Wölfe in Deutschland – TE Wecker am 30. Dezember 2021

Der TE-Wecker erscheint montags bis freitags – und bietet Ihnen einen gut gelaunten und gut informierten Start in den Tag. Ideal für den Frühstückstisch – wir freuen uns, wenn Sie regelmäßig einschalten.

 

Wölfe in Deutschland ++ Weidetierhalter schlagen Alarm ++ der letzte Deichschäfer gibt seine Schafhaltung auf ++  Mehr Wölfe durchstreifen nicht mehr nur Wälder, sondern auch Städte ++ Neue Wolfspolitik gefordert ++ Gespräch mit Maike Schulz-Broers „Wölfe vs Land“ ++

Anzeige

Unterstützung
oder

Kommentare ( 33 )

Liebe Leser!

Wir sind dankbar für Ihre Kommentare und schätzen Ihre aktive Beteiligung sehr. Ihre Zuschriften können auch als eigene Beiträge auf der Site erscheinen oder in unserer Monatszeitschrift „Tichys Einblick“.
Bitte entwerten Sie Ihre Argumente nicht durch Unterstellungen, Verunglimpfungen oder inakzeptable Worte und Links. Solche Texte schalten wir nicht frei. Ihre Kommentare werden moderiert, da die juristische Verantwortung bei TE liegt. Bitte verstehen Sie, dass die Moderation zwischen Mitternacht und morgens Pause macht und es, je nach Aufkommen, zu zeitlichen Verzögerungen kommen kann. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Hinweis

33 Comments
neuste
älteste beste Bewertung
Inline Feedbacks
Alle Kommentare ansehen
Ralf Poehling
7 Monate her

Ein hochinteressanter Beitrag. 😉 Den Wolf bei uns ungehindert wildern zu lassen, hat mit Natur nicht viel zu tun. Der Mensch ist ebenso Teil der Natur wie der Wolf auch. Und wenn der Mensch den Wolf und seine ungezügelte Wilderei durch gezielte Abschüsse im Zaum hält, so ist das nicht widernatürlich, sondern richtig. Bisher wird das aber nicht so gesehen. Und zwar insbesondere bei der Stadtbevölkerung nicht, die den Kontakt zur Natur ja weitgehend verloren hat und ihre eigene Degeneration mit einem Extrem in die andere Richtung zu kompensieren versucht. Was den gesellschaftlichen Schaden letztlich aber nur noch mehr vergrößert.… Mehr

Soeren Haeberle
7 Monate her

Problemwölfe, Problembären, Problembiber ,…
Was tun?
Ein Fachreferat mit ca.10 bis 12 B11–Stellen für Problemtierinclusion und Mc.Kinsey zusätzlich mit Fremdexpertise beauftragen.
Geld darf in diesem hochsensiblen Bereich keine Rolle spielen.
(Ironie off: Mein Vorschlag: konsequente Bejagung bevor der 😉 böse Wolf Rotkäppchen zum Dessert verspeist)

Ulrich
7 Monate her

Wölfe sind intelligente Tiere! Das bedenkt man in der Schweiz und lässt Wölfe jagen, wenn das Rudel Nutzvieh reisst. Davon verspricht man sich, dass die Tiere merken, dass die Jagd auf Schaf, Ziege, Rind und Pferd gefährlich und tödlich sein kann. Es ist auch problematisch, diese Raubtiere zu nahe an menschliche Siedlungen zu lassen. Die Paarung mit freilaufenden Hunden führt zu Hybriden, denen die natürliche Scheu vor Menschen fehlt. Die Russen können ein Lied davon singen. Aber Erfahrungen vom Gottseibeiuns kann man ja hierzulande nicht annehmen.

Britsch
7 Monate her
Antworten an  Ulrich

Die „Natürliche Scheu“ / Angst geht ganz schnell verloren bei Tiere,
auch Wölfe
wenn sie merken, daß sie von Menschen nichts zu befürchten haben
Und Wölfe merken das ganz schnell, denn sie sind intelligente Tiere
und gehen auch bezüglich Beute den einfachsten Weg

Ulrich
7 Monate her
Antworten an  Britsch

Die einen merken es durch Erfahrung, den anderen ist es angeboren. Und bei Erfahrung kann man gegensteuern (siehe Schweiz), dann gibt’s halt neue, unangenehmere Erfahrungen. Bei Hybriden ist es genetisch verankert, dass es Beute beim Menschen gibt.Um den hybriden Nachwuchs der thüringer Wölfin wurde ein Gewese veranstaltet. Da wurde extra für diese Tiere ein Gehege in einem Tierpark geschaffen. Und wird doch einmal wegen einer „Verhaltensauffälligkeit“ ein Wolf zur „Entnahme“ freigegeben, weigern sich die Jäger, das zu machen. Tierschützer sind dann schon mit Morddrohungen am Ball, es geht ja um den Schutz edler Tiere.

Last edited 7 Monate her by Ulrich
Hannibal Murkle
7 Monate her

Zwei Jahre Sozialexperimente und komplett unklar, was eigentlich erreicht werden soll? Kommt nicht gut an:

https://www.welt.de/vermischtes/plus235908648/Ulrike-Guerot-De-facto-ist-eine-gesamte-Gesellschaft-entmuendigt-worden.html

fory63
7 Monate her

Es fehlen die passenden auf Film festgehaltenen Dokumentationen von Rissen und Wölfen in der Nähe von Wohngebieten. Gleiche Aufmachung wie die herzzerreissenden „Dokumentationen“ der armen Flüchtlingsfrauen und Kindern. Nur dann wird die Öffentlichkeit die Diskussion mit der WolfsWelcomeIndustry aufnehmen können. Es geht nicht darum pauschal den Abschuß zu verlangen. Aber auch der Wolf muß in einem dicht besiedelten Land eingehegt werden können. Vor allem wenn dessen Bewohner permanent „eingehegt“ werden.

