Deutschland ist zu einem toxischen Investitionsstandort mit ideologischer Kriegsführung geworden. Der Exodus der deutschen Automobilhersteller ist real. Er ist so real, dass man sich die Frage stellen muss: Wann zieht selbst Volkswagen die Notbremse und macht Nägel mit Köpfen?
IMAGO / Sven Simon
Auf 110 Milliarden Euro wurde der Verteidigungsetat der Bundesrepublik allein in diesem Jahr expandiert. Bis 2030 soll er bei 165 Milliarden Euro angekommen sein – ein gigantischer Fördermittelstrom sucht sich seinen Weg in die Werkshallen. Eine neue Subventionsebene wurde geschaffen, zu einem nicht unerheblichen Teil schuldenfinanziert, gestützt durch immer höhere Abgaben für die Mittelschicht. Aus der Perspektive der erodierenden und in die Abwanderung gedrängten deutschen Industrie ergeben sich in vielen Fällen Möglichkeiten, sich in diesen Subventionsstrom zu legen und abzugreifen, was noch möglich ist.
Volkswagen zeigt die typischen Symptome eines managergeführten Unternehmens. Es zählen Funktionärsgeist und politisches Networking – tatsächliche unternehmerische Begabung ist ganz einfach nicht gefragt. Die Ergebnisse zeigen sich auf dem Weltmarkt, wo Volkswagen überall an die Wand gespielt wird.
Was bleibt also zu tun, wenn die Messe im Grunde bereits gelesen ist?
Seit Februar 2026 prüft die Geschäftsleitung entsprechende Kooperationen mit Unternehmen der Verteidigungsbranche. Rafael Advanced Defence Systems steht hierbei im Raum, genauso wie die mögliche Produktion von Komponenten für das Luftabwehrsystem Iron Dome.
Trägerfahrzeuge, Abschussvorrichtungen und Generatoren könnten in Osnabrück entstehen. An die Produktion der Waffensysteme selbst wagt man sich nicht heran – noch nicht. Dazu fehlen schlicht die Kompetenzen.
Darin dürfte auch der Grund liegen, weshalb das Rüstungsunternehmen Rheinmetall von einer Übernahme des Osnabrücker Werkes Abstand genommen hat. Offenbar ist es doch erheblich komplizierter, zivile Produktion auf Rüstungsgüter umzustellen, als die Zentralplaner in Berlin sich das so vorstellen.
Auch in Wolfsburg dürfte man sicher sein: Deutsche Rüstungsproduktion wird auf lange Sicht lediglich einen unbedeutenden Teil der zivilen Industrie ersetzen können. Die hohen Energiekosten am Standort, der Brain Drain von Ingenieuren und gut ausgebildeten Fachkräften, die das Land fluchtartig verlassen, beschleunigen die Deindustrialisierung auf fatale Weise.
Seit 2019 hat die Automobilindustrie über 100.000 Jobs abgebaut, in den kommenden acht Jahren sollen 125.000 weitere verschwinden, so der Branchenverband VDA. Ist diese Prognose nicht am Ende eine rosarote Zeichnung der Realität? Allein bei Volkswagen sollen konzernweit bis zum Jahr 2030 50.000 Jobs abgebaut werden.
Man sollte sich nichts vormachen: Der Aderlass wird also wesentlich größer ausfallen, da der Strukturbruch sichtbar wird, die Politik aber an ihrem Kurs festhält: Fossile Brennstoffe werden fiskalpolitisch immer weiter verteuert, die grüne Transformation dreht die Armutsspirale immer schneller. Für Global Player wie deutsche Automobilkonzerne wird der Standort zur Last.
Volkswagen wird Deutschland nicht aus Überzeugung verlassen, sondern aus schierer politisch erzeugter Not. Ein Land, das wissentlich und mit übersprudelnder ideologischer Naivität sein industrielles Fundament in Trümmern legt, ist kein seriöser Wirtschaftsstandort mehr. Es wird zum abschreckenden Beispiel für die aufstrebenden Ökonomien dieser Welt. Anders gesagt: Von Merz lernen heißt verlieren lernen.
Friedrich Merz und sein Vizekanzler Lars Klingbeil können es nicht wissen, aber es sind jene Gesellschaften, die dezentralen Marktprozessen, ihren Unternehmern und kompetenten Belegschaften die Verantwortung für das Wirtschaftsgeschehen anvertrauen, die das Rennen machen werden. In Südamerika wählen sie derzeit den Weg zur Marktwirtschaft und einem belebend-erfrischenden Konservatismus. Und genau dorthin wird es auch Volkswagen ziehen.





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BASF hat sich rechtzeitig fit für den Weltmarkt gemacht.
Ein großartiges Unternehmen, dass die Aktivitäten
in Deutschland abwickeln kann, ohne vor die Hunde zu gehen.
VW ist so n i c h t aufgestellt.
