EZB und Kreditankaufprogramm: Im Tal der Ahnungslosen

Nach der Finanzkrise standen einige Bankmanager vor Gericht. Die Anklage variierte Untreue und Betrug, weil wertlose Kredite in nur scheinbar werthaltige umgewandelt wurden. Und die EZB? Auch sie kauft wertlose Papiere teuer ein.

© Thomas Lohnes/AFP/Getty Images

Über die schädlichen gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Draghilanischen Anleihenkaufrausches ist schon viel und ausführlich geschrieben worden. Das möchte ich heute hier nicht wiederholen, obwohl der Zeitpunkt, da es diesbezüglich zum Schwur kommen wird, täglich näher rückt und das trotz der besoffenen Siegesmeldungen, die uns im Stundentakt höheres Wachstum für 2018 (jetzt bei weltrekordverdächtigen 2.2%) versprechen. Zum Glück für Bundesregierung und EZB ist diese Wachstums-Fata Morgana eine Behauptung, die nicht vor 2020 final zu verifizieren oder falsifizieren sein wird.

Risiken? Sie wollen es nicht wissen

Nein, dieses Mal befassen wir uns mit der Frage, warum die Helden in der EZB-Chefetage sich eigentlich konstant weigern, sich eine auch nur rudimentäre Infrastruktur anzuschaffen, die sie in die Lage versetzt, die Kreditrisiken, die sie bei ihrer Shoppingtour in Billionenhöhe eingehen, halbwegs zu verstehen.

Wenn heute eine Bank einen Häuslebauerkredit oder einen kleinen Handwerker-Investitionskredit vergibt, dann ist sie durch die Bankaufsicht und Regulierung verpflichtet, das Kreditrisiko nicht nur so lala zu verstehen, sie muss es auch messen können. Sie muss in der Lage sein, eine Ausfallwahrscheinlichkeit mit Hilfe empirisch validierter Verfahren zu bewerten, zu dokumentieren und in Abhängigkeit vom Ergebnis Eigenkapital vorzuhalten, damit Risikonahme und Risikotragfähigkeit im Gleichgewicht bleiben. Man nennt das interne Ratings.

Minima de malis (Das kleinere Übel)
Die EZB als europäisches Lehrbeispiel fehlgeschlagener Governance
Sie muss auch in der Lage sein, zu verstehen, ob die Sicherheiten, die ihr vom Kreditnehmer angeboten werden, werthaltig sind und was sie im Falle einer Insolvenz und der dadurch notwendigen Liquidation an Erlösen erbringen, die den Verlust der Bank dann mindern. Auch dafür muss sie auf Basis stabiler statistischer Daten entwickelte Modelle und Systeme installieren, deren Funktionsfähigkeit ebenso wie die der internen Ratings von Wirtschaftsprüfern und Bankaufsehern zertifiziert wird.

Das ist auch sinnvoll. Denn es stabilisiert das Kreditsystem durch Transparenz. Dass es nicht immer so hundertprozentig funktioniert, ist kein Argument dafür, es nicht zu tun, sondern dafür, es ordentlich zu machen.

Trotzdem verlieren Banken natürlich immer wieder durch Kreditausfälle Geld, aber wenn sie ihr Geschäft richtig gelernt haben, dann sollte das durch die Zinsmargen, die sie einnehmen, kompensiert werden. Man nennt das risikobereinigte Kreditpreisgestaltung. Das passiert zwar zurzeit ebenfalls nicht, aber dieses Versagen hat seine Ursache nicht bei den Banken, sondern in der Ertragserosion der Banken, die die EZB mit ihrer Nullzinspolitik zu verantworten hat.

Diese Anforderungen gelten auch für die Kreditvergabe durch den Ankauf von Anleihen, denn der Erwerb einer Anleihe begründet ein Kreditvertragsverhältnis zwischen dem Anleiheemittenten und dem Eigentümer des Papiers. Ein Anleiheportfolio ist nichts anderes als ein Kreditportfolio. Nun sollte man annehmen, dass eine Bank umso mehr Sorgfalt bei der Entwicklung, Pflege und statistisch-empirischen Absicherung ihrer diesbezüglichen Infrastruktur walten lässt, desto mehr Risiken sie in Form von Kreditvergabe eingeht.

Und weil das so ist, folgt daraus die nächste Frage, warum die Europäische Zentralbank, die bereits in ihrem Namen die Ansage macht, dass auch sie eine Bank ist, als größter Kreditgeber aller Zeiten über keine derartige Infrastruktur verfügt.

