Wann kommt der Crash, Markus Krall? Wie sichert man sein Geld?

Markus Krall ist pessimistisch: Schon im kommenden Jahr droht ein Crash, ausgehend von kollabierenden Banken. Billiges Geld hilft den Falschen, so der Bankenexperte und Insider Markus Krall und erklärt, wie man sich schützt.

 

Nullzinsen helfen der Wirtschaft nur vordergründig, sagt der bekannte Ökonom Markus Krall. Weil sie wettbewerbsschwachen Unternehmen das Überleben ermöglichen, werden immer mehr Ressourcen in schlechten Verwendungen gebunden. Ein gewaltiges Risiko für die Banken, denn irgendwann rollt dann doch die Pleitewelle und trifft auf die ohnehin schon geschwächten Banken. Nach seiner Analyse kippen dann reihenweise die Banken und reißen auch die Immobilienmärkte und Hypthekenschuldner in den Kellern. Nach einer vorübergehenden Deflation droht  massive Arbeitslosigkeit und Inflation. Was kann man tun, um sich vor diesem Droh-Szenario zu schützen?


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Kommentare ( 141 )

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Die Ratschläge von Markus Krall sind mager: Die Anleihen aus dem Euro-Raum hinaus bringen.

ABER wie? Aktien, Immobilien und Konto auslösen und in Bar in die USA mitnehmen um das Geld dort anzulegen??? Wenn ich über meine Hausbank ausländische Finanzprodukte, z. Bsp. aus dem Dollar- Raum kaufe, weiß das deutsche Finanzamt doch immer Bescheid und Merkel oder Nachfolger können mich weiter schröpfen. Krall bleibt in diesem sonst interessanten Beitrag die Antwort schuldig, wie das „raus aus dem Euro-Raum“ technisch funktioniert…!

Ich bitte um detailliertere Info! Danke.

Also, ich glaube auch an den Crash. Zwar werden sie versuchen, ihn noch so weit wie möglich hinauszuzögern, aber über kurz oder lang wird er kommen.

Auf der einen Seite haben ich Angst davor (dass auch noch meine paar „Nutscherl“ weg sind, bzw. meine eingezahlten Beiträge, wie Rente etc) auf der anderen Seite denke ich mir, na, wenn es dann nichts mehr gibt für lau, werden hier viele wieder aufwachen, vielleicht schaffen wir es wieder das Land der „Dichter und Denker“ zu werden.
Und viele Probleme werden sich von alleine geben.
Allerdings wird es in der Übergangszeit zur Anarchie kommen…..

Die Zombiewirtschaft hat ihr Paradebeispiel in der Windenergie. Windräder sind per se ungeeignet, den Elektrizitätsbedarf der Bundesrepublik sicher zu decken. Der Wind hält sich nicht an die tägliche Verbrauchskurve, er weht auch mal mittags nicht, wenn hier der höchste Verbrauch zu verzeichnen ist. Wenn er stark weht, gibt es zu viel Strom, der keinen Abnehmer findet. Nur wegen der Abnahmepflicht für Windstrom und der festgezimmerten Mindestvergütung – also einer Subvention – erzeugt die Windenergie Erträge. Unter Marktbedingungen wird er sich nicht rechnen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass gerade dann der Wind am stärksten weht, wenn die stärkste Nachfrage ist (Mittags) ist… Mehr

Womit soe auch gleich noch die nächste Milchmädchenrechnung dt. Politik aufgemacht haben (Zombie). Die Elektromobilität. Ein unwirtschaftliches und umweltschädigendes Produkt wird vom Staat solange subventioniert bis die Blase blatzt und die maßgeblichen Prodaktionisten längst untergetaucht sind.

Ich habe das Interview in der neusten Ausgabe mit Interesse gelesen. All das ist doch für jeden einigermaßen wachen und interessierten Bürger schon seit Jahren klar (vor Euro-Einführung). Dafür braucht es nur etwas gesunden Menschenverstand! Leider muss ich aber bis heute feststellen, dass die meisten Leute es immer noch nicht kapieren.

