First Republic und die schwelende Bankenkrise

Regierungen, Zentralbanken, Bankenaufsicht und auch die Banken selbst werden nicht müde zu erklären, dass die Bankenkrise „schon wieder vorbei“ sei. Das ist bemerkenswert, denn weder haben diese Institutionen die Krise kommen sehen, noch haben sie zugegeben, dass sie dann da war.

IMAGO / NurPhoto

Eine Finanzmarktkrise ist, wenn die Leute herausfinden, dass man sie hinters Licht geführt hat, anders ausgedrückt: wenn sich die Mehrheitsverhältnisse zu Gunsten der Skeptiker und zu Ungunsten der Leichtgläubigen drehen. Das ist das, was wir in Wahrheit gerade erleben. Noch hält die Politik mit ihren Institutionen dagegen. Regierungen, Zentralbanken, Bankenaufsicht und auch die Banken selbst werden nicht müde, uns zu erklären, dass die Bankenkrise „schon wieder vorbei“ sei. Das ist bemerkenswert, denn weder haben diese Herrschaften sie kommen sehen noch haben sie überhaupt zugegeben, dass sie da war, als sich ihre Vorbeben vor wenigen Wochen in Kalifornien und der Schweiz bemerkbar gemacht haben.

Für diese Gesundbeterei gilt eine einfache Regel: Sie passiert genau dann und nur dann, wenn sie wirklich nötig ist, also wenn das Feuer auf dem Dach nicht mehr zu übersehen ist. Das Feuer auf dem Dach des Bankensystems hat seine tiefergehenden Wurzeln in einem Schwelbrand der Bilanzqualität und der schwindenden Liquidität des gesamten Systems. Ob es bei einer Silicon Valley Bank, einer Crédit Suisse oder einer First Republic an die Oberfläche drängt, ist dabei eigentlich unerheblich, obwohl wir wissen, von welchen Faktoren es abhängt, welche Banken es zuerst erwischt.

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Da sehen wir mehrere Faktoren: ein tatsächliches oder vermutetes risikobehaftetes Geschäftsmodell, ein Ungleichgewicht zwischen Bilanzrisiken und Risikotragfähigkeit in Form von Eigenkapital und nachhaltigen Gewinnen, eine Risikoaversion bei den Einlegern, meistens getrieben von der Tatsache, dass ihre Einlagen nicht versichert sind und der Ausfall dieser Einlagen ruinös wäre. Das sind die Ingredienzien für einen Bankrun, den langen Schlangen vor den Auszahlungsschaltern oder den Riesenüberweisungen an andere, vermeintlich sichere Institute.

Dieser Mix greift bei First Republic, was in den letzten Tagen zu einer Einlagenflucht von 100 Milliarden US-Dollar aus dem Institut geführt hat. Andere Institute schritten, stellvertretend für die Aufsicht und die Zentralbank, zur „Rettung“ und legten 30 Milliarden Dollar ein, die Summe war wohl schon nach Tagen „verdampft“. Kaum vorstellbar ist es, dass die anderen Institute diese Summe ohne stille Rückversicherung der Regierung zur Verfügung gestellt haben.

Was aber ist der Schwelbrand, der sich wie ein Kabelbrand durch das Netzwerk des globalen Finanzsystems frisst und dann an einzelnen Orten hervorbricht? Hier gibt es drei Komponenten: die Bilanzerosion durch die Zombifizierung der Kreditportfolien über zwei Jahrzehnte hinweg, die massiven Verluste aus dem Kollaps der globalen Anleihenblase durch die Zinserhöhungen der letzten Monate und als verbindendes Element, sozusagen als unterirdischer kokelnder Kabelbaum die Verflechtung der Institute untereinander durch das riesige Volumen des Derivatehandels, dessen Risikoimplikationen sehr viel komplexer sind als das Verständnis der nominalen Positionen der einzelnen Institute und anderen Teilnehmer am System.

