Der digitale Euro – oder: Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen

Auf der Zielgeraden des Zerfalls ihrer Währung möchte die EZB gerne einen Schutzwall errichten, der vor allem einem Zweck dienen wird: Die Menschen vor der Flucht aus der Matrix des für politische Zwecke und Umverteilung nach oben missbrauchten Projekts Euro zu hindern, wenn der Tag X kommt. 

© DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images

Jetzt ist sie also da: Die Testversion der digitalen Variante des Euro. Die EZB macht nach, was die chinesische Regierung schon seit 6 Jahren testet: Eine auf BlockChain-Technologie basierende Währung, die das Bargeld elektronisch nachäfft, aber in Wahrheit ganz andere Eigenschaften aufweist als dieses. Der Wurm an diesem Angelhaken unserer „Währungshüter“ ist die Möglichkeit des direkten Bezahlens „wie mit Bargeld“. Zahlungsverkehrssysteme wie Banküberweisungen, Kreditkarten und ähnliches können so theoretisch überflüssig werden. 

Dass es nicht Aufgabe der EZB ist, in Konkurrenz zu privaten Zahlungsverkehrsdienstleistern und Banken zu treten (die dadurch wohl final ruiniert werden dürften) und dass ein solches Geld daher Vollgeldcharakter bekommt, aber nicht im Sinne des Goldstandards, sondern der totalen monetären Planwirtschaft, ist angesichts der Gefahren dieser Pläne fast schon ein Nebenkriegsschauplatz. 

„Niemand hat die Absicht …“

Eilfertig betont die von einem französischen Gericht rechtskräftig verurteilte Straftäterin und EZB-Präsidentin Christine Lagarde, dass dieses neue Digitalgeld das Bargeld nicht ersetzen, sondern nur ergänzen solle und dass niemand die Absicht habe, das Bargeld abzuschaffen. 

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In Abwandlung eines römischen Sprichwortes möchte ich dazu sagen: Traue keinem Zentralbanker, und wenn er mit Geschenken kommt. Denn dieser Wurm kommt mit einem Haken daher, der uns allen die wirtschaftlichen Eingeweide herausreißen und unserer Freiheit und Marktwirtschaft den Todesstoß versetzen wird. Ganz nebenbei werden wir zu gläsernen Objekten des totalitären Überwachungsstaates degradiert. 

Das Geheimnis der Cryptotechnologie

Um das zu verstehen, müssen wir ein paar Eigenschaften dieses „Digitalgeldes“ verstehen, das nicht umsonst auch „Cryptowährung“ genannt wird. Crypto bedeutet „verborgen, geheim“ weil bei der Konstruktion dieses Geldes zwei unterschiedliche mathematische Verschlüsselungstechnologien zum Einsatz kommen: Die Adressen, also Konten, die das Geld enthalten, werden durch die gleiche zwei-Wege-Verschlüsselungstechnik geschützt, die auch bei elektronischen Überweisungen nach dem PIN und TAN Prinzip heute schon zum Einsatz kommt und die daher zumindest als Anwender jeder kennt. Und die Kette der alten Transaktionen, also die eigentliche BlockChain wird durch sogenannte Hash-Verschlüsselungen in ihrer Integrität gesichert, die nur in eine Richtung gehen und die gar keinen Schlüssel für eine Entschlüsselung haben. Eine Information, die einmal in einen sogenannten Hash-String transformiert ist, kann daher mit keiner noch so ausgefeilten Entschlüsselungstechnik wieder dechiffriert und so zerstört werden. Genau da liegt die Crux.

Das Logbuch ihres Lebens und ihrer Privatsphäre

Denn die BlockChain ist eine Art unauflösbares Logbuch aller früheren Transaktionen, die in dem System von Beginn seiner Inbetriebnahme an getätigt worden sind. Jeder Cent, jeder Euro kann durch die gesamte Kette zurückverfolgt werden: Wann er wem gehört hat, was derjenige damit eingekauft hat und bei wem. Nichts davon geht je verloren. 

Gold und Geld: eine Polemik
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Ob Sie mit 6 Jahren eine Tüte Gummibärchen für 30 Cent oder mit 16 ihre erste Packung Kondome erworben haben, das weiß der Staat dann auch noch, wenn sie 80 sind. Alles was Sie je gekauft haben, Ihre Präferenzen, Ihr Geschmack, Ihr bevorzugter Handelspartner, Ihre sexuellen Vorlieben, kurz: Ihr ganzes Leben wird in dieser BlockChain gespeichert für die Ewigkeit. Sie sind dann gläsern, erpressbar, manipulierbar und werden vom bürgerlichen Subjekt zum staatlichen Objekt. Die Anonymität der Bitcoin ist nur – oder besser: war nur – möglich, weil dies in der Absicht ihrer Programmierer lag. Aber auch diese ist längst perdu: Durch Testtransaktionen und Rechenpower ist es den Geheimdiensten längst gelungen, die Eigentümer der Bitcoin-Konten in ihrer überwiegenden Mehrheit zu ermitteln. Und in den Algorithmus der 2-Wege-Transaktionsverschlüsselung, der sogenannten „elliptischen Kryptografie“ hat die NSA einen Bug eingeschleust, der es ihr erlaubt, diese mit relativ geringem Aufwand zu brechen. Ihre Privatsphäre ist also noch nicht einmal dann wirklich geschützt, wenn es so vorgesehen war. 