Wer seinen Orwell verstanden hat ist bewußt, dass das kommende System ein sozialistisches sein wird. Insofern hat Dr.Krall seinen Igor Schafarewitsch wohl verstanden – leider wurde in diesem Interview trotz eines Vorstoßes Kralls, nicht weiter eingegangen. Wer naiv genug ist zu glauben, die Politik hätte Fehler gemacht versteht noch immer nicht, dass die Demokratie eine Schimäre ist. Deindustrialisierung, Demobilisierung, Diversität, Nachhaltigkeit sind alles erklärte Ziele der Agenda 21 respektive 2030 und benötigen eben keine Marktwirtschaft mehr. Nochmals zur Erinnerung: …aber da die militärische und merkantile Konkurrenz keine Bedeutung mehr hat, ist das Niveau der öffentlichen Erziehung im Sinken begriffen. Welche… Mehr
Wenn 2020 der Finanz-Crash kommt, haben wir einen neuen Hellseher nach Hrn. Otte 2008. Hr. Krall empfiehlt als Gegenwehr eine weite Streuung, aber das ein alter Hut. Man kann seine Aktien weltweit streuen, was auch gleichzeitig eine Streuung über Währungen ergibt. Man kann auch Währungsanleihen kaufen. Man kann in Rohstoffe investieren, die meist in USD bewertet werden. Man kann in Immobilien investieren. Wer das alles macht, wird den nächsten Crash weitgehend gut überstehen. Die Medien berichten heute von großen Einbrüchen bei den Vermögen. Das scheint sich auf letztes Jahr zu beziehen. Die Verluste des letzten Jahres sind in diesem Jahr… Mehr

Jede Krise ist auch ein Chance….

Allerdings nur für sehr wenige Marktteilnehmer.
Die große Mehrheit wird ähnlich „kopflos“ wie nach 1945 sein und behaupten, „das“ hätte man doch nicht ahnen können!
Desinteresse, Blödheit, Denkschwäche haben eben ihren Preis.
Sorgen wir dafür, dass es die Richtigen trifft, und ein Volkstribunal für die Verursacher und Verantwortlichen sollte auch sein!

Noch ne Panik? Nö! Ich habe ca. 5 Crashs und Finanzkrisen überstanden.
Herr Krall ist ja die Panik-Greta der Ökonomie. Naja dann ist halt wieder 2, 3 Jahre Zähneklappern wie nach 2008, einige Leichtsinnige werden ins Gras beissen, und dann geht s wieder munter weiter.
Häuslebauer sollten jetzt möglichst langjährige Darlehen nehmen, die sind jetzt sehr billig. So untertaucht man besser eine Krise. Keine „krisensicheren“ Finanzprodukte aufschwatzen lassen und immer schön sparsam wirtschaften… 😉

Der Unterschied zu 2008 ist, daß das System viel kranker geworden ist als damals; da ging es „nur“ um aufgeblasene Banken, die bis heute im Wesentlichen nur von der Zinsmarge leben können. Schon damals hatte ich in der Branche versucht Alternativen schmackhaft zu machen, aber das scheitert am Bücklingstum und Bürokratendenken. Egal, Ihre Aussage funktioniert nur dann, wenn Sie einen Job haben und weiter bezahlt werden. Wenn nicht, dann kommt das was Dr. Krall beschrieben hat – Und sind das viele Normalbürger wird seine Prognose sehr realistisch. Es ist also eine Frage des Cash-Flows wie die Banker so schön sagen…

So gerne wie ich Dr. Krall zuhöre, muss doch konstatiert werden: Einerseits stellen all diese Analysten fest, dass die Finanzwirtschaft beginnend mit dem Crash des Bretton-Woods-Systems in den 1970ern eigentlich schon damals abgekoppelt wurde von jedweder nachvollziehbarer Systematik. Andererseits können die darauf aufbauenden Schlussfolgerungen und Prognosen schlichtweg nicht verifiziert werden. Denn was passierte seit damals? Die Staatsverschuldung der USA stieg immer weiter an und lag 2017 bei 20,5 Billionen US-Dollar bzw. 106 % des BIP. Bei den meisten Staaten Europas sieht das nicht besser aus. Das System ist seit Jahrzehnten dauerkrank und wird durch den Zinseszinseffekt weiter krank. Bis auf… Mehr