Fangen wir an mit der Zombifizierung: Die Zentralbanken haben über jetzt 20 Jahre eine Politik des billigen Geldes betrieben, um damit zwei Dinge zu erreichen: die Alimentierung einer verantwortungslosen Ausgabenpolitik der Staaten und Regierungen und die „Bewältigung“ von Finanzmarktkrisen, die ohne die falsche Geldpolitik der Vergangenheit erst gar nicht entstanden wären. Es ging also vor allem darum, der Verantwortung und der Abrechnung mit den Folgen der eigenen Politik aus dem Weg zu gehen.

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Die resultierenden Null- und Negativzinsen wirkten auf die Realwirtschaft wie eine Subvention für schlechte, nicht wettbewerbsfähige und daher eigentlich auch nicht lebensfähige Unternehmen. Die Zahl der Pleiten reduzierte sich daher in den letzten 20 Jahren von früher 1,5 Prozent bis 2 Prozent auf 0,1 Prozent bis 0,2 Prozent während der politikgemachten Covidkrise. 20 Jahre lang haben wir jedes Jahr etwa 1 bis 1,5 Prozent Pleiten „aufgespart“, so dass die resultierende Bugwelle von eigentlich toten Unternehmen im Wirtschaftsgeschehen sich jetzt auf 20 bis 25 Prozent aufsummiert.

Diese Unternehmen können steigende Zinsen nicht überleben und der steile Anstieg der Pleiten seit Beginn der Zinswende zeigt es. Noch ist die resultierende Pleitenwelle nicht in ihrer ganzen Schönheit und Gewalt für alle sichtbar, aber das wird sie werden, wenn die Zinsen hoch bleiben oder sogar noch weiter steigen. Und steigen müssen sie, wenn die Inflation eingedämmt werden soll.

Dazu kommt jetzt die Deflation der Anleihenblase. Die Überbewertung der Anleihen durch künstlich niedrige Zinsen dürfte die bei weitem größte „Spekulationsblase“ in der Geschichte der Menschheit sein. Nur dass es nicht die Marktteilnehmer waren, die diese Spekulation angetrieben haben, sondern die Zentralbank mit der Macht der Druckerpresse und dem Willen zur „Bazooka“ und zum „whatever it takes“. Die etwa 150 Billionen Dollar (das sind 150.000 Milliarden oder 150 Millionen Millionen) Anleihen, die auf dem Planeten bisher zirkulierten, würden im Marktwert um 30 Prozent bis 40 Prozent fallen, wenn sich die Zinsen an den Märkten frei bilden könnten. Das Prinzip ist ganz einfach erklärt.

Man kann dies am Beispiel einer 10-jährigen Anleihe mit einem Zins von 0,5 Prozent und einem Anstieg der Marktzinsen auf 5 Prozent demonstrieren: Die Anleihe über zum Beispiel 1.000,– Euro erwirtschaftet mit 0,5 Prozent eine Verzinsung von 5 Euro pro Jahr. Über die gesamte Laufzeit von 10 Jahren beträgt der kumulierte Zins 50,– Euro. Steigt der Zins für 10-jährige Anleihen am Kapitalmarkt auf 5 Prozent, so erhält der Käufer einer neuen Anleihe über 1.000,– Euro schon 50,- Euro pro Jahr, also insgesamt 500,– Euro. Die Differenz von 450,– Euro macht die alte Anleihe im Handel unattraktiv, es sei denn ihr Preis sinkt weit genug, um den Käufer für den entgangenen Zins zu kompensieren. Der Preisverfall entspricht der Differenz der abgezinsten Barwerte beider Cash-Flows, in diesem Fall etwa 340 Euro. Die Anleihe verliert also 340 Euro oder 34 Prozent an Wert. Man kann leicht erkennen, dass der Effekt umso größer ist, je länger die Restlaufzeit einer Anleihe ist.

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Etwa ein Drittel dieser Strecke haben sie durch die Zinswende der Fed und der EZB bisher schon zurückgelegt. Die resultierenden Verluste von 15.000 bis 20.000 Milliarden Dollar liegen irgendwo im System begraben, wurden aber bisher nicht abgeschrieben und zeigen sich also nicht in den Bilanzen. Die Silicon Valley Bank hat durch diesen Effekt einen Verlust von 18 Milliarden Dollar erlitten, den sie aber nicht bilanziert hatte, bis der Run auf ihre Einlagen sie zum Verkauf und damit zur Abschreibung gezwungen hat. Bei einem Eigenkapital von 15 Milliarden ist ein Verlust von 18 Milliarden ein Problem, wie man leicht erkennen kann. Ein Tausendstel der im globalen Anleihenmarkt erlittenen Verluste hat eine der größten Banken der USA getötet, die anderen 999 Tausendstel harren noch ihrer Aufdeckung und da wundert sich noch jemand, dass das Vertrauen ins System erschüttert ist?