Sie haben richtig gelesen, geschätzter Leser: Die EZB nennt weder interne Ratingverfahren, Modelle oder andere Systeme ihr Eigen, die es ihr erlauben würden, das zu machen, was eine Bank, die Kredite vergibt, nun mal unabdingbar tun muss: ihr Risiko verstehen. Wäre die EZB eine Geschäftsbank oder eine Sparkasse, dann würde die von ihr selbst geführte europäische Bankenaufsicht Single Supervisory Mechanism, kurz SSM, sie unverzüglich schließen und dem Vorstand die Lizenz entziehen, jemals wieder eine Bank führen zu dürfen.

Schon wieder: Wie steht es um das Rating?

Die EZB kauft buchstäblich tausende Milliarden Euro Anleihen von Staaten der Eurozone. Hat sie ein Länderrating, das es ihr erlaubt, die Pleitewahrscheinlichkeit ihrer Schäfchen zu schätzen? Nein, das hat sie nicht. Sie verlässt sich dabei auf die Ratings der Ratingagenturen, über deren Trefferquote, Trennschärfe und Erfolgshistorie beim Erkennen von Staatspleiten ich mich hier jetzt nicht auslassen will. Dazu kommt, dass die Ratingagenturen bei der Bewertung der Länderratings berücksichtigen, für wie wahrscheinlich sie es halten, dass ihnen die EZB den Hals rettet. Da beißt sich dann die Katze endgültig in den Schwanz.

Und: Einer Bank würde man das seitens der Bankaufsicht nicht gestatten, sich komplett auf die Ratingagenturen zu verlassen. Das wird wohl seine Gründe haben, oder?

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Die EZB kauft für hunderte von Milliarden Verbriefungen, also Kredite im Bündel, bei denen viele einzelne Kreditrisiken zusammengeschraubt, geschüttelt, gerührt und dann als Portfoliorisiko an Investoren vertickt werden. Diese Vehikel sind nicht alle schlecht, aber sie sind alle definitiv komplizierter und schwieriger zu verstehen als ein einzelner Kredit. Und man benötigt für das Verständnis ihrer Risiken ebenfalls spezielle Modelle, Daten, Infrastruktur und Wissen. Verfügt die EZB darüber? Die Antwort ist nein. Das hat sie an die Ratingagenturen und andere Dienstleister wie Investmentbanken und Asset Manager „outgesourced“. Ich möchte denen die Qualifikation nicht absprechen, aber vermute stark: Die EZB glaubt, es nicht selber können zu müssen und ihre Dienstleister haben zum Teil nicht den spiegelblanken Track-Record oder sind als Teil der Finanzindustrie schlicht in Interessenkonflikten befangen, die sie für diese Tätigkeit eigentlich ausschließen sollten.

Nur zur Erinnerung: Bankvorstände, die vor der Krise – ebenfalls im Vertrauen auf die Ratingagenturen – große Investitionen in solche Verbriefungen getätigt haben, ohne eigentlich zu verstehen, was da genau drin ist und wie man das Risiko misst, hat man – nicht ganz zu Unrecht – wegen Veruntreuung nach dem Beginn der Finanzkrise und den folgenden Bankenpleiten vor Gericht gestellt wegen Untreue und anderer Straftatbestände.

Die EZB kauft auch für hunderte von Milliarden Euro Anleihen von Unternehmen. Hat sie ein Ratingsystem, mit dem sie die Pleitewahrscheinlichkeit dieser Firmen messen kann? Hat sie Systeme oder Daten zur Schätzung des Sicherheitenwertes solcher Anleihen, wenn sie nicht gleich ganz blanko, also ohne Sicherheiten daherkommen? Nein, auch hier Fehlanzeige.

Da ist es fast schon eine Fußnote, dass das Leerkaufen des Marktes dazu führt, dass die Zinsen, die Anleger auf diese Anleihen bekommen, ins Bodenlose fallen und sich diese Unternehmen deshalb marktwidrig günstiger finanzieren können als ihre Wettbewerber. So sabotiert und verzerrt die EZB ganz nebenbei den fairen Wettbewerb zwischen den Unternehmen.

Beste Qualität ohne Qualitätsprüfung

Die Hüter unserer Währung erzählen ja jedem, dass sie nur Anleihen „bester Qualität“ erwerben. Dabei sind sie jedoch summa summarum nicht mal in der Lage, die von den schlechten zu unterscheiden.

