Jenseits von Merz´ Rüstungswunder: Endzeitstimmung in der Industrie

Die Bundesregierung freut sich über ein Konjunkturstrohfeuer mit Mini-Wachstum – eine mit hohen Schulden erkaufte, flüchtige Schlagzeile für den Wirtschaftsteil der Zeitungen. In der Realwirtschaft gehen derweil die Lichter aus; ganze Regionen befinden sich im Prozess kollabierender Wertschöpfung.

IMAGO / Roland Hartig

Totenstille in der deutschen Wirtschaft. Kaum ein Lüftchen scheint die Oberfläche des still ruhenden Sees zu kräuseln. Die anhaltenden Horrornachrichten aus den Betrieben scheinen in der Öffentlichkeit nicht mehr zu verfangen. Ist es der Politik gelungen, die Deindustrialisierung des Landes zum notwendigen Kollateralschaden umzudeuten? Wanderte die Märchenerzählung von der grünen Transformation letztendlich in das Unterbewusstsein der Bevölkerung?

Oder erleben wir die Ruhe vor dem Sturm?

Die Jubelmeldungen der staatsaffinen Medien über das Comeback der deutschen Wirtschaft jedenfalls erscheinen angesichts des Ausverkaufs der Industrie grotesk. Artifizielle Staatsnachfrage schafft keine Werte. Ganz im Gegenteil: Sie zerstört produktive Bereiche der Wirtschaft durch massive Interventionen.

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Von dem Gedanken, der Staat könne mit seinem Schuldenprogramm Wohlstand erzeugen und das grüne Desaster abwenden, sollten sich auch die Freunde des klassischen Etatismus schnell verabschieden. Das große Schuldenexperiment der Regierung von Friedrich Merz verläuft sich bereits im ökonomischen Vakuum, die Effekte sind kaum messbar, der Schaden dieser Politik exponentiell.

Mit dem Sondervermögen und den Bereichsausnahmen ergießen sich 60 zusätzliche Milliarden Euro weiterer Schulden über die deutsche Wirtschaft. Das entspricht rund 1,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts – Staatsnachfrage, die dem Rüstungssektor hilft und die trockenlaufenden Kanäle der grünen Kunstökonomie flutet. Wohlstand wird so mit System zerstört.

Wie es unter der Oberfläche dieser politischen Camouflage tatsächlich aussieht, lässt sich in den hart getroffenen Industrieregionen Deutschlands am besten studieren. Blicken wir nach Baden-Württemberg, wo in wenigen Tagen die ersten Landtagswahlen 2026 stattfinden werden.

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Gerlingen-Schillerhöhe bei Stuttgart. Hier findet sich der Firmensitz der Robert Bosch GmbH, einer der größten global operierenden Automobilzulieferer der Welt, Aushängeschild der deutschen Wirtschaft, ein Markenname „Made in Germany“, der Wirtschaftsgeschichte geschrieben hat. Die Firma steckt mitten im Herzen des Zyklons, der über die deutsche Automobilindustrie hereingebrochen ist. Bis 2030 streicht die Firma 22.000 Jobs, zum größten Teil in Deutschland. Werke in Bretten, Leinfelden, Waiblingen machen dicht. Frisch platzierte Anleihen im Volumen von 4,5 Milliarden Euro werden zum Teil der Finanzierung anstehender Sozialpläne dienen – ein unbeschreibliches Fanal des Niedergangs: Ein Unternehmen verschuldet sich am Kapitalmarkt, um die eigene Schrumpfkur zu finanzieren. Über vier Milliarden Euro wird Bosch für Abfindungen ausgeben. Klar, dass ein nicht unerheblicher Teil der Anleihenemissionen zur Finanzierung des Stellenabbaus herangezogen werden muss.

Bosch wird so zum Menetekel eines Landes, das seinen industriellen Rückbau organisiert – ein Sinnbild für die ideologisch-mentale Verirrung, für den verinnerlichten Degrowth, der darauf vorbereitet, den Verzicht zum gesellschaftlichen Imperativ zu erklären.