Natürlich weiß niemand genau, wo die Verluste entstanden sind, innerhalb wie auch außerhalb des Bankensystems, denn bisher hat niemand den Finger gehoben und freiwillig zugegeben, dass er gerade ein paar zig-Milliarden versenkt hat. Und wo diese Verluste hochkochen, hängt nicht nur davon ab, wo die Anleihen in den Büchern stehen, sondern auch von dem globalen Kabelbaum des Derivatehandels, denn man kann das Zinsänderungsrisiko mit Derivaten versichern, und zwar auch dann, wenn man gar keine Anleihen im Bestand hat. Die nominalen Summen, die dabei bewegt werden, übersteigen jede Vorstellungskraft. Einzelne Banken, wie zum Beispiel die Deutsche, sind Knotenpunkte dieses Derivatehandels, in dem Fall mit einem Nominalvolumen von 42 Billionen Euro.

Das heißt ausdrücklich nicht, dass die Bank ein Zinsänderungsrisiko in den Büchern hat, denn die meisten Derivatebücher sind so strukturiert, dass sich die einzelnen Risiken gegenseitig aufheben, neudeutsch „hedgen“. Zum Problem wird das erst, wenn man für eine Partei A das Zinsänderungsrisiko versichert hat und die Rückversicherung bei Partei B nicht greift, weil Partei B gerade über den Jordan gegangen ist und bankrott gegangen ist. Dann mutiert das Derivatebuch zu einem gigantischen Kreditrisiko. Um dieses Risiko überschaubar zu halten, gibt es allerlei Instrumente, wie zum Beispiel das Netting, bei dem wechselseitige Forderungen im Falle einer Pleite verrechnet werden.

Jedoch ist die Komplexität der Kreditrisikostruktur enorm, denn sie hängt davon ab, wie jede einzelne Handelsposition im Gewinn- oder Verlustbereich steht und bei wem man sie hält. Die Simulationsmodelle, die das beherrschbar machen sollen, sind – vorsichtig formuliert – kompliziert. Dass eine unterbezahlte Bankaufsicht da durchsteigt, können Sie getrost vergessen. Dass die Aufsicht daher in der Lage sein könnte, die Brandrichtung des globalen Kabelbrandes auch nur annähernd zu verstehen, können wir ebenfalls ins Reich der Legende verweisen.

Das also sind die Komponenten und jetzt kommt die Eine-Million-Dollar-Frage: Wozu waren dann die ganzen Stresstests gut und die Etablierung einer Bankaufsicht mit Tausenden von Bürokraten, eine Ausgabe, von der man uns versprochen hat, dass sie eine Wiederholung von 2007 unmöglich machen sollte? Die Antwort ist kurz und knackig: Für die Katz!

Das System ist zu komplex für einfach gestrickte Bürokraten. Es ist auch zu komplex für die Bankmanager, aber aus deren Sicht ist das egal, denn solange es läuft, gibt es Boni in Millionenhöhe, und wenn es schiefgeht, kommt der Staat zur Rettung, also wir alle. Genial eigentlich.


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Kommentare ( 36 )

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36 Comments
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alter weisser Mann
9 Monate her

Glückwunsch Herr Krall, mainstremmedia haben Ihre Kontaktschuld festgestellt.
https://archive.ph/92ZU5
Original: https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2023-05/markus-krall-crash-prophet-reichsbuerger
Ich zitiere mal einen Verdachtsmoment: „Der 60-Jährige lebt wie der verdächtige Putschistenrädelsführer Prinz Reuß in Frankfurt am Main.“
Aber vielleicht kommt es für Sie nicht ganz so hart, auch wenn die Entlastung etwas unfein daherkommt: „In einem Gespräch zwischen Prinz Reuß, der allerlei Verschwörungsideologien anhängt, und einem seiner Vertrauten, der von sich behauptet, übersinnliche Fähigkeiten zu haben, kam man nach Informationen von ZEIT ONLINE schließlich überein, dass Krall verrückt sei.“

