einen Teil seiner Erkenntnisse in den Artikel aufnehmen konnte, sonst wäre er nicht publiziert worden. Jessica Weinkle, eine US-Professorin, die sich intensiv mit der Frage des Zusammenspiels von Wissenschaft und Politik beschäftigte, bestätigte dies in einer Ansprache vor dem US-Senat: „Die Wissenschaft zum Klimawandel zeigt ein unterschätztes dynamisches System von Interessenkonflikten zwischen Klimaforschern, Interessenverbänden und der Finanzindustrie.“ Diese ideologische Schlagseite wird offensiv vertreten.

So schrieb etwa Marcia McNutt als Chefredakteurin von „Science“, einem der bedeutendsten wissenschaftlichen Magazine weltweit, in einem Editorial über Klimaforschung im Jahr 2015, dass die Zeit der Debatte beendet sei. Sie verglich den Klimawandel mit Dantes „Inferno“ und diskutierte, an welcher Stelle einzelne Sünder in den Ringen der Hölle einzuordnen wären. Nun kann man sich überlegen, welche Wirkung ein solches Editorial auf Wissenschaftler hat, die aus Karrieregründen in diesen Journalen publizieren müssen. In dieser Gemengelage ist es auch nicht mehr verwunderlich, wenn führende Wissenschaftsmagazine Wahlempfehlungen, etwa bei der Entscheidung zwischen Trump und Biden, abgeben. So hieß es in einem Aufmacher von „Nature“: „Wir können nicht tatenlos zusehen, wie die Wissenschaft unterminiert wird. Joe Bidens Vertrauen in Wahrheit, Beweise, Wissenschaft und Demokratie machen ihn zur einzigen Wahl bei den US-Wahlen.“

Fälschungen nehmen zu

Die fossilen Grundlagen unserer Zivilisation
Wer die Welt verändern will, sollte verstehen, wie sie funktioniert
Aber nicht nur ideologisch getriebene Forschung und dramatische Qualitätsprobleme plagen die Wissenschaftspraxis, zudem nehmen harter Betrug und Fälschung (auch befeuert durch KI) bedrohliche Ausmaße an. Dazu zählt die Fälschung von Daten, die Erfindung von Experimenten, die gar nicht stattgefunden haben, oder eine manipulative statistische Darstellung. Hinzu kommen andere als unethisch geltende Praktiken. So gaben in einer großen niederländischen Studie rund die Hälfte der Doktoranden und Professoren zu, regelmäßig wenigstens eine von elf zur Auswahl gestellten fragwürdigen Praktiken anzuwenden. Der schon genannte John Ioannidis schätzte im Gespräch mit dem Autor, dass die oftmals genannte Zahl von einem Prozent Betrug in der Wissenschaft wohl eher bei zehn Prozent liege, Tendenz steigend.

Rasanter Stillstand

Der bekannte britische Physiker David Deutsch deutete in einem Gespräch in seinem Büro auf das Bild der 30 Physiker, die an der Solvay-Konferenz 1913 in Brüssel teilgenommen hatten. Dabei bemerkte er leicht polemisch, dass dies mehr oder weniger die Welt-Physik vor hundert Jahren war. Diese Physiker hätten die wesentlichen Grundlagen der Physik gelegt. Heute hätten wir um Größenordnungen mehr Physiker, aber es herrsche seit 50 Jahren weitgehend Stillstand in fundamentalen Fragen. Jetzt könnte man hoffen, dass wir zwar eine dramatische Qualitätskrise erleben, neben der es dennoch eine blühende Wissenschaftslandschaft gibt, zumal die Zahl an Wissenschaftlern, Publikationen und verwandten Ressourcen seit Langem sehr schnell zunimmt. Viel mehr Menschen mit viel mehr Geld und immer besserer Technik sollten auch entsprechend mehr leisten. Es zeigt sich leider, dass das Gegenteil der Fall ist. Stagnation in der Wissenschaft ist ebenso wie in anderen Bereichen unserer Gesellschaft gang und gäbe.

Die deutsche Physikerin Sabine Hossenfelder fasst dies für die Physik pointiert so zusammen: „… meine Generation war erstaunlich erfolglos […] über mehr als dreißig Jahre waren wir nicht in der Lage, die Fundamente der Physik zu verbessern.“ Das ist im Übrigen nicht Polemik, sondern lässt sich auch quantitativ erfassen.