Mausi
7 Monate her
Antworten an  fory63

Aber das macht doch der ÖRR! Denn das gehört ja zu seiner Informationspflicht! 🙂

haasel
7 Monate her
Antworten an  fory63

Vielleicht gibt es hier auch „Reißhilfe“pro Stück? So wie die Coronabetten die keine sind. Im Ausland zog man mal in Betracht, Zäune um die Schafe zu ziehen, nicht umgekehrt, mit Erfolg, geht in den USA mit den Kojoten nicht..eigentlich sollte man sich schämen Angst vor diesen scheuen sozialen Tieren zu haben, sie waren zuerst da, nicht die domestizierten Tiere. Der Mensch brachte stets das Ungleichgewicht.

Thorben-Friedrich Dohms
7 Monate her

Angst vor dem bösen Wolf habe ich im Wald ganz sicher nicht. Ich warte aber darauf, dass die ersten Wölfe ihrer Beute folgen und in Wohngebieten auftauchen. Da finden sich sicher ein paar Tierfreunde, die den lieben Wolf noch zusätzlich anfüttern, weil es doch so schön ist, ihn wieder hier zu haben. Es soll ja vorkommen, dass Wildtiere sich den Menschen nähren. Im Zweifel fragen Sie einfach Fiffi, Rex oder Waldi.

Britsch
7 Monate her

Wie hat suich die Lage bezüglich Wildschweinen
zwischenzeitlich in Berlin entwickelt?
Oder wie ist das bezüglich Füchsen?

Mig
7 Monate her

Es bringt dem Wolf wenig, wenn man ihn als was Besonderes ansieht und aus idiotischer Verklärtheit anhimmelt. Das schadet ihm am Ende nur, weil irgendwann die Stimmung kippt und er wieder bei uns ausgerottet wird, was ja niemand will. Die Rudel gehören überwacht, die Population klein gehalten und durch Jagd beschränkt. Da sind Jäger und Forstleute gefordert. Wildernde Wölfe gehören zur Strecke gebracht. Nicht aus Rache, sondern als Schutz für andere Wölfe. Wölfe sind schlau genug zu erkennen, wenn das Schlagen von Weidetieren geahndet wird und sie dadurch in Gefahr sind. Sie lernen auch so den Abstand zu Menschen. Und… Mehr

Britsch
7 Monate her
Antworten an  Mig

Ich bin auf dem Land in und mit der Natur aufgewachsen
Wölfe brauche ich überhaupt nicht.
Bei uns in der Gegend gibt es noch nicht viele Wölfe aber bereits viele gerissene Schafe. Da haben auch die empfohlenen und bezuschußten Zäune nichts genutzt.
Diejenigen die Schafe gehalten haben, davon haben halt viele das Schafe halten aufgegeben.

Mig
7 Monate her
Antworten an  Britsch

Klar, Wölfe „braucht“ man nicht. Elefanten auch nicht und auch keine Hirsche und Rehe. Für was auch.
Ich sagte ja: Man muss das ganze gesteuert angehen. Kann aber auch Bären wieder an wildern das der Wolf eine natürlichen Feind hat :))

Mausi
7 Monate her
Antworten an  Mig

Der Wolf steht nicht vor der Ausrottung. So wie wir Elefanten in Europa nur im Zoo sehen und nicht bei uns auswildern, so kann der Wolf in weniger besiedelten Gebieten östlich von uns leben, ohne dass wir ihn in Gebieten mit viel Bevölkerung wieder auswildern und dann „einhegen“ müssten. Ohne Gefahr für die Art ist doch nichts dagegen einzuwenden, dass wir unseren Lebensbereich sichern. Zudem beschreibt die Interviewpartnerin ja, wie schwierig das Einhegen ist. Was wir m. E. auch immer verkennen, ist der finanzielle Aspekt. Auch davon spricht die Interviewte. Wir leben so sehr im Wohlstand, dass wir überhaupt keinen… Mehr

RMPetersen
7 Monate her

Diese Wolfspolitik halte ich für ein typisches Produkt der links-grünen Wohlstandsverwahrlosung.

TomSchwarzenbek
7 Monate her

Herr Douglas, nehmen Sie es als Kompliment und Wertschätzung, dass so viele Leser so aufmerksam sind 😉 Vielen Dank für Ihren Wecker-Podcast. Bleiben Sie und das gesamte Tichy-Team gesund und froh, wie der Floh im Haferstroh 🙂 Uns allen einen guten Rrrrrutsch ins neue Jahr und es soll möglichst ein gutes & glückliches werden.

Holger Douglas
7 Monate her
Antworten an  TomSchwarzenbek

Vielen Dank auch Ihnen für Ihre tolle Mail! Das freut uns sehr, wir machen weiter!

Max Anders
7 Monate her

Ungeachtet des falschen Links zum alten „Wecker“. Corona hat die Wolfsthematik in den Hintergrund gedrängt. Insofern ist es gut, daß wiedermal darüber gesprochen wird. Ich selbst bin ein absoluter Freund der Wölfe und stolz, in einem der von Wölfen am dichtbesiedeltsten Landstriche zu leben. Eine Wolfssichtung bleibt für den Menschen auch hier eine absolute Rarität. Gleichwohl ist speziell bei den Deichschäfern der Wolf eine akute Gefahr, Deiche schützen die am Meer liegenden Landstriche, die Schafe sind für den Erhalt und die Verfestigung der überllebenswichtigen Deiche hochwichtig.Die Problematik ist also im Norden eine ganz andere, nämlich existenzielle, als bei den sächsischen… Mehr

Last edited 7 Monate her by Max Anders