Es ist Wunschdenken, dass die als eigenständiges Unternehmen zukunftsfähig sind und weiter existieren können. Als eigenständiges Unternehmen sind sie dem Untergang geweiht.
Die Erwartung „VW regiert den Rest der Welt, nur muss es Deutschland verlassen“ ist ein Szenario für Blender. VW wird maximal noch die verlängerte Werkbank für die Chinesen sein, sonst nichts.
Die haben technisch und wirtschaftlich keine Zukunft mehr.
Back to the roots: Volkswagen hat schließlich mit dem Kübelwagen und dem Schwimm-Kübel angefangen.
War der Kübelwagen auch schon so unverschämt teuer?
Das Wahlvolk muss es sich immer wieder klar machen: Es sind die Parteien, die seit Jahrzehnten Regierungen stellen und diese Verhältnisse durch ihre Politik bewußt und gewollt herbeigeführt haben. „In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, dann kann man davon ausgehen, dass es genau so geplant war“.
Militärgüterproduktion….hier könnten wir eine neue industrie aufbauen denn mit waffen lässt sich sehr viel verdienen siehe USA China Russland.
Da diese Produkte sämtlichst aus unseren Steuergeldern bezahlt werden, selbst wenn sie ins Ausland verkauft werden, ist das lediglich eine Umverteilung von unten nach oben und von vielen an wenige. Staatswirtschaft hat bisher immer nur zu Verarmung und Verelendung geführt.
„Auch in Wolfsburg dürfte man sicher sein: Deutsche Rüstungsproduktion wird auf lange Sicht lediglich einen unbedeutenden Teil der zivilen Industrie ersetzen können.“ Ich fürchte, es ist viel schlimmer. Die permanenten Provokationen Russlands durch die EU-Staaten, die Produktion ukrainischer (!) Drohnen auf deutschem Gebiet, das Liefern der Zieldaten, das Liefern der Raketen, das Abshießen von Drohnen von EU-Gebiet aus, etc. pp … all das werden sich die Russen nicht mehr lange bieten lassen. Der Druck auf Putin steigt, endlich dem Westen die Grenzen aufzuzeigen. Die Frage ist also nicht ob das kommt, sondern nur wann. Und das sage nicht ich, sondern… Mehr
Die Verräter die das ganze Konstrukt ist hat 3 Zutaten:
Da gibt es noch kleinere Dinge Dinge. Alles das ist geplant und ausgeführt durch eine Marionette oder einen Verrätter. In beiden Fällen ist ein Strafgericht notwendig um das Problem zu bewerten und evtl bestrafen.
„Auch der ehemalige deutsche Automobilriese Volkswagen trägt sich mit dem Gedanken, in den kommenden 12 bis 18 Monaten erstmals einen Fuß in die Militärgüterproduktion zu setzen. “
Erstmals? Geschichts- und Volkswirtschaftskentnisse liegen offenbar auf vergleichbarem Niveau.
Der sogenannte europäische Binnenmarkt ist mit ca.500 Mio Teilnehmern übrigens ähnlich gross wie der US-amerikanische.
Und die Treiber des amerikanischen Wachstums sind neben deutlich niedrigeren Energiekosten auch nicht etwa Deregulierung und Gedöns, sondern vor allem Protektionismus und massive Neuverschuldung.
Ich habe Fotos gesehen aus der Zeit des Nationalsozialismus von Wehrmachtsausstellungen. Da turnen Kinder auf Panzern herum, die Eltern stehen daneben. Ich frage mich immer, was sich die Eltern da gedacht haben. Heute sind wir in einer ähnlichen Situation. Rüstungsgüter werden produziert, und niemand frägt wofür.
Wieso? Da war die Gesellschaft auf Kriegsfähigkeit eingestellt. Und dann sieht das eben so aus. Von sowas träumt der Pistorius. Wenn den keiner aufhält, dann sind diese Fotos ein Blick in die nahe Zukunft.
Eine Flucht wird nur tröpfchenweise erfolgen. Denn: Es ist ein Staatskonzern. M.a.W.: It’s the plan, stupid!
Niedersachsen, 20% Aktienanteil, hat Sperrminorität. Die werden/würden sich mit Händen und Füßen wehren. Diese Blamage können sie nicht dulden, egal was es kostet!
Wenn der Steuerzahler nicht mehr rasiert werden kann und somit die Staatsknete ausbleibt, hat das rotgrüne Faschistenzeug gar keine andere Wahl als klein beizugeben.
naja…die Vertreterin von Niedersachsen ist doch so weit ich weiß eine grüne Öko-Sozialistin…..die könnte die Gelegenheit beim Schopf ergreifen und VW die Vollmacht geben abzuhauen….das wäre doch die Deindustrialisierung von der die Grünen Nachts träumen.
Wenn die Erträge aus den 20% davon abhängen, dann ist das Land Niedersachsen skrupellos. Irgendwo muss das Geld herkommen.