Und so kommt es, dass die EZB bei ihrem Kaufrausch unvermeidlich den Griff ins Klo – man möge mir meine Wortwahl verzeihen, aber sie passt hier einfach zu gut – tätigt. So jüngst beim Thema Anleihen der Unternehmensgruppe Steinhoff. Nimmt man die – öffentlich verfügbaren – Daten dieses Unternehmens aus dem Jahr 2015 und schickt sie durch ein bankübliches internes Ratingsystem, so sieht man sofort, dass die Kreditqualität bereits damals auf dem Niveau von Junk-Bonds war. Junk ist Englisch für Ramsch. Zumindest davon sollte man ja was verstehen in unserem Frankfurter Gesslertürmchen.

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Würde die EZB in ihrer markierten Allwissenheit also auch nur über die Infrastruktur verfügen, ohne die jede Sparkasse und jede kleine Volksbank vor der Schließung stünde, dann wäre ihr das Risiko aufgefallen und sie hätte – vielleicht – die Finger davon gelassen. Das war aber nicht der Fall. Deshalb hat sie auch hier fleißig zugegriffen und „investiert“. Jetzt ist das schief gegangen, der Kreditnehmer hat dem Kreditgeber Verluste beschert und was tut Herr Draghi? Er kommentiert lapidar, dass „Verluste eben passieren“ in einem großen Kreditportfolio.

Ja, das stimmt garantiert, Herr EZB-Präsident. Aber Verluste passieren aus unterschiedlichen Gründen: Entweder weil sie nicht vorhersehbar waren und dann auch bei Sorgfalt und gründlichem Risikomanagement eintreten. Dafür gibt es das Eigenkapital der Banken, als Schutz gegen den sogenannten „Unerwarteten Verlust“. Oder sie passieren aus Blödheit, Ignoranz oder Nachlässigkeit, weil man die Regeln seines Handwerkes nicht verstanden hat, sie absichtlich ignoriert oder glaubt, dass es ohnehin egal sei, weil ein anderer dafür haftet, in diesem Fall der Steuerzahler.

Dieser Verlust, der so eben mal passierte, Herr Präsident, gehört nicht in die erste Kategorie. Die zweite Kategorie kommt dem Sachverhalt der Veruntreuung schon ziemlich nah. Aber ich vergaß: Die Europäische Zentralbank steht ja über dem Gesetz, weil hinter ihr als ganz großes CMA (Cover My Ass) der Europäische Gerichtshof steht, der jede noch so absurde Beugung des Rechts mit seinem Sinn für die immer tiefere Integration des Kontinents durchwinkt. Wir, Präsident Draghi, können also völlig ruhig sein.

Für die Banken, für die das nicht gilt, habe ich hier auch noch eine kleine Botschaft: Quod licet jovi, non licet bovi. Was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen noch lange nicht erlaubt. Also bitte nicht nachmachen. Ein Frohes Neues Zentralbankjahr!

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Kommentare ( 33 )

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Ich glaube, wir sind gerade Zeuge eines historischen Moments. Der Anfang vom Ende des angloamerikanischen Schuldgeldsytems und des Petrodollars. DAX und DowJones liefen heute auf Allzeithoch. Es ist eine riesige Blase am Aktienmarkt, von den Druckerpressen von EZB und FED befeuert. Seit Trumps Wahl Anfang November 2016 hat der DAX von 10250 auf 13560 Punkte zugelegt, ein Plus von 32% in 15Monaten. Der Dow Jones hat von 18000 auf 26400 Punkte zugelegt, ein Plus von 46%. In der gleichen Zeit hat der Dollar gegenüber dem Euro 18% an Wert verloren (Kursverhältnis 1,24/1 von 1,05/1), d. h. Investoren ziehen ihr Geld… Mehr

Von welchen Banken redet der Autor? Denen die unbegrenzt Kredit an Länder wie Griechenland und Italien sowie an spanische, englische und amerikanische NINJAS vergeben haben?

Das einzige Modell das diese Banken benutzen hat Kindergarten Niveau:

Probability(taxpayer bailout) -> 1.0

Und das wird nicht berechnet, sondern zusammen mit den ebenso kriminellen Poitico Buddies im Bankster Hinterzimmer ausgeklüngelt.

So ahnungslos sind die nicht. Im Tal sind sie auch nicht, sondern auf der Höhe. Die wissen um die Risiken für die im Tal lebenden. Deshalb gilt die Verdeckung der Staatsschuld per Politikergestaltung als eigentliches Meisterwerk der Politik, Gerichte und EZB. Die Schuldigen sollen im Tal nicht ausgemacht werden. Die Schuldigen sollen die werden, die den EURO abschaffen wollen -und es durch die zwangsläufig aufkommenden Missstände irgendwann schaffen. Verstanden?