Sehe ich genauso….
Seit dem weltweitem Ende des Trennbankensystems (was in Europa als letztes ja 1992 passierte, in den USA schon früher), wird auf Teufel komm raus das System des Neokapitalismus praktiziert.
Die Gewinner: Finanzeliten, Groß-/Globalunternehmer, Banken
Die Verlierer: Das normale Fußvolk

Somit ist eine sozial-ökonomische Marktwirtschaft überhaupt gar nicht mehr möglich
La Rouche sagte das schon Ende der 70ger, als er noch als Wirtschaftsberater im Weißen Haus saß.

Herrn Krall’s Analyse sehe ich auch so, allerdings in einem Punkt habe ich eine gänzlich andere Schlußfolgerung: H. Krall empfiehlt das vorhanden Vermögen ins Nicht-EU Ausland zu verbringen. Bin da ganz seiner Meinung nur mit der Ergänzung es muß ein vernünftig rechtssicheres freiheitliches Land ohne nennenswerte Tendenzen Richtung grünem Sozialismus sein. Und das ist gar nicht mal so einfach eines zu finden. UND noch kritischer sehe ich physisch im EU Bereich weiter zu leben, denn man kann die Besteuerung und damit konfiszierend das Ganze an dem Wohnsitz anhängen. Ja sogar für „Fahnenflüchtige“ wie für mich kann man das nach US… Mehr
Die tschechische Republik ist ein durchaus interessantes Land. Im Gegensatz zu Deutschland leisten sich die Tschechen keine Zobiebranchen wie die Deutschen, die mit der Windenergiewirtschaft den Paradefall der Zombiebranche geschaffen haben. Meine bessere Hälfte habe ich schon zum Tschechischlernen verdonnert. Ich selbst muss schauen, mir die nächsten Monate, ein Depot an Kronen zuzulegen. Man kann etwa auch über die Sparkasse Oberpfalz in CZ investieren oder über die Erste. Interessant wäre es, jetziges hiesiges Vermögen nach CZ zu transferieren, und sich dann hier umfangreiche Kredite zu verschaffen, die mit diesen CZ-Assets besichert werden. Die Kredite transferiert man abermals nach CZ und… Mehr

Wohin sind Sie denn gegangen? Wo ist mandenn sichet vor den Sozialisten?

nun da kommen auch noch eine Menge persönlicher Aspekte hinzu, vor dem Sozialismus ist man nirgends sicher, aber wie ich schon andeutete Tendenzen gibt es mehr oder weniger. Ich bin nach Brasilien. Vorteile, niedrige Lebenshaltungskosten auf dem Land, mit etwas Kapital kann man bequem leben ABER nur wenn man Abstriche beim Konsum macht. Nachteile: Einkommen sind zwar deutlich niedriger besteuert, aber die Verbrauchssteuern sind absurd hoch. Dieser Unfug hat im Sozialismus der 14 Jahre besondere Blüten getrieben. Unglaubliche Bürokratie dazu. Man kann hoffen daß die jetzige Regierung dies in bessere Bahnen leitet. Aber wenn man auf dem Land wohnt, kann… Mehr
Immer mit der Ruhe. Ginge es nach „The Forecaster“ Martin Armstrong, hätte der Crash schon da sein müssen. Und immerhin ist er der Entwickler des PI-Codes einer Art Weltformel, mit der er in der Vergangenheit so erfolgreich gewesen sein will, dass ihn sogar der CIA verfolgen würde. Ich habe seiner Zeit in einem Frankfurter Kino sogar Max Otte getroffen, der zufällig in der gleichen Vorführung von Armstrongs Film war. Einzig, der prognostizierte Crash kam nicht. Die Weltformel hat versagt. Otte kauft mit seinem Fonds übrigens substanzstarke Unternehmen aus aller Welt. Komisch, die Strategie kommt mir so bekannt vor. Nicht nur… Mehr