Das ist aber noch nicht alles.

Ihr Geld ist nicht mehr Ihr Geld. Die EZB hat es Ihnen nur geliehen

Die Zentralbank wird ihre Version des Digitalgeldes selbstverständlich so programmieren, dass sie stets die volle und umfassende Kontrolle über alles behält, was damit passiert. Es kostet die Mächtigen dann nur noch einen Knopfdruck, Ihr Konto zu sperren, leer zu räumen oder Ihre Verfügungsgewalt auf 20 Euro am Tag zu begrenzen, wenn Sie nicht artig sind und sich in den neuen totalitären Staat widerspruchslos einfügen. Weniger geht auch. 

Eine Vermögensabgabe von 20 Prozent auf „Bargeld“ in der BlockChain? Kein Problem, auch davon trennt uns nur ein Mausklick hinter einem Fenster der allmächtigen EZB.

Ein Negativzins von 10 Prozent, dem Sie nicht mehr dadurch ausweichen können, dass sie Ihr Bargeld abheben und in einen Tresor packen? Noch ein Mausklick. 

Eine Totalenteignung um 100 Prozent gefällig, damit Herr Scholz nicht lernen muss zu rechnen? Warum eigentlich nicht? Ist doch nur ein Mausklick. 

Drucken oder Preiskontrollen? Skylla oder Charybdis? 

Die EZB weiß, dass ihre Gelddruckorgie ultimativ zur Hyperinflation führen muss. Sie weiß auch, dass sie dann einsetzen wird, wenn die Menschen dem Euro nicht mehr vertrauen und damit anfangen, aus diesem Geld zu fliehen. Das passiert, indem Sie Dinge erwerben, von denen Sie glauben oder hoffen, dass sie ihren Wert behalten oder wenigstens ihren Wert nicht so schnell verlieren wie das Geld, das Ihnen als einziges gesetzliches Zahlungsmittel aufgezwungen wird. Am Anfang sind das Immobilien und substanzstarke Aktien, wenn das ausgereizt ist, kommen langlebige Konsumgüter wie Autos an die Reihe, dann Haushaltsgeräte, dann handelbare Güter wie Schnaps, Rum und Whisky, Kerzen, Zigaretten, Paraffin, Diesel oder Benzin, haltbare Lebensmittel und ganz am Ende ist selbst ein Salatkopf noch haltbarer im Wert als der 500-Millionen Euro-Schein, mit dem er erworben wurde.

Aber was, wenn die Zentralbank uns zwingen kann, das Geld nicht auszugeben? Wenn sie einfach unsere Verfügbarkeit über unser eigenes Geld einschränkt? Dann werden wir merken, dass es gar nicht unser Eigentum ist, sondern dass es Staatseigentum ist, und der Staat in Form der EZB damit macht, was er will. 

Kollaps der Produktion als Alternative zur Hyperinflation

Die Inflation, die die EZB mit dieser Methode gerne aufhalten möchte, um ihr totales Versagen nicht eingestehen zu müssen, bricht sich dann allerdings über einen anderen Mechanismus Bahn. Denn diese Mittel entsprechen in ihrer Wirkung den Preiskontrollen, mit denen schon die sozialistische Regierung Venezuelas versucht hat, die Dose noch ein paar Meter weiter die Straße hinab zu kicken. Denn man kann die Menschen zwar daran hindern, aus dem Geld zu fliehen, indem sie es nicht mehr ausgeben können, aber man kann sie nicht daran hindern, aus dem Geld zu fliehen, indem sie es nicht mehr annehmen als Gegenwert für Arbeit und Produkte. Das Ergebnis ist der totale Kollaps der Produktion, das Schrumpfen der Wirtschaft um 90 Prozent oder mehr. Das Bruttosozialprodukt pro Kopf fällt dann in Deutschland von heute knapp 40.000 Euro auf unter 4.000 Euro (nach aktueller Kaufkraft). 

Aus dieser Falle kann der Bürger dann nur noch entfliehen, wenn er alles zurücklässt und aufgibt, was einmal seins war, weil er dafür gearbeitet hat. Der Raub wird total. 