Man kann es auch so sehen: Bosch entlastet temporär und marginal den Wohlfahrtsstaat, der sowieso für die betroffenen Arbeitnehmer aufkommen wird, da im deutschen Automobilbau keine Jobs mehr entstehen werden, solange der Green Deal wie ein Damoklesschwert über der Wirtschaft pendelt.

Wie hart eine sektorale Krise eine Region treffen kann, lässt sich in der Landeshauptstadt Stuttgart am besten studieren. Hier sind die Einnahmen aus der Gewerbesteuer regelrecht kollabiert: Nach einem Rekord von rund 1,6 Milliarden Euro im Jahr 2023, standen 2025 noch etwa 850 Millionen Euro zur Verfügung – ein Rückgang von fast 50 Prozent gegenüber dem Rekordjahr.

Die Stadtkämmerer der betroffenen Regionen, die sich peu à peu zu einer Art deutschem Rust Belt entwickeln werden, stehen nun vor der Aufgabe, einerseits in Berlin oder in der jeweiligen Landeshauptstadt um Ergänzungsmittel vorstellig zu werden, oder entsprechend die öffentliche Daseinsvorsorge an die realen wirtschaftlichen Gegebenheiten anzupassen.

Ideologischer Größenwahn
Grüne Traumfabrik zerfällt in Trümmer
Deutschland ist kein reiches Land mehr, wie es die Statistik insinuiert. Dass der Staat dazu übergegangen ist, mit Schuldenprogrammen soziale Probleme zu übertünchen, ist tragisch, doch folgt es der Logik der deutschen Wohlfahrtssystematik. Über Jahrzehnte wurden die Menschen mithilfe von Programmen wie dem Kurzarbeitergeld politisch entmündigt; sie wurden konditioniert, die Probleme des Landes nicht mehr in ihrer Tiefe wahrzunehmen. Konjunkturdellen lassen sich so nicht mehr von strukturellen Schwierigkeiten unterscheiden. Man vertraut der Allwissenheit des staatlichen Zentralplaners, freut sich über bezahlte Freizeit und nähert sich mit Partystimmung dem ökonomischen Abgrund.

Ein Wachstum von 0,2 Prozent für das vergangene Jahr meldeten die statistischen Ämter. In diesem Jahr soll es zwischen 0,6 und einem Prozent ausfallen – und das bei einer Netto-Neuverschuldung von über fünf Prozent, wenn man das Sondervermögen mit einkalkuliert. Ein teuer erkaufter statistischer Effekt, flüchtige Wahlkampfmunition für den Bundeskanzler. Die Realwirtschaft indes verharrt in der Kontraktionsphase.

Privatwirtschaftliche Investitionen werden zurückgehalten. Während bei Rheinmetall und Co. die Sektkorken knallen, schließt der Mittelstand seine Pforten. Das ist die Wahrheit, das ist die Realität am Standort Deutschland.

Der Verband Gesamtmetall rechnet vor: Seit 2019 sind in Deutschland über 250.000 Industriearbeitsplätze verschwunden. 41 Prozent der Industrieunternehmen planen auch für dieses Jahr mit weiterem Stellenabbau. Kaum jemand schafft neue Jobs.

Hinzu kommt, dass künstliche Intelligenz zahlreiche administrative Tätigkeiten obsolet macht – und die Firmen damit ihre Coverstory haben, sich von jenen Pseudo-Arbeitsplätzen zu trennen, die im Zuge des Billigkredits während der COVID-Lockdowns aufgebaut wurden.

All dies kulminiert in Deutschland mit der selbst provozierten Energie- und Regulierungskrise im Namen des Klimagottes.