Die Corona-Protokolle des RKI
Beruhte die Corona-Impfkampagne auf der Vorspiegelung falscher Tatsachen?
Tatsächlich gibt es zahlreiche Untersuchungen, die diese Stagnation für große Teile der Wissenschaft, nicht nur in der Physik, mit Zahlen belegen. Das Schaubild oben verdeutlich dies, denn die vertikalen Achsen sind logarithmisch, das bedeutet, dass die Zahl an Wissenschaftlern exponentiell anwächst (dasselbe trifft zu auf die Zahl an Publikationen), während die Produktivität im gleichen Maß abnimmt. Wir treten also Wasser, mit stetig stark steigenden Aufwänden und Kosten. Eine beispielhaft herausgegriffene, umfangreiche Studie des Stanford-Ökonomen Nicholas Bloom findet genau diesen Zusammenhang. Die Wissenschaftler untersuchen das Verhältnis von Forschungsaufwand im Vergleich zu den erzielten Ergebnissen. Dabei werden in verschiedenen Fachbereichen mikroökonomische Vergleiche der Produktivitätsveränderungen angestellt. Das Ergebnis ist ernüchternd: Alle 13 Jahre halbiert sich die Forschungsproduktivität. Man muss solche Zahlen kritisch reflektieren, aber die Ergebnisse sind so eindeutig, vielfach belegt und so negativ, dass man den Effekt kaum bestreiten kann.

Falsche Anreize

Natürlich wird auch heute noch gute Wissenschaft betrieben, aber es steckt immer mehr Sand im Getriebe, und ganze Forschungsgebiete drohen im Qualitätssumpf zu versinken oder sind bereits verschwunden. Es gibt verschiedene Begründungen für das zunehmende Versagen. Max Perutz, der während der Nazi-Diktatur aus Österreich nach Cambridge (UK) vertriebene und 1962 mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Chemiker, wurde am Ende seines Lebens einmal gefragt, wie es gelungen sei, aus seinem Labor neun Nobelpreisträger hervorzubringen. Perutz’ Anwort spricht für sich: „Keine Politik, keine Komitees, keine Berichte, keine Gutachter, keine Interviews. Nur begabte, hoch motivierte Menschen, ausgewählt von einer kleinen Zahl von Männern mit guter Urteilskraft.“ Der mittlerweile emeritierte österreichische Philosoph Konrad Paul Liessmann formulierte es in seiner seit 2006 in mittlerweile 17. Auflage erschienenen „Theorie der Unbildung“ so: „Forschung [braucht] vor allem eines […]: Zeit und Freiheit“.

Ein wesentlicher Grund für die heutige Dysfunktionalität liegt in der außer Kontrolle geratenen Wissenschaftsbürokratie sowie systemischer Inkompetenz. Was hätten Albert Einstein, Marie Curie, Immanuel Kant oder Werner Heisenberg gesagt, hätte man sie aufgefordert, nach Stundenlisten zu forschen? Ein Zeitalter der Rekonstruktion ist für wesentliche politische Systeme ebenso wie für die Wissenschaft unabdingbar. Das Schlimmste an der Krise aber ist die Tatsache, dass diese weitgehend schulterzuckend zur Kenntnis genommen und zum fragwürdigen Tagesgeschäft übergegangen wird. Nur wenige Disziplinen und Wissenschaftler versuchen das Problem aktiv anzugehen. Ganz mit Goethes Mephisto gesprochen: „So lang der Wirt nur weiter borgt, sind sie vergnügt und unbesorgt“.

So wäre selbst unter normalen Umständen der Aufruf „Folge der Wissenschaft“ fragwürdig – denn die Wissenschaft ist keine Instanz, hat keine Vertreter der Wahrheit, auch wenn so manche Wissenschaftler wie Propheten auftreten. Unter den genannten Rahmenbedingungen wird diese Forderung vollends zur Farce. Der erste Schritt zur Besserung wäre es, Karl Poppers Aufruf zu mehr intellektueller Bescheidenheit zu folgen und das Motto der ersten wissenschaftlichen Gesellschaft der Welt, der 1660 in London gegründeten britischen Royal Society, ernst zu nehmen: „nullius in verba“ – „Verlass dich auf das Wort von niemandem“. Gemeint war damit, dass man auch wissenschaftliche Autoritäten nicht beim Wort nehmen, sondern kritisch hinterfragen sollte.