Genau, diese überall (auch auf TE) grassierende Taktik / Marotte den Mächtigen Versagen/Naivität/Ahnungslosigkeit zu unterstellen ist aktiver Dienst am System („Wenn die Kanzlerin das gewusst hätte. …“).

Opposition geht anders, da wird Erfolg neidlos anerkannt und die Ziele die da verfolgt werden sowie die ‚cui bono‘ genau analysiert.

Ein sehr guter, entlarvender Artikel Herr Krall Um aufzuzeigen, wie anrüchig das Ansinnen der EZB unter Draghi ist, stellen Sie sich bitte vor, Sie hätten in ihrem Kühlschrank drei Stücke Limburger Käse, der ja von Natur aus recht kräftig in Geschmack und Ge- ruch ist. Der eine Limburger ist drei Wochen über die Zeit und lernt schon das Laufen. Der andere ist eine Woche vor dem Verzehrdatum und noch gut, oder gerade richtig. Den letzten Limburger haben sie gerade gekauft, der ist also frisch. Alle drei Stücke verfrachten Sie, da sie eine schöne Frischhaltedose der Marke ABS besitzen in selbige… Mehr
Ein entlarvender guter Artikel! Um aufzuzeigen, wie anrüchig das Ansinnen der EZB unter Draghi ist, stellen Sie sich bitte vor, Sie hätten in ihrem Kühlschrank drei Stücke Limburger Käse, der ja von Natur aus recht kräftig in Geschmack und Ge- ruch ist. Der eine Limburger ist drei Wochen über die Zeit und lernt schon das Laufen. Der andere ist eine Woche vor dem Verzehrdatum und noch gut, oder gerade richtig. Den letzten Limburger haben sie gerade gekauft, der ist also frisch. Alle drei Stücke verfrachten Sie, da sie eine schöne Frischhaltedose der Marke ABS besitzen in selbige und platzieren diese… Mehr

Politik, inkl. Finanzpolitik wird in Europa von „Hütchenspielern“ gemacht! Vernünftige Fachleute warnten und warnen nach wie vor. Viele wurden durch Claquere ausgetauscht und Mundtot gemacht. Wie in anderen Bereichen wird auch die Finanzpolitik unseriös und ohne Rücksicht auf latente Risiken gemacht. Herrn Draghi steht u.A. für eine diktatorische Enteignung der Sparer und Anleger. Es ist eine bodenlose Ungerechtigkeit, dass Draghi alles machen kann ohne den geringsten Risiko für sich selbst und seine Auftragsgeber.

Und wie kann ich nun meine paar Kröten schützen, wenn der Knall kommt?

Sicher ist es so, dass Draghi und Konsorten nicht haftbar sind oder gemacht werden, deshalb – so what!
es werden „Andere“ eingestzt…

Ich würde mal die Frage in den Raum stellen, ob es für einen Italiener vorstellbar ist, allen Ramsch aufzukaufen, um ihn anschließend auf Nimmerwiedersehen verschwinden zu lassen? Das dazu notwendige Geld wird eh nur digital gutgeschrieben, und muss nicht mal gedruckt werden.

Inzwischen darf man der Meinung sein: Ja bitte weiter so, denn 1. Im Prinzip spielt es keine Rolle ob in den Bilanzen eine oder mehrere Nullen mehr vor dem Komma stehen oder nicht. Solange sich alle mehr oder weniger einig sind wird auch so ein krankes System weiterlaufen. 2. Das Geld landet eh nur bei den oberen 10% die schon mehr als Genug haben. Hier ist es also auch Wurst, ob ein Guthaben bei 100 Mio. oder eben das vielfache davon liegt. 3. Der Zusammenbruch einer Währung ist in einer Marktwirtschaft so sicher, wie die Wolken den Regen bringen. Wachstumswahn… Mehr

Nur Gold ist Geld, alles andere ist Kredit oder Schuld. Dass was Sie als Geld in den Händenen ist bestenfalls „Geldersatz“, so wie dritte Zähne nicht Zähne, sondern nur Zahnersatz sind. Das Problem an diesem „Geldersatz“ ist die Geldschöpfung im Geldsystem, das die Preise verzehrt und für einen Boom und Burst sorgt.

Gold ist deswegen besonders gut geeignet, weil es gut handelbar (also Marktgängig) und nicht beliebig vermehrt werden kann.

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