Regenpfeifer
9 Monate her

„Ich sage schon lange, Kapitalismus ohne Bankrott ist wie das Christentum ohne Hölle.“ -Frank Borman, Aufsichtsratsvorsitzender der Eastern Airlines, hat das mal sehr schön formuliert. Solange wir Banken nicht per Gesetz zu einem Trennbankensystem verpflichten -also sie in einen (langweiligen..) Geschäftsbankenanteil und einen Investmentbankenanteil auftrennen- und die Bankster der Investmentbanken vollumfänglich mit ihrem Privatvermögen haften, werden wir aus dieser Krux nicht herausfinden. Dazu sind die Fehlanreize viel zu hoch -siehe CreditSuisse: In den letzten 10 Jahren hat die Bank 3,2 Mrd. Franken Verlust erwirtschaftet, gleichzeitig aber 32 Mrd. Franken an Boni ausgeschüttet. Und nun haftet der Steuerzahler auch noch mit… Mehr

Last edited 9 Monate her by Regenpfeifer
Peter Gramm
9 Monate her

Stimme Ihnen zu. VWL basiert auf modellhaften Annahmen. Jeder Prof. kaut darauf rum wie auf einem alten Knochen. Keynes, Friedman, heute MMT. An den Stellschrauben wird herumtheoretisiert ohne zählbaren Erfolg.Ein Gutachten jagt das andere und das Ergebnis ist lediglich immer viel beschmutztes Papier, während sich die Spektabilitäten permanent widersprechen. Frühjahrsgutachten, Herbstgutachten, Gutachten zu besonderen Ereignissen usw. usf.

alter weisser Mann
9 Monate her

Man kann dies am Beispiel einer 10-jährigen Anleihe mit einem Zins von 0,5 Prozent und einem Anstieg der Marktzinsen auf 5 Prozent demonstrieren Damit demonstriert man nur, dass jeder Investor über seine Investition zu gegebener Zeit im gegebenen Umfeld entscheidet und dann mit seiner Entscheidung leben muss. Wenn er seine Entscheidung revidieren will gilt das auch wieder. Er kann nicht im Umfeld des 0,5%-Zinses die 5% Zinsen wählen und er kann später nur zu den 5% wechseln, wenn er den schlechten Verkaufskurs des 0,5%ers realisiert oder er muss eben seine anfängliche Entscheidung durchhalten, was leicht fällt, weil 5% und Verkaufskursverlust… Mehr

Peterson82
9 Monate her

Ich halte Markus Krall für einen hochintelligenten Menschen. Und genau aus diesem Grund bin ich übervorsichtig was seine Aussagen angeht. Herr Krall ist eigentlich auch nichts anderes als ein Crash-Prophet der uns schon seit Jahren voraussagt dass die nächste große Finanzkrise unmittelbar bevorsteht. Es hat alles Hand und Fuß was er erzählt, es ändert aber nichts daran, dass das, was er im Detail aufführt nicht eintritt. Damals wurde 2020 als DAS Jahr vorausgesagt. Dann war es 2021 und dann 2022. Tatsache ist, wäre man den ganzen Aussagen gefolgt hätte man eine Menge Marktentwicklung nach oben verpasst. Nicht vergessen darf man,… Mehr

Timur Andre
9 Monate her
Antworten an  Peterson82

Es ist logisch, aber es gibt halt die Möglichkeit der Zentralbanken, die Logik außer Kraft zu setzen – genau das ist passiert. Logisch bedeutet nicht moralisch richtig, die Zentralbanken haben ihr Klientel versorgt, und die Kosten vor sich her geschoben, nun werden diese Kosten aber mit Sicherheit erhoben. Ihr Klientel ist und bleibt reich, wir als normale Steuerzahler werden aber zur Kasse gebeten. Man muss sich nur die Größen der Anlageklassen vor Augen führen, >100 Billionen an OTC Derivate davon mit EK unterlegt ca 1Billion, selbst wenn 5% am Ende bezahlt werden müsste, sind die großen Banken pleite. Noch entscheidender,… Mehr