Alexander Schatten. Hexenmeister oder Zauberlehrling? Die Wissensgesellschaft in der Krise. Seifert Verlag, Hardcover, 352 Seiten, 28,00 €


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Kommentare ( 41 )

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41 Comments
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Michaelis
1 Monat her

Wer wissen will, was ein wesentlicher Grund für den Niedergang der deutschen „Wissenschaftskultur“ ist, der wird z.B. in einem aktuellen GMX-Artikel fündig, Zitat: „Der Berliner Senat will den Frauenanteil beim wissenschaftlichen Personal an den Hochschulen weiter erhöhen. Ein bereits existierendes ‚Programm zur Förderung der Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre‘ wird deshalb bis 2032 fortgesetzt, wie Wissenschaftssenatorin Ina Czyborra (SPD) nach der Senatssitzung mitteilte. Nach ihren Angaben hat sich der Frauenanteil bei Professuren zuletzt schrittweise auf 37 Prozent im Jahr 2024 erhöht. Damit sei Berlin bundesweit Spitze. ‚Aber es bleibt noch viel zu tun, bis Parität in Forschung und… Mehr

Last edited 1 Monat her by Michaelis
Sabine Schoenfelder
1 Monat her
Antworten an  Michaelis

Leute, so wird mit Zwangsmaßnahmen Testosteron aus der ersten Reihe verdrängt. Diese Bevorzugung von Frauen und Gehandicapten erfolgt auch nicht aus Frauenliebe oder Verständnis für Behinderte. NEIN.
Sie schafft s p o n t a n Platz für neuen ideologischen EIFER. So werden nur ganz bestimmte Frauen platziert und die Männer ziehen nach….denn sie stehen enorm unter Druck. Weiß, toxisch und blockieren Stellen…..auch die Qualifikation ist mittlerweile zweitrangig. Was im Lebenslauf fehlt wird hochge“bockt“ und „promobeckt“….haha… no problem….eine neue Vita ist wie ein neues Leben,..🎶

Peter Pascht
1 Monat her

Es wissen immer die am besten über „die Wissenschaft“ Bescheid die eine höhere Schulausbildung Institution noch nie von innen gesehen haben und wenn dann nur im vorbeigehen. Es ist sehr wohl bekannt, dass Einstein regelmäßig die Mathematik Vorlessungen schwänzte und für die Examen sich die Vorlesung Notizen seines Freundes Marcel Gossman ausgeliehen hat, welcher den Tensorenkalkül von Einsteins(sic) ART geschrieben hat, welchen Einstein sich dann „ausgeborgt“ hat. – also seine Theorie ein Plagiat ist und er also ein Schwindler war Einstein und seine pseudowissenschaftliche ART = Schwindel !!! „Epizykel“ des 20. Jhd. sind der stärkste Beweis dafür, dass das Etikett… Mehr

Sabine Schoenfelder
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Schauens, Peter Pascht, gerade darin liegt Ihr Denkfehler. Sie klettern an mathematischen Vorgaben anderer entlang, und gerade so verengen Sie das eigene Gehirn für Innovationen.  Neue Theorien entfalten sich nicht automatisch auf bereits errungenem Wissen ! Sie entspringen grenzenlos freiem Denken.  Einstein erkannte Dinge, die wir uns gemeinhin noch nicht einmal vorstellen können. Das Zwillingsparadoxon ! Was wir wissen, über uns, unsere Entwicklung, den Kosmos, die Entstehung des Daseins und unser Bewußtsein ist so minimal, daß wir uns eigentlich schämen müßten. Sie werden nicht schlauer, wenn sie epigonal  Dinge bewundern, die Ihnen persönlich schwierig und bewundernswert erscheinen.  Zunächst gab das Michelson-Morley-Experiment… Mehr

Sabine Schoenfelder
1 Monat her

Einsteins Erkenntnisse, seine theoretischen Überlegungen, sind genial. Bis heute. Seine spezielle Relativitätstheorie ist unübertroffen. Raum und Zeit sind variabel. Masse und Energie multipliziert mit der ( konstanten) Lichtgeschwindigkeit im Quadrat, sind die 2 Seiten EINER Medaille. Die vollständige Umwandlung von Masse führte zur Atombombe,  was nicht im Sinne Einsteins war. Allein die Tatsache, daß die Auswirkung einer Kraft, die Beschleunigung, die Masse z.Bsp. eines Balls verändert, er schwerer wird, – u n v o r s t e l l b a r. Dessen nicht genug. Mit der allgemeinen Relativitätstheorie wurde die Kosmologie geboren. Einstein toppte den großen Newton ! Schwerkraft… Mehr

Peter Pascht
1 Monat her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Auch wenn sie ihren Stuß noch hundert mal wiederholen wird er nicht besser. Er belegt einwandfrei dass sie unbeleckt von Mathematik und Physik sind.
„Seine spezielle Relativitätstheorie ist unübertroffen“ – Banausen Blödsinn. Die SRT stamm nicht von Einstein. – sondern von H.A. Lorentz.
Gehen sie erst einmal in die Schule leren sie das und bis dahin Schweigen sie in demut.