Der antifaschistische Schutzwall nach der Offenbarung des Johannes

Eine Vision wahrhaft apokalyptischer Natur, erinnert sie doch an den Text der Offenbarung des Johannes 13.16: „Die Kleinen und die Großen, die Reichen und die Armen, die Freien und die Sklaven, alle zwang es (das Tier, Anm. des Verf.), auf ihrer rechten Hand oder ihrer Stirn ein Kennzeichen anbringen zu lassen. Kaufen oder verkaufen konnte nur, wer das Kennzeichen trug …“

Dann steht er wieder, der antikapitalistische Schutzwall. Dieses Mal nicht aus Beton, Wachtürmen, Tretminen und SM-71 Selbstschussanlagen, sondern aus einer unsichtbaren Kette kryptografisch verwobener Bits und Bytes, die man uns als Geld verkaufen will, die uns aber nur tiefer in die unsichtbare Matrix der Beraubung durch das Geldsystem hineinführen soll. 

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Kommentare ( 80 )

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Prometheus
1 Monat her

Und man kann sich noch so lange darüber aufregen. Die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung schläft weiter. Und deshalb werden wir auch dieses mal in eine Diktatur rennen. Und in 40 Jahren, wird man sich wieder fragen, wie es so weit kommen konnte. Und man wird sich einig sein, dass so etwas nie wieder passieren darf. Und in 80 Jahren haben wir die nächste Diktatur… Man wird den natürlichen Zyklus der Dinge nicht aufhalten können. Man kann ihm nur durch Auswanderung evtl. ausweichen. So lange der Magen voll ist, muckt hier keiner auf. Und am Anfang der Tyrannei haben immer noch… Mehr

Exilgermane
1 Monat her

Werter Dr. Krall,

die Chinesen sind die Vorreiter, die EZB folgt, auch in den USA ist die Angelegenheit ein Thema. Mich würde interessieren, ob sich nach Ihrer Meinung digitale Währungen weltweit durchsetzen und wie rasant diese tagesaktuell werden könnten.

Vielen Dank

AM
1 Monat her

TE könnte sich etwas besser informieren. Ein Hash-Wert ist eine Art Fingerabdruck, keine Verschlüsselung. Man kann vom Finger gehört zum Menschen, aber man weiß durch den Fingerabdruck nicht, wie der Mensch aussieht, weil er natürlich viel weniger Information enthält. Da gibt es nichts zu entschlüsseln. Und doch, man kann Kryptowährungen auch so gestalten, daß sie wie Bargeld anonym sind, durch sogenannte Zero-Knolegde-Beweise, Beispiel Z-Cash, oder anders Tricks, wie Monero. Die Zwei-Wege-Verschlüsselung (ich nehme an, Sie reden von Public-Key-Cryptography) hat auch nichts mit PIN/TAN zu tun, sondern wird bei Bitcoin+Co als Empfangs- und Sendeschlüssel genutzt. Mit dem EZB-Modell habe ich zugegeben… Mehr

Walter Vogel
1 Monat her
Antworten an  AM

@ AM
Zitat: „Sie reden von Public-Key-Cryptography) hat auch nichts mit PIN/TAN zu tun, sondern wird bei Bitcoin+Co als Empfangs- und Sendeschlüssel genutzt.“

Ohne den Einsatz der Public-Key-Cryptography in irgendeiner Ausprägung, müsste man, wie zu Zeiten der Deutschen Enigma-Chiffriermaschine, Codebücher verteilen um Verschlüsseln zu können.

Sie verwirren hier mehr oder weniger unbedarfte Leser.

Del. Delos
1 Monat her

Wir BRAUCHEN ein zweites 1789.

Zwingend.

Lieber gestern als heute.

Es geht nicht ohne.

Wenn wir es nicht endlich schaffen,

uns über ALLE trennenden Grenzen hinweg zu organisieren,

dann wird dieses Übel über uns hinweg rollen

und auf ewig Sklaven aus uns machen.

Es wird mit jedem einzelnen Tag, an dem wir weiter NICHTS tun,

schwerer, sich aus dieser Falle zu befreien.

Rasparis
1 Monat her
Antworten an  Del. Delos

Es spricht einiges dafür, daß mit der Revolutions-Farce von 1789 das heutige Elend erst begann. Denn der „patrimoine revolutionnaire“ war schließlich Anfang an als „über alle trennenden Grenzen hinweg“ erdacht worden.
Von daher ging es von der Bastille Stück für Stück in Richtung der dystopischen Synarchie von Bruxelles.
Von daher wäre es wohl zwingend, die Grenzen selbst neu zu organisieren.