Zinnober
9 Monate her

Zur Einordnung von Markus Krall empfehle ich mal das YouTube Streitgespräch zwischen Krall und Andreas Beck anzusehen. Das Gespräch war vor der Pandemie aufgezeichnet und Krall argumentierte wortmächtig und von sich und seinen Daten überzeugt, dass die Bankenkrise 2020 zuschlägt und es zum gigantischen Crash kommt. Wohltuend hingegen Andreas Beck, der rational argumentierte und zeigte, dass das System viel komplexer und ultrastabiler ist, als Leute wie Krall glauben, Die Pandemie, die unerwartete Konjunkturerholung 2020/21 usw, hatte Krall nicht vorhergesehen. Wer sich 2019/2020 auf seine Vorhersagen und die anderer Crash-Propheten verlassen hat, hätte als Investor viele Opportunitäten verpasst. Noch eine Anmerkung:… Mehr

corsen
9 Monate her
Antworten an  Zinnober

Also ich habe Dank seiner Bücher den Corona Crash “ verpasst“, weil ich nicht investiert war. Zufall, weil es aus anderen Gründen abwärts gehen sollte. Wer sagt denn, dass er Finanztitel nicht shortet? Deutsche Bank langfristig short ist m.E. nicht völlig daneben.
Andreas Beck ist Fondmanager, soviel zu dieser Richtung der Einordnung.
Aber ja, zeitlich hat Markus Krall daneben gelegen, aber ist besser, als die Crash Propheten ohne Verfallsdatum.

Last edited 9 Monate her by corsen
Teiresias
9 Monate her

Nach Lehman 2009 wurde von politischer Seite versprochen, das too big to fail-Problem zu lösen (Zerschlagung der Großbanken), ein Trennbankensystem einzuführen, um das Erpressungspotential der Banken gegenüber den Regierungen zu minimieren und ein Verbot des Eigenhandels zu erlassen (Volcker-Regel). Desweiteren sollte eine Finanztransaktionssteuer erlassen werden, damit die Finanzindustrie auf diese Weise die gigantischen Schuldenberge, die im Zuge der Bankenrettungen dem Steuerzahler auf den Buckel geladen wurden, wieder abstottert. Stattdessen kam – Basel 3. Die Finanzmafia hat auf ganzer Linie gesiegt. Jetzt droht uns die Bargeldabschaffung, Digitalwährungs-Gesundheits-Überwachungsdiktatur, Entmachtung der Nationalstaaten zugunsten Überstaatlicher, Konzerngesteuerter Organisationen, kurz: Der totale Verlust von Freiheit, Selbstbestimmung… Mehr

what be must must be
9 Monate her

Das heißt eigentlich nur: seinen Lebensstandard auf ein Minimum herunterfahren, genau wissen, wo man in Krisenzeiten dringend benötigte Güter herbekommt, kein Geld auf die Bank bringen – im Notfall darf die darüber verfügen, der Kontoinhaber nicht. Sich in kleinen Gruppen organisieren mit Bargeld und/oder Kompensationsgeschäften. Kein Internet kein soz. Plattformen, keine emails. Medikamente horten.

Waldorf
9 Monate her

Es wurde allseits Zeit gekauft, mögen die Zombies erst beim Nachfolger (im politischen Amt oder auf dem Vorstandsposten) aus den Gräben steigen. Dass die (westlichen) Zentralbanken die Zinsen seit Jahren künstlich tief halten, also manipulieren, ist vermutlich keine verwegene These, eher eine simple Feststellung. Das Motiv dazu ist seit Draghi öffentlich: what ever it takes. Um ein mittleres Problem zu lösen (Lehmann, Griechenland/Banken/Euro) wurde ein riesiges produziert, welches allerdings erst später seine unschönen Seiten zeigen würde. Diese sehen wir heute in Form von Inflation, steigenden Anleihezinsen und damit der im Beitrag skizzierten Entwertung all der schönen Nullzinsanleihen, über die sich… Mehr

Berlindiesel
9 Monate her

Raus aus dem Euro und Markus Krall als nächster Bundesbankpräsident