Peter Pascht
1 Monat her

Jahrhunderte lang drehte sich die Sonne um die Erde.
Findige Wissenschaftler haben sogar „Epizykel“ Theorien entwickelt mit denen sie Mond- und Sonnenfinsternisse auf die Minute genau vorhersagen konnten – als Beweis !!!
Und Trotzdem haben sie sich geirrt !!! –
weil sie jene welche die Wahrheit sagten auf dem Scheiterhaufen verbrannt haben – Giordano Bruno.
So geht das heute mit dem „Klimawandel“ auch – wer nicht blindlings glaubt wird an den Pranger gestellt und auf dem Scheiterhaufen der „politischen Hegemonie“ verbrannt.

Sabine Schoenfelder
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Sie können das EINE nicht mit dem ANDEREN vergleichen. Ptolemäus vertrat zu seiner Zeit ein geozentrisches Weltbild und versuchte qua Epizykel und Deferenten seinen STAND DER FORSCHUNG zu erklären. Sehr löchrig und bemüht. Die Klimageschichte ist eine bewußt konzipierte Lüge zur Luftsteuerakquise. Dieses geozentrische Weltbild hielt sich so viele Jahrhunderte, weil es den Kirchenvätern einfach reinlief….war bequem und machtkonsolidierend. Tatsächlich war die Forschung weiter. Im 16. Jahrhundert trat Kopernikus auf den Plan…das heliozentrische System….
Forschung ist kein Status Quo…aber Einstein ist immer noch aktuell.

Peter Pascht
1 Monat her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Doch das kann man vergleichen weil es genau der gleiche Typus ist. Wenn sie keine fachliche Ahnung haben warum schweigen sie nicht? Einstein war ein Hochstapler. – das ist dokumentarisch bewiesen. Das sage nicht ich sondern Männer von wissenschaftlichem Format, David Hilbert, prof. Herman Wyel, Prof. Richard Feymann und vile andere. Hier eine akademisch fachlich qualifizierte Antwort an sie, damit sie demütig schweigen: Wer Vektoranalysis und Satz von d’Alembert 1743 beherrscht, braucht keinen Einstein, um zu verstehen, warum ein Apfel fällt. Einstein verstand nichts von hoher Mathematik und hoher Physik. Die Beweise hat er selber geliefert: Dass Albert Einstein das… Mehr

Sabine Schoenfelder
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Das d’Alembertsche Prinzip erklärt die Bewegung gekoppelter Körper. Mechanik. Aber was hat das mit Einstein und der Raumkrümmung zu tun ? Hebt dieses Prinzip die Schwerkraft auf ? Sicher nicht.  Unter „Experten“ ist nicht einmal die Frage geklärt, ob dieses Prinzip schon implizit in der Newtonschen Mechanik enthalten ist, oder ob es ein neues Naturgesetz darstellt. Einstein hat nie bestritten, daß er mit den mathematischen Formulierungen seiner Gedankenwelt gewisse Schwierigkeiten hatte. Ihre Textstellen belegen nur seine Offenheit.  Zum Schluß möchte ich Ihnen noch einen Satz von Einstein ans Herz legen :  „“If you can’t explain it to a six‑year‑old, you… Mehr

Joe X
1 Monat her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Einstein war sicherlich kein Hochstapler, aber er lehnte z.B. die Existenz von Schwarzen Löchern ab. Interessanterweise wies er viele Erkenntnisse der Quantenmechanik mit philosophisch-religiösen Argumenten zurück („Der Alte würfelt nicht.“) Selbst Einstein, der in der Physik einen Paradigmenwechsel gegen Widerstände herbeigeführt hatte, hielt stur an seinen Vorstellungen fest, als ein neues Paradigma aufkam.
Ein Grund mehr, dem „Folge der Wissenschaft“ skeptisch gegenüber zu stehen, wenn man selbst einem Einstein nicht in allem trauen kann.