IJ
1 Monat her

Ich befürchte ebenfalls, dass dieser Krypto-Vorstoß der EZB hauptsächlich darauf abzielt, im Krisienfall (der wg. exponentieller Schuldeneskalation bald eintreten dürfte) einen Bank-Run sowie eine Kapitalflucht aus dem Euro zu verhindern. Alle, die klug und vorausschauend sind, sollten sich alsbald Gedanken über zusätzliche Bankkonten und Wertpapierdepots ausserhalb des Euroraums machen. Den letzten beißen die Hunde.

Maja Schneider
1 Monat her

Auf diese Weise versuchen die Brüsseler Fürstinnen und Fürsten, sich ihre Macht und ihr schönes Leben durch ein totalitäres System mittel- bis langfristig zu sichern, und der deutsche Untertan sagt unter seiner Maske zu diesem weiteren Schritt in die Unterwerfung und Kontrolle: „Ich habe ja nichts zu verbergen, sollen sie doch machen!“

Cubus
1 Monat her

Schon mal aufgefallen, man hört nichts von den Banken, so gut wie nichts und das in einer Zeit, in der die Banken Ausfallkredite in nie gekannter Höhe zu bilanzieren haben oder besser hätten. Der gesamte Bankensektor ist pleite und man hört nichts oder grade deswegen hört man nichts.
Das geht nur in einer Diktatur, noch einer Diktatur light, aber das wird sich ändern, deswegen Corona.

Albert Pflueger
1 Monat her

In einem umfassend digitalen Bezahlsystem erfolgt jeder Einkauf letztendlich unter Genehmigungsvorbehalt, sobald ersichtlich ist, wer es ist, der die Verfügung treffen möchte. Jedem kann beliebig verwehrt werden, bestimmte Dinge, oder auch überhaupt irgendetwas zu erwerben. Das kann auf das jeweilige Individuum, oder auch auf beliebig definierbare Gruppen bezogen werden. Kein Alkohol für Muslime, beispielsweise. Damit wäre Digitalgeld kein allgemeines Äquivalent mehr. Das Ausmaß der möglichen Kontrolle kann man sich, wenn man sich ein wenig Zeit nimmt, an einer Vielzahl von Beispielen klar machen. Rationierung von Benzin? Kein Problem! Süßigkeiten? Nur soviel, wie gut für dich ist! Öffentliche Verkehrsmittel? Du nicht,… Mehr

Wolf
1 Monat her

aber Aktien, Immobilien, PKW etc. bringen doch auch keine Sicherheit – „der Staat“ weiß doch genau, wer was besitzt. Dann werden eben die Aktien oder die Immo besteuert. Oder hat jemand die Aktien daheim im Keller liegen ? Und ich behaupte auch, dass man dann Edelmetallkäufe zurückverfolgt. Oder nur den Besitz oder Verkauf mit 25 Jahren Haft bestraft. Und dann ?

Lucius de Geer
1 Monat her
Antworten an  Wolf

Der Unterschied ist der, dass man mit physischen Anlagen oder Beteiligungen an Produktivkapital etwas besitzt, das nicht so einfach durch einen Knopfdruck von der Notenbank annulliert werden kann wie das bei virtuellen Guthaben der Fall ist. Natürlich kann man auch alle Bürger völlig enteignen, aber ein solches Szenario kann doch keine Planungsgrundlage für die Zukunft sein. Man muss auf jeden Fall Vorsorge treffen und dabei kann man entweder blind so weitermachen wie bisher oder man sucht sich Wege, bei denen die Chancen besser stehen, dass irgendetwas irgendwo übrigbleibt – und wenn es bloß ein prallgefüllter Sack kanadischer Silberdollars (Maple Leafs)… Mehr

StefanB
1 Monat her

„Das Bruttosozialprodukt pro Kopf fällt dann in Deutschland von heute knapp 40.000 Euro auf unter 4.000 Euro“

(Geld-) Sozialismus ist eben Gleichheit in Armut. Und niemand von denen, die im aktuellen Sozialstaat zu den Armen gezählt werden, sollte meinen, er stünde unter sozialistischen Bedingungen besser da.

Rasparis
1 Monat her
Antworten an  StefanB

Das Ende einer jeden, sozialistischen Kommandowirtschaft ist die unkontrollierte Verschwendung aller Ressourcen.
In Moskau 1984 z.B. waren die verwaisten Baustellen, auf denen aufgelassene Baukräne standen und aufgegebenes Material herumlag (sofern nicht zuvor „wegorganisiert“, da noch verwendbar) nicht mehr zu zählen.
Und ja: Der Standard eines heutigen SGB-II Beziehers wäre in der untergegangenen UdSSR der eines Angehörigen der gehobenen Mittelschicht -die es auch im Sozialismus gab- gewesen.