Wann kommt der Crash, Markus Krall? Wie sichert man sein Geld?

Markus Krall ist pessimistisch: Schon im kommenden Jahr droht ein Crash, ausgehend von kollabierenden Banken. Billiges Geld hilft den Falschen, so der Bankenexperte und Insider Markus Krall und erklärt, wie man sich schützt.

 

Nullzinsen helfen der Wirtschaft nur vordergründig, sagt der bekannte Ökonom Markus Krall. Weil sie wettbewerbsschwachen Unternehmen das Überleben ermöglichen, werden immer mehr Ressourcen in schlechten Verwendungen gebunden. Ein gewaltiges Risiko für die Banken, denn irgendwann rollt dann doch die Pleitewelle und trifft auf die ohnehin schon geschwächten Banken. Nach seiner Analyse kippen dann reihenweise die Banken und reißen auch die Immobilienmärkte und Hypthekenschuldner in den Kellern. Nach einer vorübergehenden Deflation droht  massive Arbeitslosigkeit und Inflation. Was kann man tun, um sich vor diesem Droh-Szenario zu schützen?


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Kommentare ( 148 )

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Mein Kompliment an Herrn Tichy: es gibt ihn noch, den klassischen hochgebildeten Journalisten, der Zusammenhänge hinterfragt, aber seine eigene Meinung zurückhält. Herr Krall hat mir weniger gut gefallen: er erschien mir ideologisch weitgehend vorgeprägt, und als Laie konnte ich die Realitätsnähe dessen nicht wirklich beurteilen, was er mMn zuspitzte. Gestört hat mich, ein wenig auch an der diesbezüglich geringen Nachfrageintensität von Herrn Tichy, dass das Beispiel Japan, wo nach meiner laienmässigen Wahrnehmung Gelddrucken/Zombiebanken/Zombiefirmen schon seit Jahrzehnten oberhalb eines Zusammenbruchniveaus zu „funktionieren“ scheinen, nur kurz gestreift wurde. Was für mich als Laien in die Frage münden könnte, ob wir (in D)… Mehr

Der Crash kommt, da bin ich mir sicher und es ist aufgrund des Ausmasses (1929 nicht 2008) völlig unerheblich, ob diese Katastrophe 2020 oder 2021 eintritt!
Ich glaube nicht daran, dass sich dieser Verfall nur auf den Euroraum begrenzt, deshalb sind die Empfehlungen zumindest überdenkenswert!
Wir müssen uns auf Hunger, Elend sowie Mord und Totschlag einstellen und im Gegensatz zu 1929 weiss heute keiner mehr, wie man überlebt ohne Lebensmittel aus dem Supermarkt!
… Ist auswandern eine Alternative?
Ja, Mission to Mars!

Wie sichert man sein Geld?….geau DAS führt zu dem was kommt!….man müßte die leute zwingen ihr geld auszugeben bevor der knall kommt.

Ich möchte ein RIESENGROSSES KOMPLIMENT aussprechen!

Was für ein großartiges Interview! R. Tichy hakte nach, ließ sich nicht abschütteln und M. Krall antwortete schlüssig und nachvollziehbar, wenn auch wirklich sein Szenario mehr als beunruhigend ist.

Das Interview hätte PRIME TIME verdient.

DANKE dafür!

Mit dem Crash ist es wie mit Weltuntergang oder der Amtsenthebung Trump: sie kommen nicht.

Die Zentralbanken drucken im Wettbewerb Geld, um ihre Währungen abzuwerten. Da kommt kein Crash, sondern höchstens Inflation und Währungsschnitt. Also eine gewisse Beimischung von Gold und Goldaktien bleibt unerlässlich. genau wie Immobilien und Aktien bzw. ETFs. Möglichst USA und Asien übergewichten, falls der Euro implodiert.

Die Ratschläge von Markus Krall sind mager: Die Anleihen aus dem Euro-Raum hinaus bringen.

ABER wie? Aktien, Immobilien und Konto auslösen und in Bar in die USA mitnehmen um das Geld dort anzulegen??? Wenn ich über meine Hausbank ausländische Finanzprodukte, z. Bsp. aus dem Dollar- Raum kaufe, weiß das deutsche Finanzamt doch immer Bescheid und Merkel oder Nachfolger können mich weiter schröpfen. Krall bleibt in diesem sonst interessanten Beitrag die Antwort schuldig, wie das „raus aus dem Euro-Raum“ technisch funktioniert…!

Ich bitte um detailliertere Info! Danke.

Also, ich glaube auch an den Crash. Zwar werden sie versuchen, ihn noch so weit wie möglich hinauszuzögern, aber über kurz oder lang wird er kommen.

Auf der einen Seite haben ich Angst davor (dass auch noch meine paar „Nutscherl“ weg sind, bzw. meine eingezahlten Beiträge, wie Rente etc) auf der anderen Seite denke ich mir, na, wenn es dann nichts mehr gibt für lau, werden hier viele wieder aufwachen, vielleicht schaffen wir es wieder das Land der „Dichter und Denker“ zu werden.
Und viele Probleme werden sich von alleine geben.
Allerdings wird es in der Übergangszeit zur Anarchie kommen…..

Die Zombiewirtschaft hat ihr Paradebeispiel in der Windenergie. Windräder sind per se ungeeignet, den Elektrizitätsbedarf der Bundesrepublik sicher zu decken. Der Wind hält sich nicht an die tägliche Verbrauchskurve, er weht auch mal mittags nicht, wenn hier der höchste Verbrauch zu verzeichnen ist. Wenn er stark weht, gibt es zu viel Strom, der keinen Abnehmer findet. Nur wegen der Abnahmepflicht für Windstrom und der festgezimmerten Mindestvergütung – also einer Subvention – erzeugt die Windenergie Erträge. Unter Marktbedingungen wird er sich nicht rechnen, denn die Wahrscheinlichkeit, dass gerade dann der Wind am stärksten weht, wenn die stärkste Nachfrage ist (Mittags) ist… Mehr

Womit soe auch gleich noch die nächste Milchmädchenrechnung dt. Politik aufgemacht haben (Zombie). Die Elektromobilität. Ein unwirtschaftliches und umweltschädigendes Produkt wird vom Staat solange subventioniert bis die Blase blatzt und die maßgeblichen Prodaktionisten längst untergetaucht sind.

Sie haben noch ein paar Monate Zeit sich einzudecken. Nutzen Sie die Zeit.

Ich habe das Interview in der neusten Ausgabe mit Interesse gelesen. All das ist doch für jeden einigermaßen wachen und interessierten Bürger schon seit Jahren klar (vor Euro-Einführung). Dafür braucht es nur etwas gesunden Menschenverstand! Leider muss ich aber bis heute feststellen, dass die meisten Leute es immer noch nicht kapieren.