Sabine Schoenfelder
1 Monat her
Antworten an  Joe X

Ich wiederhole :“Einstein mutmaßte einen statischen Kosmos, aber seine eigenen Berechnungen prognostizierten, daß das Universum irgendwann unter der  eigenen Schwerkraft kollabieren würde. Er erdachte eine „kosmologische Konstante“. DIE ANTISCHWERKRAFT. Sie sollte die Ursache eines expandierenden Universums sein.  Später nannte er sie seine „größte Eselei“. Dennoch. Löcher in der Raumzeit, verursacht durch den Druck der Schwerkraft, lassen sich nur mit Einstein erklären. Die Schwerkraft preßt Sterne ab einer bestimmten Masse auf wenige Kilometer zusammen, daß selbst Licht darin verschwindet. Seine „größte Eselei“ ist wieder en vogue.  Joe X, Einstein traute oft seinen eigenen Überlegungen nicht, die sich im Nachhinein als durchaus real… Mehr

Peter Pascht
1 Monat her

„Die Wissenschaft“ ist genau so ein Dreckbetrieb wie „die Politik“. Wirkliche Wissenschaft zählt da nicht mehr, sondern PR-Propaganda als Wissenschaft. „die Wissenchaft“ Produziert ihre „Epizyklen“ Theorien wie schon im Mittellater. Es werden da Dogmen produziert die eher schon an Religion erinnern. Neues Wissen wird zensiert, unterdrückt und ausgegrenzt. Exkommunizieren statt Kommunizieren !!! „Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.“  Prof. Max Planck:“ Wissenschaftliche Selbstbiographie“,  J.… Mehr

Joe X
1 Monat her

Der im Text mehrfach genannte Karl Popper hatte ein idealisiertes Bild vom Wissenschaftler, der seine Theorien immer selbst hinterfragt. Sein US-Kollege Thomas Kuhn kam bei der Betrachtung wissenschaftlichen Fortschritts zu einem anderen Schluss. Nach Kuhn erfolgt wissenschaftlicher Fortschritt in Wellen. Während der „Normalphase“ folgt die Forschung dem gängigen Paradigma. Wenn dessen Schwächen zu deutlich werden, kommt es zum Paradigmenwechsel. Der kann sich aber nur zusammen mit einem Generationenwechsel durchsetzen, weil die Anhänger des alten Paradigmas dies stur verteidigen. Kuhn belegte seine Theorie mit Beispielen von der Kopernikanischen Wende bis zur Entstehung der Quantentheorie. Jeder darf nun selbst darüber nachdenken, was… Mehr

Sabine Schoenfelder
1 Monat her
Antworten an  Joe X

Unabhängige Wissenschaft und vor allem Fortschritt sind m.E. eine Melange aus Glück und gesellschaftspolitischem Zeitgeist. Man benötigt freie Denker und intelligente Förderer.
Die größten naturwissenschaftlichen Erkenntnisschübe gab es immer an den Orten, an welchen sich Wissenschaftler versammeln mußten, per Auswanderung, weil politische, faschistoide Systeme keinesfalls mit neuen Theorien belästigt werden wollten….denke da an unser finsteres Mittelalter und unsere dunkle Jetzt- Zeit.😉

Haba Orwell
1 Monat her

> Sie verglich den Klimawandel mit Dantes „Inferno“ und diskutierte, an welcher Stelle einzelne Sünder in den Ringen der Hölle einzuordnen wären.

Ich habe zwei Ing.-Diplome gemacht – derartige Art der „Argumentation“ wäre uns damals nicht im Traum eingefallen. OK, war auch vor Jahrzehnten, in einer anderen Welt. Demnächst kommt Hüpfen als „Beweis“? Glücklicherweise beschränkt es sich wohl nur auf die westliche Welt – wie war das noch mal, diese mit „Rationalität“?

Gerro Medicus
1 Monat her

Man kann der Wissenschaft nicht folgen, denn sie ist ein Prozess, der eine bestimmte Denkweise voraussetzt. Jedes Ergebnis, das wissenschaftliche Forschung erzielt, ist nicht endgültig, sondern hat als Verfallsdatum stets die Falsifikation durch EIN EINZIGES Gegenbeispiel. Dann wird das vorherige Ergebnis entweder verworfen oder die Theorie so erweitert, das sich das Gegenbeispiel widerspruchsfrei in die erweiterte Theorie einfügt.
Ergebnisse, die nicht mehr in Frage gestellt werden dürfen, sind NICHT WISSENSCHAFTLICH, sondern rein politischer Natur!
Folgen Sie also bitte nicht der POLITIK! Sie ist die Wurzel allen Übels!