Wie ist es möglich, dass die Mehrheit der Deutschen die Bedeutung ihrer Industrie nicht sieht? Jeder Industriearbeitsplatz schafft etwa fünf weitere Jobs in industrienahen Zuliefersektoren und im Aufbau einer Konsumlandschaft, die die hohe Wertschöpfung industrieller Produktion widerspiegelt. Kurz gesagt: Dort, wo produziert wird, entsteht Wohlstand.

Jede im Kern stabile und gesunde Nation hätte ein überragendes Interesse daran, ihre eigene Industrieproduktion zu hegen und zu pflegen, jedes Pflänzchen – im hamiltonschen Sinne – notfalls mit protektionistischen Maßnahmen heranzuziehen. Denn nur aus diesen Pflanzen erwächst jener Wohlstand, an den wir uns gewöhnt haben, der soziale Stabilität garantiert. Das deutsche Wirtschaftswunder war ein Industriewunder.

Im grünen Moralismus mag man diese historische Beobachtung negieren. Doch zeugt eine solche Haltung lediglich von jenem Infantilismus, wie er in den Parteien kultiviert und zur politischen Tugend erhoben wird.

Was für die Regionen der Automobilindustrie gilt, vollzieht sich ebenso in anderen Schlüsselsektoren wie die Chemiewirtschaft – ein fundamentales Glied jener Wertschöpfungsketten, die die deutsche Industrie so einzigartig machten. Auch das Flaggschiff der deutschen Chemie, die BASF, kann sich der politischen Zerstörungskraft aus Brüssel und Berlin nicht entziehen. Investiert wird folgerichtig nur noch im Ausland, in China, in den USA; der Heimatstandort verkommt zur administrativen Hülle.

In Ludwigshafen werden in den kommenden Jahren Tausende von Verwaltungsjobs wegfallen. 1,1 Milliarden Euro sollen jährlich eingespart werden. Hauptleidtragende werden die deutschen Standorte sein, die sich angesichts der vielfach beschriebenen politischen Fehlentscheidungen immer weniger rentabel betreiben lassen.

Deutschland wird abgewickelt. Zurück bleiben Industriebrachen, und ein Millionenheer von Menschen, das schon bald erkennen dürfte, dass politische Hasardeure das Wohlfahrtsversprechen zertrümmert haben.

Die deutsche Gesellschaft steht vor einer schmerzhaften Lektion und wird nun erfahren, dass Moralismus nicht im Katalog zivilisatorischer Leistungen zu finden ist. Klima-Apokalyptik und der Aufbau von grünen Kunstökonomien schaffen keine realen Werte. Kulturleben, innere Sicherheit und das Gefühl der Integration in die eigene Kommune können ohne ökonomische Wertschöpfung vor Ort nicht gedeihen.

Die Identität ganzer Regionen verschwindet. Hohe Arbeitslosigkeit verstärkt das Gefühl von Verlassenheit und fehlender Zugehörigkeit. Und wenn politische Entscheidungen zusätzlich tiefgreifende kulturelle Veränderungen forcieren, wächst in manchen Teilen des Landes der Eindruck, dass ökonomischer Niedergang und gesellschaftliche Entfremdung Hand in Hand gehen.

Die öffentliche Lethargie im Land ist erschreckend.

Jeder Jobverlust ist der ökonomische Tod einer weiteren Existenz – und die Zahlen summieren sich in scheinbar endloser Reihe. ZF Friedrichshafen wird bis 2028 weitere 14.000 Jobs streichen. Bei Porsche stehen bis zu 6.000 Arbeitsplätze im Feuer. Mercedes setzt ein milliardenschweres Sparpaket um. Investiert wird auf der ganzen Welt – aber eben nicht mehr am Heimatstandort, der längst nicht mehr als Heimat empfunden wird, angesichts der industriefeindlichen Stimmung im Land.

Deutschland befindet sich im Klammergriff einer entgrenzten ideologisch-politischen Kaste, durchdrungen von der Idee des Degrowth. Nach zwei erfolgreichen Nachkriegsgenerationen scheint offenkundig eine Art spenglerscher Verfallszyklus eingesetzt zu haben. Wohlstand gilt als selbstverständlich. Leistung erscheint im übersättigten deutschen Juste-Milieu, im verfetteten, parasitären NGO-Komplex, als Relikt einer längst vergangenen bürgerlichen Epoche.

