Weltraumkapitalismus: Die einen bauen Raketen, die anderen Vorschriften – TE-Wecker am 18. Oktober 2026

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten. An Wochenenden und Feiertagen erscheint der Wecker mit einer Schwerpunktsendung.

 

Auf dem Mars ist es kalt, die Luft nicht zu gebrauchen, und bis zum nächsten vernünftigen Restaurant sind es mehrere Millionen Kilometer. Elon Musk will trotzdem hin. Andere Menschen kaufen sich in seinem Alter ein Wohnmobil. Er baut eine Rakete für die Auswanderung der Menschheit.

Das klingt größenwahnsinnig. Allerdings klang auch die Idee ziemlich verrückt, eine Rakete nach dem Start rückwärts auf der Erde landen zu lassen und anschließend noch einmal zu benutzen. Inzwischen funktioniert das. Bei der Frage, wem auf dem Mars das Grundstück unter der Rakete gehören darf, ist die Menschheit dagegen noch nicht ganz so weit.

Genau hier setzt Rainer Zitelmann mit seinem Buch „Weltraumkapitalismus“ an. Ihn interessiert, wie aus spektakulären Raumflügen eine dauerhaft tragfähige Wirtschaft entstehen könnte und warum private Unternehmen manches zustande bringen, woran staatliche Programme jahrzehntelang scheiterten. Seine Geschichte handelt von Raketen und Renditen, großen Träumen und kleinen Zuständigkeiten. Denn wer zu den Sternen will, muss zunächst durch ziemlich irdische Verhältnisse. Denn, so Zitelmann: „Schwerelosigkeit hebt keine ökonomischen Gesetze auf.“

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Kommentare ( 1 )

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Haba Orwell
2 Stunden her

Paul Craig Roberts „bedankt sich“ für stark steigende Preise: >>>This is what Netanyahu did for Trump and the Republican Party – Paul Craig Roberts<<< Vor allem Kraftstoffe und Flugtickets.
Ähnlich übrigens der Klavierspieler, der trotz Trumps Ansagen weiter versucht, Raffinerien zu beschießen, trotz Auswirkungen auf den Weltmarkt.