Last edited 1 Monat her by Gerro Medicus
Peter Pascht
1 Monat her
Antworten an  Gerro Medicus

Was sie über Wissenschaft schildern ist naive Laienansicht – sh. oben mein Planck Zitat. jemand der im Wissenchaftbetrieb tätig war.

Michael M.
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Ein Hausmeister an der Uni ist auch im Wissenschaftsbetrieb tätig, insofern 🥱🥱🥱.

Sabine Schoenfelder
1 Monat her
Antworten an  Gerro Medicus

Exakt.

Sabine Schoenfelder
1 Monat her

Ein wahres Wort. Es ist ein Merkmal autokrater Strukturen, Wissenschaft und Bildung zu behindern, zu instrumentalisieren, zu verfälschen oder schlicht zu canceln. Galileo unter Hausarrest oder „Hundert ( ahnungslose) Autoren gegen Einstein“ demonstrieren menschlichen Kleingeist, unbegründete Überheblichkeit, und vor allem jegliche Ablehnung gegen Veränderungen, die zum Verlust eigener Bedeutung führen könnten..  Nebenbei fließen Gelder immer nur in Richtung staatlicher „Narrativförderung“. Harry Lesch und Hirschhausen dienen als pseudowissenschaftliche Kaufmäuler der CO2-Wirtschaft und der Impf- GAVI, was ihnen telegene Präsenz, Bedeutungshoheit und Geld einbringt. Ein guter Deal für alle. Was wir dafür bekommen, nennt Prof. Dr. Krötz treffend Bullshit – Science. Ein… Mehr

Raul Gutmann
1 Monat her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Chapeau! DAS ist ja ein toller Kommentar. Und dann noch von einer Frau! Da kommt fast so etwas wie Optimismus auf, der Untergang dieser Gesellschaft sei doch nicht zwangsläufig.

Peter Pascht
1 Monat her
Antworten an  Raul Gutmann

Ja ein toller Kommentar Frauen-toll. Zu allem Besserwisserei und von nichts keine Ahnung.

Sabine Schoenfelder
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

…..“von nichts keine Ahnung“…….danke.

Sabine Schoenfelder
1 Monat her
Antworten an  Raul Gutmann

😘

Peter Pascht
1 Monat her
Antworten an  Sabine Schoenfelder

Die Wissenschaft selber behindert neues Wissen. sh. oben mein Planck Zitat.
Einstein war der größte Schwindler der Wissenschaft Geschichte – was man wissenschaftlich beweisen kann – aber unterdrückt wird – das ist keine Meinung von mir sondern ich weiß fachlich wovon ich spreche.
Haben sie Ahnung von der Materie weil sie die Autoren als ahnungslos beschimpfen? – nein mit Sicherheit sie haben keine Ahnung. – Sie demonstrieren krasses Unwissen aber erlauben sich ihre Meinung abzugeben.
„I never tilt’t, what Einstein thought about General Relativity“, (Prof. Richard Feynmann / Caltech)

Last edited 1 Monat her by Peter Pascht
Michael M.
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Die personifizierte Überheblichkeit/Arroganz hat sich mal wieder dazu herabgelassen dem ach so niederen Volk seine Weisheit darzulegen oder wie?!
Noch arroganter/überheblicher geht’s nun
wirklich nicht mehr ‼️

Last edited 1 Monat her by Michael M.
Sabine Schoenfelder
1 Monat her
Antworten an  Peter Pascht

Mit dieser Aussage blamieren Sie sich selbst. Einsteins Erkenntnisse, seine theoretischen Überlegungen, sind genial. Bis heute. Seine spezielle Relativitätstheorie ist unübertroffen. Raum und Zeit sind variabel. Masse und Energie multipliziert mit der ( konstanten) Lichtgeschwindigkeit im Quadrat, sind die 2 Seiten EINER Medaille. Die vollständige Umwandlung von Masse führte zur Atombombe, was nicht im Sinne Einsteins war. Allein die Tatsache, daß die Auswirkung einer Kraft, die Beschleunigung, die Masse z.Bsp. eines Balls verändert, 👉 er schwerer wird, – u n v o r s t e l l b a r. Dessen nicht genug. Mit der allgemeinen Relativitätstheorie wurde die Kosmologie… Mehr

Benedictuszweifel
1 Monat her

Ich glaube, es war auch Popper, der gesagt hat: „Der aktuelle Stand der Wissenschaft ist eine Lüge zwischen zwei anderen.“