Man lebt im trügerischen Gefühl historischer Unverwundbarkeit, während die industrielle Basis unaufhaltsam erodiert. Die Zentren, die das Land über Jahrzehnte getragen haben, verlieren ihre Substanz – ökonomisch wie kulturell. Über Generationen aufgebaute Strukturen gelten nicht mehr als Fundament, sondern als veraltetes Modell und Spiegelbild vergangener bürgerlicher Werte. So schreitet der Rückbau voran, begleitet von einer Öffentlichkeit, die zwischen Gewöhnung, Ermüdung und Verdrängung in einer Grauzone fehlender Reflexion verharrt.

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Kommentare ( 43 )

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hho
1 Monat her

Und? Der Wähler will es genau so. Siehe aktuelle Umfragen in BaWü.

Alf
1 Monat her

Jenseits von Merz´ Rüstungswunder?
Es gibt kein Rüstungswunder. Wir können nicht mal Litauen.
Andere Dinge sind wichtiger.

Bundeskanzler Friedrich Merz hat Kritik an den USA und Israel nach den Angriffen auf Iran vermieden und Iran aufgefordert, die „wahllosen Angriffe“ auf Staaten in der Region sofort zu beenden. Man müsse „an den Tag danach“ denken, sagte Merz bei einem Statement im Kanzleramt. 

https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-israel-usa-angriffe-iran-102.html

Nur, welche Partei denkt in unserem Land „an der Tag danach“.
Die Kartellparteien sind es nicht.
Sie wollen nur gewählt werden.

Alliban
1 Monat her

Es gibt verschiedene YouTube-Beiträge über frühere Deindustrialisierung (Rust-Belt der USA, Großbritannien). Das finale Fazit: Ist die Industrie erst mal weg, kommt sie nicht mehr wieder.
Da bin ich schon erstaunt über die Lethargie der Bundesregierung, die die Deindustrialisierung Deutschlands einfach so geschehen lässt. Zumindest sollte sie sich mal dazu äußern, von was die Bevölkerung in Zukunft satt werden soll.

Thilo Braun
1 Monat her
Antworten an  Alliban

Wie die Bevölkerung in Zukunft satt werden soll und überhaupt eine Zukunft in diesem Land hat? Ich glaube, so weit denkt die linke Politik der Kartellparteien nicht. Noch gibt es genug Menschen, denen etwas weggenommen werden kann. Da dauert der vollständige Zusammenbruch noch etwas.

Biskaborn
1 Monat her

Die Aufzählung des Verfalls der deutschen Wirtschaft , hier besonders am Beispiel Stuttgart und Bosch dargestellt, steht im krassen Widerspruch zum Verhalten der dort lebenden Menschen bzw. Arbeitnehmer. Nehmen wir die Wahlvorhersagen für Baden-Württemberg, dort erleben die Grünen, Verursacher der geschilderten wirtschaftlichen Situation, gerade einen massiven Höhenflug, stellen vielleicht sogar erneut den MP! Irgend etwas stimmt hier nicht, entweder geht es B.-W. und den Menschen dort blendend Dank der Grünen Politik oder die Menschen bemerken von diesem hier geschuldeten Niedergang nichts oder gibt es den vielleicht gar nicht? Man möge mich gern aufklären!

bfwied
1 Monat her

Die geistige Haltung der allermeisten Deutschen ist das Abwarten. „Schau’n wir mal“, „Beobachten wir mal“ – und dann tut man nichts. Das ist die weitverbreitete Haltung, und dazu kommt noch der Neid, z. B. deutlich sichtbar in Bezug auf die Altersversorgung, die für sehr viele gar nicht reicht, so dass sie sich bei der „Tafel“ versorgen müssen. Man greift in Deutschl. nicht das behäbige alte und unzureichende System an u. vergleicht das mit dem anderer Länder, sondern diejenigen, die eine bessere Altersversorgung haben: die Pensionäre, und zwar die der obersten Laufbahn, als ob alle Beamten im „Höheren Dienst“ wären, und… Mehr

jopa
1 Monat her

Der Mensch ist ein Rudeltier und folgt dem Leithammel unter allen Umständen, egal wohin und damit auch in den Abgrund. Das Gehirn ist ein großer Energieverbraucher und wir sollen Energie sparen. Dieser Gehirnenergiesparbetrieb alias Untertanenmodus ist also mehrfach im Sinne der Machthaber, wenn es da nicht Adipositas als Nebenwirkung gäbe. Oder ist diese Energiespeicherung eine intuitive Ahnung kommender schlechter Zeiten?

Dirk44
1 Monat her

Die linken und grünen Journalisten im ÖRR und anderen „großen“ Medien glauben halt an ihren Sozialismus Deren Glauben wird nicht so leicht durch ein paar insolvente Industriefirmen erschüttert.
Wer noch nie in der Industrie war, sondern nur in subventionierten Start-Ups oder NGOs gearbeitet hat, wird auch nicht die Zusammenhänge für den Erfolg der deutschen Wirtschaft erkennen können.
Solange die Strompreise nicht wieder wettbewerbsfähig werden, die Bürokratie wieder abnimmt, die Klimahysterie verstummt wird sich am Abwärtstrend nichts ändern.

Bernd Simonis
1 Monat her

Gestern in Freiburg gab es eine Klimademo. Diese jungen Leute brauchen schon morgen Ausbildungsplätze und übermorgen Arbeitsplätze. Scheint ihnen egal zu sein. Manchmal denke ich: Gebt ihnen ihren Willen: Alles sofort abschalten außer Windräder und PV. Benzin auf 5 EURO. Ich gehöre zur älteren Generation, ich werde schon klarkommen. Ich habe keine Lust mehr, gegen diese Hirnis versuchen anzukommen. Lassen wir sie machen, es ist ihre Zukunft.

Privat
1 Monat her
Antworten an  Bernd Simonis

Solche Klimaverrückte sind für mich hirnbefreit und stramm behandlungsbedürftig.

bfwied
1 Monat her
Antworten an  Bernd Simonis

Leider hören die in den Unis überwiegend dieses furchtbar dumme Zeug, sie glauben an eine reine paradiesische Zukunft mit den Windrädern, sie sehen keine Problematik weit und breit. Eigentlich sind sie Kinder, und die Professoren sind eigentlich Leute, denen alles shitegal ist, sie wollen ihre Fördergelder, Drittmittel und eine ansehnliche Anzahl an Studenten, mit denen sie zeigen können, wie toll und beliebt sie wären. Wessen Geistes die sind, ist ihnen egal.

Wuehlmaus
1 Monat her

Ist doch gut so. Ich stelle mir nur den Energie- und Gasbedarf vor, wenn die Wirtschaft brummen würde. Dann hätten wir schon vor 4 Wochen den Blackout bekommen.

jopa
1 Monat her
Antworten an  Wuehlmaus

Wenn die Wirtschaft brummen würde, hätten wir eine andere Energiepolitik. Die Gefahr eines Blackouts wäre dann nicht vorhanden.

thinkSelf
1 Monat her

Wenn ich mir die Einlassungen von Wirtschaftsverbänden und Unternehmern in den letzten Monaten so ansehe kann ich daraus nur schließen das der Artikel völliger Nonsens sein muss. Statt dessen geht es der Wirtschaft besser den je.

Ansonsten muss man den Vorgang nicht weiter beachten. Denn degenerierte Gesellschaften werden vom evolutionären Prozess einfach ausgemendelt. Was Mal wieder zeigt das sich alle Probleme am Ende immer von ganz alleine lösen.